Die Bedeutung des Wettbewerbs in Wissenschaft und Hochschule

Sonntag konnte ich noch ein ‚Monatliches Diskussionspapier meines Instituts‘ für August fertigstellen (doch mein ‚Glückwunsch zum Wahlerfolg in Sachsen!‘ und der ‚Beginn des 2. Weltkriegs vor 75 Jahren* hinderten mich daran, vorher darüber zu bloggen). Es hat den Titel „Die Bedeutung des Wettbewerbs in Wissenschaft und Hochschule“ und ist die Verschriftlichung meines Vortrags beim ‚Hochschulforum Sylt‘. Die Zusammenfassung lautet:

Wettbewerb ist in vielen gesellschaftlichen Bereichen wie Wirtschaft, Politik und Sport, aber auch in Wissenschaft und Hochschule wichtig. Wettbewerb hat positive Wirkungen auf die Leistungen und Auswahl der Wettbewerbsteilnehmer gemäß den geltenden Wettbewerbskriterien. Deshalb kommt es auf wissenschaftsadäquate Kriterien an, zumal die Alternativen zum Wettbewerb große Nachteile haben.

7 Gedanken zu „Die Bedeutung des Wettbewerbs in Wissenschaft und Hochschule

  1. Stimme dem voll und ganz zu. Daher ist für uns Liberale in der AfD – so paradox es auf den ersten Blick auch ercheinen mag – das Überleben der FDP wichtig, selbst wenn diese bei 3% dahindümpelt. Andere als liberal bezeichnete Parteien gibt es in Deutschland derzeit nämlich nicht und wenn der Wettbewerb mit liberalen Kräften erst einmal ganz ausbleibt, wird die AfD immer weiter in Richtung erzkonservativ, fundamentalchristlich und reaktionär driften. Durch eine noch stärkere solche Ausrichtung wiederum versenkt sich die AfD aber zumindest in den alten Bundesländern selbst.

      • Ich stimme Herrn Prof. Dilger zu. Die FDP ist ganz am Ende. Liberale, wenn es noch welche dort gibt, sollten sie schnell verlassen, und für ihre Positionen innerhalb der AfD werben.

      • Herr Prof. Lucke ist wahrscheinlich der Einzige, der das Abdriften der Alternative für Deutschland an den rechten Rand verhindern kann. Es ist dazu erforderlich, dass Herr Prof. Lucke die schlafenden Mitglieder aufweckt. Nur dann verlässt der rechte Rand die Partei oder wird von den vernünftigen, gemäßigten Mitgliedern herausgedrängt.
        Die AfD muss zu den Gründungsthemen, raus aus diesem Euro, weg von der Schulden-Union, zurückkehren. Dann kann sich die AfD liberal ausrichten.

        Schreiben Sie alle an Prof. Lucke und wecken Sie die liberalen Parteimitglieder aus ihrem Tiefschlaf.
        Alternative Basis

      • Guten Tag Herr oder Frau „Alternative Basis“,

        das von den Medien nach der Sachsen-Wahl mehrheitlich beschriebene Bild, dass die AfD rechts von der CDU steht und in der Hauptsache, nach der Linksdrift der CDU, deren vertriebenen und heimatlosen, zumeist national-konservativen Wähler (und teilweise auch deren Mitglieder) übernimmt bzw. zukünftig im verstärkten Maße übernehmen wird, ist m. E. völlig zutreffend.

        Diese Erkenntnis, die sich aus objektiv vorhandenen Bedürfnissen im deutschen Volk ergibt, habe ich hier bereits vor Monaten beschrieben. Natürlich kann eine Partei ein größeres Spektrum abdecken, das in diesem Fall zum Beispiel noch rechts- und nationalliberale sowie libertäre Fraktionen umfassen könnte. Was auf jeden Fall nicht hineinpasst, sind linksliberale Ansichten. Diese Leute sollten sich doch lieber der neuen FDP, die Ende des Monates gegründet wird und die nach Herrn Dilger diese Ausrichtung aufweißt, anschließen.

      • Ihre Vorstellungen der AfD sind zum Glück nicht repräsentativ. Die Bedeutung von Linksliberalismus hat sich im Zeitablauf auch stark gewandelt, siehe Wikipedia. Die Positionen von Eugen Richter und den anderen „Freisinnigen“ entsprechen dem klassischen Liberalismus, während sich die Nationalliberalen Bismarck an den Hals warfen und gerade nicht mehr für individuelle Freiheit eintraten.

    • Lieber Herr Meister,
      in Rückschau was ich hier gelesen habe: Ich glaube Sie werden in der AfD nicht glücklich werden. Nach dem was ich von Ihnen erfahren habe, glaube ich doch, dass Sie den größten Überdeckungsgrad mit der PdV haben. Man kann sogar von einer Idealübereinstimmung sprechen. Die Inhalte der PdV kenne ich gut, da ich mich vor 2 Jahren ausführlich mit der Partei beschäftigte

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