Glückwunsch zum zweiten Geburtstag der AfD!

Folgenden Beitrag habe ich heute für Kolibri geschrieben, auch wenn er dort noch nicht freigeschaltet wurde:

Meinen herzlichen Glückwunsch an die Alternative für Deutschland zum zweiten Geburtstag! Zum Gründungsjahr der AfD hatte ich bereits vor einem Jahr einiges unter ‚Happy Birthday, AfD!‘ geschrieben. Wenn man nun das zweite Jahr der Partei betrachtet, so gab es vor allem etliche Wahlerfolge, nämlich den Einzug ins Europaparlament, in die drei Lantage von Brandenburg, Sachsen und Thüringen sowie in sehr viele Kommunalparlamente. Gerade am letzten Wochenende ist es beim dritten Bundesparteitag gelungen, die AfD auf Kurs zu halten, so dass sie für Konservative und Liberale attraktiv bleibt. Das sollte zu weiteren Wahlerfolgen bei den Bürgeschaftswahlen in Hamburg in neun Tagen sowie am 10. Mai in Bremen beitragen. Im dritten Jahr stehen außerdem die Wahl eines neuen Bundesvorstands und die Verabschiedung eines Parteiprogramms auf breiter Grundlage an. Ich wünsche der AfD sowie den Konservativen und Liberalen in der AfD nicht nur Glück, sondern auch viel Erfolg dabei.

78 Gedanken zu „Glückwunsch zum zweiten Geburtstag der AfD!

  1. Ja, aber wenn die Wahl in Hamburg vergeigt werden sollte, dann wird das unzweifelhaft den verbleibenden Rechtsauslegern Auftrieb verschaffen, was zerstörerisch sein könnte.
    Das ist nur einer der Gründe, warum man den dortigen Wahlkampf unterstützen sollte. Wer das nicht vor Ort kann, kann es nachwievor finanziell tun:
    https://www.spendenkampagne-nord.de/

    • Ja, die Wahl in Hamburg ist gleich doppelt wichtig. Die AfD muss ihre Erfolgsserie fortsetzen (nach der Bundestagswahl war bislang jede Wahl erfolgreich) und braucht eine bürgerliche Fraktion in den alten Bundesländern. Die Umfragen sehen ganz gut aus, doch sie bieten keine absolute Sicherheit. Außerdem ist ein höheres Ergebnis besser als ein sehr knappes.

      • Ich schrieb das auch weil ich leider schon jetzt wütende Reaktionen auf Herrn Kruses in der Tat unglückliche Äußerung zum leidigen Islamthema lesen muss. (Unglücklich nicht wegen des Inhalts, sondern wegen des Stils, der allzu sehr an etablierte Politiker erinnert und daher nicht taugt, viele unserer Mitbürger vom Alternativcharakter und Standhaftigkeit der AfD zu überzeugen.) Ich sehe ihm das nach; aber wenn der Einzug selbst in diesem schwierigen Umfeld misslingen sollte, dann wird das Ganze ganz sicherlich ein übles Nachspiel haben und auch Herr Lucke wird attackiert werden. Gerade Liberale und moderat Konservative sollten die AfD Hamburg daher unbedingt unterstützen.
        (Was Spenden betrifft so wird das Geld ohnehin draghisiert.)

        Zu den Umfragen habe ich nach den Landtagswahlen letztes Jahr ganz ohne Verschwörungstheorien ein distanziertes Verhältnis, auch wenn die Übertragbarkeit der Differenz zwischen Prognose und Resultat auf den Westen fraglich ist. Mir fällt aber auf dass die FDP gepusht zu werden scheint. Erstmals veröffentlichte Infratest Dimap eine Umfrage mit Nachkommastellen (jedenfalls in Hamburg noch nie vorgekommen), bei der die AfD von 6 auf 5,5 fiel und die FDP von 5 auf 5,5% anstieg. In meinen Augen wird die FDP schon seit Längerem gnadenlos als Belohnung für ihre Sozialdemokratisierung beworben und belohnt (Herr Graf Lambsdorff, einer von drei FDP-Abgeordneten im EU-Parlament, ist Dauergast im Deutschlandfunk), wobei zu der Sozialdemokratisierung auch der neue grausame Magentaton gehört wie auch die Tatsache, dass es jetzt „Freie Demokraten“ und keine „Liberalen“ mehr sind. (Im DLF darf auch im Rahmen einer eineinhalbstündigen Talkrunde Herr Schäffler den Euro rügen, obwohl der Mann kein Abgeordneter mehr ist – man will da wohl weder einen Henkel, Lucke, noch Starbatty haben, nicht einmal zugeschaltet.)

        Sollte sich das bizarre Treiben der FDP, der Frau Sudings Beine und „drei Engel für Lindner“ lieber sind als das Selbstverständnis als Liberale, auszahlen, so wäre das für mich persönlich die schlechteste Nachricht. (Dass ein Verbleiben in der Hamburger Bürgerschaft das Ruder für die FDP herumreißen würde wage ich trotzdem zu bezweifeln, da selbst ein Ergebnis von 7% nur den dortigen status quo halten würde und das Umfragetief der Partei seit fünf Jahren anhält, woran auch gelegentliche Landtagswahlerfolge nichts ändern konnten.) Das ist ein weiterer Grund, warum man der AfD Hamburg gar nicht genug unter die Arme greifen kann. (Es sollte freilich abschreckend genug sein, sich noch mehr über Schlieffen-Pläne anhören zu müssen, denn dieser Plan war bereits bei seiner Konzeption verwerflich und bei seiner Anwendung nicht nur veraltet, sondern auch ein gigantisches Debakel.)

      • Ich hielt es eher für unglücklich, dass sich Herr Professor Kruse überhaupt mit dem Islam befasst hat. Damit mag Herr Gauland in Brandenburg Stimmen fischen, doch in Hamburg ist die Lage völlig anders und es geht auch um Authentizität. Wichtige Themen gibt es doch mehr als genug.

        Die FDP wird in der Tat hochgeschrieben. Mal sehen, was sich davon am Wahlabend realisiert, zumal ihnen auch die Neuen Liberalen Stimmen klauen. Sollte die FDP in die Bürgerschaft einziehen, wäre das allerdings sehr schlecht für die AfD. Die FDP ist trotz allem der Hauptkonkurrent, der ganz verdrängt werden sollte. Die entscheidende Landtagswahl dazu findet übrigens nächstes Jahr in Baden-Württemberg statt.

      • Unter Marketing-Gesichtspunkten ist das ja alles richtig.
        Aber was ist drin im Produkt „AfD“?
        Wofür steht die AfD?

        Die Themenwahl der in Bremen gehaltenen Vorträge lässt ja durchaus ein wenig hoffen, gleichwohl das Spektrum der gebotenen Inhalte höchst dialektisch ist.

      • Was meinen Sie, kann eine AfD in einer Bürgerschaft ausrichten? Oder was hat die AfD in Landtagen bewirkt ? Welchen Nutzen hat die AfD im Europaparlament für den Wähler?

        Nur so ein Beispiel, um einen Untersuchungsauschuß zu bekommen, müßte so ein Antrag im Parlament eine Zustimmung von 25 % der Abgeordneten finden.

        Fragen Sie mal Ihren Landesvorsitzenden, was er in Europa bisher kontruktiv gemacht hat. Welche Kontakte hat er zum Landtag NRW aufgebaut als EU Abgeordneter ? Immerhin hat NRW auch ein EU Büro in Brüssel. Ich möchte wetten, da war der noch nie.

      • Ich denke, Herr Kruse könnte in der Hamburgischen Bürgerschaft durchaus positiv wirken, so wie ich mir das auch in NRW zutraue. Wunder darf man da nicht erwarten, aber die Latte wird von den etablierten Parteien auch nicht besonders hoch gelegt. Herr Pretzell wandert natürlich überall unten durch.

      • – Ich verstehe die Logik hinter Größen-/ Skalenvorteilen. Folglich auch die EU, den gemeinsamen Markt, der deswegen seitens der Wirtschaft (nicht nur der deutschen) länger aus 100 Jahre angestrebt wird.

        – „Der wichtigste liegt im militärischen Bereich“. Dazu, zur Frage, wieso die EU 27 Militärbürokratien braucht, schrieb Christian Ortner bereits vor einiger Zeit:

        „Wozu braucht die EU 27 Armeen?“ „Ein einziges gemeinsames Militär für alle EU-Staaten wäre außerordentlich sinnvoll, politisch gut argumentierbar und könnte viel Geld sparen.“ Es stelle sich „dringend die Frage, wie sinnvoll es ist, dass innerhalb der EU 27 (demnächst 28) Armeen mit 27 Verteidigungsministerien, 27 Generalstäben und 27 Militärbudgets existieren.“ „Dass sich 27 EU-Staaten (die EU selbst kann für dieses Manko ja mangels Kompetenz nichts) trotz der Schlüssigkeit dieses Argumentes wohl auch weiterhin 27 Armeen leisten werden, dürfte nur zum Teil an nationalen Befindlichkeiten liegen. Zu vermuten ist darüber hinaus nämlich auch, dass die riesigen Einsparungspotenziale, die da zu heben wären, alle 27 nationalen Armee-Bürokratien instinktiv in den Verteidigungsmodus versetzen.“ „Zumal die Einsparungspotenziale erheblich sind: Angesichts von rund 200 Milliarden Euro, die in der EU jährlich [für Militär] ausgegeben werden, ist nicht schwer kalkulierbar, wie viel Geld [der] Steuerzahler [eingespart werden könnte]“:

        Wozu braucht die EU 27 Armeen?
        Von Christian Ortner

        http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/501944_Wozu-braucht-die-EU-27-Armeen.html

        – „Es ist doch zu differenzieren, ob Sie eine andere Politik für Deutschland wollen oder dieses Land insgesamt ablehnen.“ Richtig. Kurz: Deutschland als erneuten (nicht mehr ganz neuen) Machtstaat (25 Jahre), lehne ich ab: In der Hinsicht hat mir Westdeutschland sehr gut gefallen: Nobel geradezu das, nicht nur in der Bescheidenheit. Und nicht nur im Vergleich zum vulgären, nicht nur architektonisch präpotent-preussischen Rumgeprotzes des weit weniger in der Bevölkerung verankerten Berlinstaates, der zumeist, gewissermaßen aber auch ganz klassisch wesensgemäß ‚Fanmeilen‘ für Nichtfunktionäre vorsieht. Eine Kulturfrage eben. Damit nicht nebenbei eine Intelligenzfrage auch, die der alt-’neue‘ preußisch behördenfeudale Wohlstand-für-Funktionäre-Armut-für-den-Rest-Staat‘ leider ganz ortsgemäß, bedauerlich konstant auf sehr alte bevölkerungsentfähigende, bürgerauspressende Selbst-Minderleister-Art seit nun eben 25 Jahren beantwortet.

        – „Im zweiten Fall sollten Sie sich lieber in einer Alternative zu Deutschland als der Alternative für Deutschland engagieren“. Auch das ist prinzipiell nicht nur ein Wortspiel, sondern richtig, allerdings auch im Umkehrschluss.

        – „Zusammen mit der Antifa?“. Humoristisch und wie Sie das meinen, völlig akzeptabel, allerdings kein Stück, in der Alfred-E-Lucke-Version, der zufolge „der Kettenhund der Altparteien“ „die Antifa“ sei. Daraus würde u.a. zwingend luckistisch-‚logisch‘ folgen, dass der weit überwiegende Teil der Jungen Union fast nur aus Antifa-Aktivisten besteht. Als jemand, der durchaus in der Lage ist Lebenwirklichkeiten wahrzunehmen und zu verstehen, kann ich (sehr freundlich ausgedrückt) nicht so ganz dankbar sein, für die vielen derartigen ‚Erkenntnisse‘ des großen Parteiführers, die ich ohne ihn und eben die Partei des führenden „Währungsexperten“ nie hätte. Und das sage ich auch ganz ohne einen einzigen Blick auf die breit vertretene ‚Mut zur Prawda‘-Bewegung (Prawda = Wahrheit) in der Partei die Alternativdeutsches neu prägen will und das, i.m.A. überwiegend bedauerlich und bedauerlich unverrückbar, bereits getan hat.

        – „Dabei sollten Sie aber nicht glauben, dass ein kleines Land einfach machen kann, was es will. Das darf es zwar, aber die Konsequenzen können gravierend sein. Schauen Sie sich an, wie Griechenland oder auch die Schweiz von den größeren Ländern und der EU herumgeschubst werden. Die Schweiz ist weder in der Eurozone noch der EU, trotzdem haben diese gravierende Auswirkungen auf sie.“ Auch das ist richtig. Ich persönlich glaube deswegen auch, aus sehr hausgemacht schweizerischen Gründen und weil man vom Modell her doch sehr ‚hängengeblieben‘ ist, dass man als einen der nächsten Euro-Beitrittskandidaten (und EU-Vollmitglieder) in ein paar Jahren die Schweiz sehen wird. (Die ‚böse‘ EU und der ‚böse‘ Schäuble müssen da gar nichts machen, ergibt sich von selbst.) Mal jenseits der großen Probleme, die das vergleichsweise kleine Land mit dem Bankensektor hat und jenseits der Frage, ob erst der Euro oder der Franken zuerst auseinander brechen wird, funktioniert das doch schon zeitlich reichlich ‚hängengebliebene‘ klaustrophile Modell dieses Staates (der nicht nebenbei kein Nationalstaat ist, was viele AfDisten sonderbarerweise beim Positivbezug in entsprechenden Argumentationen gerne übersehen) nicht mehr (zumal nicht in einer offenen Welt). In Auseinanderbrechungsfragen bin ich dann doch, wenn auch versehentlich, eher beim großen Finanzorakel, Welt- und Währungslenker Lucke (AfD-Chef Lucke sagt Finanzkrise voraus: „In 50 Jahren gibt es keinen Euro mehr“ – Huffington Post: http://www.huffingtonpost.de/2014/12/08/afd-lucke-euro_n_6287128.html ) als beim nicht nebenbei genauso keynesianistischen Lucke-Kollegen Krugman oder dem jedenfalls ursprünglich (Ayn-Rand-Sekten-) ‚Libertären‘ Alan Greenspan (Greece: Greenspan predicts exit from euro inevitable – BBC: http://www.bbc.co.uk/news/business-31249907 ) (oder in eindimensionaler Klarheit zerbrechungsinteressierten russischen Putiniden) wobei letzerer, Greenspan also, in Bezug auf Griechenland durchaus richtig liegen könnte.

        – Für ein Europa der Regionen

        Wofür bin ich denn nun? Für ein Europa der Regionen.

        Dem allerdings die Nationalsstaaten (gerade auch der deutsche, jdf. in postwestdeutscher Machtstaatsversion, also auch jeder überbordene Berlinstaat, egal ob rechts- oder linksstaatssozialistisch) deutlich störend entgegenstehen (mal ganz von afdistischen, weiter ‚rechts‘ und russisch-interessenpolitisch bevorzugten Trug-‚Konzeptionen‘, wie der eines ‚Europa der Nationalstaaten‘). Nachlesen kann man das (nur z.B.), teilweise seit mehr als zwei Jahrzehnten, sehr kenntnisreich dargestellt anhand der preussischen Defizitgeschichte bei Prof. Kiesewetter:

        „In Preußen im 19. Jahrhundert [ist es zu] einem unüberbrückbaren Gegensatz zwischen politischer Zentralisierung und industrieller Regionalisierung gekommen ist. Der militärische Machtstaat Preußen, besonders nach der Reichsgründung von 1870/71, ruhte zwar auf den (regionalen) ökonomischen Erfolgen der preußisch-deutschen Industrialisierung, aber die industrielle Dezentralisierung innerhalb Preußens hatte keinen mäßigenden Einfluß auf diese preußische Politik.“ „Wir sahen im Deutschen Reich von 1871 nicht den Zusammenschluß aller deutscher Stämme [und natürlich auch nicht den Zusammenschluß aller deutschen lndustrieregionen. H.K.], sondern nach den Worten des alten Kaisers nur ein vergrößertes Preußen.“ „Die Analyse von Industrialisierungsvorgängen in Regionen muß sich endlich von dem Nationalstaatskonzept lösen. das in der ökonomischen Forschung seit Adam Smith mehr zur Verwirrung als zur Klärung beigetragen hat.“

        Ein Europa der Nationalstaaten (wie es eben auch die angebliche „Alternative für Deutschland“ will), kann nicht funktionieren, schonmal gar nicht zusätzlich geführt von einer zentralistischen Europäischen Kommission:

        „Politischer Zentralismus und regionale Industrialisierung schließen einander aus. Mit anderen Worten: Preußen hat zwei Gesichter; ein industrielles und ein politisches.“ Wir können im 19. Jahrhundert sowohl in Preußen als auch in Deutschland für unterschiedliche Regionen ein Faktorenbündel zusammenstellen, das zu bestimmten Perioden darüber entscheidet, ob eine Region in der Lage ist, über ein bestimmtes Ausmaß hinaus zu industrialisieren oder nicht. Wenn es also regionenspezifische Entwicklungsfaktoren gibt, dann sollte es auch eine regionalspezifische Wirtschaftspolitik geben, die diesen unterschiedlichen Voraussetzungen und ökonomischen Wirkungen Rechnung trägt. Das ist teilweise in Preußen geschehen. Um aber diesen Gedanken zu aktualisieren: Ein Europa der Regionen wird nur sehr geringe Wohlstandseffekte herverbringen, wenn diese Regionen Nationalstaaten sind, die auch noch durch gleichmacherische Maßnahmen der Europäischen Kommission daran gehindert werden, über wachstumsfördende Investitionen in Regionen selbständig zu entscheiden.“

        Hubert Kiesewetter – Regionale Industrialisierung in Preußen im 19. Jahrhundert
        In: Karl Heinrich Kaufhold und Bernd Sösemann (Hg.) – Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung in Preußen, Zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte Preußens vom 18. bis zum 20. Jahrhundert (Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Band 148), Stuttgart 1998 (Steiner), 233 Seiten.

        http://books.google.de/books?id=qYgmoL0JDSUC&lpg=PP1&hl=de&pg=PA91#v=onepage&q&f=true
        http://www.steiner-verlag.de/titel/50822.html

        – Dazu:

        „Die Rheinprovinz wies in jedem Fall das höchste Einkommensniveau und den höchsten Lebensstandard in Preußen auf. Nach Angaben des Historikers Wilhelm Treue lag das Pro-Kopf-Einkommen im Rheinland 1849 15 Prozent und 1867 18 Prozent über dem Durchschnittseinkommen in der preußischen Gesamtmonarchie, sogar 31 Prozent beziehungsweise 28 Prozent über dem Ostpreußens, der Provinz mit dem niedrigsten Pro-Kopf-Einkommen. Brandenburg mit Berlin erreichte 1849 den Durchschnitt und übertraf ihn 1867 auch nur um 6 Prozent. Das West-Ost-Gefälle verschärfte sich von Jahrzehnt zu Jahrzehnt (Siehe Index der Entwicklung des Pro-Kopf-Einkommens in den preußischen Provinzen 1816-1883 bei Wolfram Fischer, S. 121).“

        Zwischen Revolution und Reichsgründung – Durchbruch zur Industrialisierung (1848 – 1871)
        09.10.2012, von Jürgen Herres, Landschaftsverband Rheinland (LVR)

        http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/epochen/epochen/Seiten/1848bis1871.aspx

        – Und wenn man will auch:

        „Ich glaube, daß die Bonner Republik, wie wir sie kurz noch einmal nennen wollen, im Gedächtnis der Deutschen weiterleben wird als die glücklichste Epoche, die die Westdeutschen und die Westberliner überhaupt erlebt haben. Es gibt keine vergleichbare Epoche. Es ist für alle Deutschen sehr wichtig, daß einmal das Land unter westlichen Vorstellungen regiert worden ist, daß mal das Limes-Deutschland maßgeblich war und nicht das Kolonisten-Deutschland jenseits der Elbe. Es klingt Ihnen vielleicht etwas unangenehm, aber es ist so. Es ist das römische Deutschland, das lateinische Deutschland, das vierzig Jahre gezeigt hat, daß es viel erfolgreicher war als alle anderen Staatsformen und Regierungen vorher.“

        – Johannes Gross

        Kosmopolitische Werkstatt ohne Schallschutz
        04.10.1995, Johannes Gross im Gespräch mit Eberhard Diepgen, Süddeutsche Zeitung

        – Zu Professor Kiesewetter:

        „Es gibt Universitätsprofessoren, die sind vor allem akademische Lehrer, andere wiederum zieht es in die Selbstverwaltung oder gar in die Bildungspolitik. In diese Kategorien passt Professor Hubert Kiesewetter nicht. Er versteht sich, wie er gerne mit dem Hinweis auf die ihm vertraute angelsächsische Hochschulwelt betont, als Jünger der Wissenschaft.
        Seit 1990 war Kiesewetter Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der KU, nun geht er in den Ruhestand. Der gebürtige Dessauer hat eine bemerkenswerte Biographie: Nach der Übersiedlung seiner Familie an die hessische Bergstraße absolvierte er ab 1954 zunächst eine Ausbildung zum Maschinenschlosser und wurde anschließend Lokführer bei der Deutschen Bundesbahn. Sein Abitur machte er am Abendgymnasium in Darmstadt. Durch eine Begegnung mit dem Onkel des Philosophen Theodor W. Adorno wurde sein Interesse an philosophischen Fragen geweckt, so dass er sich zu einem Philosophie-Studium bei Adorno an der Uni Frankfurt entschloss, ergänzt durch Geschichte und Ökonomie.

        Über Kiel führte ihn sein Weg schließlich an die London School of Economics, wo er 1968 sein Studium mit dem Master of Sciences abschloss. Dort begegnete er Sir Karl Popper, der sich inzwischen einen internationalen Ruf als kritischer Rationalist und Wissenschaftstheoretiker erworben hatte. Aus dieser Begegnung erwuchs eine wissenschaftliche Freundschaft, die Kiesewetters Verständnis von Wissenschaft nachhaltig prägte. Auch auf seine Initiative hin erhielt Sir Popper 1991 die Ehrendoktor der Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät an der KU.

        Kiesewetters ungewöhnlicher Lebensweg setzte sich in einer wissenschaftlichen Karriere fort, die alles andere als üblich war: Von seinem ursprünglichen Forschungsfeld ließ sich Kiesewetter weglocken als sich die Möglichkeit ergab, an einem Forschungsschwerpunkt „Deutsche Industriegeschichte bis zum Ersten Weltkrieg“ der Freien Universität Berlin mitzuarbeiten. An der FU habilitierte sich Kiesewetter schließlich 1985.

        Eines seiner wissenschaftlichen Lebensthemen fand er in der gegenseitigen Abhängigkeit von Region und Industrialisierung. Mit wenigen anderen gilt er als Vorreiter der regionalen Industrialisierungsforschung mit dem Schwerpunkt auf Preußen, Frankreich und Großbritannien. Dabei ist er ein Empiriker, für den statistisches Material so große Bedeutung hat, dass er bei unzureichenden Daten lieber auf eine Untersuchung verzichtet oder große Anstrengungen unternimmt, diese zu ergänzen oder zu ersetzen. Kiesewetter hat die internationale Zusammenarbeit gepflegt, was unter anderem auch mit ehrenvollen Berufungen gewürdigt wurde: Er war von 1987 bis 1988 Konrad-Adenauer-Professor an der Georgetown University in Washington, kurz darauf Gastprofessor am St. Anthony’s College in Oxford und 1994 in Paris.“

        Vom Lokführer zum Hochschullehrer – Professor Hubert Kiesewetter im Ruhestand
        15.07.2004 17:18, PM, Constantin Schulte Strathaus, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

        https://idw-online.de/pages/de/news?print=1&id=83531

        – Außerdem, aber das führe ich (heute und hier) nicht weiter aus: Für einen Euro im Sinne von Huerta de Soto bei gleichzeitiger Zulassung von Freiem Geld.

        In diesem Sinne, Grüße an Sie, RB

      • Ihre Ausführungen sind für einen Blogkommentar eigentlich zu lang. Die für Preußen im 19. Jahrhundert beschriebenen regionalen Unterschiede sind doch gering im Vergleich zur heutigen EU oder auch nur Eurozone. Ich denke, dass Vereinigte Staaten von Europa auf absehbare Zeit nicht funktionieren werden (insbesondere wenn hoffentlich kein Krieg zur militärischen Kooperation zwingt). Umgekehrt gibt es aber zumindest in Deutschland keine ernsthaften Bestrebungen zur Zerlegung des eigenen Staates. In anderen Ländern (z. B. Spanien oder UK) finden diese auch zwischen verschiedenen Volksgruppen statt und nicht quer durch ein Volk.

    • Herr Meister, dass Sie sich Inhalte wünschen finde ich vorbildlich, und dafür gibt es ja die Programmausarbeitung später im Jahr. Mit den Inhalten der AfD Hamburg war Herr Dilger im Wahl-O-Mat-Schnelltest ganz zufrieden.

      Leider ist und bleibt eine Tatsache, dass (auch) in der deutschen Politik dämliche Label wichtiger sind als Inhalte. Hier sei nur auf die CDU verwiesen, eine inhaltsleere Partei welche Kurioses mit der Bundeswehr verzapft, aber trotzdem erfolgreich ist, denn sie hat ja ihre kinderlose Mutti, die der SPD die Themen klaut. So etwas kann man sich nicht für die AfD wünschen, aber Label, Gemütslagen usw sind Faktoren, die man als politische Partei nicht ignorieren kann. Oft zählt weniger was man sagt, als wie man es sagt. Eine dumme Formulierung, und eine gute Aussage ist hinüber. Dieses Spiel muss man lernen zu beherrschen, und Fallstricke muss man wittern lernen.

      Liberale können die AfD mit mutigen Vorschlägen prägen, welche nicht nur Anklang auch bei Konservativen finden, sondern auch in der Bevölkerung. Hier denke ich natürlich an den Rundfunkbeitrag. Man kann aber auch z.B. darüber nachdenken, ob man einen weitgehend funktionslosen Bundespräsidenten inklusive Ehrensold braucht – die Schweiz hat so etwas auch nicht. Ein wesentlicher Punkt dürfte die Frage sein ob es gelingt, ein einfacheres Steuermodell zu formulieren, ohne damit auf hysterische Ablehnung zu stoßen. Kurz, das Themenfeld „Verschlankung von Auswüchsen unseres Staates“ scheint mir eines zu sein, was in der AfD und darüber hinaus Brücken bauen kann. Dass die Partei ähnlich markante, jedoch klar im Rahmen des Grundgesetzes und des Geschmacklichen bleibende konservative Positionen besetzen muss, werden auch jene Liberalen schlucken müssen, die ihren konservativen Parteifreunden die Butter nicht auf dem Brot gönnen. Wichtig wird sein, das Gesamtangebot ausgewogen und strahlkräftig zu halten. Sich nicht gegenseitig die Köpfe einzuschlagen ist für eine gelungene Mischung der beste Grundstein.

      • Wer sollen denn „jene Liberalen“, „die ihren konservativen Parteifreunden die Butter nicht auf dem Brot gönnen“, sein? Es gibt leider kaum noch Liberale in der AfD. Die verbliebenen Liberalen so wie ich sind äußerst tolerant (sonst wären sie nicht geblieben), zumindest wenn es sich um „klar im Rahmen des Grundgesetzes und des Geschmacklichen bleibende konservative Positionen“ handelt. Bei verfassungswidrigen Positionen hört der Spaß jedoch auf, zumal diese die AfD ins Verderben führen würden. Offiziell vertritt die AfD keinerlei solche Positionen, doch leider haben wir eine Minderheit an Mitglieder und Funktionären, die zumindest damit liebäugelt.

      • Als ich der AfD beigetreten bin, ging ich vor allem davon aus, dass sich die AfD eine deutliche Verschlankung des Staates zur Sicherung der Zukunft unserer Kinder auf die Fahne schreiben würde.

        Wer den Zusammenhang zwischen übermäßigen Staatsausgaben (zu denen auch die Rettungspakete zählen), die zur Kaputtbesteuerung der Leistungsträger und zu immer mehr Staatsschulden führen, nicht erkennt, der kann nicht wirklich mit großem ökonomischen Sachverstand gesegnet sein.

        Was ich jedoch gerade in den letzten Monaten in und mit der AfD erlebt habe, lässt mich leider zunehmend zweifeln, dass es unsere Partei-Granden wirklich so ernst meinen mit den einstmals formulierten Zielen.

        Als Liberal-Libertärer gönne ich selbstverständlich jedem Profi die Butter auf dem Brot. Stümper und Kreide fressende Wölfe bin ich jedoch nicht bereit zu unterstützen. Aber gerade davon sehe ich unter den gehobenen Funktionären und Mandatsträgern der AfD zur Zeit leider deutlich mehr als überzeugende Profis.

      • Darf ich erinnern, gerade zum Geburtstag der AfD, dass es die „Alternative“ zur Europolitik war, die die AfD so weit gebracht hat ?

        Was nun folgen muß, sind „Alternativen“ zu den anderen Themen, Bürokratie, Steuer, was auch immer.

        Etwas ganz anderes, was es noch nicht gab. Vielleicht KFZ Steuer abschaffen oder Lebensmittel ohne Mwst Belastung.

        Positionen die Staatsbürokratir abbaut, die den Bürger einleuchten.

        Ob wir nun einen Pfarrer der den Ehebruch vorlebt als Präsidenten haben oder dem nächst Merkel, die ja noch entsorgt werden muß, ist doch wurscht.

        Gerade liberale Denker wie Herr Dilger und andere der AfD müßten eigentlich wirkliche Alternativen zu Themen entwickeln können. Ein vollkommen anderes einfaches liberales Steuergesetz auf einem Bierdeckel ?

        Nur mal so am Rande, diese Cross boarder Leasing müßten doch auch Target Salden und Exportstatistiken beeinflussen, oder?
        Welche Probleme gibt es da in Gemeinden/Ländern ? Welche Alternative um das sofort zu stoppen, rückabwickeln ?

        Kirchensteuer , kann man diesen Jahrhundertvertrag nicht kündigen ? Alternativ wie ?

      • In diesem Blog habe ich doch schon zahlreiche Vorschläge gemacht und diese z. T. auch schon in Anträge gegossen (die leider gar nicht behandelt wurden). Mit Herrn Kollegen Homburg stimme ich allerdings überein, dass es im Moment für die AfD nicht klug wäre, die ganz große Steuerreform zu fordern. Diese kann man ohnehin nicht umsetzen, sich aber viel Kritik zuziehen.

      • @Peter-Alexander Von Der Marwitz:

        „Ein vollkommen anderes einfaches liberales Steuergesetz auf einem Bierdeckel ?“
        Ein Traum, der nie in Erfüllung gehen wird, solange Beamte und Umverteilungsempfänger regieren.

        „Kirchensteuer , kann man diesen Jahrhundertvertrag nicht kündigen ? Alternativ wie ?“
        Diesen Vertrag kann jeder durch Austritt selbst kündigen. Ehepaare allerdings nur gemeinsam, da die Kirche andernfalls ein konfessionsübergreifendes „besonderes Kirchgeld“ erhebt (habe ich selbst erlebt), um die entgangene Kirchensteuer vom in der Kirche verbliebenen Ehepartner einzutreiben.

      • @Alexander Dilger:
        „Mit Herrn Kollegen Homburg stimme ich allerdings überein, dass es im Moment für die AfD nicht klug wäre, die ganz große Steuerreform zu fordern. Diese kann man ohnehin nicht umsetzen, sich aber viel Kritik zuziehen.“

        Herrn Homburgs Vorschläge gehen schon in die richtige Richtung. Halbherzige Reformen werden Deutschland aber nicht vor dem Crash bewahren, sondern diesen allenfalls ein paar weitere Jahre hinauszögern.

        Insbesondere muss neben einer drastischen Steuerreform auch eine grundlegende Reform des Renten- und Sozialversicherungssystems angegangen werden. Rentenversicherung und GKV sind nicht nur in höchstem Maße unsozial und ungerecht, sondern werden mit dem näher rückenden Renteneintritt der Babyboomer-Jahrgänge ohnehin kollabieren, da dann insbesondere keine Quersubventionierung von Renten nach heutigen Maßstäben aus dem Steueraufkommen mehr möglich sein wird. Immerhin verschwindet inzwischen mehr als ein Viertel des Steueraufkommens (über 170 Mrd. € p.a.) in Aufwendungen für Beamtenpensionen und zur Subventionierung der gesetzlichen Renten (Tendenz steigend!). Ein Aspekt, auf den Herr Homburg zumindest in seiner Präsentation auf dem Parteitag in Bremen gar nicht eingegangen ist.

        Wenn man jede überfällige Reform aufschiebt, weil sie unpopulär ist, was mutmaßlich Wählerstimmen kosten könnte, dann ist das nichts anderes als die Kopf-in-den-Sand-Politik, die wir in Deutschland bereits seit den 1970er Jahren von durchwegs allen Regierungen erleben. Worin besteht da noch die „Alternative“?

      • Sie wollen ganz Deutschland abschaffen und wundern sich dann, dass Sie überhaupt nichts erreichen. Ich will real etwas verbessern, selbst wenn dadurch nicht gleich alle Probleme gelöst werden. Nach ersten Erfolgen würde auch das Vertrauen für weitere Initiativen steigen.

      • @Alexander Dilger
        „Sie wollen ganz Deutschland abschaffen und wundern sich dann, dass Sie überhaupt nichts erreichen.“

        Das ist einerseits eine Ihrer leider typischen Unterstellungen. Tatsächlich möchte ich nur, dass Bayern aus der Bundesrepublik Deutschland austritt und sich zum souveränen Staat erklärt. Wenn der Rest der Republik zusammenbleiben möchte – bitteschön. Aber jedes Bundesland bzw. jede Region sollte selbst entscheiden dürfen, in welchen Verbund sie eingebunden sein möchte oder auch nicht.

        Andererseits lassen Sie folgende Aspekte leider stets außer Acht:
        Hat sich in Deutschland irgendwer darüber echauffiert, als sich Tschechien und die Slowakei getrennt haben? Nein.
        Fordern wir die Souveränität der Staaten (auch viel kleinerer als Bayern) innerhalb der EU? Ja.
        Aber ausgerechnet Bayern soll Zwangsmitglied einer DDRisierten BRD bleiben? Vielleicht auch noch als Folge dessen, dass wir nie gefragt wurden, ob wir den Beitritt der maroden DDR – für den wir seit 25 Jahren zusätzlich teuer bezahlen – überhaupt wollen? Nein Danke!

        Ich vermisse in Ihrer diesbezüglichen Argumentation sowohl Differenziertheit als auch Stringenz, sehr geschätzter Herr Dilger.

      • Meine Position ist da sehr differenziert und stringent sowie schon mehrfach dargelegt worden, was Sie angesichts Ihrer ständigen Wiederholungen wohl wieder vergessen haben. Im Gegensatz zu Herrn Lucke bestreite ich Bayern nicht das Recht zur friedlichen und demokratischen Sezession, wenn tatsächlich eine Mehrheit der Bayern das nachhaltig wollen sollte. Davon kann jedoch momentan überhaupt keine Rede sein und es ist auch keine sinnvolle Forderung, sei es für die AfD oder eine sonstige seriöse Partei.

      • @Alexander Dilger:
        „Im Gegensatz zu Herrn Lucke bestreite ich Bayern nicht das Recht zur friedlichen und demokratischen Sezession, wenn tatsächlich eine Mehrheit der Bayern das nachhaltig wollen sollte. Davon kann jedoch momentan überhaupt keine Rede sein …“

        Dass Sie in dieser Frage anders denken als unser kleiner Möchtegern-König Bernd I. ist mir durchaus in Erinnerung.

        Aber womit untermauern Sie Ihre kühne Behauptung, dass es in Bayern keine Mehrheit für einen Austritt gäbe? Haben Sie eine Volksbefragung durchgeführt? Das muss mir glatt entgangen sein …

      • Es gibt keine Mehrheit, die das nachhaltig fordert, sonst können Sie doch auf diese verweisen. Außer Ihnen kenne ich niemanden, der das will.

      • „Außer Ihnen kenne ich niemanden, der das will.“

        Sie leben ja nicht in Bayern. Ich kenne in Bayern mehr Menschen, die einen Austritt Bayerns befürworten würden als dagegen sind.

        Dass im Empfängerland NRW und in anderen Empfängerländern die Begeisterung über einen Austritt Bayerns, dem vielleicht noch Baden-Württemberg und Hessen folgen könnten (wenn auch es in diesen Fällen formal nicht ganz so einfach wäre), recht überschaubar ist, überrascht hingegen mich nicht.

      • Warum mobilisieren Sie dann nicht die vielen bayerischen Unabhängigkeitsbefürworter? Wo sind diese in der AfD oder auch auf diesem Blog? Es würde mich freuen, auch einmal von anderen Bayern zu lesen und nicht immer nur von Ihnen.

      • „Warum mobilisieren Sie dann nicht die vielen bayerischen Unabhängigkeitsbefürworter? Wo sind diese in der AfD oder auch auf diesem Blog?“
        Die meisten Bayern neigen eben eher dazu, sich vom Rest Deutschlands abzuwenden, als sich ihm zuzuwenden … und das kann ich ihnen angesichts der (auch in der AfD) herrschenden Verhältnisse nicht wirklich verdenken.
        Aber zumindest einen aus Preußen eingewanderten Bayern sowie einen weiteren aus Oberfranken nach Baden-Württemberg ausgewanderten Bayern könnte ich Ihnen schon namentlich benennen, die auf Ihrem Blog von Zeit zu Zeit posten.

      • Diese haben aber noch nicht die Forderung erhoben, dass Bayern unabhängig werden müsste. Das wäre übrigens auch ganz schlecht für Bayern. Die Forderung taugt höchstens als Verhandlungsmasse z. B. hinsichtlich des Länderfinanzausgleichs.

      • Dass die Beiden diese Forderung (noch) nicht erhoben haben, kann verschiedene Ursachen haben, über die ich hier nicht spekulieren möchte.
        Das Spekulieren im luftleeren Raum überlasse ich lieber Ihnen. Zum Beispiel behaupten Sie völlig haltlos und unsubstantiiert, dass ein Austritt Bayerns aus der Bundesrepublik Deutschland uns Bayern mehr Nachteile als Vorteile brächte. In Wahrheit ist aber genau das Gegenteil der Fall!

      • Das haben Sie jetzt wirklich großartig begründet und substantiiert. Dabei hatten wir auch diese Diskussion schon einmal. Da Sie das Konzept von Größenvorteilen nicht verstehen, ist (auch) diese Diskussion mit Ihnen völlig hoffnungslos.

      • Die Diskussion ist hoffnungslos, das Sie offenbar die überwiegenden GrößenNACHTEILE nicht verstehen oder verstehen wollen.

        Welchen Größenvorteil hat Deutschland gegenüber der Schweiz?
        (Bayern hat immerhin die etwa 1,6-fache Einwohnerzahl der Schweiz)

        Und welchen Größenvorteil hat die EU gegenüber Deutschland?

        Bitte begründen Sie das doch endlich einmal substantiiert … 😉

      • Ernsthaft Interessierten gegenüber kann ich das gerne begründen. Sie gehören leider nicht dazu. Ich mache jetzt mindestens eine Woche Pause im Beantworten Ihrer zahllosen Kommentare.

      • Lieber Herr Meister,
        für eventuelle Fragen ihrerseits bis zum 14.02.2015 kontaktieren sie bitte mein Büro unter Nennwert@aol.com

      • Sehr geehrter Herr Meister,

        ungeachtet der Tatsache, dass das in Deutschland vorhandene Rentensystem nicht funktioniert, wie beurteilen Sie das Rentensystem in Österreich?

        Dort wurde, wenn ich mich richtig erinnere, im Jahr 2005 eine Rentenreform durchgeführt. Pensionen und Renten zusammengelegt und alle, auch Selbständige und Freiberufler, zahlen nun 15 % in eine gesetzliche Rentenversicherung.
        Vielleicht können Sie ein wenig detaillierter darüber berichten.

      • @Michael Meister: Wenn Sie hier nicht mehr zu lesen sein sollten, bitte ich doch um einen Hinweis, wo man Sie dann lesen kann.

        @Alexander Dilger: „Ernsthaft Interessierten gegenüber kann ich das gerne begründen.“ Das wäre schon sehr interessant und mit Sicherheit sehr lesenswert, auch wenn ich absehbar Ihren Standpunkt nicht teilen werde. Immerhin haben Sie – im Gegensatz zu allen anderen mir bekannten AfDisten – einen (klar nachvollziehbaren) Standpunkt, den Sie (regelmäßig) klar begründen. Darüber hinaus lassen Sie andere gelten: So natürlich das sein sollte, so herausragend ist es diesertage.

        @Alexander Dilger: „Außer Ihnen kenne ich niemanden, der das will.“ Doch, einige, auch hier, ich würde das wollen. Und mir von Herzen wünschen das Rheinland würde aus der neopreussisch-behördenfeudalen Antibürger-Berlinstaatsveranstaltung aussteigen, die wir seit 25 Jahren sehen. Andererseits wollen eben wesentliche Teile Ihrer Partei klar das haargenaue Gegenteil. (Offen oder verklausuliert, Euroauflösung, Europa der Nationen usw., was unweigerlich neu schon für Bismarck kaum handhabbare Zustände nach sich zöge.) Deutschland mag es so weiter geben: Nur eben Zukunft nicht. Das Deutschland von 1871 war ein Rückschritt, schon unter bürgerlichen Aspekten, das von 1990 auch. Das hier ist nicht Westdeutschland… „Gut so“, wie einige finden, ich gehöre nicht dazu.

      • Die Kommentare von Herrn Meister, die sich nicht in der reinen Wiederholung von Beschimpfungen erschöpfen, schalte ich alle frei. Ich habe nur mir selbst eine Pause im Beantworten auferlegt, was auch Teil der Meinungsfreiheit ist.

        Es gibt verschiedenen Arten von Größenvorteilen. Der wichtigste liegt im militärischen Bereich. Eine doppelt so große Streitmacht ist auch dann stärker, wenn es überhaupt keinen Großenvorteil im engeren Sinne gibt (definiert als eine Steigerung des Outputs um mehr als X %, wenn der Input um X % steigt), sie also z. B. nur um 80 % stärker ist. Bei anderen Machtfragen ist das ähnlich. Deutschland ist objektiv viel mächtiger als Luxemburg, obwohl das Einkommen pro Kopf dort höher ist. Entsprechend ist China mächtiger als Deutschland und vielleicht sogar irgendwann (aber nicht so schnell, wie viele bei simpler Fortschreibung der Trends vermuten) mächtiger als die USA.

        Kommen wir zu den wirtschaftlichen Größenvorteilen im engeren Sinne. Bei einer Zusammenfassung von kleineren Einheiten, seien es Staaten oder Unternehmen, können diese, wenn dies besser erscheint, alles wie vorher machen oder eben Synergieeffekte nutzen. Rein technisch gibt es deswegen überhaupt keinen Größennachteil, sondern solche Nachteile können allein auf der Ebene der Regierung bzw. des Managements auftreten. Wenn Sie für Ihr kleines Land oder Unternehmen komplett verantwortlich sind, werden Sie sich vermutlich stärker darum kümmern, als wenn Sie in eine größere Hierarchie eingebunden sind. Auch Ihre Untergebenen lassen sich leichter einbinden, wenn sie noch Kontakt zur Spitze haben und diese nicht ganz weit weg ist. Allerdings gibt es auch hier Größenvorteile, z. B. dass für die Spitze mehr geeignete Kandidaten zur Verfügung stehen. Letztlich führt das dazu, dass es Größenvorteile gibt, die aber nicht beliebig weit reichen, weshalb weder Staaten noch Unternehmen beliebig groß werden, insbesondere wenn sie intern zu heterogen sind.

        Es ist doch zu differenzieren, ob Sie eine andere Politik für Deutschland wollen oder dieses Land insgesamt ablehnen. Im zweiten Fall sollten Sie sich lieber in einer Alternative zu Deutschland als der Alternative für Deutschland engagieren (zusammen mit der Antifa?). Dabei sollten Sie aber nicht glauben, dass ein kleines Land einfach machen kann, was es will. Das darf es zwar, aber die Konsequenzen können gravierend sein. Schauen Sie sich an, wie Griechenland oder auch die Schweiz von den größeren Ländern und der EU herumgeschubst werden. Die Schweiz ist weder in der Eurozone noch der EU, trotzdem haben diese gravierende Auswirkungen auf sie.

      • Ich kann Kommentare nicht verschieben. Wer einen entsprechenden Fehler schnell bemerkt, sollte seinen Kommentar noch einmal an der gewünschten Stelle posten. Wenn es länger zurückliegt und insbesondere schon weitere Antworten erfolgten, ist es vielleicht auch egal.

    • Das 25-jährige SPD-Mitglied Jörn Kruse ist ein Wendehals erster Güte. Nach dem Anschlag in Paris und mit PEGIDA im Aufwind fordert Kruse ein Kopftuchverbot, nennt es „Symbol der Integrationsunwilligkeit“. Nach dem Parteitag in Bremen sagt Kruse nicht nur, der Islam gehöre zu Hamburg, er meint sogar zusätzlich, dass der Islam „dazugehören sollte“.

      Dazu dann hier die passenden Kommentare. Jemand hält es für „unglücklich“, sich „überhaupt mit dem Islam“ zu befassen. Und bei 42,7 Prozent Nichtwähler in der letzten Bürgerschaftswahl wünscht man sich die FDP als Hauptkonkurrenten herbei.

      • Ihre Islamfixierung schadet der AfD. Schauen Sie sich PRO NRW und Die Freiheit an, wohin das führt. Die FDP ist objektiv der Hauptkonkurrent und muss unter 5 % gehalten werden. Wenn das langfristig nicht gelingt, wird die AfD bundesweit scheitern und höchstens in den neuen Bundesländern als zweite Regionalpartei überleben.

      • Ihre Nationalwährung-Fixierung schadet der AfD. Schauen Sie sich beim Bund freier Bürger und der Pro-DM-Partei an, wohin das führt. Mal ernsthaft: Ich habe hier an wenigen Stellen ganz konkrete Vorschläge gemacht, die schlichtweg nicht auf den Islam „fixiert“ waren. Tatsächlich sind meine Hauptforderungen Asylbetrug unterbinden, Scheinasylanten (70 Prozent aufwärts) raus, kriminelle Ausländer und Salafisten etc. abschieben, Herkunftslandprinzip für Sozialleistungen in der EU.

        Die FDP ist objektiv der Hauptkonkurrent der Neuen Liberalen, was mir im Grunde aber egal ist. Denn wer inhaltsleere Wahltaktik und rückgratloses Machtstreben will, kann Merkels Funktionspartei beitreten und damit die größten „Erfolge“ einfahren. Eine FDP 2.0 der Weichspüler und Beschwichtiger wird aller Wahltaktik zum Trotz nichts Positives für Deutschland bewirken.

      • Schauen Sie genauer hin. Der Bund freier Bürger und Pro D-Mark sind nicht an ihrer Eurokritik gescheitert, sondern weil sie nach rechts gekippt sind. Millionen Wähler begreifen, dass eine seriöse Opposition gegen den Euro nötig ist. Das erklärt auch die Anfangserfolge der AfD. Wenn dagegen aus der eurokritschen Professorenpartei eine islamfeindliche Protestpartei werden sollte (was nach Bremen zum Glück weniger wahrscheinlich ist), dann war es das ganz schnell.

      • „sondern weil sie nach rechts gekippt sind.“
        Linksliberales Wunschdenken.

        „Das erklärt auch die Anfangserfolge der AfD.“
        Tatsächlich wurde die AfD im Gegensatz zu diesen früheren beiden Parteigründungen nicht totgeschwiegen. Man hat vielmehr versucht, die AfD als rechtspopulistisch zu diffamieren. Ich erinnere mich noch gut an die erste Meldung der Tagesschau zur AfD, mittlerweile nur noch archiviert verfügbar. Achten wir doch mal auf den verwendeten Wortschatz:

        Parolen
        Rechtspopulismus
        Schande für die Zunft
        Euro-Skeptiker
        Rechtspopulisten
        EU-Diktatur
        Euro-Skeptiker
        rechtsradikalen Kreisen
        Propaganda
        rechtsradikalen Internet-Seiten
        von nationalen Klischees geprägte Sprache
        Schreckgespenst
        schürt Furcht
        populistisch
        rechtspopulistischen Parteien
        chauvinistischen Wutbürgertums
        Verrohung der Politik
        rechtspopulistische Parteien
        keinen Erfolg
        fehle offenbar die Fähigkeit zur Mobilisierung
        Schande für die Zunft
        dumpfen Ressentiments
        Schande für unsere Zunft
        Populismus
        verrohe die politische Kultur
        Deutsche Zustände
        Abstiegsängste
        Hartz IV
        verrohenden Bürgerlichkeit
        unzivilisierte, intolerante Einstellungen
        neuen Rohheit
        gewachsenen Ängste

        https://web.archive.org/web/20130315045521/http://www.tagesschau.de/inland/antieuro100.html

      • Glauben Sie etwa, dass die AfD wegen solcher Zuschreibungen gewählt wurde statt trotzdem? Man mag von Herrn Lucke halten, was man will, doch zumindest in der Außenwirkung gibt er der AfD eine gewisse Grundseriosität. Das gilt auch für die anderen Professoren. Wenn Sie uns alle vergrault haben, werden Sie sehen, was Sie davon haben.

  2. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass wir in Hamburg nicht einziehen. Erstmal befinden wir uns in den Umfragen schon seit längerer Zeit bei mindestens 5%. Dann haben wir da die Stabilität der Parteipräferenz, die von infratest in einer vorherigen Umfrage gemessen wurde und bei der AfD mit 81% die größte aller Parteien ist. Und, nicht zuletzt, das hamburger Wahlrecht, das Stimmensplitting zulässt.
    Der Wähler kann also CDU wählen und gleichzeitig ein gutes Werk tun, in dem er der AfD in die Bürgerschaft verhilft.

    • Ich rechne auch eher damit als mit dem Gegenteil, aber in einer Woche kann viel passieren und deswegen sollte man wirklich 100% geben.
      Bei kleineren Parteien spielt auch Wahlbeteiligung eine Rolle. (Im Endeffekt können die Grünen nur in Deutschland umgehen weil sie durch eine niedrige Wahlbeteiligung aufgeblasen werden.)

  3. Also hier in Hamburg wird die AfD wahrgenommen, nur, man erkennt nicht wofür die AfD steht im Punkto zu Hamburger Themen. Innere Sicherheit wie von Nockemann vorgetragen, hat ein Wählerpotential von ca. 2 % . Leider ist er bei vielen Hamburgern nicht so gut angesehen, obwohl er wiklich vom Fach ist. Aber seine Herkunft im Öffentlichkeitsbild als „Schill-Büroleiter“, dann ein erneuter Versuch mit Ulfkotte zu Punkten, ja auch viele jetzige AfD Anhänger aus dem Kreise der „Kusch“ Anhänger, nicht sonderlich angesehen.

    Zu Herrn Kruse gibt es wankelnde nsichten. Ja er erscheint moderat, aber auch dadurch für viele zu ängstlich, die Wahrheiten klar zu sagen. Oft hat man den Eindruck, er ist naiv wenn er mit der Presse sich einläßt. Presseöffentlichkeit , gerade für die AfD, sehr sehr schwer gut hinzubekommen, aber die Fehler in diesem Bereich von Kruse sind schon manchmal eines Prof. nicht würdig. Was eben wundert.

    Wer auf Veranstaltungen von der AfD sich umsieht stellt also fest : Altersgruppe im Bereich von 45 – 90. Wenige dadrunter. Viele ehemaligen Kusch/Schill Unterstützer, wozu neue „Afd“ Wähler nicht gehören wollen. Man hört oft den Satz von AfD bewunderern ( Wählern?), AfD ja, aber nicht mit denen. Vielleicht ist das auch ein Punkt, dass die FDP in Umfragen so hoch liegt.

    Die Mentalitätenunterschiede Ost/West im politischen Bereich kenne ich sehr sehr gut. Gerade im Vergleich der FDP zu den AfD gewonnen Landtagswahlen zeigt den Unterschied.

    Ich vermute eine geringere Wählerbeteiligung, und habe so ein Bauchgefühl, dass weder FDP noch AfD es schaffen werden. Zumindest die CDU wird ihr schlechtestes Ergebnis einfahren.

    Die SPD hat in den letzten 5 Jahren viele Dinge geschafft, die gut angekommen sind. 6000 neue Wohnungen ( bei der Wohnungsnot hier ein wichtiges Thema, davon von der AfD nix zu hören)

    Das Baudrama mit dem Musiktempel ist auch gelöst, andere Kultur Einrichtungen bekommen ordentlich Hilfe ( die AfD klagt gegen eine Kulturschaffende)

    Der Umzug, die Veränderungen der UNI in Hamburg wird von dem Prof Kruse nicht mal erwähnt, was wiederum Junghamburger überhaupt nicht begreifen.

    Beide Kruse und auch Innensenator Neumann SPD entstammen der Bundeswehr UNI und reden über eine Bildungspolitik an Schulen. Schulpolitik ist SPD Thema beim Wähler, vielleicht ist es auch das Durchschimmern von Kruses SPD Vergangenheit, aber mal ehrlich, n den Schulen haben wir hier einen Bio-Deutschen Anteil von ca. 30% in einigen Stadtteilen ( gerade dort sind die Probleme) von 5 % .Die AfD kann in diesem Bereich in kurzen Erklärungen nicht punkten.

    Was bleibt ? Mittelstand, Handel, Wandel von Shopping in der Stadt zu Online Einkauf . Karstadt ist nur die Spitze des Drama in Hamburg, ganze Strassenzüge sind mit leeren Geschäften zu finden. AfD Thema ? Nix zu hören.

    Energie Themen, Umwelt Themen. Die Grünen und die SPD führen Projekte aus, die auf viel Widerstand stossen. Die AfD thematisiert es mit Silben.

    Warum ? Nun, wie ich eingangs schrieb durch die Besucher. Die reden lieber über Sicherheit und Islam. Hier fehlt eben eine Wahlkampfstrategie um an die Betroffenen zu kommen.

    Alles in allem, ja die AfD wurde ungeheuerlich geschädigt durch ANTIFA Aktionen, ja die AfD hat sehr viel Geld eingesetzt, und bei ca. 120 aktiven Mitgliedern sehr fleissig gearbeitet.

    Der Bürger fragt sich, was bringt eine AfD in der Bürgerschaft ? In den Bezirken sind die und man hört nix.

    Verhindert man mit einer AfD wahl eine SPD/Grüne Regierung? NÖ. Hat die AfD in einem Lndtag schon mal was geleistet ? Google hilft und..sieht nicht so toll aus, oder?

    Braucht man die AfD mit dieser Kusch/Schill Denke der Anhänger/Kandidaten ? ca. 3 % der Wähler sagen ja. Ob es wirklich 5,5 % sind?

    • Das Problem hat die AfD leider auch in anderen Bundesländern einschließlich NRW, dass die landespolitische Kompetenz und Programmatik gering ausgeprägt sind. Doch erstens kann sich das noch entwickeln und zweitens gibt es bundespolitische Signale, die gerade jetzt wichtig sind und für viele Wähler durchaus wichtiger als die reine Landes- und Lokalpolitik. Einem bürgerlichen Wähler kann es doch eigentlich egal sein, ob die SPD alleine regiert oder mit den Grünen zusammen. Also kann er auch gleich ein Zeichen setzen, dass er mit der CDU nicht zufrieden ist und eine andere Europolitik erwartet.

      • Der Landesverband Thüringen ist eine positive Ausnahme der frühere Schulleiter Bernd Höcker ist Arbeitssüchtiger der lebt für die Partei den ganzen Tag und die ganze Nacht, sehe viele Ähnlichkeiten in der Aŕbeitsmoral mit Bernd Lucke.

        Seine politische Ausrichtung ml muss man nicht mögen. Für Ansichten ist er zu National aber trotzdem eine Bereicherung für die Afd und menschlich ziemlich stark in Ordnung, Er hat sicht nicht mit Petry, Pretzell, von Storch und Gauland am Lucke Protest beteiligt obwohl er politisch Ihnen ziemlich nah steht.

        Mit solchen Personen ist es möglich das man in der Partei zwei starke Flüge hat ohne dass sie gegeneinander schlagen.

        Neon Wunsch ist es dass die Afd langfristig in Deutschland eine deutliche Stimme in allen Parlamenten wird.

      • Herrn Höcke kenne ich nicht persönlich. Grundsätzlich ist es sinnvoll, in einer Partei verschiedene politische Meinungen nebeneinander zu haben, ohne dass sich deren Vertreter ständig öffentlich bekriegen. Mir sind auch ernsthafte Vertreter anderer Meinungen lieber als Opportunisten ohne jede eigene Meinung. Ebenso sollte Engagement für die Partei anerkannt werden, wobei Politprofis davon auch deutlich mehr zeigen sollten als ehrenamtliche Funktionäre oder gar Basismitglieder.

    • Ihr Beitrag verdeutlicht eindrucksvoll, wie dringend die AfD ein Programm braucht.

      Dass die Landesverbände zudem kaum Ideen mit Regionalbezug für ihren Wahlkampf kreieren, zeigt wie sehr es leider noch an allen Enden und Ecken der AfD an Inhalten mangelt.

      • Das weiß die AfD, da bin ich überzeugt. Ich sehe nur das Problem, dass die Mitglieder in den Gliederungen nicht den Kontakt zu Bürgern suchen, die betroffen sind.

        Beispiel Schule/Kindergärten. Diese 50 Jährigen – 90 Jährigen hören von Ihren Enkeln etwas und sind entsetzt was aus SCHULE geworden ist. Aber die heutigen Eltern, die 30 Jährigen mit Kindern wissen oft Lösungen.

        Wenn dien AfD mal „Volkspartei“ ist, sicherlich einfacher, aber so ist es dringend angeraten „Betroffene“ aus den Themenbereichen einzuladen, hinzufahren und daraus ein Programm zu entwickeln.

  4. Herr Meister,

    die Wegesind bekannt. Wichtiger ist es doch mal das Thema zu belegen. Wieso zahlen wir vom Staat eingetrieben an die Kirche und nicht an Moscheen ? Wenn der Islam zu Deutschland gehört^^.?

    Provokant mal alternativen Ansprechen. Alle Religionen werden gleichbehandelt (Gleichheitsregel im GG?) . Soll die Kirche ihren Mitgleidsbeitrag doch mal selber einsameln, wie alle Religionen^^.

    Es ging mir auch nur um das Beispiel „alternativ“ zu denken und nicht noch mehr im Einheitsbrei der bestehenden Politik zu versinken.

    Wie bei der Gründung vor 2 Jahren, FFF..frisch,frech,fröhlich eine neue Idee der Geldpolitik vorstellen. Nun die anderen Themen die das Volk bewegen mit komplett neuen Ideen anreichern.

    Eben alternativ sein.

    Noch ein Beispiel?

    In Europa hergestellte Fahrzeuge mit einem Auspuff haben den links zur Strassenmitte. Die Japaner logischer weise rechts . Grund war mal, zu verhindern, dass die Abgase im Kinderwagen auf dem Bürgersteig ankommen oder bei den Fussgängern. Fordert das als AfD doch mal konsequent. Auspuff nur nach links^^. Umweltschutz für Fussgänger^^.

    Die Presse wird staunen und ratlos sein, ist das nun eine rechtsextreme Position?

    • Lieber Herr Von Der Marwitz,

      natürlich bin ich bei Ihnen, dass die Kirchensteuer ganz abgeschafft gehört und sich die Kirchen um ihre Beiträge gefälligst selbst kümmern sollen. Ebenso ist es ein absolutes Unding, dass sogar die Gehälter der Bischöfe vom Staat getragen werden. Alles Faktoren, die nicht nur veraltet und überkommen sind, sondern wie Sie völlig zu Recht schreiben, erhebliche Verstöße gegen Gleichbehandlung und Grundgesetz darstellen.

      „Auspuff nach links“ kann allenfalls als linke Forderung ausgelegt werden. Da ich keine Japaner fahre, ist mir selbst noch gar nicht aufgefallen, dass Japaner ihren Auspuff rechts haben (was wegen des dort herrschenden Linksverkehrs natürlich einleuchtet). Der einzige Engländer in meinem Fuhrpark hat seinen Auspuff allerdings links.

      • Herr Meister, ich sprach auch von „in Europa hergestellten“ Fahrzeugen, das wurde von der EU so geregelt, dass somit dann in der BRD auch rechts ein Auspuff seien konnte, wenn der Wagen aus England kam^^

        Ich möchte auch nur Hinweise geben, die man nützlich anwenden kann um den Schwachsinn des Imperium in alternative Forderungen zu bringen.
        Das Imperium mit seinen eigenen Waffen schlagen.

        So behaupte ich auch immer, Gott gibt es. Sonst würden wir ja mit einem Hochstabler in Rom Verträge schliessen. Wie dann Allah dazu passt im Thema der Islam gehört zu Deutschland ? Eigentlich müßte man nun „alternativlos“ fordern, alle Verträge mit dem vermeintlichen Hochstabler in Rom kündigen, wenn Allah zu Deutschland gehört.^^

        Ebenso könnte die AfD die Grundwerbsteuer in Frage stellen. Wenn der Papst kein Hochstabler ist, es Gott also gibt. Wie können dann hier vom Staat Grunderwerbssteuer fällig werden, denn Gott hat uns lediglich gesagt, macht euch die Welt untertan, verkauft hat er sie an niemanden. Also gibt es hier keinen rechtmässig gekauften Grund und Boden.

      • @Peter-Alexander Von Der Marwitz

        Es gibt eine ganze Reihe von Steuern, die in Frage zu stellen sind. Auch ohne sich dabei auf Gott, Allah oder sonstige Gurus berufen zu müssen.

  5. Herr Dilger,

    ich schätze Ihre offene und ehrliche Art zu informieren.

    Sie schreiben : Ich denke, Herr Kruse könnte in der Hamburgischen Bürgerschaft durchaus positiv wirken, so wie ich mir das auch in NRW zutraue.

    Suchen Sie bitte mal den Kontakt mit Mitgliedern der AfD in Landtagen und überdenken Sie diesen Satz.

    Für jedes Ministerium gibt es im Parlament einen Ausschuß, besetzt nach dem Wahlergebnis. Schon hier wird es schwer die mit AfD zu besetzen, mehr noch qualitativ die richtigen Mitglieder dort zu platzieren mal abgesehen von den Geschäftsordnungen und sonstigen Regeln eines Landtag. Als Akademiker traue ich Ihnen beiden viel zu, nur wenn Herr Kruse sich dann die von seiner Partei an die Seite gestellten nun Abgeordneten anschaut, dürfte es er zu einer Ernüchterung führen.

    Die AfD muß ein Anforderungsprofil für Abgeordnete erarbeiten, ein mindestmass an Kompetenz.

    Das aber fehlt. So wird ein Herr Kruse und auch Sie „alleine“ nichts ausrichten können. Es besteht sogar die Gefahr, von einem enormen Image Schaden.

    • Es wäre gut, die Mandate (auch) nach Kompetenz zu besetzen. Leider ist selbst in der AfD eher das Gegenteil zu beobachten. Herr Pretzell ist wohl nicht zuletzt deshalb innerparteilich relativ erfolgreich, weil er viele inkompetente Streber anzuziehen vermag, die an einem echten Kompetenzteam nicht interessiert sein können (im Gegensatz zu den Wählern und hoffentlich auch genug normalen Mitgliedern). Ob die weiteren Abgeordneten in Hamburg loyal zu Herrn Kruse stehen werden, wird sich zeigen.

  6. Wohnen in Hamburg eigentlich keine Rentner?

    Diese hatten 4 Nullrunden sowie eine 0,25 (Nullkommafünfundzwanzig) %ige Rentenerhöhung nebst einer Erhöhung des (nicht ermäßigten) Umsatzsteuersatzes um fast 19 % hinzunehmen, während das übrige Europa und andere großzügigst alimentiert wurden. Danach dürfte nicht ein Sozialrentner die Blockparteien gewählt haben – weit gefehlt. Die AfD hatte es im BTW-Wahlkampf versäumt, dieses Thema massiv zu besetzen.

    Warum machen unsere AfD-Freunde in Hamburg dies nicht besser?
    Ich sehe nichts.

    • Das ist eigentlich ein bundespolitisches Thema. Doch man könnte es nutzen, um den sozialen Anspruch der SPD zu hinterfragen. Von der Eurorettungspolitik haben die hiesigen Rentner, Arbeitnehmer und Bedürftigen nichts, ganz im Gegenteil.

    • Ich beliefer so ca. 2000 Rentner im Monat mit Getränken. Wenige haben Internet, viele gehen weiter als 400 Meter von der Wohnung weg, ist halt alles in der Nähe, Zeitungen werden nur gekauft wenn Kreuzworträtsel drin sind, also ehr Yellowpress ansonsten läuft Fernsehen.

      Herr Plorin, wie erreicht die AfD diese Leute ? Einladen auf Veranstaltungen mit Tummult durch ANTIFA und Polizeispaliere.Alles mit Gehwagen oder Stock im Dunkeln?

      Informiert die AfD in Altenheimen ? Seniorentreff ? Ich weiß davon nix.

      Nur am Rande, auf Lucke angesprochen habe mir einige gesagt…ist der nicht in Brüssel und hilft Henkel ?

      Was soll man dann sagen.

    • Wenn sich auch die AfD endgültig vor den Karren der Umverteilungsempfänger spannen lässt und den feigen Kurs der Altparteien, nämlich das Scheitern des „Generationenvertrages“ nicht einzugestehen, einschlägt … na dann gute Nacht Deutschland!

      „Mut zur Wahrheit“ sieht anders aus, als den Menschen vier Jahrzehnte lang bei stark rückläufigen Geburtenraten die Lüge von sicheren Umverteilungsrenten aufzutischen.

      • Was haben Sie denn für eine Lösung anzubieten, wenn der Generationenvertrag für gescheitert erklärt wird? Ich bitte zur Abwechslung einmal um einen konkreten Vorschlag und nicht wieder nur platte Sprüche.

      • Es gibt nur eine Lösung:
        Die Beiträge eines jeden Beitragszahlers oder zumindest eines jeden Jahrgangs von Beitragszahlern dürfen ausschließlich für diesen selbst und für nichts sonst verwendet werden. Außerdem ist jede Art von Quersubventionierung zu unterbinden und auch die Beamten müssen entweder in das System einbezogen werden oder wie Freiberufler und Selbstständige behandelt werden, also für sich selbst vorsorgen.

        Dass so eine Umstellung nicht von heute auf morgen und nicht ohne gewisse Schnitte, die von den Betroffenen als hart empfunden werden mögen, möglich ist, liegt auf der Hand. Aber wenn nie damit begonnen wird, werden die Folgen für Ihren Sohn und meine Töchter umso schlimmer ausfallen.

        Ich habe u.a. bei Prof. Josef Schmid (http://prof-josef-schmid.de/de/index.html) Bevölkerungswissenschaft studiert. Schon seinerzeit (Anfang/Mitte der 1980er Jahre) lag überdeutlich auf der Hand, dass die demographische Entwicklung Deutschlands (auch ohne die seinerzeit erst noch bevorstehende Eingemeindung von 17 Mio. DDR-Bürgern, die nie in das Rentensystem einbezahlt haben) zum Kollaps des „Generationenvertrags“ führen wird.

        Bitte erzählen Sie mir nicht, dass die Jedermann zugänglichen Daten des Statistischen Bundesamts verantwortlichen Politikern wie dem ehemaligen Hauptschüler und späteren Abendgymnasiasten Norbert Blüm oder den vielen Experten seines Ministeriums nicht zugänglich gewesen seien.

        Es wurde eben immer nur versprochen und versprochen was Politiker am besten können: Luftschlösser!

  7. Herr Dilger,

    anstelle des Generationsvertrag ein Grundeinkommen (fester Betrag für alle gleich) ab 60 oder 67 von 130 % des unpfändbaren Betrag / Hartz IV Grenze. Für jedes gezeugt/geborene Kind ein Zuschlag von xx % also 10 % oder so was.

    Einzahlung aller in diese Rentenkasse, auch Beamte, auch Unternehmer, egal welcher Verdienst.
    Bei den Hartz IV Sätzen ist vom Staat ein Anteil zu leisten direkt an die Rentenkasse. So dass auch die Hartz IV ihren Anteil beitragen.

    Wer mehr Rente haben will muß sich entsprechend privat versichern oder wie auch immer.

    • Wenn alle dieselbe Grundrente bekommen, handelt es sich nicht mehr um Rentenbeiträge, sondern eine Sondersteuer auf den Faktor Arbeit. Auf jeden Fall ist der Übergang ein Problem, da die heutigen Renter und älteren Arbeitnehmer sich nicht mehr (sinnvoll) privat versichern können. Wollen Sie deren Ansprüche einfach enteignen (während einige sich über eine höhere Rente freuen)? Die Hartz IV-Empfänger tragen als solche nie einen eigenen Anteil bei, sondern dieser wird entweder gleich oder später vom Staat oder den eigentlichen Beitragszahlern bezahlt.

      • Na es wird doch eine Übergangslösungen errechnet werden. Ausserdem sollten Fachleute diese alternatvie Idee mit Subtanz ausfüllen oder eben als nicht machbar abhacken.

        Es geht doch in dieser Diskussion nur um „Alternative“ zu dem Bisherigen und mein Standpunkt das Jetzige nicht zu reparieren, sondern etwas Neues zu bauen.

        Das System ist wie ein altes Auto, nämlich schrott. Reparatur unmöglich.

      • In der Schweiz wird für die Grundrente (1. Säule AHV/IV) ein Beitrag in Höhe von ca. 9,5% auf alle Einkünfte, gleichgültig ob aus Arbeit oder aus Kapitalerträgen, erhoben.

        Die zweite Säule der Altersvorsorge betrifft nur die abhängig Beschäftigten, die mit ihrem Arbeitgeber einen Beitrag zwischen 9 und 18% des Einkommens zur Altersvorsorge verhandeln. Dieser Beitrag wird von AG und AN jeweils zur Hälfte getragen.
        Somit sind abhängig Beschäftigte als Rentner immer besser gestellt als reine Grundrenten-Empfänger.

        Ich denke, dieses System wäre auch in Deutschland GG konform und implementierbar.

      • Wir sollten uns in der AfD darüber verständigen, ob wir wirklich eine Grundrente fordern wollen. Falls ja, sollte diese steuerfinanziert sein.

      • @Melanie Kunze:
        „… ungeachtet der Tatsache, dass das in Deutschland vorhandene Rentensystem nicht funktioniert, wie beurteilen Sie das Rentensystem in Österreich?

        Dort wurde, wenn ich mich richtig erinnere, im Jahr 2005 eine Rentenreform durchgeführt. Pensionen und Renten zusammengelegt und alle, auch Selbständige und Freiberufler, zahlen nun 15 % in eine gesetzliche Rentenversicherung.
        Vielleicht können Sie ein wenig detaillierter darüber berichten.“

        Liebe Frau Kunze,

        ich greife den Faden mal an dieser Stelle wieder auf.

        Hier können Sie sich auf einen Blick über die aktuelle Regelung des Rentensystems in Österreich informieren: http://www.geldmarie.at/wirtschaft/pensionsantrittsalter.html

        Eine m.E. ziemlich zutreffende Kritik dazu finden Sie hier: http://www.format.at/politik/der-rentenklau-351855

        Bei all dem darf man aber nicht übersehen, dass Schnitte wie sie in Österreich schon mit der Rentenreform 2005 vorgenommen wurden in allen umverteilungsbasierten Rentensystemen von Ländern mit schwindender Population unumgänglich sind und sicher auch in Österreich (wie in allen europäischen Ländern) weitere gravierende Schnitte zwangsläufig kommen werden.

        Realistische Politiker wären gut beraten, endlich die demographische Entwicklung genau ins Visier zu nehmen, statt immer nur weiter das Märchen von „sozialer Gerechtigkeit“, die in Wahrheit rücksichtslos nachfolgende Generationen verschuldet und versklavt, zu predigen.

        Der sogenannte „Generationenvertrag“ und der angebliche „Sozialstaat“ dürften so ziemlich die größten Lügenmärchen des 20. Jahrhunderts gewesen sein. Jedenfalls in Europa.

      • „Aus meiner Sicht ist nur ein Umbau des bestehenden Rentensystems sinnvoll, weil viele Millionen Menschen davon abhängen.“

        Gemessen daran, wie viele Menschen es in einigen Jahren so richtig ins Verderben stürzt, hängen derzeit immer noch relativ wenige Menschen vom bestehenden Rentensystem ab. Aber keiner traut sich, den Menschen reinen Wein einzuschenken. Warum nur?

        Wenn die geburtenstarken Jahrgänge, zu denen auch Sie und ich gehören, ins Rentenalter kommen, ist der Ofen aus. Dieses System lässt sich nicht mehr „reparieren“. Ein Blick auf die Alterspyramide genügt, um das zu erkennen. Aber alle schauen weg.

        Das bestehende Rentensystem kitten zu wollen, ist in etwa so, als ob man mit einem vollbesetzten schrottreifen Flugzeug und einem Werkzeugkoffer aus dem Baumarkt zu einer weiteren Atlantiküberquerung ansetzt – in der Hoffnung, unterwegs die bereits herabbrechenden Propeller irgendwie wieder befestigen zu können. Heller Wahnsinn!

      • „Wir sollten uns in der AfD darüber verständigen, ob wir wirklich eine Grundrente fordern wollen. Falls ja, sollte diese steuerfinanziert sein.“

        Wenn jeder Staat seine eigene Währung hätte, könnte eine solche Grundrente auch ganz einfach mit frisch gedrucktem Geld (also durch Erhöhung der Geldmenge) finanziert werden. Das würden die Steuerzahler nicht direkt spüren und wäre dadurch wohl am ehesten „vermittelbar“.

  8. Herr Plorin, wie erreicht die AfD diese Leute ?

    Zum Beispiel durch eine entsprechende Beilage in den kostenlos verteilten Anzeigenblättchen.

    • Ist mir auch aufgefallen.

      Der kleine Kreis (das heutige Hinterzimmer-Kabinett?) feiert also den zweiten Geburtstag der AfD, obwohl der Parteitag vom 14.04.2013 in Berlin ganz offiziell und medienwirksam als „Gründungsparteitag“ verkauft wurde.

      Wie passt das zusammen?

  9. Pingback: Zweiter Jahrestag meines Wechsels zur AfD | Alexander Dilger

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  11. Pingback: AfD-Gründung vergessen | Alexander Dilger

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