Anschlag in Paris

Heute hat es einen schweren Anschlag von islamistischen Terroristen in Paris gegeben. Die Redaktion der Satirezeitung Charlie Hebdo und damit auch die Presse- und Meinungsfreiheit wurden angegriffen, wobei leider zwölf Menschen ums Leben kamen (siehe z. B. „Frankreich nach Anschlag unter Schock“). Der Anschlag wird allseits verurteilt, auch und gerade von Muslimen, denn er widerspricht jeder Religion einschließlich des Islam, auch wenn sich diese und andere Terroristen fälschlich auf ihn berufen und auch Islamgegner wieder meinen, selbst wie Islamisten den Koran deuten zu müssen. Richtig ist hingegen die Einstellung vom Satiremagazin ‚Titanic‘: ‚Wir müssen jetzt erst recht Witze machen'“. Das trifft die Islamisten wirklich, wie der Anschlag zeigt. Gute Polizeiarbeit und ein besseres Zuwanderungsrecht sind aber ebenfalls nötig. Dabei sind nicht nur Islamisten gefährlich, sondern auch andere Extremisten (siehe z. B. Linksextreme bekennen sich zu Anschlag“).

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99 Gedanken zu „Anschlag in Paris

  1. Presseinformation der „Alternative für Deutschland“ Kreisverband Ludwigsburg
    Datum: 07.01.2015
    Sperrfrist: keine
    Attentat in Paris
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    Der Kreisvorstand der AfD Ludwigsburg verurteilt das barbarische, feige Terrorverbrechen, dem heute in Paris zwölf Menschen zum Opfer gefallen sind.
    Wir fühlen mit den Hinterbliebenen der Opfer und mit der gesamten französischen Nation.
    Wir hoffen auf eine baldige, vollständige Aufklärung der Tat und auf die Bestrafung der Täter und ihrer Hintermänner.
    Und wir wünschen uns, dieser erbärmliche Angriff auf Grundwerte der Aufklärung, der Pressefreiheit und des Humanismus wird nicht instrumentalisiert, von welcher Seite auch immer.
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    Statistik
    75 Wörter, 534 Zeichen inkl. Leerzeichen
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    Kontakt für Rückfragen:
    stephan.wunsch@alternativefuer-bw.de

  2. Solche tragische Vorfaelle muessen wir leider taeglich erwarten. Und trotzdem duerfen wir nie nachgeben und uns nicht einschuechtern lassen.

    Grosse Bedenken habe ich bei fast simultanen Erklaerungen von Juergen Elsaesser und Alexander Gauland, beide pro-Pegida. Bei Herrn Elsaesser werden prompt auch westliche Geheimdienste ins Spiel gebracht, bei Herrn Gauland spricht nackter Populismus. Man muss sich fragen was verbindet „Ost-AfD“ mit Pegida und Juergen Elsaesser? Welche Verbindungen unterhaelt Herr Elsaessez zu Moskau und Herr Gauland zu russ. Botschaft? Wenn manche AfD Funktionaere von Vorsicht und Anstand wenig wissen wollen, werden die Mitglieder und Waehler selbst eine rote Karte zeigen muessen!

    • Lieber Herr de Grisogono,

      Jürgen Elsässer ist meines Wissens bis heute kein Mitglied der AfD und hat es wohl auch nicht vor zu werden. Man sollte ihn m.E. nicht immer wieder völlig unnötig mit der AfD in einen Topf werfen.

      LG
      Michael Meister

      • Das mag sein. Allerdings gibt es auch zahlreiche andere ‚unübersehbare‘ Verbindungen zwischen hochrangigen AfD-Politikern und zweifelhaften Interessensorganisationen unterschiedlichster Art. Da muss dann schon grundsätzlich die Frage gestellt werden, wie viel Einflußnahme und welche Verbindungen gut für eine Partei sind, die sich als „Alternative für Deutschland“ bezeichnet.

  3. Ich möchte hinweisen auf eine Nachricht von Sabine Leutheuser Schnarrenberger auf Facebook, die zum obigen Thema folgendes geschrieben hat:
    Mitgefühl und Trauer sind bei ‪#‎AfD‬ und ‪#‎Pegida‬ Fehlanzeige: Wie kann man angesichts des Terrors so hetzen?

  4. Der Extremismus ist mitten unter uns – nicht nur auf einer Seite. Ihm gilt es Einhalt zu gebieten. Wenn er zum Terrorismus wird, müssen wir ihn bekämpfen, mit allen Mitteln, die unsere Rechtsordnung vorsieht. Hier ist die Politik in der Bringschuld, um alle vorbeugenden Mittel zu nutzen, was sie bisher verweigert.
    Die Opfer von Paris beklage ich, ihren Angehörigen gilt mein Mitgefühl.

  5. Die Schnarrenberger hat auf FB einen shitstorm mit ihrer Bemerkung ausgelöst. Bis jetzt fast 200 Kommentare. Man sollte sie wegen Parteischädigung aus der FDP werfen, obwohl in deren Satzung steht, dass bei der Partei bei unter 2% keine Parteischädigung mehr geahndet wird.

  6. Darauf hat die Welt gewartet, dass ein AfD-Kreissprecher aus dem Schwabenländle diesen Blog als Plattform für eine 08/15-Pressemitteilung beansprucht.
    Wie wäre es, liebe AfD-Kollegen in Nordrhein-Westfalen: bringt alle eure PM, die ihr sonst nicht unterbringen könnt und stellt diese hier ein.

    • Ja, Frau Fischer, es ist auffaellig! Es ist korrekt gesagt, gehoert aber in lokale Nachrichten. Was ich vermisse ist eine sofortige, einheitliche AfD Presse-Mitteilung statt Herr Gulands @ Konsorten Stimmenfang!

      Mut haette Herr Wunsch mit einer Position zu Adam-Gauland-Petry Machenschaften.

  7. „Der Anschlag wird allseits verurteilt, auch und gerade von Muslimen, denn er widerspricht jeder Religion einschließlich des Islam“

    Ich bin immer wieder überrascht, wenn Nicht-Muslime – wie Sie – besser wissen wollen, was der Islam ist, als Anhänger der Religion. Dass das dem Islam hundertprozentig „widerspricht“ wage ich zu bezweifeln, denn der Stifter genau der Religion hat sich nicht großartig anders verhalten. Gar „nichts damit zu tun“ hat er wohl auch nicht. Es sind gerade diese Behauptungen, welche den Nährboden für die Radikalisierung von Muslimen (einschließlich Konvertiten) bilden. Es gibt hier ein Problem, und man erlaubt es Anhängern eben dieser Religion, das Problem von sich zuweisen. Muss ein Imam, für den das alles „nichts“ mit dem Islam zu tun hat, gegenüber jungen Muslimen kritisch über so etwas sprechen? Müssen Politiker, für die das alles „nichts“ mit dem Islam zu tun hat, sich mit der Problematik der Radikalisierung von Muslimen befassen? Denn das Problem ist ja nur, dass diese die einschlägigen Koran-Zitate und Anekdoten über das Leben des Propheten wörtlich genommen zu haben, statt zu verstehen, dass damals vor über tausend Jahren ein in allegorischen Darstellungen sprechender Dichter am Werk war. (Wieso man dann überhaupt etwas davon glauben soll, ist mir schleierhaft.)

    Endgültig blamieren tut man sich, wenn man wie der wohlfeile Sonntagsredner Obama erklärt, das widerspräche „jeder Religion“. Sie müssen ein begnadeter Religionswissenschaftler sein, wenn Sie jede Religion auf dem Planeten kennen. Ich tue es nicht. Zumal es sehr schwer sein kann zu sagen, wann etwas eine Religion ist. Z.B. kann man bestreiten, dass der japanische Schintoismus eine Religion ist. Es gibt keine Gemeinschaft von Gläubigen, keine religiöse Schrift u.ä. Ich wähle Japan, denn dort gab es mal einen von einer Sekte verübten Giftgas-Anschlag. Sie werden sich erinnern. In vielen europäischen Sprachen trennt man zwischen „Religion“ und „Sekte“, was vielleicht historische Gründe hat. Einen technischen Unterschied gibt es nicht wirklich. Das Christentum war auch mal eine verfolgte Sekte, als es weniger Schaden angerichtet hat als später. In Japan sind viele buddhistische „Sekten“ aktiv, welche einfach ein Teil des Buddhismus als Ganzem sind. Von daher kann es sehr wohl Religionen bzw. religiöse Gruppierungen geben, die das Töten von Menschen befürworten oder billigen. Lehnen die Zeugen Jehovas nicht Bluttransfusionen ab? Diese Leute würden ihre eigene Kinder sterben lassen, wenn sie die Gelegenheit dazu bekämen. Die Motive dafür sind unzweideutig religiös.

    Was eine Religion auszeichnet ist nicht deren Schrift und wie man sie gern interpretieren würde, sondern wie sie die Gesamtheit der Gläubigen aktiv lebt. Es ist eine Tatsache dass der Islam auch Leute fabriziert, die offensichtlich wegen der Religion Amok laufen, und zwar rund um den Globus. Er tut das in unserer Zeit mehr als irgendeine andere Religion. Das ist auch ein Teil dieser Religion. Man kann sich auch hinstellen und sagen, der NSU z.B. habe nichts mit Deutschland zu tun, da das Deutschland des Grundgesetzes ein dezidiert antinazistisches Land ist und ein paar bekloppte Nazis daran nichts ändern. Allerdings sind die NSU-Verbrechen sehr wohl ein Teil Deutschlands, wenn auch ein sehr hässlicher, weil die Täter deutsche Staatsbürger waren, aus vermeintlich pro-deutschen Motiven handelten und sich die Taten eben hier in Deutschland zutrugen. Wenn man jetzt sagt, das habe alles nichts mit Deutschland zu tun, wird man wohl kaum Nazis überzeugen, von Gewalt abzulassen, aber wichtige gesellschaftliche Diskurse mit Potential zur Verbesserung abwürgen. So wie sich Österreich einfach als Opfer von Hitler dargestellt hat, um einer sachlichen Beschäftigung auszuweichen. Lassen wir es zu, dass ein Klima des Totschweigens und der Verantwortungslosigkeit entsteht, dann wird das zu mehr Problemen, mehr Gewalt und mehr „Gegenwehr“ führen. Das wird dann auch Muslimen mehr schaden, als zuzugeben dass der Islam da ein Problem hat, das andere jedenfalls derzeit in dem Ausmaß nicht haben. Alles andere erinnert mich stark an die These, die Probleme Europas in jüngerer Zeit hätten nichts mit dem Euro zu tun.

    PS: Als Zeichen gegen religiöse Gewalt würde ich es großartig finden, wenn der Kölner Dom abgedunkelt würde. Es wäre auch schön, wenn führende deutsche Politiker (Herr Tillich, Herr Özdemir, Frau Fahimi, Herr Gauck) aus Solidarität mit Frankreich zu einer Art Gegendemo aufriefen. Es sind immerhin Menschen gestorben, und es gab einen sehr schweren Angriff auf die Meinungsfreiheit. Es soll solche Gegendemos schon aus viel banalerem Anlass gegeben haben.

    • Sie argumentieren wieder einmal wirr. Sind Sie islamischer Theologe und können Sie für den Islam insgesamt sprechen und den Koran auf die einzig richtige Weise auslegen? Offensichtlich nicht, denn der Islam kennt im Gegensatz zum Katholizismus überhaupt keine oberste menschliche Autorität.

      Dagegen ist die Unterscheidung zwischen Religion und Sekte keine theologische, sondern eine weltliche. Sekten, auch islamistische, können durchaus terroristisch sein, eine Weltreligion mit 1,6 Milliarden Gläubigen aber nicht. Wie viele Muslime sind Terroristen?

      Ihr NSU-Vergleich zeigt doch, wie falsch eine solche Gleichsetzung von Islam mit islamistischem Terror und damit allen Moslems mit potentiellen Terroristen ist. Sind alle Deutschen rassistische Terroristen, weil drei durchgeknallte Rechtsextremisten zu Mördern wurden? (Die Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschland sind hingegen ein viel schwerwiegenderes Problem, welches jedoch gerade von deutschnationaler Seite als heute unwichtiges historisches Ereignis von Einzeltätern abgetan wird.)

      Wenn Sie allein daraus, dass die Pariser Täter (vermutlich) Muslime sind, eine wesentliche Verantwortung des Islam konstruieren, dann sollten Sie nicht vergessen, dass die Täter noch viele andere Eigenschaften haben. Sie sind z. B. wie die meisten Gewalttäter männlichen Geschlechts. Sollte man deshalb alle Männer, zumindest zwischen 15 und 65, einsperren? Sie sind Franzosen, zumindest französische Einwohner. Ist deshalb der Terrorismus ein wesentlicher Teil Frankreichs?

      Wie kommen Sie schließlich zu der abwegigen These, dass die sachlich gebotene Differenzierung zwischen Islam und gewalttätigem Islamismus letzteren begünstigen würde? Das Gegenteil ist der Fall. Wenn Sie von außen oder gar Imane in der Moschee predigen, dass es diese Differenz nicht gäbe, begünstigt das doch offensichtlich den Terrorismus. Muslime müssen nicht dem Islam abschwören, sondern terroristischen Varianten desselben.

    • Nach Ihrer Definition (siehe Deutschland/NSU, Österreich/Hitler) ist der gestrige Anschlag in Paris also in erster Linie ein Teil Frankreichs. Richtig?

    • Eine gebrauchte AK-47 („Kalaschnikow“) können Sie in vielen afrikanischen Ländern – auch in ehemaligen französischen Kolonien – für kleines Geld auf beinahe jedem Dorfmarkt kaufen.

  8. Sehr geehrter Herr Dilger und auch Herr Wunsch,

    ich danke Ihnen für Ihren Mut zur Wahrheit.

    Man kann nicht oft genug betonen, dass wir unsere heutige Lebensqualität der Aufklärung verdanken und nicht der Dominanz einer religiösen Weltanschauung (welcher auch immer).

    Unsere Rechte werden von ganz anderen Mächten bedroht als vom Islam als Religion. Dass sich Terroristen auf diesen „berufen“, macht den Islam selbst nicht zur Ursache ihrer Gewalt. Auch unter Berufung auf andere Religionen wurden seit es sie gibt und werden noch heute abscheulichste Verbrechen begangen.

    Herzliche Grüße
    Michael Meister

  9. Ich möchte darauf hinweisen, dass einige Journalisten gestern bereits den Versuch gestartet haben, Pegida als eine Art Schlange aus derselben geistigen Brut, aus der auch die Terroristen stammen, hinzustellen. Des weiteren hat sich Plasberg bei „Hart aber fair“ einen bemerkenswerten Spruch geleistet. Friedmann verlangte Meinungsfreiheit jetzt erst recht, prompt fiel der Name Pegida, und Plasberg sagte: „Da werden wir nachher noch mehr drauf eingehen, sonst denken die noch, das gilt auch für sie“‚! Im Klartext: Wir nutzen jetzt die Pressefreiheit, um Bürgern einen Maulkorb zu verpassen.

    Ich bin weiß Gott auf Abstand zu Pegida und erst recht zu seinen Ablegern in NRW, aber mit solchen Entgleisungen ist eine Eskalation vorprogrammiert. Der Terrorakt wird möglicherweise auch von den Demonstranten instrumentalisiert, aber das, was sich die Journaille gerade leistet, ist nichts anderes. Die Diskussion darüber ist genauso wichtig wie die über Islam/Islamismus.

    • Das Demonstrationsrecht und die Meinungsfreiheit gelten natürlich auch für PEGIDA. Die Frage ist, ob die AfD da mitdemonstrieren und sich dieser (gar nicht so klaren) Meinung anschließen soll.

      • Es ist eine fatale Entscheidung einer Gruppe, eigene Programmpunkte zu vernachlaessigen, sich aber Pegida zu naehern. Solche Eskapaden sind nicht durch Mitglieder legitimiert und passieren genau deswegen weil es mehrere kaempfaende Vorstaende gibt!

      • Das halte ich für genauso bedenklich, wie wenn Politiker anderer Parteien sich vor den Karren linker Gruppen spannen lassen. Die AfD soll gute politische Vorschläge ausarbeiten und nicht hinter Transparenten herlaufen. Gespräche mit Bürgern zu führen ist richtig, aber auch im Fall Pegida muss eine sachlich-kritische Distanz gewahrt bleiben. Die fehlt mir momentan vor allem bei Gauland.

      • Herr Gauland hat diese Frage ja bereits stellvertretend für uns alle beantwortet. Was bin ich froh, Mitglied einer Partei zu sein, in der man nicht selbst denken muss, sondern alle Entscheidungen von den wichtigen Repräsentanten abgenommen bekommt. Irgendeiner unserer Funktionäre hat doch immer eine Meinung, die er gerne als AfD-Position abgibt. So ist´s schön bequem. Fast wie in der CDU, nein DDR … 😉

      • Wen es interessiert – hier die Pressemitteilung der AfD Sachsen zu ihrem gestrigen Treffen mit den Dresdner Pegida-Organisatoren: http://afdsachsen.de/detail.php?part=presse&detail=239

        Steht leider im krassen Widerspruch zu diesem aktuellen Aufruf des Bundesvorstands der AfD, der de facto den nächsten ‚Montagsspaziergang‘ der Dresdner Pegida zu einer Super-Demo aufwerten möchte: https://www.alternativefuer.de/die-afd-schlaegt-einen-gemeinsamen-aufruf-zur-demonstration-als-anfang-eines-gesellschaftlichen-dialogs-vor/

        Herr, lass Hirn vom Himmel fallen!

      • Lieber Herr Meister,
        zu den neuesten veröffentlichungen der AfD: Was schlagen Sie konkret vor? machen Sie es doch einfach besser. Das Wohlwollen der ausnahmlos nach differenzierter Berichterstattung lechzenden Journalisten wäre ihnen sicher. Entwerfen Sie eine Pressemitteilung, die alle glücklich macht!

        Glauben Sie wirklich, dass man der AfD mit andauerndem Genörgel über den immerhin gewählten Vorstand weiterhilft? Petry hat nichts falsch gemacht und Lucke einen Vorschlag unterbreitet, der die Gegenseite in Schwierigkeiten bringt.
        Ärgerlicher hingegen ist der Hamburger Kopftuch-Querschläger.

      • @G. Noack:
        „Was schlagen Sie konkret vor?“
        Die AfD muss sich endlich mit wirklich wichtigen Themen befassen. Die immer weniger werdenden Leistungsträger unserer Gesellschaft werden systematisch kaputt besteuert. Schon heute arbeiten nicht nur sogenannte „Besserverdiener“ acht Monate des Jahres für die immer gefräßiger werdende Umverteilungsmaschine „Sozialstaat“. Tendenz weiter steigend. Auch die AfD bringt bislang nicht den Mut auf, die Bürger mit der Wahrheit zu konfrontieren: Dieser Wahnsinn ist untragbar! Das System wird in den nächsten Jahren restlos kollabieren und dann brechen richtig schlimme Verhältnisse aus. Und was machen wir von der „Alternative für Deutschland“? Wir diskutieren uns einen Wolf über die angeblich drohende „Islamisierung des Abendlands“? Geht´s noch?

        „Glauben Sie wirklich, dass man der AfD mit andauerndem Genörgel über den immerhin gewählten Vorstand weiterhilft?“
        Es ist mir egal, ob es der AfD als Organisation irgendwohin hilft. Wenn die AfD nicht in der Lage ist, Politik mit Verstand zu machen, weil wir uns darüber tot diskutieren, welche Flasche mit welchem Job alimentiert werden soll oder für irgendein Parteiamt das kleinere Übel ist, kommt sowieso nichts dabei herraus.

        „Ärgerlicher hingegen ist der Hamburger Kopftuch-Querschläger.“
        Davon habe ich noch nichts gehört. Worum geht es?

    • @G. Nock:
      „Der Terrorakt wird möglicherweise auch von den Demonstranten instrumentalisiert, aber das, was sich die Journaille gerade leistet, ist nichts anderes.“

      Liebe Frau Noack,

      wer (genau) bitteschön ist denn „DIE Journaille“ ?
      Derart vorurteilsbehaftete Plattitüden sind doch exakt das Vokabular der Pegida-Jünger!

      Bitte meinen Hinweis jetzt nicht als menschenverachtenden Zynismus missverstehen, aber spannend ist für mich die Frage, ob ‚Pegida‘ und Konsorten den Anschlag von Paris nun als Anschlag auf die Meinungsfreiheit oder als Anschlag gegen die von ihr gerne so gescholtene „Lügenpresse“ werten werden.

      • Ich habe seit meinem letzten Post nichts mehr gelesen -keine Zeit – hoffe aber, dass ich mich geirrt habe. Gestern jedenfalls gab es, was den Umgang mit der AfD und den demonstrierenden Bürgern angeht, leider DIE Medien (wenn Sie es so lieber ausdrücken wollen.) Beweisen Sie mir, dass das eine Plattitüde ist, wenn Sie recht hätten, wäre es mir lieb. Tut mir leid, aber meine Distanz zu Pegida schafft nicht automatisch mehr Nähe zur 4. Gewalt , wie sie sich in letzter zeit (von einigen Mitgliedern natürlich abgesehen) präsentiert.

      • Liebe Frau Noack,

        mir stellen sich ehrlich gesagt die Nackenhaare auf, wenn jemand „DIE Medien“ oder „DIE Presse“ bzw. „DIE Journaille“ usw. über einen Kamm schert. Von da bis zum Pegida-Schlachtruf „gleichgeschaltete Lügenpresse“ ist es nicht mehr weit.

        Es trifft zwar leider zu, dass viele Medien sich schon aus Kostengründen identischer Quellen bedienen (was in erster Linie ein Verdienst der „Geiz ist geil“-Mentalität ihrer Nutzer ist) und dies in den letzten drei Jahrzehnten zu einem zunehmenden Gleichschaltungseffekt insbesondere der Tageszeitungen geführt hat, jedoch lassen diese unerfreulichen Rationalisierungs- und (wirtschaftlichen) Konzentrationsprozesse doch keine derart plumpen Rückschlüsse zu!

        Damit stellen Sie sich rhetorisch nicht nur mit ‚Pegida‘, sondern (wenn auch wahrscheinlich unbewusst) auch mit Adolf Hitler auf eine Stufe: http://diepresse.com/home/zeitgeschichte/4628933/Lugenpresse-Ein-neuer-alter-Kampfruf

      • Sorry, Herr Meister, das war der falsche Link. Ja, es sind Ergenisse bekannt. Angeblich gibt es keinen Schulterschluss mit Pegida, wenngleich man in einigen Positionen (den bekannten) übereinstimme. Aber die Info ist nicht mehr da, wo ich sie gefunden hatte.Ich suche nachher nochmal, hab jetzt aber noch eine Besprechung.

        Was die ach so reichhaltige oder nur durch pekuniäre Zwänge gelegentlich etwas weniger farbenfrohe Medienlanschaft betrifft: Gott/Allah erhalte Ihnen Ihre Sicht der Dinge. So muss die Zeitungslektüre doch mühelos richtig spannend sein;-)

      • @G. Noack:
        Sind Sie denn bereit, für Online-Angebote von Medien zu bezahlen?
        Oder wären Sie bereit, für eine gedruckte Tageszeitung 20, 30 oder vielleicht 50 € je Ausgabe auszugeben?

        Und wie sieht es mit Radio und Fernsehen aus?
        Das soll natürlich gratis und werbefrei dudeln, aber unabhängig, staatsfern und von höchster journalistischer Qualität sein.

        Haben Sie dafür ein Finanzierungs-Konzept?

  10. In der Tagesschau äußerte sich soeben Innenminister Maas. Beim ersten Satz fielen schon die Worte AfD und Pegida. Die Instrumentalisierung eines Terroraktes ist furchtbar.

  11. Wir sollten besser als eine Land zu Gott beten, dass er uns unsere Sünden vergibt. Denke das wir viel Schuld dabei haben und den Terror provozieren. Warum hat sich kein Politiker von George Busch distanziert? Busch hat einen Krieg im Namen des christlichen Gottes in Irak angefangen.

    Frau Petry sollte schnellstens aus dem Vorstand gewählt werden und auch Herr Bauland wozu gießt man immer Öl ist Feuer?

    Wollen wir einen Bürgerkrieg provozieren?

    Wir haben in der Vergangenheit schon sehr viel Blutvergießen auf deutschem Boden erlebt.

    Es reicht ich denke Henkel hat mit seiner Meinung klar und deutlich auagesprochen, was sehr viele denken. Wir dürfen den Islam nicht zum Tabuthema erklären.

  12. Wenn es endlich mal einer politischen Organisation gelingt, dem Bürger den Unterschied zwischen Kultur und Zivilisation zu erklären, würden viele Aussagen in den Reihen der Parteien als das erkannt was es ist. DUMM.

    Kultur hat jeder von uns durch das Elternhaus, Schule, Bildung. Schon hier zeigt sich eine unterschiedliche Kultur. Auch Religion ist Teil einer Kultur, ebenso Kunst.

    Das was wir täglich leben ist die Zivilisation. Regional in Grenzen, Landesgrenzen, Staatsgrenzen.
    Diese Zivilisation erlaubt Kultur in den Rahmenbedingungen der Regeln ( Gesetze) die von der Mehrheit gewünscht ist.

    Nun gibt es Kulturen, die hier verboten sind. Frauen steinigen, Todesstrafe, Gliedmasse abhacken, Kannibalismus. Auch aus der Kunst gibt es Regeln. Graffite an meiner Hauswand ist nicht erlaubt. Dennoch kann Graffiti als Kunst erlaubt sein. Graffitie an meiner Wand hat mit Meinungsfreiheit nichts zu tun. Kurz um Kultur kennt hier Grenzen.

    Wenn wir dann noch begreifen lernen, dass Völkerwanderungen immer in bessere Gebiete in das gelobte Land erfolgen, ist es doch mehr als normal, dass die Zuwanderer sich für unser Land entscheiden. Problem ? Richtig sie bringen ihre Kultur mit. MULTIKULTI.

    Diese Tatsachen führen nun zu welchem Problem ?

    Viele Bürger sehen ein Versagen des Staates, den Zuwanderern zu erklären, welche Kulturteile hier nicht erlaubt sind. Unsere Zivilisation muss den Neuankömmlingen dies klar machen. Wo ist da der Ansatz der AfD ?

    Betrachten wir den widerlichen Amoklauf in Paris. Versagen auf der ganzen Linie. Polizei, Medien.

    Da wird eine Redaktion bewacht und wird fast ausgelöscht von zwei ? Irren. Wo ist die Kritik an der Polizei ? Warum wurde nicht mit mehr Beamten bewacht ? Wieso konnten die Täter flüchten..bis jetzt ? Der Staat hat eine gehörige Mitschuld am Tot dieser Journalisten.

    Zu den Medien. Wo bleibt die kritische Hinterfragung der Informationen ? Gut ausgebildete Kämpfer greifen mitten in der Stadt eine Redaktion an und nehmen einen Personalausweis mit ?

    Oder ist es der Ausweis eines bereits in Syrien verstorbenen Kämpfers und es wurde nur eine falsche Fährte bewußt gelegt ? Wieso stellt sich ein 3. Verdächtiger wo jeder Ermittler sofort prüft bei Verdacht, was macht der wo wohnt er. Also Schüler. War in Schule ? Ein Anruf genügt. Nein die Medien nennen einen Namen, der Betroffene stellt sich und seine Mitschüler bezeugen das er 300 km entfernt in der Schule ist.

    Wo bleibt die „UNSCHULDSVERMUTUNG“ . Schuldig sind nur verurteilte Straftäter, oder ? Zumindest in der verworrenen Nachrichtenlage.

    Dann diese Bilder, ekelhaft, man sieht wie ein Mensch vermutlich erschossen wird. Aber..schon mal aufgefallen, der Wagen der Täter hat weiße Spiegel, der später sichergestellte..schwarze Wagen schwarze Spiegel. Gab es zwischen durch einen Fahrzeugwechsel ? Gab es doch mehr Täter ?

    Da wird ein Tankstellenpächter überfallen und ausgeraubt und er sieht auf der Rückbank im Auto zig Meter entfernt eine Kalaschnikow

    ja nee is klar.

    Es ist macht mich wütend, dass durch Irre, die Menschen killen, Polizei, Medien und Politiker sich eine Plattform geben lassen um dem Volk zu zeigen wie gut sie sind.

    Für Umweltschutz also gegen Umweltverschmutzung geben wir Millarden aus. Augenscheinlich fehlen Millarden gegen Gehirnverschmutzung, sonst würden die Bürger in Paris die Polizei, die Medien, die Politiker durch die Stadt jagen. Denn die haben es nicht verhindert, dass solche Irren Killer ungestört in unserer Zivilisation leben.

    • Im konkreten Fall kann ich es nicht beurteilen, doch Ihr pauschaler Vorwurf gegen die Polizei ist unberechtigt. Wissen Sie, wie viele „weiche“ Ziele es gibt?! Man kann nicht alle schützen, zumal Terroristen in der Regel feige sind und gerade nicht gut bewachte Ziele wählen. Gegen Terrorgruppen kann noch gute Geheimdienstarbeit helfen, gegen Einzeltäter helfen nur strukturelle Maßnahmen im Vorfeld. So sollte man potentiell gefährliche bzw. bereits kriminell aufgefallene Ausländer nicht einbürgern, sondern ausweisen. Auf Dauer hier lebende Ausländer sind hingegen besser zu integrieren und zu Inländern zu machen.

      • Die Mitarbeiter des Blattes hätten seit Jahren mit dieser Bedrohung gelebt, das Innenministerium habe sie unter Polizeischutz gestellt …. so berichten alle Medien. Das ist ja wohl kein weiches Ziel, der Polizeischutz war unzulänglich.

        Angenommen sie fordern Polizeischutz für Ihre Familie, ständig ist ein Polizist in Ihrer Wohnung und vor derTür fährt ein Polizist mit Fahrrad auf und ab..so wie in Paris…und Ihr Familie wird gekillt. Dann machen Sie der Polizei keinen Vorwurf ?
        Kennen Sie Paris ? Den Verkehr ? Dann gelingt es trotz der unzähligen Überwachungskamera, der hunderten ständig dort kreisenden Polizisten, und den natürlichen Hindernissen wie Stau, dass Killer schiessend Paris verlassen können trotz Alarmstufe ROT und das bis heute ?

        Killer ohne Personalausweis in der Tasche dürften ermutigt werden, wenn man sieht wie ohnmächtig dieser Soldatenstaat Frankreich ist.

      • Um einen Terroranschlag wirksam zu verhindern, reicht ein Polizist eben nicht aus. Da es Millionen weiche Ziele gibt, können nicht alle mit einer Hundertschaft bewacht werden. Sie können auch davon ausgehen, dass die Kontrollen am Flughafen vor allem lästig und teuer, aber im Ernstfall nicht ausreichend sind.

  13. Treffende Abrechnung mit der Lügenpresse:
    Ihr seid nicht „Charlie“ !!
    http://www.schweizmagazin.ch/panorama/21859-Ihr-seid-nicht-Charlie.html

    Ein weiterer Vorfall, der ebenfalls ’nichts mit dem Islam zu tun‘ hat:
    Donnerstag, 08.01.2015, 19:53
    „Die islamistische Terrormiliz Boko Haram hat im Nordosten Nigerias erneut ein Massaker verübt. Die „Gotteskrieger“ töteten offenbar 2000 Einwohner der Stadt Baga und brannten sie nahezu vollständig nieder. Mit Sturmgewehren bewaffnete Einheiten fuhren durch die Straßen und exekutierten die Bewohner.“
    http://www.focus.de/politik/ausland/terror-in-nigeria-boko-haram-massaker-im-nordosten-nigerias-2-000-tote_id_4391150.html

    Während in der AfD nach der Distanzieritis nun die Nicht-Instrumentalisieritis umgeht und ein Denkverbot das andere ersetzt, findet Heiner Geißler besonnene Worte und macht hilfreiche Vorschläge. Ich bin beeindruckt und kann die meisten Äußerungen des Gesprächs voll unterstreichen.
    http://www.focus.de/politik/deutschland/interview-mit-heiner-geissler-keine-sonderrechte-islamisten-ausweisen-und-verschleierung-verbieten_id_4390644.html

    Der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler versteht die Ängste in der Bevölkerung vor dem Islam – und beklagt untaugliche Beschwichtigungen durch die Politik. Es dürfe in Deutschland keine Sonderrechte für den Islam geben.

    FOCUS Online: Im Zusammenhang mit dem Terroranschlag von Paris ist wieder oft der Satz zu hören, Islam und Islamismus dürften nicht gleichgesetzt werden. Hilft das weiter?

    Heiner Geißler: Dieser Satz hilft leider nicht weiter. Denn dem Normalbürger, der sich in der Religionsgeschichte nicht auskennt, kann der Unterschied nur schwer begreifbar gemacht werden. Außerdem ist es nun einmal leider so: Vieles, was die Islamisten an Schrecklichem tun, wird mit dem Koran begründet. Insofern ist diese Differenzierung auch von der Sache her untauglich. (…)

    Islamisten, Dschihadisten, IS-Kämpfer, Salafisten und Hassprediger müssen ausgewiesen werden. Die Menschen verstehen nicht, warum das nicht geschieht. Wenn die Betreffenden deutsche Staatsbürger sind, dann wird es nicht möglich sein, sie auszuweisen. Dann müssen diese Leute vom Verfassungsschutz und von der Polizei entsprechend beobachtet und möglicherweise strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Also: Nötig sind ganz klare und harte, für jedermann erkennbare Maßnahmen gegen Islamisten Dschihadisten, IS-Kämpfer, Salafisten und Hassprediger.

    Außerdem müssen wir in Deutschland in der Öffentlichkeit die Frauen-Verschleierung verbieten, nicht nur die Burka, sondern auch die Voll-Verschleierung, bei der nur Teile des Gesichts frei bleiben. Ein Verbot ist nötig, weil die Verschleierung ein Akt der Diskriminierung der Frauen ist.

    Es muss ein für alle Mal klargestellt werden, dass islamisches Recht nicht angewendet werden darf, auch nicht Teile davon, etwa das Ehe- oder Familienrecht. Das darf von deutschen Gerichten und Behörden nicht akzeptiert werden.

    Diese Punkte gelten übrigens auch für Mitglieder jeder anderen Religionsgruppe. Wenn sie mit Blick auf den Islam klar formuliert und angewandt werden, schaffen wir wieder die Voraussetzungen für Frieden im Land. Es ist zu bedauern, dass das in der Bundesrepublik derzeit nicht geschieht.

    • Natürlich haben die Terroranschläge etwas mit dem Islam zu tun, sie haben aber auch etwas mit Frankreich zu tun, mit dem Geschlecht der Täter, ihrer Abstammung etc.

      Herr Geißler hat auch schon einmal besser argumentiert. Seine erste Antwort ist sehr schwach. Wenn ein „Unterschied nur schwer begreifbar gemacht werden“ kann, kann er trotzdem existieren und wichtig sein. Richtig unlogisch ist folgender Schluss: „Vieles, was die Islamisten an Schrecklichem tun, wird mit dem Koran begründet. Insofern ist diese Differenzierung auch von der Sache her untauglich.“ Die NSU berief sich auf Deutschland, aber das macht doch nicht Deutschland und alle Deutschen für ihre Taten verantwortlich. Dagegen sind „klare und harte, für jedermann erkennbare Maßnahmen gegen Islamisten Dschihadisten, IS-Kämpfer, Salafisten und Hassprediger“ tatsächlich nötig.

      • Die „NSU“ ist ein Phantom und ungefähr so nationalsozialistisch, wie V-Männer in der NPD. Bitte informieren Sie sich, es kam sogar schon auf 3sat.

      • Es war nur ein Beispiel, doch Sie können sich gerne mit Herrn von der Marwitz zu Ungereimtheiten bei dem Pariser Anschlag austauschen (aber bitte möglichst nicht auf meinem Blog).

      • Wenn Sie schreiben, „berief sich auf Deutschland“, dann frage ich mich schon, ob es wirklich „Deutschland“ ist, das zu ähnlichen Taten aufruft wie diese Schrift:

        „Und tötet sie, wo immer ihr auf sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben, denn Verfolgung ist schlimmer als Töten!“ (Sure 2, Vers 191)

        „Sie möchten gern, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so daß ihr (alle) gleich seiet. Nehmt euch daher von ihnen keine Vertrauten, bevor sie nicht auf Allahs Weg auswandern! Kehren sie sich jedoch ab, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet, und nehmt euch von ihnen weder Schutzherrn noch Helfer,“ (Sure 4, Vers 89)

        „Der Lohn derjenigen, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und sich bemühen, auf der Erde Unheil zu stiften, ist indessen (der), daß sie allesamt getötet oder gekreuzigt werden, oder daß ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden, oder daß sie aus dem Land verbannt werden. Das ist für sie eine Schande im Diesseits, und im Jenseits gibt es für sie gewaltige Strafe,“ (Sure 5, Vers 33)

        „Gewiß, die schlimmsten Tiere bei Allah sind die, die ungläubig sind und (auch) weiterhin nicht glauben,“ (Sure 8, Vers 55)

        „Wenn nun die Schutzmonate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, ergreift sie, belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf! Wenn sie aber bereuen, das Gebet verrichten und die Abgabe entrichten, dann laßt sie ihres Weges ziehen! Gewiß, Allah ist Allvergebend und Barmherzig.“ (Sure 9, Vers 5)

        „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und nicht die Religion der Wahrheit befolgen – von denjenigen, denen die Schrift gegeben wurde –, bis sie den Tribut aus der Hand entrichten und gefügig sind!“ (Sure 9, Vers 29)

        „Allah hat von den Gläubigen ihre eigene Person und ihren Besitz dafür erkauft, daß ihnen der (Paradies)garten gehört: Sie kämpfen auf Allahs Weg, und so töten sie und werden getötet.“ (Sure 9, Vers 111)

        Alles aus der offiziellen und häufig empfohlenen Koran-Übersetzung des Zentralrats der Muslime in Deutschland, abrufbar über http://islam.de/quran

      • Als wenn es nicht entsprechende Bibelstellen gäbe (siehe z. B. hier)… Falls Sie das mit dem Neuen Testament relativieren wollen, dann sollten Sie nicht vergessen, dass auch das Alte Testament zur Bibel gehört und für das Judentum das Neue Testament gar nicht gilt. Im deutschen Namen wurden übrigens vor gar nicht so langer Zeit noch viel schlimmere Verbrechen tatsächlich begangen.

      • „Falls Sie das mit dem Neuen Testament relativieren wollen,“

        Ich hätte mir nicht vorstellen können, im Rahmen einer „Wir aber auch“-Relativierung zunächst die sogenannte „NSU“ und anschließend sogar den Holocaust zu Felde zu führen, um islamische Terroranschläge radikalstmöglich zu relativieren.

        Soviel ich weiß war das letzte Mal, dass die von Ihnen vorgebrachten Stellen des Alten Testaments von Christen in die Tat umgesetzt wurden, im Mittelalter. In Europa hat über die Jahrhunderte eine kulturelle Entwicklung stattgefunden, die es in islamischen Ländern so nicht gegeben hat. Fragwürdig ist deshlab, warum einige diesen Prozess durch Massen an rückständigen, kulturfremden Siedlern aus Drittweltstaaten nun umkehren wollen.

        Ich stimme aber zu, dass richtige Differenzierung notwendig ist, wie im Gespräch geführt von der Wiener Zeitung: „Einen moderaten Islam gibt es Ihrer Meinung nach nicht?“

        Antwort von Politologe Hamed Abdel-Samad, Sohn eines Imams und ehemaliges Mitglied der Muslimbrüder, heute Islamkritiker: „Das ist eine Erfindung. Der Islam hat den Anspruch das Leben eines Muslims zu regulieren, von dem Moment an, wo er aufwacht, bis hin zum Moment, wo er zu Bett geht. Wenn man sagt, es gibt einen moderaten Islam, der auf den Dschihad, auf die Scharia, auf Geschlechterapartheid und die Durchregulierung des Alltags verzichtet, was bleibt dann vom Islam übrig? Es gibt moderate Muslime, aber keinen moderaten Islam. Sie sind dann nicht wegen des Islams, sondern trotz des Islams moderat.“

      • Wie können Sie dem Islam gleichzeitig vorwerfen, keine Aufklärung gehabt zu haben, während alles Moderate ihm widersprechen würde und unislamisch wäre? Im Grunde argumentieren Sie wie die Islamisten und nicht wie moderate Muslime. Nach dieser Logik gibt es übrigens fast keine echten Christen mehr, vor allem in Europa, weil die meisten nicht mehr fundamentalistisch sind. Schließlich war das Mittelalter gar nicht so finster, wie Sie glauben. Die größten Konflikte gab es zu Beginn der Neuzeit mit Konfessionskriegen und z. B. Hexenverfolgung. Noch in den Weltkriegen wurden die Kanonen gesegnet und gab es (pseudo)religiöse Rechtfertigungen.

    • Sind wir jetzt schon so weit, dass hier beliebig herausgegriffene Koran-Suren laienhaft diskutiert werden? *kopfklatsch*

      • Die Islamgegner glauben eben wortwörtlich an den Koran bzw. einzelne Textstellen, die sie gerade so lesen. Vielleicht sollten sie mehr in der Bibel lesen und die Bergpredigt beherzigen: „Selig, die keine Gewalt anwenden, denn sie werden das Land erben.“ „Selig die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden.“ „Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.“ „Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.“ „Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn. Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin.“ „Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.“ „Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“ „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr meßt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden. Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! – und dabei steckt in deinem Auge ein Balken? Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.“ „Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.“ Amen.

      • Dem habe ich nur noch hinzuzufügen was folgt:

        „Hütet Euch aber vor den falschen Propheten, welche in Schafskleidern zu Euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind.“

        Amen.

      • Im Wissen um die Unterstützung von Menschen muslimischen Glaubens (auch in meinem engsten Umfeld), die sehnlichst darauf warten, dass man in Deutschland endlich aufhört, sich und anderen etwas vorzumachen bzw. von bestimmten Funktionären etwas vormachen zu lasen, weise ich auf diese Meinungsäußerung hin:

        http://www.welt.de/debatte/kommentare/article136176806/Doch-dieses-Massaker-hat-mit-dem-Islam-zu-tun.html

        Ist es nicht merkwürdig, dass die bei weitem schärfsten Kritiken von Muslimen selbst kommen? Nämlich von solchen, die sich der Aufklärung, die immer wieder gefordert wird, tatsächlich gestellt haben. Wir fallen genau diesen Menschen ins Kreuz, wenn wir die Dinge nicht beim Namen nennen. Beim Namen nennen heißt: Der weltweit wachsende Terreor hat sehr wohl etwas mit dem Islam zu tun. Wer gelegentlich Al Jazeera schaut, sieht übrigens immer wieder einen Silberstreifen am Horizont, der hoffen lässt, dass sich diese Erkenntnis in manchen muslimischen Ländern womöglich schneller durchzusetzen könnte als in Deutschland.

        @ Prof. Dilger: Ich finde nicht, dass es weiterhilft, immer wieder auf das Alte Testament hinzuweisen. Unser vergleichender Blick zurück kann Muslimen allenfalls motivieren, nach vorne zu schauen, aber er sollte auf keinen Fall das relativieren, was im Namen des Islam gerade massenhaft passiert und konzeptionell sogar an Stärke gewinnt.
        Ein iranischer Freund drückte es so aus: „Hört auf, sie alle immer nur zu pampern.Gebt ihnen endlich Verantwortung! Auch für ihre Religion!“

        Nein, ich habe gerade keinen einzigen friedlicher Moslem angeklagt, schon gar nicht diejenigen, die bereit sind, ihr heiliges Buch mit wachem Verstand zu lesen.

      • Natürlich hat der islamistische Terror etwas mit dem Islam zu tun. Dass einige Politiker das Offensichtliche leugnen, macht sie nicht glaubwürdiger. Was aber ebenso offensichtlich ist und trotzdem von den Islamgegnern bestritten wird, ist, dass die Gleichsetzung von terroristischem Radikalislamismus mit dem gesamten Islam falsch ist. Der Islamismus ist nicht identisch mit dem Islam, sondern nur eine spezielle Richtung davon, die wiederum als eine Variante gewaltsame und terroristische Ausprägungen kennt. Das ist schlimm, erlaubt aber nicht den Rückschluss auf den gesamten Islam, der zu großen Teilen, aber eben nicht in allen Spielarten friedlich ist. Dasselbe gilt für Muslime, von denen die meisten friedlich sind und nur einige gewaltbereit oder gar terroristisch. Vernünftige Politik wirft deswegen nicht alle Muslime in einen Topf, sei es als potentielle Terroristen oder harmlose Angehörige einer Friedensreligion, sondern nimmt die richtigen Differenzierungen vor.

      • Liebe Frau Noack,

        es ist nun mal erwiesen, dass sowohl das Interesse an Religion (und erst recht an religiösem Fanatismus) als auch die gefürchteten Geburtenraten bei einsetzendem Wohlstand breiter Bevölkerungsschichten in jeder Gruppe rasant abnehmen.

        Natürlich können Sie hierfür nicht die Situation im OPEC-Staat Nigeria heranziehen, in dem die Einnahmen aus dem Öl nur ein paar wenigen Superreichen zu Gute kommen.

        Würden wir in Deutschland unsere muslimischen Migranten besser integrieren, statt sie zu ghettoisieren, dann würden sich die Befürchtungen der ‚Pegida‘-Jünger ganz schnell in Schall und Rauch auflösen.

        Eine in Deutschland lebende italienische Freundin (Katholikin) sagte dieser Tage zu mir, dass Sie sich sehr darüber wundere, dass in Deutschland niemand gegen die Ossis und ihre dumm-dreisten Unverschämtheiten auf die Straße geht.
        Danach von mir befragt, wie sie das denn genau meine, erklärte sie mir, dass die Ossis ja schließlich selbst mit nichts gekommen seien, sich seit 25 Jahren auf Kosten der Steuerzahler aus den alten Bundesländern alimentieren lassen, bei erheblich niedrigeren Lebenshaltungskosten (Mieten, Immobilen usw.) gleiche Renten und Löhne fordern (Anmerkung von mir: die realen Renten in den neuen Bundesländern sind im Schnitt sogar etwa 100 € p.M. höher als in den alten Bundesländern!) und selbst nichts teilen wollen.

        Ich finde, auch darüber lohnt es sich einmal nachzudenken!

      • Was Sie jetzt Ihrer italienischen Freundin in den Mund legen, verkünden Sie hier doch schon seit Monaten. Es ist nicht völlig falsch, aber auch nicht die ganze Wahrheit. Im Gegensatz zu Ihnen bejahen die meisten Deutschen in den alten und neuen Bundesländern die Wiedervereinigung. Wenn erst aus der DDR und dann nach dem Mauerfall nochmals Millionen Menschen weggezogen sind, und zwar besonders Qualifizierte und Leistungsbereite, darf man sich nicht wundern, dass es dann Probleme gibt. Das Bedürfnis nach Orientierung befriedigen dann Rückkehrer wie Herr Gauland oder Frau Petry.

      • „beliebig herausgegriffene Koran-Suren laienhaft diskutiert“

        Aus der Biographie des Propheten Mohammed geht hervor, dass er ein Kriegsherr war, der getötet hat und töten ließ. Entsprechend ist wohl auch der von ihm verfasste Koran zu verstehen. Das Leben und Wirken Jesu könnte man als Gegenteil bezeichnen.

        Ich verstehe aber Ihren Einwand, weshalb wir nun die Experten sprechen lassen. In seinem Fatwa (Islamisches Rechtsgutachten) Nummer 22809 sagte der Gelehrte Scheich Mohammed Saleh al Munajed: „Die Gelehrten sind sich darüber einig, dass derjenige, der den Propheten beleidigt, vom Glauben abgefallen ist und infolge dessen getötet werden muss“ und beruft sich auf Sure 9, Verse 64 bis 66. Tatsächlich gibt es dazu mehrere Fatwas von 1968, 1972 und 1980 mit dem gleichen Ergebnis: Wer sich über den Propheten lustig macht, z.B. durch eine Karikatur, ist laut islamischer Gelehrtenmeinung zu exekutieren.

      • Natürlich gibt es dazu auch andere Gelehrtenmeinungen und im Islam gibt es keine höchste Autorität auf Erden, die das für alle Moslems verbindlich entscheiden könnte. Warum schließen Sie sich dann dieser Gelehrtenmeinung an, obwohl Sie überhaupt kein Moslem sind?

      • Weil 1. der Prophet Mohammed selbst Kritiker töten ließ, 2. es im Koran steht, 3. es die vorherrschende islamische Gelehrtenmeinung der heutigen Zeit ist, 4. solche Anschläge auch tatsächlich bei uns in Europa verübt werden und 5. Gegenteiliges, wie vom Münchner Imam Idriz verkündet, als Taqiya entlarvt wurde.

        Zum (wichtigsten) Punkt 3. nochmals der Politologe Hamed Abdel-Samad in einem Artikel der Tageszeitung Kurier vom 11.01.2015:

        „Terrorismus ist keine Reaktion, sondern Vollstreckung eines politischen Anspruchs, der in der islamischen Theologie eingebettet ist. Es gibt einen Konsens unter fast allen islamischen Rechtsschulen, dass die Beleidigung des Propheten oder die Apostasie mit dem Tode bestraft werden sollte. Charlie Hebdo und davor Theo van Gogh sind da nicht die ersten Opfer. Viele Schriftsteller in den islamischen Staaten mussten dies am eigenen Leibe spüren. In Saudi-Arabien und im Iran wurden bereits mehrere Menschen wegen Blasphemie oder Beleidigung des Propheten hingerichtet. In anderen islamischen Staaten wie Marokko und Pakistan müssen Apostaten und Islamkritiker mit hohen Haftstrafen rechnen.“

      • Sind Sie Christ? Dann lesen Sie bitte die Bibel. Im Alten Testament werden Sie dann erfahren, dass auch der christliche Gott Gewalt nicht immer abgeneigt war. Im Neuen Testament lernen Sie danach, dass man als Christ nicht nur seinen Nächsten, sondern selbst seine Feinde lieben soll.

      • Christliche Werte, die sich unter anderem aus den Zehn Geboten des Alten Testaments ergeben, sind vereinbar mit dem Grundgesetz. Wenn wir uns als wehrhafte Demokratie sehen und unsere Grundrechtsordnung verteidigen, sind verfassungswidrige Vereinigungen zu verbieten.

      • @Arno:
        „Christliche Werte, die sich unter anderem aus den Zehn Geboten des Alten Testaments ergeben, sind vereinbar mit dem Grundgesetz.“

        Nicht alle. Das sechste Gebot („Du sollst nicht ehebrechen“) und das neunte Gebot („Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Weib“) sind heute allenfalls als moralische Empfehlung zu gebrauchen, aber nicht als zwingende Vorschrift mit dem Grundgesetz vereinbar. Darüber dürfen die Menschen selbst befinden.

      • Christen und Nichtchristen können sich doch gerne an alle Zehn Gebote halten. Mit staatlichem Zwang durchsetzbar sind in unserer heutigen Rechtsordnung allerdings nur noch das fünfte und siebte Gebot, also das Tötungsverbot und das Verbot von Diebstahl, wobei selbst diese aufgeweicht werden. Das achte Gebot (kein falsches Zeugnis) gilt mit Einschränkungen, das neute und zehnte (kein Begehren von fremden Häusern und Besitz) nur für rechtswidrige Handlungen, die aus einem solchen Begehren folgen mögen (wie z. B. Diebstahl, der schon nach dem siebten Gebot verboten ist).

  14. Religionsfreiheit ist einer der Sinnbilder unserer Demokratie. Wenn wir das beherzigen, dann ist es doch einfach, Einwanderungsregeln festzulegen in bestimmter Definition, die einem gemeinsamen Zusammenleben mit allen gesetzlichen und sozialen Auflagen entspricht. Ein Aufnahmestopp kann durch Wirtschaftlichkeit oder sozialem Ungleichgewicht begründet sein, aber niemals aus religiösen Gründen. Es ist fatal, ständig über fremde Religionen zu dikutieren. Es war Zufall, dass die ersten italienischen Gastarbeiter alle katholisch waren, genau hingesehen haben wir nicht. Lassen wir die Religionen weg und kümmern uns um Dinge, die mit Integration und Frieden zu tun haben, und freuen wir uns über die muslimichen Kinder, die später meine Rente zahlen.

    • Rente?

      Ich weiß ja nicht, wie jung oder alt Sie sind, lieber Herr Krebs …
      … aber „Rente“ wird es dann wahrscheinlich nicht mehr geben.
      Daran werden auch die paar muslimischen Einwandererkinder nichts mehr ändern.

      Der sogenannte „Generationenvertrag“ ist der größte wirtschaftliche Betrug, den sich der sozialistische Umverteilungs-Feudalstaat je ausgedacht hat.

      Die „Baby-Boomer“ haben der Generation der „68er“ einen nie dagewesenen Wohlstand beschert, der jedoch postwendend verprasst wurde. Ein funktionierendes Rentensystem wird es gerade noch bis zum Ableben ihrer heutigen Profiteure geben. Und danach kommt die Sintflut.

      Aber das ist Leuten wie Frau Merkel, Herrn Blüm und Herrn Schäuble, Frau Nahles, Herrn Lauterbach und Herrn Gabriel selbstverständlich vollkommen egal. Unsere Politiker denken nur bis zur nächsten Bundestagswahl. Und für möglichst viele Stimmen bei der nächsten Wahl kann man ja auch vierzig, fünfzig Jahre lang die demographische Dividende verballern.

  15. @Alexander Dilger

    Ich lege das meiner italienischen Freundin zwar nicht in den Mund (die kann sich sehr gut selbst artikulieren – und zwar wie z.B. such sehr viele in Deutschland lebende Muslime, aber nur sehr wenige Ossis, sogar sehr verständlich in deutscher Sprache), aber ich mache auch keinen Hehl daraus, dass ich die Dinge – wie übrigens sehr viele Menschen in Bayern – durchaus ähnlich sehe.

    Was Herrn Gauland und insbesondere Frau Petry angeht, teile ich Ihre Auffassung. Wir müssen wirklich aufpassen, dass ‚Pegida‘ und ähnliche Thorheiten nicht zum Sargnagel der AfD werden.

  16. Nicht jeder ist ein Moslem der auf dem Papier eine Religionszugehörigkeit zum Islam vorzu weisen hat.

    Ist jeder deutsche ein Christ, der sich als Kind taufen ließ? Für mich ist jemand Moslem oder Christ, wenn er seine Religion praktiziert und mit ihr lebt. Wenn er sich von ihr prägen lässt. Alle die sich beschneiden lassen aber sonst noch nie gebetet haben oder den Koran gelesen haben, sind für mich keine wirkliche Moslems. Wir haben in Deutschland höchstens 200 000 praktizierte Moslems und davon sind nur 1% radikale und nicht integrierte Moslems die man als potenzielle Terroristen zählen würde. Die meisten hier lebend Moslems werden von den radikalen als Abschaum als Schade und Irllehrer bezeichnet. Das nennt man im arabischen Kuffar. Ihr könnt bei YouTube nachsehen, wer als als Kuffarvbei den Salafisten zählt fast alle.

    Als evangelikaler überzeugter Christ möchte ich meine Werte schützen und bewahren ich verwerfen den Islam weil er eine dem Christentum gegensätzliche Religion bezeichnet werden kann als Christ möchte ich frei bezeugen können, das Jesus der einzige Weg ist und diese Überzeugung möchte ich auch allen anderen frei über lassen. Jeder sill nach seinem Glauben leben und sich nicht den Kopf einschlagen.

    Wenn unsere Politiker und Kirchen die Bibel mit Füßen treten und ihren Glauben nicht leben, dann müssen wir nicht wundern, wenn eine andere Religion an Macht und Einfluß gewinnt.

    • Wollen Sie den Menschen vorschreiben, was sie zu glauben haben? Müssen alle Menschen evangelikale Christen werden, weil Sie von diesem Glauben überzeugt sind? Dabei handelt es sich immerhin um Glauben und nicht Wissen. Noch seltsamer finde ich es, wenn Sie als Christ Moslems vorschreiben wollen, was sie zu glauben haben, um richtige Moslems zu sein. Auch von Salafisten ist das reine Anmaßung.

      „Jeder soll nach seinem Glauben leben und sich nicht den Kopf einschlagen.“ Das ist doch eine gute Grundlage. Vor allem soll niemand anderen die Köpfe einschlagen, nur weil diese einen anderen Glauben haben. Diese Toleranz erwarte ich sowohl von Moslems als auch von Islamgegnern. Vor allem muss jedoch der Staat die Religionsfreiheit, die übrigen Grundrechte und sein Gewaltmonopol verteidigen.

      • Da sind wir dich einer Meinung oder? Möchte das wir hier Religionsfreiheit haben und jeder seine Religion verteidigen darf. Jeder von sich überzeugt sein und jeder sollte sagen dürfen, dass sein Glaube der richtige ist. Es sollte auch erlaubt zu sein, dass ein Moslem ein Christ wird oder anders herum.

        Sind wir hier einer Meinung? Darf jeder seine Überzeugung predigen?

    • Was macht Sie so sicher, dass der Islam eine gegensätzliche Religion sei ?

      1. In Ihrer Religion beruht der Glauben ja auch ein stückweit auf der Erkenntnis, dass dem Menschen die ( göttliche ) Wahrheit nicht fassbar ist. Da hatten ja Adam und Eva munter von dem Baum der Erkenntnis genascht, um dann festzustellen, dass sie nackt und sterblich sind. Ab da an plagen sich die biblischen Akteure, ihren Gott zu erkennen. Selbst Ihren zu Leib gewordenen Gott vermochten die Juden nicht zu erkennen und die Jünger vermochten ihn auch nicht zu erkennen, als er auferstand. Selbst als er in den Himmel stieg, bedurfte es noch Pfingsten um die ungläubigen Seelen mit dem heiligen Geist zu beseelen. Trotzdem irrten Ihre Glaubenvorfahren und -vorbilder herum. Unter anderem dachten sie, dass Gott noch zu ihren Lebzeiten zurück kehren würde. Die vielen apostolischen Briefen zeugen von den Irrungen, Wirrungen und der Suche nach Halt und Erbauung. Bis heute warten Sie und Ihre Glaubensbrüder auf die Wiederkunft Jesu, was sich ja im Adventsbrauch tradiert wiederfindet, für das jüngste Gericht. Das mangelnde Wissen, was sich ja auch in den zahlreichen Konfessionen und sogar Glaubenskriegen widerspiegelt(e), ist letztlich eines der wenigen Wissensfundamenten Ihres Glaubens.

      2. Was machen Sie, wenn Ihr Gott Ihnen später erklärt, dass auch er der Gott der anständigen Muslime ist ? Der Mohamed ist ganz ohne Zweifel nie und nimmer ein christliches Vorbild und der Koran wird Sie nie und nimmer als Glaubenswerk überzeugen. Das liegt auf der Hand. Aber seien Sie vorsichtig, in einer anderen Religion eine gegensätzliche Religion zu sehen. Der Gegensatz liegt vermutlich in erster Linie in den Menschen und die Trennlinie liegt nicht in der Glaubensrichtung, sondern in der Frage, ob sich jemand auf der Seite des Anstands oder des Bösen bewegt.

      a. Wenn Sie sich das niederträchtige mit Lügen gespickte „interne“ Schreiben der sechs Unterzeichner an Bernd Lucke, das für die Öffentlichkeit formuliert worden war, v/o Neujahrsgruß, anschauen, dann finden Sie zwei Unterzeichner, die sich dem christlichen Spektrum zuordnen, wieder. Alle sechs haben mit ihrem jeweiligen Zweck, vermutlich eigene Karrierewünsche oder Hass, das schäbige Mittel legitimiert.

      b. Das ist das gleiche Prinzip nur im kleineren Ausmaß wie das der Islamisten, deren Religion die Mittel heiligt. Es handelt sich jeweils um Skrupellosigkeit – wie wir sie in irgendeiner Form auch jeweils bei uns vorfinden werden – in unterschiedlicher Graduierung.

      c. Je anständiger ein Muslim oder ein Christ ( oder sonstige Gläubige ) ist, desto größer sind die Skrupel, auch kleine Verfehlungen absichtlich zu begehen. Umgekehrt gibt es Verfehlungen, die eigentlich kein Mensch begeht, z.B. ein Massenmord wegen gekränkter ( religiöser ) Eitelkeit. Ein Mindestmaß an Anstand ( juristisch: Naturrecht ) ist jedem normalen Menschen in die Wiege gelegt. So kommt kein normaler Muslim, wenn er keinen schäbigen Charakter hat oder auf Mord programmiert ist, auf die Idee, irgendwelche Schwertverse aus einer Laune oder Eitelkeit heraus anzuwenden. Es ist einfach abwegig, wegen ein paar Karikaturen einen Massenmord zu begehen. Aber auch diese Abwegigkeiten gibt es unter den Christen, z.B. in Zentralafrika. In ihrer Konfession gibt es mordende Abtreibungsgeber, was Sie vermutlich auch zutiefst missbilligen.

      d. Ihre Glaubensschrift warnt ja auch eindringlich vor solchen Leuten:

      15 Hütet euch aber vor den falschen Propheten, welche in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind. (Matthäus 24.4-5) (Matthäus 24.24) (2. Korinther 11.13-15) 16 An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln? (Galater 5.19-22) (Jakobus 3.12) 17 So bringt ein jeder gute Baum gute Früchte, der faule Baum aber bringt schlechte Früchte. (Matthäus 12.33) 18 Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. 19 Ein jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. (Matthäus 3.10) (Johannes 15.2) (Johannes 15.6) 20 Darum sollt ihr sie an ihren Früchten erkennen. 21 Nicht jeder, der zu mir sagt: «Herr, Herr», wird in das Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. (Römer 2.13) (Jakobus 1.22) 22 Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Taten vollbracht? (Jeremia 27.13) (Lukas 13.25-27) 23 Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weichet von mir, ihr Übeltäter! (Matthäus 25.12) (2. Timotheus 2.19)

      Der Koran – hier aus der schiitischen Lehre des Ayatollah Kamal al-Haydari [ Irak / Iran ] – warnt ebenfalls vor Missetaten und seine Folgen: “ Sind jedoch seine Taten und sein Verhalten verdorben, so verderben sie auch die Welt, die dem Menschen mit der Verdorbenheit begegnen wird. Kehrt er zum Wohl und Guten zurück, so rettet er sich. Verbleibt er aber in seinem Verderben, so wird ihn die Welt bösartig entgegentreten und zerstören, bis die Erde von seiner Unreinheit und Missfallen befreit wird.“[6]“

      http://www.alhaydari.de/akhlaq/folgen-der-gottesfurcht/413-3-die-auswirkungen-der-suendhaftigkeit-im-diesseits.html

      • Das ist leider eine unbestrittene Wahrheit, dass im Namen des Christentum viel Mord und Leid getan wird. Da missachten einige sogenannte Christen ihre heilige Schrift.

        Denke dass Georg W. Busch durch seinen Spruch Gott hat ihm befohlen in den Irak einzumarschieren für die Eskalation des Konfliktes viel beigetragen hat.

        Im ganzen neuen Testament finden wir keinen Vers der uns zum Krieg auffordert oder zum Töten. Im Koran finden wir aber einiges an Verse die einen aufrufen andere Gläubige zu töten.

        Beim Christentum würde ich mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen dass bestimmte Personen die Bibel missbraucht haben beim Koran habe ich große Bedenken das es um Missbrauch handelt sondern dass es eine klare Glaubensüberzeugung der Gläubigen sein könnte.

        Möchte dass wir die Glaubensfreiheit behalten und jeder seine Überzeugung ausleben darf solange keiner dafür sterben muss. Meiner Meinung nach ist das ein tiefer Eingriff in die Persönlichkeit, wenn man den islamischen Frauen das Kopftuch verbietet. Warum sollte man den anderen in seinem Ausleben seiner Religion stark beschränken. Was würde als nächstes folgen? Vielleicht verbieten wir noch den Bart oder den Rock oder lange Haare usw.

        Lass uns wachsam sein und den Anfängen wieder stehen.

      • So wie es im Islam nicht nur eine Auslegung des Koran gibt, gibt es auch viele Interpretationen der Bibel. Die meisten Christen waren und sind keine reinen Pazifisten. Das Töten von Menschen bis hin zu Kriegen ist immer wieder auch biblisch gerechtfertigt worden. Es wurden immer wieder Ketzer und Andersgläubige verfolgt. Nach Ihrer Bibelinterpretation mag das missbräuchlich gewesen sein, doch es waren auch Christen, die oft besonders fest geglaubt haben. Die Religionsfreiheit ist kein christlicher Wert, sondern einer der Aufklärung. Wir müssen sie sowohl gegen Islamisten als auch pauschale Islamgegner verteidigen. Terrorismus geht natürlich gar nicht, sondern ist einfach nur kriminell.

      • „So wie es im Islam nicht nur eine Auslegung des Koran gibt,“

        Sicher gibt es auch weltfremde Auslegungen, aber der Tod für die, die den Propheten beleidigen, steht klipp und klar im Koran. Entsprechend gibt es auch zahlreiche Fatwas und nach Expertenansicht „einen Konsens unter fast allen islamischen Rechtsschulen, dass die Beleidigung des Propheten oder die Apostasie mit dem Tode bestraft werden sollte.“ In einer wehrhaften Demokratie sind verfassungswidrige Vereinigungen zu verbieten.

        Bevor noch unzählige Male das Mittelalter (oder meinetwegen die Frühe Neuzeit) aufgegriffen wird: Wenn wir Politik gestalten wollen, geht das nur heute. Im hier und jetzt machen uns Christen keine Probleme, sondern die Massen an rückständigen, kulturfremden Siedlern aus Drittweltstaaten.

      • Dann schauen Sie bitte noch einmal in die Bibel und lesen Sie insbesondere das zweite der von Ihnen angeführten Zehn Gebote. Auch dass Sie den Blick über die Gegenwart und unseren Kontinent hinaus ablehnen, unterstreicht doch nur, dass der Unterschied gar nicht in den heiligen Schriften und deren möglichen Auslegungen liegt, sondern allein in der konkreten Auslegungspraxis. Da gibt es nun leider ein paar Terroristen, die sich auf den Islam und Koran berufen. Aber was folgt daraus für alle übrigen Muslime, die das nicht tun? Im Übrigen können Sie hier nachlesen, dass die Einwanderung von Muslimen schon rein zahlenmäßig momentan nicht unsere Hauptsorge sein muss.

      • Apostasie, wozu wohl auch die Beleidung des Mohammed gehört, wird nicht im Koran geahndet, sondern in den exegetischen Schriften.

        „Apostasie, im Islam Ridda oder Irtidad genannt (arabisch ‏ردة‎, DMG ridda, ‏ارتداد‎, DMG irtidād), bezeichnet den „Abfall vom Islam“; der Abtrünnige selbst wird Murtadd (arabisch ‏مرتد‎) genannt. Auf Grundlage von Hadithen und Idschmāʿ ist die Apostasie islamrechtlich mit der Todesstrafe zu ahnden, obwohl der Koran selbst keine Strafe im Diesseits vorsieht.[1]“

        http://de.wikipedia.org/wiki/Apostasie_im_Islam

        Christen machen z.b. im Kongo durchaus Probleme. Allerdings nicht in Deutschland. In Deutschland machen aber auch nicht alle Muslime Probleme, aber eben etliche Islamisten. Problematisch ist auch der Zuzug von ungebildeten Muslime, die hier mangels Bildung nichts werden können und aufgrund von Enttäuschung in der Islamisten-Szene landen.

      • @Arno

        In einem aufgeklärten, säkularen Staat, der für Religionsfreiheit steht, ist auch das erste Gebot („Du sollt keine anderen Götter haben neben mir“) der Christen nicht anwendbar.

      • Für jeden einzelnen Christen schon, so wie auch der persönliche Glaube an Allah kein Problem ist. Entscheidend ist der soziale Umgang miteinander und insbesondere mit Andersgläbuigen, also ob die eigenen religiösen Ansichten anderen aufgezwungen werden sollen. Das kann ein säkularer Staat mit Religionsfreiheit niemandem durchgehen lassen, weder Christen noch Muslimen, Atheisten oder Islamhassern.

      • In diesem FAZke-Artikel werden nur sehr selektive Zahlen zu den Asylbewerbern im Jahr 2013 genannt, nämlich nur zu Syrien, und es wird gesagt, unter diesen 17.000 seien „auch viele“ Christen. Man kann sich mit wenig Aufwand die Gesamtzahlen holen.

        Broschüre „Das Bundesamt in Zahlen 2013 – Asyl“
        http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Broschueren/bundesamt-in-zahlen-2013-asyl.pdf

        Seite 22: Asylerstanträge im Jahr 2013 nach Religionszugehörigkeit
        Gesamtzahl der Asylerstanträge: 109.580
        64,9 % Islam

        Zwei Drittel der Asylbewerber waren Mohammedaner. 63,4 % der Asylerstanträge wurden von Männern gestellt, insgesamt waren 71,5 % aller davon jünger als 30 Jahre (2012: 71,3 %).

        Für 2015 erwartet die Bundesregierung 300.000 Asylbewerber. Da kann man sich ausmalen, wie viele es wirklich sein werden.

        Die afrikanische Bevölkerung hatte 2009 die Milliarden-Marke überschritten. Jedes Jahr werden es um 24 Millionen mehr (Stand von 2009) und bis zum Jahr 2050 wird sich die Bevölkerung Afrikas voraussichtlich auf zwei Milliarden verdoppeln. Wie viele davon sollen zu uns?

        Auch wenn der gesamte Norden Afrikas und der Osten bis nach Somalia islamisch geprägt sind, ist das nicht der einzige Aspekt. Rückständige und kulturfremde Siedler aus Drittweltstaaten sind bei uns kaum integrierbar, mal ganz zu schweigen von der Sinnfrage.

      • In dem FAZ-Artikel geht es um Zuwanderung insgesamt, nicht nur um Asylbewerber. Ich habe das jetzt nicht im Detail geprüft, doch die Zahlen widersprechen sich doch gar nicht. Immerhin geben Sie zu, dass der Islam „nicht der einzige Aspekt“ ist. Viel wichtiger sind doch das Bildungs- und Qualifikationsniveau. Ein gebildeter und hochqualifizierter Moslem, der nicht fanatisch ist, lässt sich besser in unsere Wirtschaft und Gesellschaft integrieren als ein wenig gebildeter Christ ohne Qualifikationen. Ein fanatischer Moslem mit wenig Bildung und Qualifikationen lässt sich vermutlich noch schlechter integrieren, was zeigt, wo die eigentlichen Probleme liegen.

      • @Arno

        Mich erschreckt Ihre Haltung und ihre Wahrnehmung.

        Deutschland ist für Einwanderer alles andere als das „gelobte Land“. Nicht ohne Grund wandern immer mehr qualifizierte Deutsche aus.

      • @Alexander Dilger

        Das widerspricht sich doch nicht. An welche Götzen der einzelne Christ, Moslem oder sonst wer glaubt, ist seine Privatsache. Aber zur Vorschrift für alle darf es nicht werden. Daher haben die zehn Gebote im Grundgesetz genau so wenig verloren wie die Scharia oder sonstige weltanschauliche „Lehren“.

  17. Es ist eigentlich so einfach. Wie machen wir es mit den Hunden. Hunde werden von vielen Menschen geliebt, ja verhätschelt, Industrie lebt davon, Hunde helfen Behinderten, helfen bei der JPolizei, ja aber wir Wissen auch, Hunde können sehr gefährlich werden. Gerade im Bezug auf Kampfhunde. Kampfhunde haben unsägliches Leid bei einigen verursacht. Die Reaktion der Politik. Kampfhundeverordnungen. Maulkörbe, Leinenzwang usw.

    Hassen wir deswegen alle Hunde ? Sind wir gegen Hunde ? Müssen wir Hunde aus diesem Land vertreiben nur weil es gefährliche Kampfhunde gibt ?

    Nein, unsere Zivilisation hat Regeln erdacht um diese Teilmenge der Hunde, diese Bestien unter Kontrolle zu bringen und gleichzeitig andere Hunde zu lieben.

    WARUM..warum schaffen wir das beim ISLAM nicht ?

    • Da sind wir einer Meinung, es ist wirklich Zeit, den Blick auf das Praktische zu richten.

      Um es mit Geißlers Worten zu sagen: Islamisten, Dschihadisten, IS-Kämpfer, Salafisten und Hassprediger müssen ausgewiesen werden. Asylmissbrauch (70 Prozent aufwärts der Asylbewerber) muss gestoppt werden. 2014 hätten über 100.000 abgeschoben gehört, aber nicht nur Scheinasylanten und Wirtschaftsflüchtlinge müssen die Bundesrepublik verlassen. Auch kriminelle Ausländer, Islamisten und Salafisten müssen ausgewiesen werden, notfalls in Drittländer, mit denen wir Verträge schließen. (Der Themenverwandtheit wegen sei auch erwähnt: Sozialleistungen in der EU nur auf dem Niveau des Herkunftslandes.) Scharia, Zwangsehe, Polygamie, Beschneidung, Schächten und Verschleierung müssen verboten werden. Volksabstimmung über Minarett-Verbot, Bürgerentscheide vor dem Bau von Großmoscheen.

      Zudem ist darüber nachzudenken, mit welchen Kriterien wir Religionsgemeinschaften definieren wollen, um Missbrauch vorzubeugen. Die sogenannte Scientology-„Kirche“ kann noch so oft behaupten, sie wäre eine Religionsgemeinschaft, wir erkennen das zurecht nicht an. Unter anderem sollte ein gewisses Maß an geistlicher Tiefe und Bezug zum Allgemeinwohl verlangt werden.

  18. Auch wenn es sog. Konservative nicht gerne hören:

    Wer meint, er könne sich gegenüber anderen Menschen erhöhen, weil seine Religion oder Ideologie höherwertig sei als eine andere, z.B. als der Islam, der ist auf dem Holzweg. Man kann sich nur durch eigene menschliche Qualität, z.B. durch mehr Anständigkeit, gegenüber anderen erhöhen. Gegen einen Massenmörder schneidet jeder normale und durchschnittliche Mensch mit Leichtigkeit besser ab. Aber Hand auf’s Herz, wer kann es z.B. menschlich mit Lassana Bathily aufnehmen (, obwohl er ein [ böser ? ] Muslim ist ) ?

    • Der böse Deutsche ist genau so schwierig zu unterscheiden, wie der gute Moslem. Niemand hat ein Kreuz auf der Stirn. Bathily hätte genau so gut ein Islamist sein können, dann wäre er auch ein Guter gewesen. Die entscheidende Frage ist, was wir aus den Attentaten von Paris lernen können. Eines ist sicher, aussitzen werden wir diese Vörgänge nie können, weil nach dem Verstehen auch die Konsequenzen gezogen werden müssen. Dabei darf man die guten Islamisten gegenüber den Moslems nicht ausgrenzen. Den ersten guten Schritt müssten eigentlich die Amerikaner vornehmen, den Rest können wir selbst.

      • So richtig verstehen tue ich Sie nicht. Lassana Bathily hatte 15 Menschen das Leben gegenüber den Massenmördern gerettet, indem er diese in einen Kühlraum einschloss und dadurch vor diesen versteckte. Wahrscheinlich hätte es sonst statt der 17 Opfer insgesamt 32 Opfer gegeben.

      • Islamisten, also Vertreter des politischen Islams, sind schlimmer als die meisten anderen Moslems, jedenfalls gemessen an unseren westlichen Werten. Allerdings ist es richtig, dass nicht alle Islamisten auch gewalttätig oder gar terroristisch sind. Es gibt eben viele Abstufungen des Guten wie des Schlechten.

  19. Herr Wilhelm, ich hatte über Bathily nichts Negatives gesagt, im Gegenteil. Ich weiß nicht, wie wir uns in der Situation verhalten hätten, ich vermutlich hätte automatisch reagiert, ohne zu überlegen, aber was daraus geworden wäre, kann ich ihnen nicht sagen. Ich wollte eigentlich ausdrücken, wenn Herr Bathily ein Islamist gewesen wäre mit der gleichen Aktion als gebürtiger Gutmensch, was hätten wir dabei gedacht? Hätten wir irgendwie unsere Meinung geändert? Nein, als Islamist wäre er für mich der gleiche Held gewesen. Dass ist ja das Fatale, dass ich hier schon mal angesprochen habe. Wir urteilen manchmal leichtsinnig, weil wir in Religionen unterscheiden. Besser wäre es, wenn wir in guten oder schlechten Menschen unterscheiden und als Referenzlinie uns selber nehmen. Es tut mir leid, wenn ich mich in meinem post etwas missverständlich ausgedrückt habe. Wenn sie es nochmals lesen, dann kommt es jetzt besser zum Verständnis.

  20. Auch Hans-Olaf Henkel hat sich zu einer sinnvollen Äußerung hinreißen lassen: „Es wird Zeit, dass wir uns aus Sicht der Opfer mit dem Islam befassen“, sagte Henkel vor der Veranstaltung der „dpa“. „Ich beschäftige mich mit den Auswüchsen des Islam schon seit 20 Jahren. Es kann kein Zufall sein, dass die Menschenrechte in fast allen islamischen Ländern mit Füßen getreten werden.“

  21. Pingback: Neue Anschlagsserie in Paris | Alexander Dilger

  22. Pingback: Anschlag in Nizza | Alexander Dilger

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