AfD hat knapp 20.000 Mitglieder

Die Alternative für Deutschland wächst rasant“:

Bei der AfD hingegen hat sich seit ihrer Gründung vor eineinhalb Jahren die Mitgliederzahl verfünffacht. Am 30. März 2013 zählte die AfD 4.569 Mitglieder, aktuell beträgt der Stand 19.885, wie der Bundesschatzmeister Piet Leidreiter dem Handelsblatt (Online-Ausgabe) sagte. Insgesamt 1.053 Leute verließen die Partei in dieser Zeit wieder.

Eigentlich wurde die Partei bereits am 6. Februar 2013 im kleinen Kreis gegründet (siehe ‚Herzlichen Glückwunsch zum ersten Geburtstag, AfD!‘) und die Mitgliederzahl hat sich seither mehr als vertausendfacht. Gefühlt sind seit Ende März 2013 auch mehr als 1.053 Mitglieder, ca. jeder Zwanzigste, wieder ausgetreten. Dieses Gefühl könnte allerdings daran liegen, dass die Ausgetretenen vorher oft besonders aktiv waren (und einige leider auch nachher). Schließlich liegt die aktuelle Mitgliederzahl heute laut Bundesgeschäftsstelle bei 19.822, wobei ich nicht von einem kurzfristigen Mitgliederschwund ausgehe, sondern leicht abweichender Berechnung.

Bislang noch keine Angabe habe ich darüber erhalten, wie viele von diesen Mitgliedern keine Beitragsschulden haben, was für das Quorum der „Urabstimmung gegen den Euro“ relevant ist. Die Zahl von aktuell 231 Antragstellern muss sich jedenfalls noch vervielfachen. Zumindest wurde mir in Aussicht gestellt, dass demnächst alle Mitglieder über die Initiative informiert werden, was einen zusätzlichen Schub bringen sollte.

42 Gedanken zu „AfD hat knapp 20.000 Mitglieder

  1. Wenn ich das richtig sehe, hatte die AfD im Juli 2013 mehr Mitglieder als heute.

    Die Zahlen vom 30.03.2013 (offizieller Gründungsparteitag war ja erst der 14.04.2013!) zum Vergleich zu heute heran zu ziehen und zur Bemessungsgrundlage zu erklären, ist einfach nur durch und durch lächerlich (zwei Wochen später sollen es ja bereits 15.000 gewesen sein).

    Das „rasante Wachstum“ der AfD hat von April bis Juli 2013 stattgefunden, dann kam erst einmal ein Einbruch und seitdem stagniert die Mitgliederzahl zwischen 18.635 (Juli 2014) und knapp unter 20.000. Diese Entwicklung heute (eineinhalb Jahre nach dem Erreichen des Höchststands!) als „Erfolg“ zu verkaufen, ist ein denkbar schlechter Witz – wie so Vieles, was von unserem Bundesvorstand kommt (Goldhandel, Kampf gegen „Rechthaber und Querulanten“ usw., usf.).

    Immer öfter gewinne ich den Eindruck, dass unsere „doppelt Prädestinierten“, calvinistisch- reformierten Glaubensbrüder und -schwestern an der Parteispitze längst jede Bodenhaftung verloren haben … (falls Sie überhaupt jemals eine hatten).

    Als säkularisiert denkender Mensch und Realist kann ich darüber nur noch den Kopf schütteln.

    Sollte darüber hinaus der aktuelle Satzungsentwurf verabschiedet werden, sind auch meine Tage in der AfD gezählt.

    • Wie kommen Sie darauf, dass „die AfD im Juli 2013 mehr Mitglieder als heute“ gehabt hätte? Das war bzw. ist nicht so, zumal dann die Austrittszahlen viel höher hätten sein müssen. Es kam wohl vor, dass gelegentlich die Förderer auch als Mitglieder gezählt wurden, um höhere Zahlen zu haben, aber so viele Förderer waren und sind es auch nicht.

      Warum wollen Sie denn wegen des aktuellen Satzungsentwurfes austreten? Er ist nicht ideal, aber auf jeden Fall besser als der Erfurter Entwurf und vielleicht (da möchte ich mich jetzt nicht festlegen) sogar besser als die geltende Satzung. Was mir eher Sorgen macht, ist die fehlende Bereitschaft von etlichen Mitgliedern, die Urabstimmungsinitiative zu unterstützen. Ich dachte, die ganz überwiegende Mehrheit wäre gegen den Euro und für direkte Demokratie.

      • Lieber Herr Dilger,

        die Mitgliederzahl wurde im letzten Juli mit 20.000 angegeben.

        Sollte dem nicht so sein, täte der Bundesvorstand gut daran, endlich einmal die tatsächliche Mitgliederentwicklung (zumindest parteiintern) offen zu legen.

        Nun – das für sich ist natürlich kein Grund, aus der AfD auszutreten.

        ABER: Bernd Lucke verlangt bedingungslose Gefolgschaft und will das spätestens seit Erfurt auch in der Satzung festzementieren lassen (ich gehe davon aus, dass auch Sie den Entwurf inzwischen gründlich studiert haben).

        Sollte diese Satzung tatsächlich von den Mitgliedern verabschiedet werden, ist es mit der „innerparteilichen Demokratie“ vorbei.

        Die „Closed-shop“-Politik unserer Ex-CDU- und CSU-Kamarilla zu unterstützen ist mir aber zu wenig. Ich bin der AfD jedenfalls nicht beigetreten, um zuzusehen, wie die AfD diametral widersprüchlich zu ursprünglich vernünftigen Wahlkampfaussagen nunmehr zu einer „Me-too“-Mainstream-Veranstaltung mit dem hauptsächlichen Ziel der Absicherung weiterer zeitreicher, inkompetenter Polit-Karrieristen mutiert, wie wir sie aus den „etablierten“ Parteien zuhauf kennen.

        Vom Bundesvorstand immer wieder als „Querulanten“ abgestempelte Menschen ( http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article132910370/AfD-Chef-geht-gegen-Querulanten-in-den-eigenen-Reihen-vor.html ) sind eigentlich die Leute, die den „Mut zur Wahrheit“ beherzigen. Also Persönlichkeiten, die sich trauen, den Mund aufzumachen, und den Finger in die Wunde zu legen. Diese sind der Lackmustest einer jeden weltlichen Organisation (Hexenverbrennung und Inquisition waren vorvorvorvorgestern …).

        Wer versucht, „Querulanten“ auszugrenzen oder sich mit einem absolutistisch anmutenden Veto-Recht über sie zu stellen, der macht nur Eines: Er zeigt seine eigene Unfähigkeit zu integrieren sowie zu demokratischer Menschenführung und Konsensfindung.

      • „[D]ie Mitgliederzahl wurde im letzten Juli mit 20.000 angegeben.“ Nein, ich habe jetzt die offizielle Mitteilung vom Bundesvorstand herausgesucht. Stand 29. Juli 2013 gab es demnach 13.811 Mitglieder und 1.624 Förderer. NRW lag übrigens vorn mit 2.682 Mitgliedern gefolgt von Bayern mit 2.063 Mitgliedern und Baden-Württemberg mit 2.030.

      • Sorgen um die Unterstützerunterschriften sollten Sie sich nicht machen. Auch mich verblüffte die erst niedrige Zahl – zumal die Initiative in viele FB – Gruppen geteilt wurde.

        Bei näherem Hinsehen aber muß man feststellen, dass viele Mitglieder in den unterschiedlichsten Gruppen auftauchen – und dass die Aktiven viel geringer sind, als die Zahl der Gruppenmitglieder vermuten läßt.

        Deshalb kann es durchaus sein, dass mehr als 40 % der Mitglieder, die von der Initiative erfuhren, unterzeichnet haben – und manche mögen noch zögern, ob das Ziel überhaupt realistisch ist.

        Die Mitgliederzahlen stimmen nicht so ganz in ihrer Entwicklung, denn wir hatten am 14.4.2013 8.500 Mitglieder rund – zur BTW sprach man von 16.000 – so dass die heutigen knapp 20.000 immer noch ein Wachstum darstellen, aber eben nicht so überragend.

        Aber das sind einfach die üblichen Schummeleien um die Aussendarstellung zu verbessern.

        Diese Zahlen sind aber ohnehin Schall und Rauch – wesentlich ist letztlich 1. die Zahl der zahlenden Mitglieder – und noch wesentlicher, die Zahl der aktiven Mitglieder.

        Und die ist eindeutig vielerorts von der BTW zur Europawahl gefallen – und diese Entwicklung könnte sich noch fortsetzen, so dass wir trotz Neueintritten nicht die eigentliche Kampfkraft erhöhen.

        Aus diesem Grund plane ich die ‚alten‘ WA2013 Mitglieder zu reaktivieren – zunächst auf Köln bezogen. Und das wird sehr schwer werden, wie ich aus vielen Einzelgesprächen weiß.

      • Ich hielt es damals für einen Fehler, dass die Wahlalternative 2013 quasi eingestampft wurde. Die Zahl ihrer „Mitglieder“ bzw. Interessenten war höher, als es die der AfD jetzt ist. Die Motivation war ebenfalls sehr hoch und vor allem inhaltlicher Art. Auch jetzt sind die einfachen AfD-Mitglieder zwar schwerer zu erreichen, aber leichter von der Urabstimmungsidee zu begeistern als die Funktionäre auf allen Ebenen, die sich entweder übergangen fühlen oder auf Weisung von oben warten.

        P. S.: Bei Facebook scheint tatsächlich nur ein kleiner Teil der Mitglieder aktiv zu sein, dafür oft gleich mit mehreren Namen. Entsprechend findet dort aber auch viel Selbstbeschäftigung statt.

      • Schön, dass wenigstens Sie über exakte Zahlen verfügen. Nach außen kommuniziert wurden jedenfalls zunächst 20.000 und später nur noch 17.000 Mitglieder, was damit begründet wurde, dass man (irrtümlich?) zunächst auch die Förderer mit gerechnet habe (wer´s glaubt …).

        Erst gestern früh schrieb mir ein ehemaliges Mitglied des Bundesvorstands:
        „… habe den Schmarrn schon gelesen, d. h. im Juli 2013 waren noch mehr Mitglieder als jetzt! Traurig, keine neuen Mitglieder …“

        Wie auch immer – der Bundesvorstand betreibt eine höchst intransparente Informationspolitik gegenüber Mitgliedern und Öffentlichkeit (potentielle Wähler!) und das finde ich überhaupt nicht gut.

      • Es ist nicht in Ordnung, einfach stets dasselbe zu behaupten, selbst wenn es gegenteilige Evidenz gibt. Bitte liefern Sie einen Beleg für Ihre These, dass im Juli 2013 offiziell 20.000 Mitglieder kommuniziert worden wären. Ansonsten haben Sie diese Behauptungen zurückzunehmen oder zumindest hier nicht mehr zu wiederholen. Dass die Wachstumsraten abflachen, ist völlig normal.

      • Ich habe hier Belege aus der Bewerbermappe „Bayern“ für die BTW 2013, gedruckt vielleicht am 10.Mai 2013. Übrigens, ein interessantes Dokument. Da gab es bereits ein Miglied mit der Nr. 13452. Dann ein anderes Mitglied mit der Nummer 13451. Namen lasse ich hier weg.
        Das sind sicherlich nicht die höchsten Mitgliedsnummern zu diesem Zeitpunkt in ganz D. Nun, klar Mitgliedsnummer ist nicht Mitgliederzahl, da bereits wieder welche ausgetreten sein können. Wenn auch zu diesem Zeitpunkt noch nicht viele.
        Einen Anhalt können diese Angaben zumindest liefern.

      • Lieber Herr Dilger,

        ich habe weder Zeit noch Lust das jetzt explizit heraus zu suchen. Sollte ich darüber stolpern, werde ich die Hausaufgabe jedoch gerne nachreichen … 😉

        Mein Gedächtnis trügt mich aber ganz sicher nicht. Im Übrigen wurde mir die Zahl (knapp 20.000 Mitglieder im Juli 2013) auch heute Vormittag erst wieder in einem Telefongespräch von einem ehemaligen Mitglied des Bundesvorstands genannt.

        Also waren entweder die letztjährigen Angaben schlichtweg falsch oder es wurde (was ich für sehr viel wahrscheinlicher halte) jetzt bewusst nach Zahlen gesucht, die ein Wachstum suggerieren. Die Spanne März 2013 bis Oktober 2014 (angebliche Verfünffachung, was ja auch sehr stark aufgerundet ist) macht ja auch viel mehr her, als zuzugeben, dass sich die Mitgliederzahl tatsächlich von März 2013 bis Juli 2013 verdreifacht oder vervierfacht und seitdem nicht einmal mehr vereineinhalbfacht.

        Jedenfalls dürfte Einigkeit herrschen, dass sich die Mitgliederzahl im Frühjahr und Sommer 2013 noch rasant nach oben entwickelt hat und danach stagnierte bzw. nur noch sehr langsam weiter wuchs.

        Es ist mir allerdings zu mühsam, und erscheint mir auch wenig sinnvoll, das hier noch weiter zu diskutieren. Fakt ist, dass 20.000 Mitglieder zu wenig sind vor allem auf Grund der sehr niedrigen Mitgliederzahl auch die Parteienfinanzierung nicht ansatzweise ausgeschöpft werden kann. Dass dies so kommen wird, war absehbar. Ich selbst habe in meinem Landesverband bereits im Mai 2013 darauf aufmerksam gemacht.

        Nichtsdestotrotz wurde das Thema Mitgliederakquisition bislang sträflich vernachlässigt. Und zwar sowohl vom Bundesvorstand wie auch von den Landesverbänden. Dass die Bundes- und Landesschatzmeister hier nicht längst reagiert haben, spricht Bände über die „Wirtschaftskompetenz“ unserer Parteiführung.

        In Bayern war es Herrn Wächter viel wichtiger, erst einmal zu versuchen, in den Bundestag zu kommen (was ihm glücklicherweise nicht gelungen ist) und dann wenigstens Stadtrat in München zu werden, wo er sich jetzt für kostenlose Elektrogrills auf den Isarauen einsetzt: http://www.muenchen.tv/muenchner-afd-will-kostenlose-elektro-grill-stationen-70192/#.VDOhzudaky4

      • @Dilger: Sie schrieben; „Die neuen Mitgliedsnummern sind achtstellig. Glauben Sie deshalb, dass die AfD schon über 10 Millionen Mitglieder hat?“

        Was ist das für ein Blödsinn, was Sie da schreiben?

        @Meister: Worauf ich hinaus will: Damals, im Jahr 2013, wurden die Mitgliedsnummern einfach der Reihenfolge des Eintrittes vergeben. Wenn bereits Anfang Mai 2013 in Bayern die Nummern 13452 existieren, dann kann man annehmen, dass es zu diesem Zeitpunkt vielleicht schon D-weit 15.000 Mitglieder gab. In diesem Sinne hat Herr Meister recht, die Masse der Mitglieder kam in den ersten Monaten, nicht einmal im Juli 2013 und danach, sondern bereits im März und April 2013.

      • Das ist einfach nicht richtig, was Sie und Herr Meister da schreiben. Aber wer überall Verschwörungen wittert, der glaubt natürlich auch nicht die Mitgliedszahlen der eigenen Partei.

      • @Dilger, was soll nicht richtig sein? Ich berichte nur Fakten:

        1. Nach meiner Kenntnis erfolgte Mitgliedsnummerierung im Jahr 2013 noch Anmeldungsreihenfolge (wann wurde die 8-stellige Nummer eingeführt?), wobei hier nur der Zeitraum bis Mai interessiert.
        2. Statuts 10.Mai 2013 Mitgliedsnummer > 13500 (wahrscheinlich ein ganzes Stück größer).

        Herr Meister kann durch Blick in seine Bewerbermappe nach einiger Suche die Mitgliedsnummern bestätigen. Wenn es im Juli 2013 13.811 Mitglieder gab, ist zwischen Ende April/Anfang Mai nicht mehr viel passiert, denn die Austritte werden sich zu diesem frühen Zeitpunkt noch in Grenzen halten haben.

      • Die von mir genannte Zahl von 13.811 Mitgliedern wurde offiziell so mitgeteilt und passte auch in die Serie der Mitteilungen davor und danach sowie zu den Zahlen in NRW, die monoton gestiegen sind, solange ich Landessprecher war. Ob die Mitgliedsnummern dagegen fortlaufend vergeben wurden, weiß ich nicht. In jedem Fall wurden die Nummer teilweise bereits vergeben, bevor die Aufnahme durch den zuständigen Landesverband erfolgte, erhielten also auch später abgelehnte Personen eine Nummer, während die Förderer Nummern erhielten wie Mitglieder auch.

      • Lieber Herr Meister, das mit dem Elektrogrills ist verrückt. Setzten wir uns als AfD deshalb Angriffen aus oder riskieren manche auch ihr berufliches Fortkommen, damit solche Spießer-„Erfolge“ erreicht werden? Es gäbe doch so viele handfeste Themen, die die AfD angehen könnte. Wenn die Leute sensible, aber wichtige Themen (so wissen welche ich meine) scheuen, dann gibt es immer andere Themen wie zum Beispiel das Vorgehen gegen die Zwangsmitgliedschaft in der IHK, gegen die GEZ-Zwangsgebühr oder auch Fragen der inneren Sicherheit.

    • „Immer öfter gewinne ich den Eindruck, dass unsere “doppelt Prädestinierten”, calvinistisch- reformierten Glaubensbrüder und -schwestern an der Parteispitze längst jede Bodenhaftung verloren haben … (falls Sie überhaupt jemals eine hatten). Als säkularisiert denkender Mensch und Realist kann ich darüber nur noch den Kopf schütteln.“

      Sehr geehrter Herr Meister, lassen Sie sich von einem Atheisten wir mir sagen dass Ihre Art der Diskussionsführung mal wieder zu wünschen übrig lässt. „Säkular denkende“ Menschen können wirklich nichts Schlimmeres tun, als religiöse Menschen, die überall auf der Welt verfolgt werden und wurden (man denke auch an das NS-Regime und die DDR, überhaupt den atheistischen Ostblock), aufgrund ihrer Weltanschauung in die Nähe von Spinnern zu rücken und damit die eigene Weltsicht als „alternativlos“ zu preisen.

      Ich würde es richtig finden, wenn Sie die AfD verließen. Ihre Denkweise ist erscheint mir intolerant sowie verdächtig nahe an der arroganten Argumentationsart von Frau Merkel & Co. (Alle sind blöd, außer Mutti – positive Bezeichnung dafür: Rechthaber und Querulanten.) Herrn Lucke, der eine sehr gute Arbeit im EU-Parlament macht und „unter“ dem die Partei sehr erfolgreich wurde, als „calvinistisch- reformierten Glaubensbruder“ zu bezeichnen ist eine auch rechtlich grenzwertige Frechheit. Bei Herrn Lucke muss man Äußerungen zu seinem Glauben schon mit dem Tunnelmikroskop suchen. Ich glaube es ist nicht Herr Lucke, der Probleme mit der Bescheidenheit und der klaren Sicht auf die Realität hat.

      PS: Und nein, was Sie hier zum Besten geben ist leider nur dann liberal bzw. libertär, wenn Sie für sich selbst ein Recht auf schlechte Manieren unter dem Stichwort „Redefreiheit“ einfordern. Das überzeugt im Hinblick auf den Liberalismus leider genauso wenig wie auf den Atheismus. Ob sich Ihre vermeintlich aufgeklärte religiöse Intoleranz auch gegen Juden richtet, haben Sie uns glücklicherweise verschwiegen.

      • Sehr geehrter Herr Vorländer,

        seien Sie versichert, dass ich weder Antisemit noch islamophob bin.

        Allerdings halte ich den Vorwurf Israels und auch in Deutschland lebender Juden, dass Kritik am Bombardement Gazas als antisemitisch einzustufen sei, für völlig inakzeptablen Zynismus.

        Was Calvinisten und andere Sekten unter dem Dach der evangelischen Kirche angeht, habe ich in meinem Leben nicht nur einmal sehr negative Erfahrungen gemacht. Da weiß ich schon, wovon ich spreche. Aber das müssen wir nicht unbedingt in diesem Blog diskutieren.

        Dass Calvin und Luther selbst die größten Hexenverfolger der Geschichte waren, sollte Ihnen bekannt sein. Warum also ausgerechnet diese beiden „Reformer“ als leuchtende Vorbilder für eine „christlich-abendländische“ oder „jüdisch-christliche“ Leitkultur dienen sollen, ist mir ein großes Rätsel.

        Im Übrigen bin ich für Glaubens- bzw. Religionsfreiheit, wenn auch ich selbst an keinen Gott glaube. Nach meinem Verständnis ist Religion Privatsache und deshalb sträuben sich mir bei der Vermengung von Religion und Politik die Nackenhaare.

        Jedenfalls wäre gerade die AfD meines Erachtens gut beraten, Religion und Politik zu trennen. Mit Phrasen wie der von „christlich-abendländischer Leitkultur“ kann ich mich jedenfalls genauso wenig identifizieren wie mit dem „C“ in ‚CDU‘ bzw. ‚CSU‘.

  2. Die meisten wissen von der Initiative nix weil sie nix von ihren Kreisvorständen mitgeteilt bekommen.

    Andere hören davon, aber weil sie dahinterstecken sind sie wohl misstrauisch.
    Die denken vielleicht, dass sie damit zu einem Dilger Fanclub gehören oder so wargenommen werden und haben angst!

    • Angst ist ein schlechter Ratgeber. Zwar kümmere ich mich etwas um die Organisation der Urabstimmungsinitiative, aber jeder darf gerne dabei mitarbeiten und vor allem sind alle Antragsteller gleichberechtigt. Schauen Sie sich die aktuelle Liste der Antragsteller an. Das ist sicher nicht mein Fanclub. Schließlich kann man auch Antragsteller werden, ohne dass der eigene Name öffentlich genannt wird.

      • Die Liste liest sich ja bereits wie ein „Who is who“ der „Querulanten und Rechthaber“ … 😉

      • So weit würde ich nicht gehen, doch zumindest sind noch keine angepassten Opportunisten, denen die ursprünglichen Anliegen der AfD egal sind, auf der Liste zu finden. Die kommen erst, wenn der Erfolg sicher absehbar ist.

  3. Das die Zahl unserer Mitglieder nennenswert angestiegen, nehme ich mit Freude zur Kenntnis.
    Wünschenswert wäre es nun, dass sich mehr Mitglieder auch engagieren.

    • @Luck. Die Zahl der aktiven Leute wird immer anteilmäßig viel geringer sein, vielleicht sind es 20%. Das scheint in anderen Parteien auch so der Fall zu sein. Viele sind enfach zu beschäftigt oder nicht idealistisch genug für konkrete, kostenlose Mitarbeit für andere Amtsträger, wollen aber durch die Beitragszahlung helfen.

      • Werter Chufu,

        besonders von den Vertretern der Altparteien mit Funktionärsstatus hört man immer wieder diesen Vergleich.

        Es ist ein gewaltiger Unterschied im Engagement, ob man schon seit 20 Jahren Mitglied einer Partei ist, oder erst seit ein paar Monaten.

        Und natürlich ergibt sich daraus ein erheblich höherer Aktivierungsgrad und eine erheblich höhere Wachstumsrate – zumal in Prozenten ausgedrückt.

        Die Gründe für den drastischen Verfall an Mitgliederaktivität ist in erster Linie die Führung der AfD.

        Ich wunderte mich schon bei der Kandidatur zur BTW als in NRW jeder 8. sich für geeignet hielt, einen Bundestagsabgeordneten abzugeben 🙂

        Das kann man gerne fortsetzen, wenn es um die Vorstände geht. Die verstehen sich oft als Poklitiker, streben nach bezahlten Mandaten – dass aber ein Parteiaufbau auch einfache organisatorische Schritte erfordert, dass Mitgliederführung deutlich schwieriger ist als Mitarbeiterführung.

        Und – wie es bei Politikern üblich ist, übernimmt man auch bei der AfD keine Verantwortung – gleich wie groß der Mißerfolg ist.

        Und das vergrault auch die idealistischten Mitglieder.

      • Die tatsächlich Aktiven sind zumindest hier in Bayern keine 10% – eher 5%.

  4. Achtung: die Mitgliedernummern der AfD waren m.W, auch schon am Anfang nicht chronologisch geordnet. Die Mitgliedsnummer 13.000 weist also mitnichten aus, dass so viele Mitglieder vorhanden waren.
    Ich beobachte in meinem Stadtverband, dass die Mitgliederzahl stagniert: wir haben gerade neue Delegierte für die Parteitage gewählt und konnten dieses Mal auch nicht mehr Delegierte entsenden, als vor einem Jahr. Extrapoliert untermauer diese Beobachtung das Gefühl, dass die AfD zu wachsen aufgehört hat. Wir wollen hoffen, dass die Wahlerfolge im Osten die Stagnation der Mitgliederzahlen überwindet, ähnlich wie die Piraten nach dem Wahlerfolg in Berlin stark wuchsen. Die AfD hat z.Z. ungefähr so viele Mitglieder, wie die Republikaner in ihren besten Zeiten, aber nur ein Drittel der aktuellen Mitgliederzahlen der FDP oder der Grünen. Dies bedeutet, dass die AfD noch immer eine sehr kleine Partei ist.

    • Die AfD hat definitiv zu wenige Mitglieder und schafft es daher ja auch nicht einmal, die staatliche Parteienfinanzierung auszuschöpfen. Gerade im Verhältnis zur Zahl der Wähler muss dringend am Mitgliederbestand gearbeitet werden, statt sich allen Ernstes unsinnigen Ideen wie den Handel mit DM-Goldmünzen hinzugeben.

  5. @erwinelsen – Prof. Lucke hat ein Problem angesprochen: Aktive Mitglieder vereinen sich in verschiedenen „geschlossenen Gruppen“ und verhindern – bewusst oder unbewusste – die Kommunikation mit der Basis und behindern das Informationswesen. Vorstände, unsere Vertreter in der Kommunalpolitik u.a. neigen zu dieser (Ab-)Geschlossenheit. Das Motiv sehe ich eher in der Wichtigtuerei beruflich unterforderter Personen und eben auch in fehlenden Führungseigenschaften. Die Basis erlebt die Partei auf Kreis- und Landesparteitagen mit sehr geringem Unterhaltungswert und mit Aufrufen zu Spenden und Standbeteiligungen – und so ist die Aufbruchsstimmung eben verflogen.
    Was ist zu tun ? Die Kandidaten für die nächsten Vorstandswahlen auf organisatorische Fähigkeiten und Führungseigenschaften abklopfen, in der Zwischenzeit Sprecherkreise oder örtliche Partei-Organisationen als Plattform für Beschwerden und Anregungen verwenden (Personen aus dem Landesvorstand NRW lesen hier gelegentlich mit).

    • @Berger:
      Sie haben einiges gut auf dem Punkt gebracht! Entspricht meinen Eindrücken. Es gibt sehr wenig grundlegende Bearbeitung von politischen Themen bei KV-Veranstaltungen. Das mit dem Organisatorischen sehe ich aber zwiespältig. Es steht oft im Vordergrund, was insbesondere „zeitreichen“ Leuten (Rentnern, Beamte), oft mit einschlägiger Erfahrung aus anderen Parteien, die Gelegenheit gibt, sich in den Vordergrund zu spielen und den Vorstand zu kapern. Deren Reden (und Inhalte) sind dann so austauschbar, dass mit sie mit leichten Modifikationen fast bei jeder anderen Partei hätten gehalten werden können.
      Was wir brauchen sind Führungsleute, die inhaltliich/politisch begeistern und motivieren können, was wir nicht brauchen, ist Vereinsmeierei als Selbstzweck oder zum Dienste von „Emporkömmlingen“.

      • Der Aufbau oder grundlegende Umbau einer Organisation ist eine echte Führungsleistung, das reine Verwalten eher weniger, insbesondere wenn der Aufbau gut ist. Für die vielen verbleibenden Routineaufgaben sollten die Vorstände auf den verschiedenen Ebenen professionelle und ehrenamtliche Hilfe nutzen.

        Nicht jeder lässt sich von demselben „inhaltlich/politisch begeistern und motivieren“. Von daher ist es auch eine wichtige Führungsaufgabe, viele heterogene Mitglieder und Wähler zugleich ansprechen zu können (und nicht nur getrennt, was irgednwann auffliegt und alle enttäuscht). Herr Lucke scheint mir in dieser Hinsicht weiterhin der Beste zu sein. Bereits die Wahl der Themen ist wichtig, nicht nur die dann jeweils eingenommene Position oder gar allein die mitreißende Rhetorik unabhängig vom Inhalt.

      • @Dilger: Nicht direkt zum Thema passend, vielleicht aber eines der nächsten in Ihrem Blog (aus aktuellem Anlaß): Hans Herbert von Arnim und AfD?

      • Wenn er zur AfD käme, wäre das natürlich großartig. Aber das glaube ich eher nicht. Nach Möglichkeit sollte die AfD jedoch mehr an seiner Parteienkritik aufgreifen, solange sie selbst noch nicht zu den etablierten Parteien gehört.

    • @Klaus Wolfgang Berger, Chufu:

      § 11 (3) der derzeit noch gültigen AfD-Bundessatzung lautet:
      „Der Bundesvorstand fördert eine angemessene Teilnahme an der innerparteilichen Information und Meinungsbildung durch nutzerfreundliche, internetbasierte Kommunikationsformen.“

      Dieser Absatz kommt im Entwurf der neuen Bundessatzung nicht mehr vor und wurde auch nicht durch einen vergleichbaren Passus ersetzt.

      Innerparteiliche Vernetzung ist also ganz offensichtlich nicht (mehr) erwünscht!

      Wie wir bereits aus den Vorbereitungen zum Bundesparteitag in Erfurt wissen, fordert Bernd Lucke eine auf ihn als Alleinvorsitzenden zugeschnittene Satzung. Der neue Satzungsentwurf kommt seinen Forderungen weitgehend entgegen.

      Wie ich aus erster Hand erfahren habe, hat sich Herr Lucke wiederholt massiv in die Arbeit der Satzungskommission eingemischt, was bekanntlich in seiner Klage gegen die Satzungskommission vor dem Bundesschiedsgericht gipfelte.

      Bernd Lucke ist bedauerlicherweise ein sehr misstrauischer Mensch, der weder in der Lage ist zu delegieren, noch bereit ist Vertrauen in andere Parteimitglieder zu setzen. Bernd Lucke hält offenbar sich alleine für die Partei.

      In meinen Augen hat sich Bernd Lucke für die Position eines (zudem alleinigen) Parteivorsitzenden restlos disqualifiziert. Das sehen auch viele andere Parteifreunde mit wirklicher Führungserfahrung so.

      Wer weder in der Lage ist zu delegieren, noch seinen eigenen Mitgliedern zu vertrauen, der hat keine Führungskompetenz und sollte diese daher auch erst gar nicht in Anspruch nehmen.

      Davon, dass Bernd Lucke in seinem Leben irgendwo nennenswerte personelle Führungserfahrung gesammelt hätte, kann ebenfalls keine Rede sein.

      Es ist daher also wenig verwunderlich, dass er auf diesem Gebiet alles andere als trittsicher und sattelfest ist, wie auch seine wiederkehrenden Hirtenbriefe an uns – in seinen Augen wohl allesamt minderbemittelten – MItglieder bezeugen.

      Zudem bin ich der Auffassung, dass ein hauptberufliches Abgeordnetenmandat in Brüssel schon aus rein zeitlichen Gründen nicht mit einem hohen Parteiamt vereinbar ist.

      Um Bernd Luckes zweifellos vorhandene Verdienste um die AfD gebührend zu würdigen, schlage ich vor, Herrn Lucke zum Ehrenvorstand auf Lebenszeit zu wählen. In dieser Rolle könnte er dem Bundesvorstand bei Bedarf beratend zur Seite stehen.

      Aus der operativen Parteiführung sollte sich Bernd Lucke jedoch zeitnah zurück ziehen. Weitere Peinlichkeiten wie sein letztes Mitglieder-Rundschreiben („Der innere Zustand der AfD“ vom 02. Oktober 2014) blieben der AfD dadurch hoffentlich erspart.

      • Lieber Herr Meister,

        das sind alles wichtige Punkte. Ein noch wichtigerer Punkt für mich ist, dass die AfD öffentlich verstärkt eine eindeutige Anti-EU-Position (bezogen auf das undemokratische Monster, dass wir beobachten können) einnimmt. Daran messe ich auch Herrn Lucke. Die Ergebnisse sind leider nicht sehr ermutigend. Insbesondere auf das was ich „zwischen den Zeilen“ heraushöre.

        So erwarte ich von der AfD-Führung aktuell auch eine eindeutige Stellungnahme gegen das unmoralische Verhalten der Türkei gegenüber den Kurden, wie wir es gerade beobachten können!! Die AfD sollte (im großen Unterschied zum skrupellosen CDU-Mann Polenz, der gerade in der TAZ (!) für einen EU-Beitritt eintritt) klarmachen, dass so eine Türkei, die IS direkt und indirekt unterstützt (!), auf keinem Fall in die EU gehört. Und eigentlich auch nicht in die NATO.

      • Lieber Chufu,

        ich fürchte, dass wir darauf noch lange warten können. Die AfD in ihrem derzeitigen Zustand ist bereits so vom herrschenden System asorbiert und korrumpiert, dass ich nur noch wenig Hoffnung habe, dass unsere Partei in absehbarer Zeit tatsächlich nennenswerte Impulse liefern und Akzente setzen wird.

        Sie wissen ja: http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.antrag-im-stadtrat-rauchwolken-ade-afd-setzt-sich-fuer-kostenlose-e-grills-ein.03c0adcf-799f-4160-a30a-fe7488f96320.html

  6. A) @ MM: Entgegen ihrer Vermutung, hat Herr Lucke sicher die Gelegenheit gehabt, an seinem Lehrstuhl Personalführungsverantwortung zu übernehmen. Sein zuweilen etwas autoritäre Stil kann ja auf dem nächsten Parteitag in Grenzen gewiesen werden (so wie auf dem letzten).
    B) Dass Mitgliederbeteiligung im neuen Satzungsentwurf nicht mehr wirklich vorgesehen zu sein scheint, ist bedauerlich, wenn man eine Differenzierung zu Altparteien wünscht und in der aktiven Einbindung tausender Mitglieder einen Vorteil sieht. M.W. haben enstprechende Vorschläge aber schon in der Satzungskommission keine Mehrheit gefunden, auch ohne die Intervention von Lucke. Das sollte uns eigentlich eher noch mehr zu denken geben: Sind die Mitglieder der Satzungskommission ein Spiegelblid der Mitglieder der Partei?

    • Wenn man schon den eigenen Mitgliedern keine Mitgliederbeteiligung / direkte Demokratie zugestehen will, wie ernst kann man dann Forderung nach direkter Demokratie durch Volksentscheide nehmen?

      • Schon von Anfang an habe ich darauf gedrungen, die Forderung nach direkter Demokratie an die erste Stelle zu setzen, da sich so nicht nur die anderen Forderungen am besten umsetzen lassen, sondern weil die Begeisterung dafür ganz schnell nachlässt, wenn die AfD selbst etwas Macht gewonnen haben wird. Schauen Sie sich an, was aus den Grünen und ihren anfänglichen Forderungen geworden ist.

        Allerdings erleichtert der Satzungsentwurf Urabstimmungen. Bitte beteiligen Sie sich daran. Denn man kann nicht immer nur Forderungen an die Parteiführung richten, sondern die Basis muss auch selbst aktiv werden.

      • Da stimme ich Herrn Dilger weitestgehend zu.

        Was aber den aktuellen Satzungsentwurf angeht, bin ich der Ansicht, dass dieser doch so einige eindeutig gegen mehr innerparteiliche Demokratie gerichtete Bestimmungen enthält.

        Dem Bundesvorstand Vetorechte gegen innerparteiliche Beschlüsse und gar einem etwaigen einsamen Solisten an der Spitze des Bundesvorstands derart weit reichende Ernennungsrechte zuzubilligen, führt die einstige AfD-Forderung nach „mehr Demokratie in den Parteien“ (Bundestagswahl 2013) endgültig ad absurdum.

        Doch bilden Sie sich Ihre Meinung selbst: http://www.afdbayern.de/aktuelles/mitgliederbefragung/satzungskommission-bund/

    • @Heinsberger:
      Für wieviel Personal ist denn ein C(?)-Professor an seinem Lehrstuhl verantwortlich? Zwei, drei oder vielleicht vier Personen?

      Ich habe es wirklich satt, dass in der AfD um Selbstverständlichkeiten immer erst zeitraubend gekämpft werden muss.

      Wer die Forderung nach „mehr Demokratie in den Parteien“ in sein Wahlprogramm schreibt und es dann selbst nicht umzusetzen bereit ist, der ist für mich nicht glaubwürdig.

      Davon ist leider nicht nur der größte Teil unserer Bundesvorstände betroffen, sondern auch die meisten Landesvorstände.

      Eben Wasser predigen und Wein saufen …

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