Neuer Jahresbericht

Gestern erschien der „4. Jahresbericht des Instituts für Organisationsökonomik“ (siehe auch ‚Jahresbericht meines Instituts‘ vom letzten Jahr). Darin werden die Beschäftigten des Instituts vorgestellt und dann die Forschung und Lehre der letzten beiden Semester. Der größte Erfolg war wohl das abgeschlossene Habilitationsverfahren (siehe ‚Glückwunsch zur Habilitation‘) gefolgt von zahlreichen Publikationen. Mein eigener Output hat vielleicht doch etwas unter meinem Ausflug in die Politik gelitten, aber gerade gestern gab es eine weitere Veröffentlichungszusage vom Journal of Business Economics (bis 2012 Zeitschrift für Betriebswirtschaft, ZfB).

7 Gedanken zu „Neuer Jahresbericht

  1. Herr Dilger, Sie schreiben:

    „Mein eigener Output hat vielleicht doch etwas unter meinem Ausflug in die Politik gelitten…“

    Das ist vermutlich sehr beschönigend ausgedrückt. Ein normaler Arbeitnehmer kann es sich nicht leisten, seine Pflichten zugunsten eines Hobbys zu vernachlässigen.

    Die Sitzung eines LfA kommentieren Sie wie folgt:

    „Die Mehrheit der anwesenden Ausschussmitglieder geht zumindest keiner normalen Beschäftigung (mehr) nach.“

    Ich werde den Eindruck nicht los, dass es sich bei den AfD-Mitgliedern vorwiegend um Leute handelt, die sich auf Kosten der Allgemeinheit ein schönes Leben machen.

    • Bitte schauen Sie sich den Jahresbericht an. Danach erwarte ich eine Entschuldigung von Ihnen für den haltlosen Vorwurf, ich hätte meine beruflichen Pflichten vernachlässigt. Die Quantität meines Outputs hat sicher nicht unter meinem politischen „Hobby“ gelitten. Die Qualität können dagegen, wenn überhaupt, nur andere Wirtschaftswissenschaftler beurteilen, wobei es gerade bei der Annahme zur Veröffentlichung durch hochrangige Zeitschriften ohnehin starke Schwankungen zwischen den Jahren gibt.

      Warum machen sich z. B. Rentner und Pensionäre ein schönes Leben auf Kosten der Allgemeinheit, wenn sie sich politisch engagieren und nicht nur zu Hause ihre Rente oder Pension genießen, was ihr gutes Recht wäre? Auch ein normaler Arbeitnehmer hat neben rund 38 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit durchaus noch Zeit für politisches Engagement (aber nicht unbedingt für lange Anfahrten bereits am Nachmittag). Zusätzliche Familienpflichten können diese Zeit allerdings stark einschränken, was eine (nicht die einzige) Erklärung dafür sein könnte, warum viel weniger Frauen als Männer politisch aktiv sind.

  2. Schade Herr Dilger, ich hatte gedacht, Sie können die Kritik der Gegner des herrschenden
    Geldsystems verstehen und daher auch diese Standpunkte mit in die AfD tragen.

    Offensichtlich habe ich mich geirrt.

    Viele Grüsse
    Holger Hexgen
    AfD Mönchengladbach

    • Was hat das jetzt mit dem Jahresbericht zu tun? Im Übrigen habe ich mich mit dieser Kritik beschäftigt. Größtenteils ist sie jedoch einfach nicht richtig, weil die verschiedenen Geldfunktionen nicht klar genug erkannt und differenziert werden.

  3. Es ist schon ein Problem, dass es für „normale“ Arbeitnehmer mit Familie schwer ist, sich in einer Partei zu engagieren. Deshalb sind Partizipationsmöglichkeiten wie Onlinebefragungen so wichtig!

  4. Pingback: 2014 im Rückblick | Alexander Dilger

  5. Pingback: Jahresbericht 2015 | Alexander Dilger

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