Gar kein statt Nord- und Südeuro

Mit  Allan Meltzer gibt es einen weiteren Fürsprecher für die Spaltung des Euro in einen Nord- und einen Südeuro (siehe „Top-Ökonom will Euro-Zone in zwei Teile spalten“ und „‚Frankreich schafft den Euro ab und kehrt zum Franc zurück'“). Auch die ‚Urabstimmungsinitiative vom Bundesvorstand‘ kann man so lesen, dass sie gerade diese Option favorisiert (siehe auch ‚Ich will raus aus dem Euro‘), während der ursprüngliche Antragstext sich klar „für ein geordnetes Ende des Euro und die Rückkehr zu nationalen Währungen“ ausspricht. Ich halte eine ‚Teilung in Nord- und Südeuro‘ zwar für besser als den gegenwärtigen Einheitseuro, aber für deutlich schlechter als die ‚Einvernehmliche Rückkehr zu nationalen Währungen‘, die nicht völlig frei schwanken müssen, sondern grundsätzlich aneinander gekoppelt werden können, ohne den nötigen Spielraum in ernsten Krisenfällen zu verlieren. Mit dem ECU gäbe es die gegenwärtige Krise jedenfalls nicht.

Ein Nordeuro würde sinnvollerweise ohne den gesamten Club Med einschließlich Frankreich gebildet. Damit würde der Nordeuro aber nicht nur wie jetzt schon der Euro von Deutschland dominiert werden, sondern Deutschland würden den größten Teil der Wirtschafts- und Finanzkraft ausmachen. Bei einer proportionalen Beteiligung der Länder nach dieser Kraft hätte Deutschland allein also immer die absolute Mehrheit, so dass sich andere Nordländer faktisch der Bundesbank unterordnen würden. Würde hingegen nach Ländern abgestimmt, wie das partiell bei der EZB der Fall ist (siehe ‚EZB bald ohne Bundesbankstimmrecht‘), dann könnte umgekehrt Deutschland weiterhin von viel kleineren Länder mit anderen Interessen (wie z. B. Luxemburg, siehe ‚Juncker förderte Steuervermeidung‘) überstimmt werden. Eine gemeinsame Währung verschiedener souveräner Staaten ist einfach falsch. Dieser Fehler sollte jetzt ganz und nicht nur ein wenig korrigiert werden.

39 Gedanken zu „Gar kein statt Nord- und Südeuro

  1. „Dieser Fehler sollte jetzt ganz und nicht nur ein wenig korrigiert werden.“

    Da ist sie wieder, diese Philosophie des Scheiterns. Wie Sie anders als Herr Lucke leider immer noch nicht verstehen wollen, ist Politik die Kunst des Möglichen. Es geht hier nicht um akademisch richtig oder falsch.

    Die Deutschen wollen den Euro behalten, aber nicht dafür zahlen. Diese Ängste sind verständlich, was den ersten Halbsatz einschließt. Für viele Menschen ist die Vorstellung einer Währungsumstellung sehr unattraktiv. Das gilt nicht nur für dieses Land, sondern auch für Schottland, wo die Idee einer eigenen schottischen Währung eher abschreckte als Sympathien gewann. Es gibt hier sehr viele Fragen. Man stellt nicht so einfach eine Währung um. So etwas wird erst dann attraktiv, wenn die Not zu groß ist. Deshalb ist es logisch, das im „Club Med“ zu tun, wo der Euro mehr Ablehnung erfährt als in Deutschland oder auch in Irland.

    Wenn Sie sich hinstellen und mit dem Fuß aufstampfend fordern, dass das jetzt auf einen Schlag alles hundertprozentig so gemacht werden soll wie es Ihnen ganz persönlich richtig erscheint, dann werden Sie damit weniger erreichen als wenn Sie auf die öffentliche Meinung zugehen und sagen: „Euro für Deutschland noch OK, aber mit Ausstiegsoption, und wer nicht im Euro wie er uns versprochen wurde bleiben kann, der muss eben gehen – andernfalls geht Deutschland.“

    Damit geht man auch der endlosen Diskussion aus dem Weg, dass die deutsche Wirtschaft unbedingt den Euro braucht. In dem Moment wo Sie es der propagandistisch überlegenen Gegenseite erlauben, ihre Drohungen bzgl. Arbeitsplatzverlusten zu verbreiten, haben Sie faktisch verloren. Sie müssen hier keinen Wirtschaftsnobelpreis gewinnen, sondern Wahlen. Beides widerspricht sich leider, wie die Zusammensetzung des Bundestages zeigt. Dass Sie vor der Realität so betont Ihre Augen verschließen und der AfD keinen Erfolg gönnen wollen legt nahe, dass Sie vielleicht ein exzellenter Ökonom sind (ich maße mir nicht an, das beurteilen zu können), aber leider kein guter Politiker.

    Weniger ist manchmal mehr. Aus „Großdeutschland“ – ob demokratisch oder undemokratisch – ist in den letzten zwei Jahrhunderten nichts geworden, aber aus Kleindeutschland schon, und es steht für europäische Verhältnisse nicht so schlecht dar und ist das beliebteste Land der Welt, wenn man diesen Umfragen glauben schenken will. Die Leute, die es in Bezug auf die sog. Deutsche Frage mit dem großen Wurf versucht haben, sind alle gescheitert, einige auf mörderische Weise. Noch einmal: Politik ist die Kunst des Möglichen.

    Es wäre sogar geschickt, die Forderung nach nur Nord- und Südeuro zu übernehmen, gleichzeitig aber einzukalkulieren dass der Nordeuro sich aufspalten wird oder dann doch nicht zustande kommt. Auf diese Weise hätte man die Leute dazu bewogen etwas zu akzeptieren, was sie eigentlich nicht wollen, nämlich die Rückkehr zur D-Mark. Das mag man Austricksen nennen, aber man hat es dann immer noch mit dem Nordeuro versucht.

    Zu den wesentlichen Erkenntnissen eines Demokraten gehört, dass man zwar selbst von der politischen und wirtschaftlichen Vernunft der eigenen Vorstellungen überzeugt ist, andere aber eben eine andere Meinung haben. Hört man Ihnen zu so meint man, das ganze Land wolle unbedingt die D-Mark zurück. Überhaupt drücken Sie sich gerne vor schwierigen Fragen. Da wird eine „geordnete“ Rückkehr mal eben so als möglich dargestellt, obwohl im Moment noch nicht einmal jemand einen blassen Schimmer hat, wie das neue Geld aussehen soll. Das ist noch eine der harmloseren Fragen, auch wenn ich persönlich (ich bin nicht die Öffentlichkeit) überzeugt bin, dass sie sich alle lösen lassen. Schwierigkeiten bzgl. des Nordeuros stellen Sie als gegeben hin. Es ist die Sache der Niederland, ob sie mit Deutschland in so einen Nordeuro rein wollen. Wenn sie und die andere es nicht wollen, können wir ja um des politischen Erfolgs Willen erst den Nordeuro fordern und dann zur D-Mark zurückkehren, wobei wir mit dem Finger auf die anderen zeigen können. Wo ist das Problem, außer dass Sie sich mit exakt Ihrer Wortwahl nicht durchgesetzt haben? Wie die innere Verwaltung des Nordeuros organisiert wird, steht den Ländern frei und es gibt da nicht nur Schwarz und Weiß. In der Weimarer Republik wurde der Stimmenanteil Preußens im Bundesrat beschränkt, und einen Teil der Stimmen kontrollierten die Provinzen Preußens. Ich hätte nichts gegen ein System mit Sperrminoritäten, in dem Deutschlands Stimmgewicht auf unter 50% festgelegt und vielleicht ein Teil des Stimmgewichts auf die Landesbanken übertragen würde – sofern es ein Ausstiegsrecht aus dem Euro gibt. Deutschland würde hier benachteiligt werden, aber das ist immer noch besser als im EZB-Direktorium überstimmt zu werden oder das Stimmrecht gar nicht ausüben zu können. Vor allem aber ist das besser als eine Banken-, Transfer- und Schuldenunion mit Pleitestaaten. Ihr einziges Problem mit diesem Rettungsanker Nordeuro scheint mir, dass er nicht „Deutsche Mark“ heißt.

    Es ist Schade, dass sie es sich zum Einen so einfach machen und zum Anderen so ostentativ die politische Durchsetzbarkeit ignorieren. Das macht es schwer, Ihren Rat in der Partei und darüber hinaus ernst zu nehmen, was ich im Allgemeinen für einen Verlust halte. Die Grünen sind in Deutschland zu einer dominierenden gesellschaftlichen Kraft geworden, weil sich „Realos“ gegen „Fundis“ (jedenfalls in einigen Punkten) durchsetzen konnten. Denken Sie an den Krach um den Jugoslawien-Krieg. Sie werden sich Fragen müssen, ob Sie etwas erreichen wollen – etwa wie die Grünen die gesamte deutsche Politik vor sich hertreiben – ,oder ob Sie mit 4,8% und verschränkten Armen in der Ecke stehen und sich sagen können, Sie hätten ja wenigstens Recht.

    Zum Schluss nochmal der Hinweis:
    Seelenleben vieler Deutscher:
    D-Mark = böse, Euro = hip, cool, Frieden, brummende Wirtschaft
    Forderung nach Nordeuro daher akzeptabler als Forderung nach D-Mark, denn Deutschland behielte den Euro dann ja
    Kalkül: Nord-Euro wird nicht zustande kommen oder zerbrechen
    Resultat: Nord-Euro fordern, D-Mark bekommen – und wenn nicht, ist es wenigstens besser als der Einheitseuro-Euro.

    Ich bin ein Feind des Euros jeder Form, aber ein Freund umsichtigen und geschickten Vorgehens. Ich weiß auch dass Parteien nur dann erfolgreich sind, wenn Sie Leute überzeugen können, die Eins und Eins nicht (!) zusammenzählen können und sich Ihre Meinung stark von der BILD vorgeben lassen. Nigel Farage (einer der talentiertesten Politiker Europas) hat das mal dem ‚Cicero‘ gesagt: Die AfD sei teils zu sehr akademisch und muss den „kleinen Mann auf der Straße“ überzeugen. Das sind eben teilweise Leute, die glauben mit der D-Mark haben wir nie exportiert und es sind tagtäglich hier Atomraketen eingeschlagen, oder so.

    Wer in einem Land mit über 80 Millionen Menschen auf Maximalforderungen beharrt, der hat schon verloren, außer er strebt die Rolle eines Diktators an. Ob diese Forderungen subjektiv oder objektiv gut sind, ist da bereits sekundär.

    • Kann es sein, dass Sie CDU-Mitglied sind? Die meisten AfD-Mitglieder und -Wähler denken (hoffentlich) anders als Sie. Ja, die Mehrheit der deutschen Wähler hat noch nicht die Fehler des Euro in ihrer ganzen Tragweite erkannt. Gerade deswegen muss die AfD den Finger in die Wunde legen und darf nicht vorauseilend falsche Kompromisse schließen.

      Als die Grünen den Ausstieg aus der Kernenergie forderten, war das eine totale Minderheitenposition. Haben sie sich deshalb damit begnügt, einige Verbesserungen an den Sicherheitsstandards zu fordern? Dafür hätte es keine neue Partei gebraucht und dann wäre jetzt, viele Jahre später, nicht der Atomausstieg beschlossen worden (unabhängig davon, ob dieser eine gute Sache ist oder nicht), übrigens unter einer CDU-Kanzlerin ganz ohne Regierungsbeteiligung der Grünen.

      • Gut, sehr geehrter Herr Prof. Dilger.
        Sie haben weitgehend Recht – weiter so !
        Ich darf bitte anmerken, dass sämtliche etablierten Parteien insbesondere 1. mit dem Ausstieg aus der Kernenergie, 2. mit deren ablehnender Haltung zur Wiedereinführung und Beibehaltung der Normalzeit, obgleich die Zeitumstellung sich noch dazu als unnützlich und gar gesundheitsgefährdend und gesundheitsschädigend erwiesen hat, und 3. mit deren mittlerweise schon vollkommen verkrampftem Festhalten am Euro bewiesen haben, dass sie bereits in Kernbereichen zu einer besonnenen, vernünftigen Politik und Gesetzgebung ausserstande (gutgemeint, aber nicht entschuldigend: möglicherweise erst geworden) sind.
        Jedenfalls haben damit allesamt ausgedient, wenn man einmal ehrlich sein mag. Und genau das war, ist, und es bleibt insbesondere die Chance unserer AfD, die es weiter zu nutzen gilt.
        Gunther Marko, Sulz am Neckar, Dienstag, 18. November 2014, 9 Uhr 44.

  2. In Hinblick auf die Initiativen muss bedacht werden, wer für beide Initiativen abstimmt, der stimmt letztlich für die kompromissbereitere Variante des Bundesvorstandes, denn die kompromissbereitere Variante erlaubt auch die Option der nationalen Währungsvariante.

    Oder umgekehrt formuliert, wer die nationale Variante will, darf nicht die kompromissbereitere Variante wählen.

    Das ist ein bisschen unerfreulich, denn – wie schon beschrieben – enthält die kompromissbereitere Variante weitere Anträge, die selbstverständlich jeder AfDler unterschreiben würde.

  3. „Eine gemeinsame Währung verschiedener souveräner Staaten ist einfach falsch. Dieser Fehler sollte jetzt ganz und nicht nur ein wenig korrigiert werden.“

    Genau den letzten Satz Ihres Beitrags sollte die AfD m.E. zu einer Grundforderung erheben. Kein Wischiwaschi um „Nordeuro“, „Südeuro“ und andere Abstrusitäten, sondern eine klare Aussage, die jeder wirtschaftlich einigermaßen versierte Bürger nachvollziehen kann.

    • Solange die Bundesrepublik Deutschland nicht ihre nationale Souveränität wiedererlangt bleibt eine Rückkehr zur nationalen Währung reine Illusion. Denn ohne nationale Souveränität keine nationale Währung.

      • Diese Diskussion wollte ich damit eigentlich nicht lostreten. Als Deutschland noch die D-Mark als eigene Währung hatte, war das Grundgesetz jedenfalls kein anderes als heute.

      • Das Grundgesetz mag ja zu dem Zeitpunkt kein anderes wie jetzt gewesen sein, damals stand das Grundgesetz in der Normenpyramide aber noch an erster Stelle und nicht wie heute den europäischen Normen nachgeordnet.

      • Noch steht das Grundgesetz an erster Stelle. Mal sehen, ob das demnächst kippt (wenn der EuGH gegen das BVerfG entscheiden sollte und die Politik dann lieber dem EuGH folgt).

      • Das mag theoretisch vielleicht noch der Fall sein, aber praktisch gilt das schon lange nicht mehr. Richtig ist, dass die europäische Integration nicht zu Eingriffen in die Verfassungsidentität der Mitgliedstaaten führen darf. Demnach dürfen keine tragenden Grundwerte und Leitideen berührt werden, die zum Kern der Verfassung gehören. Für das Grundgesetz sind dies aber lediglich die Unantastbarkeit der Menschenwürde einschließlich des grundsätzlichen effektiven Schutzes der Grundrechte, die Grundsätze der Demokratie, Sozialstaatlichkeit und Rechtsstaatlichkeit sowie die Bundesstaatlichkeit. Ein Beispiel: 2000 entschied der Europäische Gerichtshof, dass ein Grundgesetzartikel nicht mehr angewendet werden durfte, der Frauen in der Bundeswehr vom Dienst mit der Waffe ausschloss. Der Artikel wurde daraufhin geändert und verbietet heute nur noch, dass Frauen zum Dienst mit der Waffe verpflichtet werden. Solche Anpassungen und Modernisierungen des Verfassungsrechts bringt die supranationale europäische Integration zwangsläufig mit sich.

  4. Wie überhaupt das Thema Nord/Südeuro aufkommen konnte?

    Meines Erachtens haben die Verfechter solcher Thesen rein gar nicht aus der Problemstellung zum Euro gelernt.

    Der Euro ist eben nicht nur an der unterschiedlichsten Wirtschaftskraft der einzelnen Nationen gescheitert. Und er ist eben nicht nur an dem Nichteinhalten der 3/60% Schuldenregelung gescheitert.

    Sondern, wir haben Nationen mit unterschiedlichen Bildungssystemen, Steuersystemen, Rentensystemen und Sozialleistungen in einen Währungsverbund zusammengepferscht.

    Es gibt aber dazwischen kein Regulativ, dass diese Unterschiede auffangen könnte. Und ich habe keine konkreten Vorstellungen wie dieses Regulativ denn auszusehen hätte.

    Außer – es kommt zu einem permanenten Finanztransfer. Der würde dann vielleicht geringer ausfallen als bisher. Dann hätte man das Problem verkleinert – aber eben nicht gelöst.

    • Mit einer Gemeinschaftswährung geben Staaten zwingend einen Großteil ihrer Souveränität ab. Auch in einem „Nordeuro“.

    • Und einzelne Nationen haben noch unterschiedliche Mentalitaeten, geschichtliche Erfahrungen, Traditionen und Empfindlichkeiten.

      Deutschland muss eine Vision haben und fuer sich den besten Weg in diese Richtung suchen. Ob die Waehrung Nordeuro oder DM heisst, ob alleine oder mit erprobten und gleichwertigen Partnern!

      • Der erste Satz in Ihrem Beitrag ist die Begründung warum Ihr zweiter Satz falsch ist.

        Was verstehen Sie unter „gleichwertigen Partnern“ ?

        Sogar wenn es die heute gäbe… was ist, wenn sich die „gleichwertigen“ Länder in den nächsten Jahren auseinander entwickeln ?
        Dann gehen die Probleme von vorne los. Eben nur auf kleinerer Flamme und mit etwas weniger Beteiligten Ländern!

        Darum: ein Land – eine Währung.

  5. Unter dem Regime von EWS I hatte die belgische Münze als erstes EG-Land mit der Prägung von Geldstücken der europäischen Währungseinheit ECU begonnen. Vom 25. März 1987 an, dem 30. Jahrestag der Gründung der Europäischen Wirtschafts-Gemeinschaft, wurden die ECU-Münzen als öffentliches Zahlungsmittel in Umlauf gebracht. Es handelte sich um ein Goldstück im Nennwert von 50 ECU (damals 103 DM) und in feiner Auflage von 200 000 Stück sowie um ein Silberstück im Nennwert von fünf ECU (damals 10,30 DM), von dem zwei Millionen Stück angeboten wurden. Eine dieser Goldmünzen bewahre ich im Vorgriff auf die Lösung von Prof. Dilger auf.

    • Damals habe ich sowohl die 10,00 ECU wie auch die 50,00 ECU Münzen erworben. Wer weiß, was die heute wert sind?

      • Hallo Herr Hecker,
        Es gab mal einen „ECU Katalog-Münzen und Medaillen“ mit der Letztausgabe von 1994. Diese Ausgabe von 1994 ist wesentlich umfangreicher als die von 1993. Vielleicht finden sie noch eine Ausgabe im österreichischen Antiquariat unter ISBN 3-89441-163-5. Dieser Katalog wäre allenfalls interessant wegen der Auflistung aller ECU Münzen. Mehr wie der Gold- oder Silberanteil werden sie bislang nicht vergütet bekommen. Wenn sie noch welche haben, verkaufen sie die Münzen noch nicht. Vielleicht gibt es ja mal eine Reinkarnation des ECU.

  6. Der Name Nord- und Südeuro entstand eigentlich bei der Gründung unserer Partei als ein mögliches Argumentationswerkzeug für die ungeheure Forderung der AfD dem Euro damals etwas entgegensetzen zu wollen. Die Tastbarkeit des Euros war damals ein extrem starkes politisches Tabu. Dieses politische Tabu war daran leicht zu erkennen, dass die politischen Parteien statt zu argumentierten uns auslachten. So wurde damals der Nord- und Südeuro diskutiert ohne zu ahnen, wie schnell der Nordeuro von den Mahlrädern erfasst werden würde. Immer mehr verstehen wir, dass eine gemeinsame und alleine wirksame Währung europäischer Staaten Kreide für diese Mühlen sind. Damit sind wir nicht am Ende, sondern erst am Anfang. Mich wundert es übrigens, dass es auch Landessprecher heute noch gibt, die vom Nordeuro reden. Gerade solche Vorbilder sollten mehr vor- und vollbildlich geschult werden. Experten haben wir ja zuhauf. Ich kann es hier mal kurz auf einen Nenner bringen: Nordeurobefürworter werden sich in einiger Zeit wundern, dass es dem Südeuro mal besser geht, wie dem Nordeuro. Dann wechseln die schnell zum Südeuro oder verändern die Drehachse der Erde. Mittlerweile wird die Musik der AfD gehört. Italien plant eine Urabstimmung, Franzosen zweifeln am Euro, Europa trifft sich zum Stillen Gebet.

    • Wenn ich mich richtig erinnere hoerte ich Nord- und Suedeuro erst von Herrn Henkel in einer TV-Sendung.

      Zum Thema passend, nach Info von Frau v. Storch/ Zivile Koalition:

      a. “ Die Schweizer schreiten dann naehmlich zu ihrem naechsten Volksentscheid.(Bemerkung: nach 30.11.) Sie werden darueber abstimmen, ob sie ihre Waehrung,den Schweizer Franken wieder an das Gold koppeln. Die SNB muesste, wenn der Volksentscheid Erfolg hat, 20% ihres Vermoegens in Gold halten, duerfte kein Gold mehr verkaufen und es auch nur in der Schweiz lagern“

      Die Schweiz muesste 1500 Tonnen Gold kaufen……….

      b. Die Verwicklungen zwischen EZB/ Mario Draghi und Black Rock sollen entlarvt werden und bekannt gemacht werden. Zivile Koalition ist dabei es zu tun!

      AfD muesste Frau von Storch mit voller Kraft dabei unterstuetzen!

      • @Ivan de Grisogono
        „Die Schweiz muesste 1500 Tonnen Gold kaufen……….“

        Andere Quellen sprechen sogar von 1.800 Tonnen. Auf jeden Fall dürfte das bevorstehende Referendum der Schweizer die Goldblase noch einmal kräftig anheizen, bevor der Goldkurs anschließend ins Bodenlose fällt.

    • wie Herr Grisogono richtig ausführt: Es gab zunächst nicht ein Gerede von Nord/Südeuro. Allein schon deshalb nicht , weil ich selbst und viele andere dann erst gar nicht in die AfD eingetreten wären.

      Wohl aber sprach man von kleineren Währungsverbünden – Belgien und Luxemburg hatten einen solchen. Die DM – lange Zeit nach dem Dollar und neben dem Yen Weltreservewährung war immer alleine stark genug. Holland (Gulden) und Österreich (Shilling) hatten ihre Währungen aber eng an die DM gekoppelt – ein echter Währungsverbund war das aber nicht.

      Anmerkung: Die Bundesgeschäftsstelle gibt bekannt das 10 % der Mitglieder bei für eine Urabstimmung votiert haben.

      • „Die Bundesgeschäftsstelle“ (das Sprachrohr des Zentralkomitees) gibt bekannt …
        Transparenz sieht anders aus.

  7. Ich halte eine Spaltung in einen einen Nord- und einen Südeuro für wenig zielführend.
    Meines Erachten würde damit ein ohne hin schon perfider Kapitalmarkt begünstigt und Verbraucher verunsichert. Bei einer Verrechnungseinheit wie dem ECU zu realen Währungen, wäre eine konsequente Rückkehr zu Landeswährungen sinnvoller.

  8. Es ist doch kein Zufall, daß jetzt Staaten mit eigener Währung wie Großbritannien oder Polen ein stabiles Wirtscaftswachstum haben, während unser Geld in die Rettung des Euro fließt.

    Da die Klausel über das Verbot des bail out (ehemals im Vertrag von Maastricht, jetzt Art. 125 Absatz 1 AEUV) praktisch jetzt schon nicht beachtet wird, ist im Übrigen vollkommen klar, daß ein europäischer Bundesstaat sie abschaffen würde. Dann haben einen europäischen Finanzausgleich. Raten Sie mal, wer da die Nettozahler sind……………………………………

    • Der größte Nettozahler pro Kopf wird auch dann Bayern sein. Darin hat Bayern inzwischen ja einige Übung. Beim „Länderfinanzausgleich“ und anderen, diesen sogar deutlich übersteigenden, innerdeutscher Alimentierungen sieht es nicht anders aus als innerhalb der EU.

  9. Nach dem Beitrag von Prof. Dilger und den Kommentaren dazu, erzwingt allein schon die Logik folgende Argumentation:

    Die Gemeinschaftswährung EURO ist schlecht – sie k a n n nicht funktionieren!

    Denn sie basiert auf „idealem Verhalten“ (= Einhaltung von Verträgen und Schuldenkriterien) der beteiligten Länder und der EZB. – Das „reale Verhalten“ der politischen Eliten in allen beteiligten Ländern, sowie der EZB, ist aber von Vertragsbruch (z.B. Schuldenkriterien, Gemeinschaftshaftung etc.) und Rechtsbeugung (z.B. unbegrenzter Aufkauf von Staatsanleihen durch die EZB) gekennzeichnet.

    Die Vertragsbrüche der verantwortlichen Politiker und Banker sind nicht dem Umstand geschuldet, dass es diesen Machteliten unbedingt an moralischer Integrität oder am politischen Willen fehlte!
    Nein: Die allgemeingültigen Gesetze der Marktwirtschaft (im Kern: Angebot und Nachfrage) bewirken das Auseinanderdriften der Volkswirtschaften der EURO-Länder, – einfach weil sie verschieden sind: Eigene Historie, eigene Wirtschaftskraft, eigene Innovationsfähigkeit etc.

    – Die unterschiedliche Entwicklungen der 18 EURO-Länder erzwingen von den „Rettern“ des EURO-Systems stets neue „Maßnahmen“, d.h. stets neue dirigistische Eingriffe sollen die fortwährenden Wirkweisen des Marktes „korrigieren“. – Die Eingriffe müssen immer stärker, sowie dirigistisch-zentralistischer werden, um zusätzliche Wirkung zu entfalten.
    Letztlich steuern diese Eingriffe zwangsläufig zu einer Art „zentralistischer Planwirtschaft“ innerhalb der EURO-Zone. Ansätze dazu sind bereits zu beobachten!

    Wenn man nun erkannt hat, dass ein Währungsverbund nur unter der sehr idealistischen Voraussetzung (=strenge Regeln, welche alle Beteiligten befolgen!) funktioniert, dann wird auch klar, weshalb alle bisher bekannten Währungsverbünde gescheitert sind.

    Ein kleiner Währungsverbund zwischen sehr ähnlichen Volkswirtschaften ist zwar einem großen Währungsverbund mit heterogenen Volkswirtschaften bei weitem vorzuziehen, – aber auch dieser kleine Verbund ist grundsätzlich mit den Fehlern von Währungsverbünden behaftet.

    Deshalb: Rückkehr zu nationalen Währungen, her mit der Deutschen Mark, dem Gulden, dem Schilling, dem Franc etc.
    Eine gemeinsame „Referenzwährung“, etwa „Ecu“ und die Einrichtung einer Währungsschlange stehen den Gesetzen des Marktes nicht entgegen und können zur Stabilisierung des Systems beitragen.

    Das Problem ist der Übergang zu den Nationalwährungen.
    Es wird zu Friktionen kommen: Im- und Export werden betroffen sein; es könnte abrupte Vermögensumverteilungen geben; es wird Gewinnler und Verlierer geben…

    Hier sind die Kenner der Materie aus den Gebieten der Wirtschaft und des Rechtes aufgefordert, Modelle zu entwickeln, die die „Schmerzen des Überganges“ möglichst moderat halten. – Solche Informationen sind der breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, damit ihr die obskure Angst vor dem Ende der EURO genommen werden kann.

    Im Grunde geht es nicht mehr darum, „ob“ das Experiment „EURO“ beendet wird, sondern „wie“!

    • Wilhelm Hankel hatte vorgeschlagen den Euro als gemeinsame Währung zu behalten aber die nationalen Währungen wieder einzuführen.

      „Das ist die Lösung der Euro-Krise“

      http://www.prof-hankel.de/2013/11/08/das-ist-die-lo-sung-der-euro-krise/

      Das Konzept hatte Hankel schon 1993 im Spiegel erläutert.

      Weile statt Eile – Spiegel 1993
      Sollen die Europäer auch in Ecu zahlen? Die Idee einer Parallelwährung wird wiederbelebt.

      http://tinyurl.com/lu47xcg

      • Sie hatten das doch schon geschrieben. Es spricht auch nichts dagegen, den Euro als Parallelwährung fortzuführen. Entscheidend ist die Rückkehr zu nationalen Währungen. Schade, dass jetzt auch die AfD nicht mehr klar dafür ist.

      • Die AfD ist sicherlich im Verborgenen sehr wohl noch FÜR die Wiedereinführung der D-Mark, sehr geehrter Herr Professor Dilger. Gleichwohl muss unsere neue gute Partei, und da haben Sie völlig Recht, schnellstmöglich zu dieser, ihrer in diesem Punkt massgeblichen Wurzel wahrnehmbar und schnell zurückfinden. Und eine entsprechende deutliche öffentliche Position einnehmen. Sonst wäre die Glaubwürdigkeit zunichte, und unsere Zielsetzung hoch zweistelliger Ergebnisse gleichfalls. Bestenfalls würden wir dann noch um die 5-7% weiter dahindümpeln. Dazu bräuchte man ganz gewiss nicht mehr Parteimitglied sein.
        Beste Grüsse
        Gunther Marko, 18. November 2014, 17 Uhr 49.

      • Wer ist die AfD und wie stellen Sie fest, wofür diese „im Verborgenen“ ist? Könnte es nicht umgekehrt sein, dass zumindest die Parteiführung inzwischen mit dem Euro ihren Frieden gemacht hat, dies aber noch nicht so direkt äußern möchte? Verbindlich wird demnächst der urabgestimmte Text sein, der zwar gegen DIESEN Euro ist, aber nicht mehr gegen den Euro als solchen. Dabei kommt es gar nicht auf Namen und Varianten an, sondern die Grundfrage ist die, ob souveräne Staaten (nichttrivialer Größe) eine je eigene Währung haben oder nicht.

      • „Die AfD“, gestatten Sie mir bitte diese Antwort, werter Herr Dilger, so darf man wohl im Guten Sinne vermuten, das ist bzw. das kann nur die Gesamtheit all derjenigen Mitglieder sein, die für die völlig vernünftige Wiedereinführung der nationalen Währungen, bei uns insbesondere der Wiedereinführung der D-Mark als einer der Kernforderungen. Deswegen dürften zumindest die meisten Basismitglieder eingetreten sein. Vorausgesetzt, diese diese waren ehrlich und sind es hoffentlich noch geblieben, bei all den Versuchungen, denen sie bei all der Anbiederung unserer „Oberen 4“ an die „Etablierten“ bzw. an die „CDU“ im Besonderen unterliegen könnten. Das sollte doch wohl unstreitig sein. Alles Andere würde eine bewusste Täuschung der Öffentlichkeit gewesen sein, als die Partei gegründet wurde. Krimineller geht’s nimmer. Fazit: ich hege noch eine gewisse Hoffnung, meinetwegen nur zwischen 50% und 60% Überzeugung, aber immerhin, dass das Blatt sich wieder zum Guten oder gar zum Besten wendet.
        Freundliche Grüsse
        Gunther Marko, 18. November 2014, 18 Uhr 12
        Hinweis: Nicht Euro – sondern natürlich Marko.

  10. Wenn es nur darum geht, die Wettbewerbsfähigkeit der Krisenländer wieder herzustellen, müssen diese nicht zwangsläufig auf den Euro verzichten.

    Lösungsvorschlag:
    Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit der Krisenländer trotz Verbleib im Euro.

    Alle Krisenländer, die Problem mit ihrer Wettbewerbsfähigkeit haben, führen ihre nationale Währung zusätzlich zum Euro im Verhältnis 1:1 wieder ein.
    Alle Verträge, wie z.B. Löhne, Renten, Mieten und Kreditverträge werden auf die neue nationale Währung umgestellt. Die Preisauszeichnung erfolgt in der neuen Währung und zusätzlich entsprechend dem aktuellen Wechselkurs in Euro.
    Bezahlt wieder aber weiterhin mit Euro entsprechend dem aktuellen Wechselkurs. Die neue Währung dient nur der Preisauszeichnung. Die neue Währung existiert daher weder als Papier- noch als Buchgeld. Da zu Beginn der Wechselkurs eine Einheit der neuen Währung gleich einem Euro beträgt, ändert sich für die Bevölkerung zunächst nichts.
    Wird die neue Währung jetzt abgewertet, so sinken alle Einkommen in Euro ausgedrückt. Die Löhne, Renten, Mieten und Kreditverträge in der nationalen Währung bleiben hingegen unverändert. Erhält z.B. ein griechischer Arbeitnehmer 1000 Drachme, so erhielt er vor der Abwertung 1000 Euro ausbezahlt. Wird die Drachme um 10% abgewertet, dann sinkt die Auszahlung auf 900 Euro. Da alle Preise ebenfalls in Euro um 10% sinken, bleibt die Kaufkraft erhalten. Die Kaufkraft gegenüber dem Ausland würde sich jedoch vermindern. Dies ist jedoch unumgänglich und der Preis, der für die Erreichung der Wettbewerbsfähigkeit zu entrichten ist. Die notwendige Abwertung sollte jedoch nicht in einem Schritt, sondern in mehreren Teilschritten erfolgen.
    Da Kreditverträge ebenfalls von Euro auf nationale Währung umgestellt werden, sinkt der Rückzahlungsbetrag in Euro um den prozentualen Satz der Abwertung. Aus einem Kredit von 1000 Euro wird z.B. ein Kredit von 1000 Drachmen. Nach der Abwertung um 10 % sinkt der Rückzahlungsbetrag auf 900 Euro. Die Kredite können trotz der Abwertung weiterhin bedient werden. Bei einer Deflation würden die Kreditbeträge bestehen bleiben, obwohl die Einkommen sinken.
    Griechische Waren und z.B. der Urlaub in diesem Land werden für das Ausland billiger und ausländische Waren für die Griechen teuer. Die Importe werden sich verringern und die Exporte zunehmen. Es ergibt sich somit eine ausgeglichene Leistungsbilanz, wenn die nationale Währung hinreichend abgewertet worden ist.
    Wenn der Leistungsbilanzausgleich erreicht worden ist und über einen längeren Zeitraum erhalten bleibt, könnte die nationale Währung wieder abgeschafft werden.
    Ungelöst bleibt das Problem der Staatsverschuldung. Durch die Abwertung vermindern sich die nominalen Steuereinnahmen, wodurch die Finanzierung der Schuldenlast noch schwerer wird. Das gleiche Problem würde aber ebenso auftreten, wenn die Krisenländer aus der Eurozone austreten und ihre alten Währungen wieder einführen würden. Die Staatsanleihen könnten ebenfalls auf die nationale Währung umgestellt werden. Ausländische Anleger würden hierbei aber Geld verlieren. Inländische Anleger erhalten zwar ebenfalls einen geringen Eurobetrag, da die Inlandpreise in Euro ebenfalls gesunken sind, tritt für Inländer kein Kaufkraftverlust im Inland auf.

    • Im Grunde führen Sie damit wieder nationale Währungen ein, nennen diese bloß nicht so. Detailprobleme dabei sind, wie in Ihrem Modell der Wechselkurs bestimmt wird und dass das Horten von Euro, die nicht abgewertet werden, lohnt.

      • Die nationale Währungen existiert weder als Papier- noch als Buchgeld. Man kann sich daher streiten, ob die Konstruktion überhaupt eine Währung darstellt. Der Sinn der ganzen Aktion besteht in der kontrollierten Absenkung aller Euro-Preise zum gleichen Zeitpunkt. Den Umfang der Abwertung würde jedes Krisenland autonom festlegen. Da der Abwertungsbedarf nicht genau zu bestimmen ist, sind mehre Schritte notwendigt. Das IFO-Institut hat den Abwertungsbedarf abgeschätzt.

        http://www.cesifo-group.de/portal/page/portal/DocBase_Service/studien/ifostudie-201205-Austritt_Griechenlands_aus_EWU.pdf

        Wenn die Krisenländer ihre Haushaltdefizite nicht in den Griff bekommen, dann wird in Einführung der nationale Währungen, zumindest als Buchgeld, notwendig.

  11. Mein Vorschlag vor langer Zeit war der, den Euro als Bankenwährung und die DM als Zahlwirkung einzuführen. Mittlerweile habe ich lernen müssen, dass das die Probleme nicht löst. Mit dem Euro haben wir die Verantwortung für die Währung verloren, weil der Euro als Gemeinschaftswährung nicht regulierbar ist. Dem wollte man ja mit dem Maastrichtvertrag einen Riegel vorschieben. Wenn wir ehrlich sind stellen wir fest, dass der Euro für uns keine Motivation mehr ist, unsere Wirtschaft zu nivellieren. Die Folgen werden nachhaltig sein, weil die Lust zur Leistung immer mehr abhanden kommt. Zur Einführung der DM gehört dann auch eine geordnete Einwanderung und eine gesamteuropäische Initiative zur Minderung der Jugendarbeitslosikeit. Das Europaparlament muss sich reduzieren oder auflösen, in der Hauptverantwortung sollten im Europaparlament die sozialen Merkmale überwiegen. Eigenverantwortung in der Währung muss bedeuten auch Eigenverantwortung in der Wirtschaft. Dazu braucht man sich nicht innereuropäisch zu trennen, sondern man muss sich ergänzen. Daraus könnte eine europäische Institution erwachsen, welche die Aufgabe hat, die Gewichte zum Wohle des Volkes anzupassen. Ist hier jemand der denkt, dass so etwas möglich wäre?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s