Glückwunsch zur Promotion!

Nach dem ‚Glückwunsch zur Habilitation!‘ kann ich jetzt gegen Ende des Jahres auch noch einen Glückwunsch zur Promotion aussprechen. Diese Woche wurde meine Mitarbeiterin Frau Stephanie Kiefer summa cum laude (mit höchstem Lob, der bestmöglichen Note) promoviert. Sie hatte eine kumulative Dissertation verfasst, die aus sechs sportökonomischen Aufsätzen besteht. Am Dienstag hat sie dann bei ihrer Disputation die Ergebnisse von einem dieser Aufsätze zur Zahlungs- und Arbeitsbereitschaft in Reitvereinen vorgetragen und in der Diskussion verteidigt (der Aufsatz ist bereits vorab online in Managing Leasure erschienen, während eine frühere Version als Diskussionspapier frei zugänglich ist). Gestern war die Promotionsfeier. Also meinen Glückwunsch an sie wie auch Dank an den Zweitgutachter und den Drittprüfer bei der Disputation! Anfang des Jahres war ich selbst Zweitgutachter gewesen, während zuletzt 2012 zwei Mitarbeiter von mir promoviert wurden.

4 Gedanken zu „Glückwunsch zur Promotion!

  1. Auch ich möchte unbekannterweise meinen Glückwunsch zur Promotion aussprechen. Aber ich habe eine kleine Frage zur Sprache, in der die Aufsätze verfasst wurden. Das frei verfügbare Diskussionspapier ist in Englisch verfasst. Warum werden immer mehr wissenschaftliche Arbeiten in Englisch verfasst? Dies erinnert mich an Dokumente der EU, die es zwar in Englisch und Französisch gibt, aber nicht auf Deutsch. Ich denke, wir alle sollten Deutsch als Wissenschaftssprache wieder mehr Aufmerksamkeit schenken. Es gibt auch Wissenschaftler, die zwar auf ihrem Fachgebiet sehr gut sind, aber leider sprachlich nicht begabt.

    • Es gibt zwei miteinander verbundene Gründe, warum wissenschaftliche Artikel zunehmend auf Englisch erscheinen, wobei es auch noch Unterschiede zwischen den Fächern gibt. Naturwissenschaftler veröffentlichen ihre Forschung heute nahezu komplett auf Englisch, Juristen dagegen kaum, weil es meist um deutsches Recht geht. Der erste Grund ist die viel größere Anzahl an Wissenschaftlern weltweit, die englische Texte lesen können. Wer also möglichst viele Wissenschaftler erreichen will, muss auf Englisch publizieren. Zweitens sind nicht zuletzt deshalb die meisten höher- und höchstrangigen wissenschaftlichen Zeitschriften inzwischen in englischer Sprache. Dabei veröffentliche ich selbst noch etliche Aufsätze in deutscher Sprache, gerade wenn es um hiesige Themen geht. Auch Frau Kiefer hat zwei der sechs Aufsätze ihrer Dissertation auf Deutsch verfasst.

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