30. Dortmunder Citylauf in 23:27

Gestern gab es nicht nur ‚Zweistellige Ergebnisse in Brandenburg und Thüringen‘ für die AfD, sondern auch den 30. Dortmunder Citylauf. Ein ‚Erster Platz beim Dortmunder Citylauf‘ gelang mir leider nicht wie im Vorjahr, obwohl Ausbüttels Apotheken, für die meine Frau arbeitet, wieder den ersten Platz in der Mannschaftswertung schafften. Meine 23 Minuten und 27 Sekunden über 5 km reichten leider nur für die B-Mannschaft (Ergebnisse siehe hier), die den 9. Platz in der Teamwertung belegte, während ich individuell den 36. bei den Männern erzielte (wobei die Wertung zusammen mit einem getrennten Individuallauf erfolgte).

Diesmal kann ich nicht einmal den ‘Baby-Jogger’ als Ausrede für das immer langsamere Tempo nutzen (wie bei ‚Langsamster und schnellster 5 km-Lauf zugleich‘), da er neben der Strecke stand und ich ihn erst richtig danach einsetzte, um mit unserem Sohn in gut einer Stunde nach Hause zu laufen. Vielleicht ist meine Wettkampfzeit einfach vorbei und ich sollte wie in der Politik nur noch zum Spaß und außer Konkurrenz laufen.

12 Gedanken zu „30. Dortmunder Citylauf in 23:27

  1. I. Ich habe nicht den ( negativen ) Eindruck, dass Sie nur noch zum Spaß in der Politik laufen würden. Politik ist zwar unterhaltsam, aber der Ernst und Mündigkeit treiben Sie vermutlich genauso in die Politik wie mich.

    II. Nur, weil wir „außer Konkurrenz“ ( noch ) laufen, heißt es nicht, dass wir die Politik nicht prägen würden. Unsere Kommentare, aber auch Personen wie Henkel, beeinflussen offensichtlich parteiinterne Meinungsbildungsprozesse.

    1. Auch wenn die Pro-Putin-Anhänger besonders laut sind und insbesondere Gauland übergebührlich wahrgenommen wird, hat z.B. die Umfrage der JA vom Sommer 2014 gezeigt, dass die Basis den antiwestlichen Kurs von Gauland nicht mit geht. Ausdrücklich will die Basis keinen Pro-Russland-Kurs und ausdrücklich nicht den Ausstieg aus der NATO.

    Möglicherweise hätte die Umfrage sogar eine weitere Prägung offenbart, wenn sie die Umfrage zum Gegenstand gehabt hätte, ob die AfD als Grundgesetzpartei die Völkerrechtsverletzung und die Kriegsrechtsverletzung durch Putin-Russland kritisieren solle, ohne das Wort für die korrupte Urkaine zu ergreifen.

    http://storage.jungealternative.com/programmatik/2014-08-JUNGE-ALTERNATIVE-Thesen-Umfrage.pdf

    2. Auch im Bereich der Islamophobie ist erkennbar, dass eine Richtungskorrektur ( kein Wechsel ! ) stattfindet. Ich meine feststellen zu können, dass das Pendel gegen Muslime immer mehr auf der Position gegen Islamismus verharrt und einpendelt.

    Es kommt zunehmend an, dass die Schwertverse im Koran nicht zwangsläufig bedeuten, dass jeder Muslim islamistisch oder kriminell sei.

    Nach neuester Studie der Verfassungsschutzorgane kristallisiert sich im übrigen heraus, dass der typisch „deutsche“ Islamist ein Krimineller und Versager ist.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article132141670/Deutsche-IS-Kaempfer-ungebildet-jung-vorbestraft.html

    Das unterstreicht meine These, dass ein Kriminalitäts- und Integrationsproblem ein solches bleibt, egal ob der Koran als Vorwand oder Legetimationsgrundlage nach vorne geschoben wird oder nicht.

    Deshalb muss man natürlich und selbstredend auch über Kriminalitäts- und Integrationsprobleme reden und zwar in aller Offenheit und Schärfe !

    Das analoge Problem haben wir mit den militanten Grünen und AntiFA. Das sind auch nur Kriminelle, die aber meinen, sie seien ideologisch legetimiert und deshalb nicht kriminell. Was natürlich quatsch ist, das Recht gilt für jeden, auch für selbsternannte Engel, Befreier, Gutmenschen, Gotteskämpfer, Skinheads, pp. )

    3. Wir – die Liberalen – laufen also in der Tat nicht außer Konkurrenz. Wir analysieren diffuse Ängste bringen sie als Probleme und Sorge auf den Punkt. Das ist durchaus unser Verdienst. Wir prägen und wir halten die AfD letztlich argumentativ stark und vernünftig.

    4. Umgekehrt werden die konservativen und nationalen Flügel die Liberalen immer zum Diskurs herausfordern und die AfD volksnah halten, was auch ungemein demokratisch und wichtig ist. Natürlich wird der Flügel manchesmal überziehen (, damit die Liberalen wieder etwas zum Geraderücken haben). Aber die AfD mit reinen Liberalen würde vermutlich das Schicksal der FDP erleiden und zum elitären Klüngel versumpfen.

    5. Wahrscheinlich wird diese innerparteiliche Zusammensetzung und innerparteiliche Spannung eben den Erfolg der AfD ausmachen.

    a. Diese innerparteiliche Spannung spiegelt die eigene immer wiederkehrende innere Spannung und Hin- und Hergerissenheit zwischen dem – insbesondere durch die Schnelllebigkeit bedingten – furchtgetriebenen und emotionalen Bedürfnis, diffuse Probleme ins Unreine und vereinfacht ansprechen und diskutieren zu dürfen ( ggf. gegen das ungeschriebene Gebot der political correctness ) und dem Bedürfnis nach Analyse, Klarheit und professioneller Lösungsorientiertheit wieder.

    Gerade weil die Politik im letzten Aspekt so extrem gegenüber dem Volk versagt hat. sich immer auf dem Standpunkt stellt(e), dass ihre Lösungen professionell und die Kritiker, letztlich das Volk, einfach zu dumm zum Verstehen seien, dem Volk sogar noch ein moralisches Verbot auferlegte, Befürchtungen zu äußern, besteht ein starkes Bedürfnis, sich frei und unrein äußern zu dürfen.

    b. Der liberale Flügel ist also einer hohen Messlatte an Argumentationskraft und Integrität ausgesetzt, insbesondere wenn sie das Treiben in Richtung Pro-Deutschland unterbindet und auf die Einhaltung der gesetzlich festgelegten Political Correctness ( Maulkorb ) beharrt.

    Typische FDP-Personen wie Rösner, Lindner, Bacchus, pp. würden in der AfD untergehen und würden die AfD nicht daran hindern, auf Pro-Deutschland-Abwege zu geraten.

    c. Einher geht mit dieser Spannung eine ausgeprägte Ambivalenz gegenüber Eliten.

    Die etablierten Parteien holen sich einerseits andauernd irgendwelche zweifelhaften Experten ( Demokratieforscher, Rassismusexperten, pp. ) oder Eliten, die die Politik legetimieren sollen und entweder suggerieren wie doof und / oder unmoralisch doch die Kritiker seien.

    Andererseits wird wohl von keiner Seite bestritten, dass für die Analyse und Lösungsgestaltung besondere Professionalität und moralische Schlüssigkeit erforderlich sind.

    Gauland konnte bislang sehr gut punkten, weil er als Elite ( und im übrigen abgebrühter CDU-Polit-Profi ) die weit verbreiteten Sympathien für Putin – als Anti-Modell und Opfer des Weichei-Westens – eine vermeintlich intellektuelle Legetimation gab.

    Das liberale Lager für Völkerrecht musste hingegen hart argumentativ gegen die emotionale Ausgangslage auf die Hegemonie-Bestrebungen von Putin und seine Verstöße gegen Völker- und Kriegsrecht hinweisen und die Bedeutung dieser Normen ins Gedächnis rufen.

    Die ( auch konservativen Teile der ) MdEP votierten gegen Putin. Die anschließende Wut ließ deutlich die Vorbehalte gegen die Elite erkennen. Auch hier war es den Liberalen geschuldet, die klar stellten, dass die MdEP gar nicht gegen das Parteivotum verstießen, weil die Parteibasis zu dem Zeitpunkt illusorisch davon ausging, dass Putin mit seinem Gebietsklau nicht über die Krim hinaus weiter machen würde.

    Immerhin führt(e) die Auseinandersetzung dazu, dass der überwiegende Teil in dem Thema gar nicht mehr festlegen will, sondern einfach nur ein Plädoyer für Frieden will.

    • Meine These lautet, dass die Masse der Mitglieder gemäßigter ist als die aktiven Mitglieder, die gemäßigter sind als viele Funktionäre, da stärkere Überzeugungen stärker zur Mitarbeit motivieren und auch Seilschaften begünstigen. Folglich muss es gelingen, mehr von den normalen Mitgliedern einzubeziehen. Mal sehen, ob das mit der Urabstimmung klappt. Urwahlen finde ich eigentlich auch gut, doch die Erfahrung hat gezeigt, dass den Delegierten ein vorheriges Votum der normalen Mitglieder herzlich egal ist.

      Argumentativ kann man selbst dann etwas erreichen, wenn man gar nicht in der Mehrheit ist. Gute Argumente setzen sich leider nicht von alleine durch, aber bringen manche ins Grübeln und andere in Erklärungsnot. Schließlich darf jeder äußern, was er will, doch eine politische Partei muss am Ende verantwortungsvolle Positionen vertreten statt willkürliche.

    • Ich weiß zwar nicht, was das alles mit dem Dortmunder City-Lauf zu tun hat, aber ich hätte gerne weder in der AfD noch in der Politik irgendeine Form von Scheinheiligkeit und Blockdenken.
      Ich bin nicht daran interessiert mit irgendwelchen Ländern unter der diffusen Bezeichnung „Westen“ zusammengewürfelt zu werden, wenn diese Länder krasse Rechtsverstöße (in Form von Totalüberwachung und Industriespionage, wie liberal ist das denn) begehen, die Souveränität von Ländern nicht anerkennen, sei es durch völkerrechtswidrige Invasionskriege oder das Unterstützen von irgendwelchen rechtsextremen Milizionären in der Ukraine (wie den Hitler-Fans des „Asow-Battalions“, wie liberal ist das denn?), und wenn diese Länder unschuldige Staatsbürger in ein „Lager“ auf Kuba verschleppen und dort foltern – wie liberal ist das denn?
      Kein Mensch mit einem Hauch von Moral möchte mit so etwas etwas zu tun haben – so sehe ich das. Das IS-Milizionäre (das islamische Gegenstück zu den Regierungstruppen in der Ukraine) „Versager“ sind überrascht nun wirklich niemanden, allenfalls den kenntnislosen Verfassungsschutz. Eine Rechtfertigung ist das sicher nicht, zumal die massiven Menschenrechstbrüche des Westens – wozu ich auch den Euro rechnen würde – in den letzten zehn Jahren allesamt von Leuten mit Uni-Abschluss ausgeheckt wurden.
      Wenn Leute nicht wollen, dass in Deutschland antidemokratische, antisemitische, homophobe und frauenfeindliche Inhalte unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit gedeihen können, dann rechne ich ihnen das hoch an. Ob dieser oder jene Mensch „gemäßigt“ oder Schützenkönig und verheiratet ist, ist mir dabei gleich. Das konnte man über die Mehrheit der Leute mit NSDAP-Parteibuch auch sagen. Für die 6 Millionen Opfer dieses (auch irgendwie religiös angehauchten) „Weltverbesserungsakts“ war das auch kein Trost.
      Was die Ukraine betrifft so ist es schlicht nicht im deutschen Interesse, dieses Land in die EU zu holen. Mit über vierzig Millionen oft armen und zudem krass nationalistischen – zugleich gnadenlos europhil verblendeten – Menschen ist das ganz sicher keine Bereicherung. Ich versichere Ihnen, dass es nach der nächsten Wahl in der Ukraine wenigstens zwei rechtsextreme Parteien im Kiewer Parlament geben wird, und nicht eine auch nur ansatzweise liberale. Was mich betrifft sage ich ganz klar: Nazis, egal wie angemalt und von woher, raus aus Deutschland und der EU.

      PS: Solange es Bürgerinitiativen gegen Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonskirche als Versöhnungszentrum geben darf, solange darf es auch sicher Abstimmungen über Moscheebauten geben. Würde ich sagen.

  2. Was den Sport betrifft werden wir alle nicht jünger.
    Früher ging ich Fechten,jetzt sind Vorderlader angesagt passend zum Alter….
    Dazu noch Rad und gerne mal spazieren über große Strecken.

    Aber um teilweise auf den Beitrag von Reinhard E . R Willhelm zu kommen.
    Natürlich sind Muslime in der Regel keine Islamisten und friedlich gesinnt.

    Problematisch ist !! das Muslime wie auch Juden aufgrund ihrer Religion nicht mit uns vermengbar und damit einbindbar in diese Gesellschaft sind.Ein Vermischen untereinander ist nicht möglich und damit verbleibt ein Problem,das wir zwar eine Integration aber keine Inklusion hinbekommen können.Heißt,das wir zwei Gruppen in eine Gesellschaft haben und das nicht abändbar ist.

    Das ist das Problem und mehr davon wird es nicht besser machen.

    Vieleicht werden sie einmal eine polnische,italienische oder spanische Schwiegetochter bekommen,eine türkische niemals,das geht aufgrund der Religion eben nicht.

    Wir sollten nicht ins Haus holen was für immer fremd und unter sich bleibt.

    Ich bin Hugenotte,mein Onkel lebt in Polen und der Halbbruder meines Neffen ist zu 50% Chinese.
    Versuchen sie das mal mit einem Moslem umzusetzen.

    • So pauschal ist das nicht richtig. Ich kenne christlich-muslimische Paare. Wenn der christliche Partner bzw. die Partnerin formell zum Islam konvertiert, ist es ohnehin kein Problem. In einem Fall musste allerdings die türkische Frau vor ihrer Familie fliehen, um mit ihrem christlichen Partner leben zu können. Von Multikulti-Seligkeit kann also keine Rede sein, was bei der Einwanderungspolitik bedacht werden muss. Mir scheint es allerdings mehr ein kulturelles als ein religiöses Problem zu sein. Insbesondere die Abschottung von großen Ausländergruppen in Deutschland über Generationen muss vermieden werden.

    • In Werl-Sönnern gibt es einen muslimischen Schützenkönig, seine Frau ist katholisch, er arbeitet und sie haben Kindern, sind voll integriert, das einzige Hindernis bestand darin, dass er islamisch getauft ist. Deshalb wollte der Bundesverband ihn aus dem Amt entfernen.

      Meine Anmerkung dazu: Keiner geht in die Kirche, keiner kennt die Bibel oder sonstige Kirchenschriften, kaum einer weiß, warum er römisch-katholisch ist, irgendwie weiß auch keiner, warum der Schützenverein katholisch ist, mit St. Georg können die meisten auch nichts anfangen, da ist ein Muslim, der seinen Koran auch nicht kennt, nicht in die Moschee rennt, auch noch eine Katholikin heiratet, mit den anderen ganz brüderlich einen säuft und zufällig fällt einem bekloppten Vereinmeier auf, dass die Religion „falsch“ sei…..

      Ist es im Alltag nicht ganz häufig genauso, dass uns zig Muslime über den Weg laufen, die aber überhauupt nicht stören, weil sie sich längst voll integriert haben. Leider gibt es eben auch die Muslime, die aus ihrer Religion Sonderrechte herleiten, kriminell sind und der Allgmeinheit Geld und Frieden kosten. Leider fallen die schwarzen Schafe immer besonders auf. Nur, wenn man eine Herde von schwarzen Schafen befreien will, dann nimmt man doch nur die schwarzen Schafe raus, oder ?

      • Sehr geehrter Herr Wilhelm,

        Sie haben offensichtlich enorm viel Zeit Texte zu verfassen. Glückwunsch dazu! Ich kann mich nur kurz halten.

        Ihre Einzelfallbeschreibung eines gut Integrierten ist nicht das Problem, um das es geht und vom langfristig den Gefahren ausgeh.
        Ich kenne auch einzelne „fortschrittliche“ Moslems, mit dem ich gut umgehen kann. Aber selbst denen ist es der zunehmende Anteil der moslemischen Bevölkerung in D, der wenn Sie durch eine beliebige Stadt z. B. in NRW laufen, massiv ins Auge fällt, zu viel!!! Diese Leute lieben Deutschland weil es Deutschland, d. h. deutsch ist!!

        Es geht viel mehr um die breite und umfassende Parallelkultur, die sich nicht an unsere Kultur und andere Gegebenheiten anpasst, deren Mitglieder wir egal sind und deren islamische Kultur in einigen Jahrzehnten das Land dominieren wird, mit allen leicht vorstellbaren Konsequenzen. Übrigens, ich halte die staatlichen Zahlenangaben zu diesem Thema für viel zu gering. Um das klar zu erkennen, muss man nur die Augen aufmachen.

      • Wie schon immer gesagt:

        I.1. Aufenthaltsrecht, Sozialleistungen, Einbürgerung, ggf. sogar Ausbürgerung sollte man davon abhängig machen, ob Integrationsprozesse aussichtsreich stattfinden, also ob eine die betreffende Person hinter der freiheitlichen Grundordnung und dem Rechtsstaat steht und ob er den üblichen Beitrag für die Sozialkassen und Haushalte erbringt, bzw. mit hoher Wahrscheinlichkeit erbringen wird ( also arbeitet, bzw. aussichtsreiche Chancen für eine Arbeit haben wird [ Perspektive auf einen ordentlichen Schul- und Ausbildungsabschluss ].

        2. Das Abstellen auf die Religion ist und bleibt Unfug, denn wie oben aufgezeigt, es gibt zahlreiche ordentliche Muslime, denn sogar Sie unterstellen, dass etliche von diesen von den Sozialleistungsschmarotzern und Extremisten selbst die Nase voll haben, u.a. weil sie mit ihren Steuergeldern eben auch diese Leute durchfüttern müssen, eben weil sie sehr oft noch viel mehr von Extremisten belästigt und tangiert werden.

        II. Ich nehme mir im übrigen die Zeit, damit Leute wie Sie die Kurve kriegen. Die AfD soll auch bei den nächsten Wahlen erfolgreich sein und das geht nur, wenn alle Aktiven der Öffentlichkeit durchdachte Analysen und Lösungskonzepte präsentieren.

        a.) Ich möchte nicht, dass wir in Landtagswahlen mit Islamphobie ziehen und die Opposition zieht breit grinsend Statistiken über gut integrierte Muslims mit westlichen und erfolgreichen Lebensstil aus der Tasche und die AfD ist blamiert. Die AfD soll vernünftig und argumentationsstark für eine solide Ausländerpolitik, die das deutsche Interesse in den Vordergrund rückt, stehen, aber nicht für undurchdachte Polemik und Phobien. ( Das können ProNRW und NPD einfach besser. )

        b.) Ich möchte erst recht nicht die AfD in Verfassungsschutzberichten wieder finden. Die AfD soll vielmehr CDU/CSU und FDP und in NRW auch die SPD beerben.

        c.) Ich möchte ebenfalls erst recht nicht, dass man begründet sagen könnten, AfD könne nur Phobien. Ich möchte vielmehr, dass der größte Kritiker – zumindest wenn er ehrlich ist – einräumen muss, dass die Argumentationsketten schlüssig und durchdacht sind. ( Dass diese weiterhin andere Ansichten vertreten, damit kann ich leben. ) .

      • Sehr geehrter Herr Wilhelm,

        vielen Dank für Ihr etwas herablassend wirkendes „Hilfsangebot“ im Hinblick auf „Leute wie mich“, aber ich komme ganz gut mit meinem Kurs samt Kurven zu Recht.

        Zur Sache: Ich will nicht bestreiten, dass die von Ihnen aufgelisteten kurzfristigen wahltaktischen Überlegungen im Hinblick auf den Umgang mit Moslems vorläufig vernünftig sind.

        Darüber hinaus gibt es auch strategische, langfristige Erwägungen, die im Zusammenhang mit der Islamisierung Deutschlands zu berücksichtigen sind. Hierbei ist die Einordnung der Religion Islam doch von sehr großer Bedeutung. Ihr offensichtlicher Grundfehler liegt bei der falschen Einschätzung dieser Religion und ihrer Gleichsetzung mit beliebig anderen. Das ist nämlich Unfug! Der Islam ist eben doch nicht gleichzusetzen, weil er eine politische Religion ist, die offensichtlich beste Voraussetzungen für eine Ideologisierung und für einen Eingriff in den Staat bietet.

        Ich habe mir zu diesem Thema (und zum Thema „Religionsfreiheit“) verschiedene Videos von Herrn Prof. Schachtschneider bei YouTube angesehen, die ich überzeugend finde. Fall Sie sich diese ansehen wollen, zum Beispiel als Diskussionsgrundlage, Sie sind leicht mit den entsprechenden Begriffen zu finden.

      • Jede Religion ist politisch, selbst wenn sie ihren Anhängern das Heraushalten aus jeder Politik gebietet, weil das eben selbst wieder politisch ist. Es kommt auf die konkreten Inhalte an. Dabei ist es dann so, dass Islamfeinde wie Sie genauso simpel denken wie die Islamisten und im Grunde genauso intolerant sind.

  3. Alles so eine Sache….

    Ich war einige ( lange ) Zeit in der JDL,das ist eine zionistische jüdische Organisation weltweit.
    Das war sehr interessant für mich und ich bin da auch nur rein um mich einmal mit Juden auszutauschen,was im Altag eher schwierig ist.

    Im Jüdischen ist mir etwas aufgefallenen.
    Orthodoxe,Zionisten,Liberale, ( nicht Ultra Orthodoxe ) streiten sich permanent,reden aber miteinander und halten letztendlich zusammen,was für Juden überlebensnotwendig ist.

    Jedenfalls war uns allen klar,das die Juden in Deutschland deutsche sind und das auch sein wollen,aber eine Heirat mit einem Christen oder Atheisten nicht möglich ist und das auch niemals sein darf.

    Das ist für eine jüngeren Mann jüdischen Glaubens sehr schwierig.
    Er ist Teil dieses Landes,darf sich aber mit seiner Klassenkammeradin nicht einlasssen.

    Die JDL war für mich eine sehr interessanter Zeitabschnitt.
    Dieses Querbeet an gebildeten und strittigen Meinungen findet man so eher selten.

    Dazu war ich noch mit einem orthodoxen Kantor befreundet und einem liberalen Boddybilder der auf orientalische Frauen ( Araberinnen ) steht und das in einer zionistischen Organisation.

    Was für ein Haufen an Interessen – aber es hat mir richtig Freude bereitet.

  4. Pingback: Fabians erster Bambinilauf | Alexander Dilger

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