Politprofi scheitert als Topmanager

2011 gab Roland Koch sein Amt als hessischer Ministerpräsident auf, was noch nicht so ungewöhnlich ist, insbesondere da er sich wohl mit der Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzenden angelegt hatte, was schon viele andere politische Karrieren enden ließ. Spektakulär war hingegen sein Wechsel zum Baukonzern Bilfinger Berger (inzwischen nur noch Bilfinger), der immerhin dem MDAX angehört, als Vorstandsvorsitzender. Das war keine verdeckte Korruption wie z. B. der Wechsel von Gerhard Schröder aus dem Kanzleramt in den Aufsichtsrat von Nord Stream, einem Teil des Gazprom-Konzerns, den er selbst nach seiner Abwahl noch begünstigt hatte. Herr Koch übernahm echte Verantwortung als Topmanager, was in Deutschland für einen Spitzenpolitiker sehr selten ist, wie auch der umgekehrte Wechsel von der Wirtschaft nach oben in die Politik selten erfolgt und noch seltener gelingt (Hans-Olaf Henkel drücke ich die Daumen).

Heute bot Herr Koch nach einer zweiten Gewinnwarnung jedoch seinen Rücktritt an, der prompt akzeptiert wurde. Die FAZ schreibt dazu: „Spektakulär gescheitert“. Die genauen Hintergründe sind noch nicht klar. Herr Koch erklärte selbst recht offen, „dass wesentliche Teile des Aufsichtsrats und ich bei der Beurteilung der unmittelbaren nächsten notwendigen Maßnahmen nicht ausreichend übereinstimmen.“ Die WirtschaftsWoche ging bereits vor seinem Rücktritt davon aus, dass er sich zu viel vornahm und mit zu vielen Projekten die Mitarbeiter und Manager überforderte, die dann vor allem mit sich selbst und den Veränderungen statt mit der eigentlichen Arbeit und den Kunden beschäftigt waren.

Die spannendste Frage ist vielleicht, ob es für Herrn Koch eine Rückkehr in die Politik geben wird. Da Frau Merkel immer noch regiert, könnte vielleicht die Alternative für Deutschland auch für ihn eine Alternative sein. Er könnte aber auch in der CDU eine Alternative zu Frau von der Leyen als Merkel-Nachfolger(in) sein.

60 Gedanken zu „Politprofi scheitert als Topmanager

  1. Die hämischen Kommentare seiner politischen Gegner und aller, die Politiker für unfähig und Manager für Lichtgestalten halten, kann man sich vorstellen.

    Dabei gibt es eine Parallele: Siemens. Auch da wurde zwecks Umbau des Konzern ein Manager von außen geholt (Löscher), der dann wieder zugunsten einer Person mit Stallgeruch wieder herausgedrängt wurde. Ob „außen“ nun die Politik oder eine andere Branche meint, ist dabei ziemlich gleichgültig. Mir scheint, das ist nicht ganz ohne Systematik. Zunächst soll einer von außen kommend den Laden aufmischen und alle Kritik auf sich ziehen. Den kann man dann wieder problemlos entfernen, was von den Alteingesessenen so sehr mit Erleichterung aufgenommen wird, dass ein Neuer aus dem Kreis der Insider (Unternehmen selbst oder auch nur Branche) mit in Wirklichkeit noch viel radikaleren Lösungen erstmal eine Weile freie Bahn hat. In gewisser Hinsicht, wiewohl zeitlich nochmal deutlich schnelllebiger, gilt das auch im Fußball, z.B. beim Wechsel vom Klinsmann zu van Gaal, von dessen systematischer Vorarbeit heute noch Guardiola profitiert.

    Es heißt ja, die zwei Gewinnwarnungen hätten letztlich Kochs Aus bedeutet. Aber die planerische Kristallkugel und der Zeitpunkt, ab dem schlechte Nachrichten nach oben dringen, sind eben auch genau die Felder, wo Insider gegenüber Outsidern im Vorteil sind und letztere auch auflaufen lassen können, wenn das so gewünscht wird. Das lässt sich immer wieder beobachten.

    Vielleicht hätte sich Koch mit etwas Dusel länger halten können. Aber spätestens, wenn er beim Umsetzen der Strategie seines Aufsichtsratschefs dessen Position mit zu gefährden droht, wird so jemand geopfert. Siehe auch hier Löscher/Cromme.

    • Es gibt viele Gründe, warum Topmanager (aber auch Bundesligatrainer oder Spitzenpolitiker) gehen müssen. Zu Ihrer Story passt nicht so recht, dass der (zumindest vorläufige) Nachfolger von Herrn Koch sein Vorgänger Herbert Bodner ist. Intrigen können ein Rücktrittsgrund sein, aber viel allgemeiner ist der Fall, dass bei Misserfolgen jemand die Verantwortung übernehmen muss, ob er für diese nun persönlich verantwortlich war oder nicht.

      • Natürlich gibt es viele (mögliche) Gründe. Aber dass jetzt der Vorgänger wieder interimsmäßig das Ruder übernimmt, passt sogar sehr gut zu meiner Story. Es ist nämlich sein Kurs, der von Koch gefahren wurde, und nachdem der die Prügel einstecken musste, kann er im Gefühl der allgemeinen Erleichterung jetzt damit ungestört weitermachen, vielleicht noch ein paar kosmetische Änderungen vornehmen, sich dafür als Bewahrer feiern lassen und schließlich den nächsten Kettenhund von der Leine lassen.

        Was sind denn die Misserfolge? Was jetzt alles in der Presse als üble Zustände bei Bilfinger aufgelistet wird, ist bei anderen Unternehmen dieser Größenordnung an der Tagesordnung, ohne dass der CEO dafür gehen muss. Deswegen werden als Hauptbegründung auch die beiden Gewinnwarnungen angeführt. Und da behaupte ich: Einem Insider wäre das nicht passiert. Als Outsider hatte Koch keine Netzwerke im Unternehmen und war damit völlig abhängig von seinen Kollegen und direkten Mitarbeitern. Und dem AR-Vorsitzenden. Die damit verbundenen Risiken müssen dem auch klar gewesen sein, als er Koch holte. Dass er es dennoch tat, ist der Ausgangspunkt meiner Vermutung.

        Übrigens rede ich gar nicht von Intrigen, sondern vom ganz normalen Business. Einschlägige Untersuchungen und diverse Schilderungen von Mitspielern (sowie, so sei bescheiden angemerkt, meine eigenen Erfahrungen in vielen Unternehmen) zeigen, dass die Hauptbeschäftigung von Topmanagern darin besteht, die eigene Position zu sichern und zu verbessern. Dies geschieht am besten durch ein geeignetes „Informationsmanagement“.

        Bei Politikern ist das ja kaum anders. Und noch eine Parallele: Meiner Meinung nach wird kaum ein CEO geschasst, weil er Fehler gemacht hat, denn Fehler machen letztlich fast alle, und aufgedeckt werden sie meist erst vom Nachfolger, der bestrebt ist, alles möglichst schwarz zu malen. Der CEO wird abgesägt, wenn er für die Position anderer Mächtiger im Unternehmen (in der Partei / der Regierung) zu gefährlich wird.

  2. Ich halte Herrn Koch politisch für einen der hellsten Köpfe der CDU bzw. der Politik. Ein starker Analytiker. Und ein hervorragender Wahlkämpfer. Aber persönlich ? Wollen wir wirklich jemand in unseren Reihen – und dann natürlich in aller erster Front – haben, der etwas mit schwarzen Kassen / einem Spendenskandal zutun hatte ??? Aber die Frage wird sich auch nicht stellen!
    Ich kenne Herrn Koch ein bisschen. Jedenfalls so gut, das ich für mich zu 100% ausschließen kann, das er (jemals) zur AfD wechselt.

  3. ähnlich schlimm kann es enden, wenn Germanisten versuchen, eine politische Karriere zu starten.
    Wie man aktuell an der Person Gunther Nickel studieren kann!

    Reinhard Wilhelm schrieb sehr treffend in einem Kommentar zur aktuellen Nickel-Debatte:

    [grenzwertiges und nicht belegtes Zitat gelöscht, AD]

      • Welche? Die CDU des Schwarzgelds? Wolfgang Schäuble lässt grüßen …

    • Herr Koch war/ist nie ein ganz „klassischer“ CDU Politiker ( gewesen). In Summe steht er schon mit seinen Positionen (z.B. Inneresicherheit, Schulpolitik, Asylpolitik) denen der AfD deutlich näher als den heutigen der CDU. Wie er (aktuell) zum Euro steht, weis ich allerdings nicht.
      Aber Sie brauchen keine „Angst“ haben :-).
      Herr Koch wird nicht zu uns wechseln. Die AfD wird er sich nicht antun.

      • Meiner Ansicht nach haben wir schon viel zu viel abhalftertes CDU-Strandgut an Bord. Da brauchen wir nicht auch noch Roland Koch.

  4. Pingback: Politprofi scheitert als Topmanager | FreieWelt.net

    • Ich glaube, das Herr Koch nicht eine Sekunde über einen Wechsel nachdenkt.
      Nicht mal, wenn alle seine eventuellen Forderungen und extrem unwahrscheinliche Ereignisse alle auf einmal einträten:
      1. nächstes Jahr Neuwahlen in Hessen
      2. er würde Spitzenkandidat
      3. er würde Landesvorsitzender mit einem von ihm persönlich komplett ausgesuchten Vorstand, der „o block“ gewählt würde
      4. er würde stellvertretender Bundessprecher

    • Wäre nicht gut Herr Lucke! Auf Dauer hätte er keine Chance gegen Koch, dieser würde den „Laden“ übernehmen.

    • Roland Koch würde die letzten Liberalen aus der AfD vertreiben. Damit wäre zumindest die künftige Ausrichtung der AfD geklärt und wenigstens einige hundert eigenständig denkende Mitglieder von Bord.

      • Das sehe ich nicht so. Sicherlich ist Herr Koch kein Liberaler, aber er gehört zu den Konservativen, die fest auf dem Boden des Grundgesetzes stehen. Außerdem wäre er der dritte echte Prominente neben den Herren Lucke und Henkel. Davon braucht die AfD noch mehr. Allerdings ist es ein reines Gedankenspiel, denn weder er selbst noch Herr Lucke werden seinen Wechsel von der CDU wollen. Doch gerade AfDler wie Sie sollten offener sein und nicht nur im eigenen Saft schmoren.

      • Darüber denke ich anders. Die AfD kann nur glaubwürdig eine neue Politik machen, wenn sie mit politisch entsprechend unvorbelasteten Personalien antritt. Promi-Faktor spielt dafür m.E. keine Rolle. Auf die Inhalte kommt es an!

        Herrn Lucke kannte im Übrigen vor nicht einmal anderthalb Jahren auch noch so gut wie niemand. Gerade er ist das beste Beispiel dafür, dass meine Annahme zutrifft.

        Testimonials wie Lobbyist Hans-Olaf Henkel oder der durch Schwarzgeldskandale vorbelastete Roland Koch führen die Glaubwürdigkeit der AfD hingegen ad absurdum. Jedenfalls bestätigen mir das zahlreiche Gespräche mit potentiellen Wählern und Wählerinnen die uns genau wegen Herrn Henkel und der all zu hohen EX-CDU/CSU-Quote nicht wählen!

        In der AfD gibt es viele sehr gute Leute, die vorher in keiner Partei politisch aktiv waren. Die haben aber überwiegend kein Interesse (mehr) hervor zu treten, da sie inzwischen zu viele Fälle innerparteilichen Mobbings, insbesondere durch Ex-CDU/CSU-Mitglieder, mit ansehen mussten. Diese ewige Schlammwerferei hält Menschen mit einem gesunden Menschenverstand von Parteiämtern und Kandidaturen fern. Auch ich wäre auf Grund diesbezüglicher Erfahrungen und Beobachtungen zumindest derzeit nicht bereit, für irgendein Amt in der AfD zu kandidieren.

      • Herr Lucke zeigt doch gerade, wie wichtig zumindest ein Promi in einer Partei ist. Wenn es keinen gibt, kreieren die Medien einen. Herrn Henkel sehe ich auch als echten Gewinn für die AfD an. Wer soll denn seinetwegen die AfD nicht gewählt haben? Umgekehrt säße die AfD vielleicht jetzt im Bundestag, wenn seine Beitrittsbereitschaft noch vor der Bundestagswahl medienwirksam angenommen worden wäre.

      • Mir geht es nicht darum, die AfD unter völliger Verwässerung ihrer ursprünglichen Ziele um jeden Preis irgendwie in die Parlamente zu bringen und Bernd Lucke vielleicht in drei Jahren zum Vizekanzler zu machen.

        Was soll das bringen, wenn dafür nur noch eine x-beliebige Politik gemacht wird?

        Was ist heute noch übrig von den vor eineinhalb Jahren ausgegebenen Zielen der AfD?

        Wo soll die Reise hingehen?

        Es ist mir ehrlich gesagt schnurzpiep egal, ob Bernd Lucke im Europaparlament sitzt und sich dort als Anpasser von den Lobbyisten (zu denen ich auch Herrn Henkel zähle) weichspülen lässt, oder ob die AfD überhaupt nicht in Brüssel vertreten ist.

        Wir sind doch nicht der Karriere-Unterstützungsverein von ein paar gerissenen Karrieristen, die eine neue Partei als ihr persönliches Geschäftsmodell gegründet haben. Oder doch?

      • Ohne politische Inhalte funktioniert keine Partei. Lange Parteiprogramme liest ohnehin keiner, aber ein paar überzeugende Kernaussagen sind nötig und diese müssen dann auch im politischen Alltag vertreten werden. Wozu blanker Opportunismus führt, kann man an der FDP sehen.

      • Wenn unsere Mandatsträger und Spitzenfunktionäre so weitermachen, ist auch die AfD demnächst nur noch willfährige Mehrheitsbeschafferin der CDU.

  5. „Herr Koch übernahm echte Verantwortung als Topmanager“

    Mir kommen die Tränen. Wenn ein sogenannter ‚Topmanager‘ eines Konzerns Mist baut, bekommt er eine unfassbare Abfindung und zieht von dannen. Den Scherbenhaufen hinterlässt er. Da hat doch jeder Inhaber eines mittelständischen Familienunternehmens weit mehr Verantwortung.

      • Ich weiß, was Sie meinen. Habe ich unklar formuliert, in der Tat. Aber für mich hängt Verantwortung mit Haftung untrennbar zusammen. Wer mehr haftet, hat auch mehr Verantwortung für sich und die seinen. Für Sie korreliert vermutlich eher die Verantwortung mit der Macht, die ein Manager hat, das ist natürlich eine ebenso legitime Sichtweise.

    • In diesem Punkt muss ich Stephan Wunsch zustimmen. Ein angestellter Manager trägt allenfalls die moralische Verantwortung. Ein echter Unternehmer muss auch die finanziellen Folgen von Fehlentscheidungen (die er nicht einmal selbst getroffen haben muss) ausbaden – bis hin zum völligen Ruin.

  6. Wenn Koch in die AFD eintritt – wähle ich die AFD nicht mehr.
    So einfach ist das mit Worten auszudrücken.

    Koch ist für mich schwargelber Altmüll den man nicht wiederbeleben muß.
    Dann können wir auch gleich die FDP reanimieren.

    Die AFD steht für etwas neues und nicht für aufgebackenes altes das niemand wollte !

    • Ihre Meinung bleibt Ihnen unbenommen.
      Auch können Sie Herrn Koch aus guten Gründen ablehnen.
      In einem Punkt möchte ich Ihnen aber widersprechen.
      Wäre Herr Koch Spitzenkandidat der AfD in Hessen bei der letzten Landtagswahl gewesen… wäre es nicht um den Einzug in den Landtag gegangen, sondern nur um die (zweistellig) Höhe die er erreicht hätte.

      • Geht es Ihnen tatsächlich um Inhalte, oder nur darum, die AfD mit einem bestmöglichen Ergebnis in die Parlamente zu bringen, egal wofür sie dann noch steht?

        Ich persönlich finde es schon schlimm genug, wie unsere bisherigen Ex-CDU/CSU-Seilschaften (bis hinauf zu Familie Lucke) die AfD als privaten Wahlverein missbrauchen. Das möchte ich nicht noch weiter ausbauen.

  7. Sehr geehrter Herr „MM“,
    natürlich geht es mir um Inhalte.
    Aber gerade da sehe ich bei vielen politischen Ansichten von Herrn Koch überhaupt kein Problem!

    Herr Koch ist in der Summe seiner Ansichten für mich persönlich mehr AfD´ler
    als so manches prominente Mitglied in einem Landes- oder Bundesvorstand.
    Oder als der ein oder andere schön gewählte Abgeordnete.
    Ansonsten stimmen Sie mir sicher zu, dass wir nur ausreichend Medienpräsens bekommen – von Gestaltungsmöglichkeiten rede ich noch nicht mal – wenn wir in die Parlamente einziehen.
    Das ist ein nicht zu unterschätzender Punkt für eine Partei unseres Alters. Ich sage sogar überlebenswichtig. Oder sehen Sie uns schon voll etabliert?

    Man muss Herrn Koch nicht gut finden.
    Kann ihn (nicht nur wegen eines Spendenskandals) komplett ablehnen.

    Aber das er ein starker Analytiker ist und ein hervorragender Wahlkämpfer, ist ja unbestreitbar.
    Ebenso seine Treue zum Grundgesetzt wie seine Medienprofessionalität.
    Letzteres ist übrigens eines unserer größten Probleme.

    • Roland Koch ist stigmatisiert durch seine Verwicklung in den CDU-Spendenskandal und seine sehr markanten Aussagen der Vergangenheit. Roland Koch ist eben Roland Koch und wäre schon daher niemals repräsentativ für die AfD (sofern das bislang überhaupt irgendjemand ist, da wir ja bis heute noch nicht einmal ein Parteiprogramm verabschiedet haben).

      Was das Problem unprofessionellen Umgangs mit den Medien angeht, bin ich voll bei Ihnen. Dieses können wir aber nicht dadurch lösen, dass wir uns möglichst viele bekannte Gesichter – zudem aus anderen Parteien – holen. Dieses Problem muss an der Wurzel angepackt werden und das beginnt schon damit, dass dieses latente Gesuhle Herrn Luckes in der ewigen Medien-Opferrolle aufhören muss. Wenn die AfD Stärke zeigen will, darf sie sich nicht mit einem dauerheulenden Schwächling als einzigen Frontmann präsentieren!

      • Der Spendenskandal ist nicht weg zu diskutieren und reicht auch als „Ablehnungsgrund“ voll aus.

        Was Sie jedoch als Nachteil empfinden, empfinden viele Wähler als Vorteil:
        Herr Koch redet Klartext und man weis genau was man mit ihm wählt.

        Dazu passt ja auch Ihre Aussage:“ Roland Koch ist eben Roland Koch“.
        Und weil er eben so ist wie er ist, würde er sicher nicht mit einem AfD-Parteibuch Ministerpräsident in Hessen werden, aber locker aus dem Stand 10% + X holen.

        Und was heißt schon repräsentativ für die AfD ?
        Das Bild wird Ihnen niemand erfüllen können. Außer, wir werden eine REINE liberale Partei, oder eine REINE konservative Partei. Im Interesse Aller, sollten wir weder das eine noch das andere werden.

        Meine Hoffnung beruht darauf, dass wir starke Persönlichkeiten finden, die BEIDE Richtungen ehrlich Verkörpern. Und charakterlich im Interesse der Partei effektiv zusammen arbeiten.

        Nur als Beispiel:
        Mit Herrn Koch als Vertreter des konservativen Flügels und unserem Gastgeber als Vertreter
        der Liberalen könnte ich mich als Konservativer gut anfreunden.

        Und zu Letzt,
        das „latente Gesuhle Herrn Luckes“ … liegt auch sehr an dem zum Teil skandalösen Umgang mit ihm. Von 10 Fragen in einer Talkshow muss er 5 – gerne nach einem Einspieler von z.B. der NPD –
        zu einem Thema Stellung nehmen, was nur darauf abgerichtet ist, ihn fertig zu machen.
        Für die Beantwortung der restlichen Fragen hat er unterdurchschnittlich weniger Zeit, oder es wird im unverschämt in Wort gefallen. Herr Lucke menschelt. Er ist kein langjähriger Profi-Politiker.

      • @Basismitglied aus NRW:

        In den meisten Punkten bin ich bei Ihnen. Aber gerade wegen der von Ihnen angesprochenen Punkte braucht die AfD endlich ein klares Partreiprogramm.

        Der Zustand, dass jeder AfD-Politiker seine persönlichen Standpunkte als öffentliche Parteimeinung der AfD ausgibt, ist unhaltbar.

        Was sollen die Wähler denn davon halten, wenn sich die AfD in der öffentlichen Wahrnehmung ständig im Kreise dreht und selbst widerspricht?

        Ein Wahlverein, in dem jeder Emporkömling irgendetwas daherschwadroniert?

        Eine Liste, von der kein Wähler wirklich weiß, wofür sie steht?

        Da ist es besser, sich zu innerparteilich noch nicht abgestimmten Themenfeldern als Parteifunktionär oder Mandatsträger entweder gar nicht zu äußern oder wenigstens deutlich darauf hinzuweisen, dass es sich um die persönliche Meinung handelt.

    • Also ich halte von Koch gar nichts,er steht für altes und für die Nähe der CDU zur Wirtschaft,mehr auch nicht.

      Koch verkörpert ganau das,was ich an einem Politiker nicht mag.
      Das er Politiker ist und mehr auch nicht.

      Wir brauchen keine Politiker die uns gekonnt über den Tisch ziehen,wir brauchen Macher wie Herrn Henkel und Herrn Prof. Lucke. sowie Frau von Storch.

      Also Leute mit Visionen und ganz bestimmt keine Politiker,was ich schon fast als Schimpfwort empfinde.

      • Ist Ihnen bewusst, dass wir alle jetzt Politiker sind und die von Ihnen genannten AfD-Mandatsträger sogar Berufspolitiker? Wir sind doch gegen Political Correctness und wollen die Dinge beim Namen nennen.

      • Ein Beispiel (von vielen möglichen):
        Henkel und Lucke stehen für TTIP, Storch und wahrscheinlich auch die Mehrheit der Mitglieder dagegen. Wie wollen Sie das unseren Wählern vermitteln?

    • Frank Schäffler hat das bereits in aller Deutlichkeit abgelehnt:
      http://www.frank-schaeffler.de/warum-die-afd-keine-klassisch-liberale-partei-ist/

      Aber warum meinen Sie, dass die „Heilsbringer“ unbedingt aus den Altparteien kommen müssen?

      Haben unsere Ex-CDU/CSU-Spezies die AfD nicht schon genug demoliert?

      Sicher wäre Friedrich Merz immer noch das kleinere Übel als beispielsweise Thilo Sarrazin (der im Übrigen auch schon dementiert hat) … … aber wozu überhaupt die aghehalfterten B- und C-Promis anderer Parteien noch einmal in der AfD aufbrezeln?

      • Prominente wären ein großer Vorteil für die AfD. Sie bringen nicht nur mediale Aufmerksamkeit, sondern auch ihre Reputation ein. Sie könnten ein echtes Gegengewicht gegen die Fehlentwicklungen sein, die Sie doch auch sehen und beklagen. Im Übrigen müssen es gar keine Politiker aus anderen Parteien sein. Echte Unternehmer, Künstler oder Sportler wären auch gut oder sogar noch besser.

      • Der Ansatz mit Unternehmern, Künstlern und Sportlern oder gerne auch anderen noch nicht als Politiker in Erscheinung getretetenen echten Persönlichkeiten auf die AfD aufmerksam zu machen, gefällt mir dem Grunde nach sehr gut. Das müssen aber nicht unbedingt nur Prominente sein.

        Gerade mit echten Unternehmern könnten wir in der Tat Akzente setzen.
        Aber welcher echte Unternehmer will sich dem Sumpf des Mobbings durch kleine Partei-Karrieristen und der Schmutzwerferei an allen Enden und Ecken aussetzen?

        So wie sich ein Großteil der AfD-Funktionärchen derzeit geriert, wirkt das auf echte Unternehmer absolut abschreckend.

        Auch prominente Künstler oder Sportler werden wenig daran interessiert sein, sich ihren Namen durch innerparteiliche Intrigen demolieren zu lassen.

        Ich fürchte, in der AfD muss erst einmal eine klare Linie gefunden werden und der Amigostadl vom Hof gejagt werden, bevor wir uns an Politik ernsthaft interessierten Prominenten zuwenden können und auch unsere Unternehmer (von denen wir im Übrigen schon einige unter unseren Mitgliedern haben) öffentlich in Erscheinung treten werden.

        Niederträchtiges Hauen und Stechen wirkt auf die meisten Menschen, die im richtigen Leben aus eigener Kraft etwas erreicht haben, extrem abstoßend.

        Eine „Partei des gesunden Menschenverstands“ stelle ich mir jedenfalls anders vor, als die derzeitige AfD, die leider gerade auf dem besten Wege ist, es den etablierten Parteien gleich zu tun.

        Eine AfD als CDU 2.0 löst keine Probleme. Sie schafft allenfalls ein paar neue Jobs und Pöstchen für Parteikarrieristen, die in der echten CDU zu kurz gekommen sind.

      • Müssen Sie nicht selbstkritisch zugestehen, dass auch Sie nicht zimperlich im Austeilen sind und einige AfD-Funktionäre hart angehen? So ist Politik leider (?). Wer keine Kritik, auch völlig unsachliche, verkraftet, sollte sich nicht öffentlich politisch engagieren.

        Beim Umgang mit Kritik hilft mir folgende Überlegung: Entweder ist sie unberechtigt, so dass sie gar nicht wirklich trifft, oder sie ist berechtigt, so dass man sich darüber nicht beschweren kann und besser an sich selbst arbeitet.

        Prominente sollten möglichst vom Bundesvorstand angeworben und eingebunden werden. Bislang scheint das jedoch nicht zu geschehen. Viele untere Funktionäre würden dann auch aufschreien, dass jemand an ihnen vorbeizieht, doch ich finde das gerechtfertigt. In (fast) allen Unternehmen kann man nicht nur ganz unten einsteigen, sondern gibt es für unterschiedlich qualifizierte Personen verschiedene Einstiegsmöglichkeiten. Selbst der (Vorstands-)Vorsitzende kann von außen geholt werden. Natürlich müssen sich die Betreffenden dann bewähren und in einer Partei z. B. gewählt werden, was vom Vorstand unterstützten Prominenten aber leichter fallen dürfte als völlig Unbekannte.

      • Lieber Herr Dilger,

        da schreiben wir offenbar gerade etwas aneinander vorbei.
        Ich bin keineswegs empfindlich gegen fundierte und sachbezogene Kritik!

        Wie Sie treffend bemerken, teile ich ja auch selbst gerne mal aus, wenn mir etwas unangemessen erscheint oder so gar nicht zu meinen Vorstellungen einer Partei, die für „mehr innerparteliche Demokratie“ und „Mut zur Wahrheit“ stehen will, passt.

        Ich meine etwas anderes: Nämlich das hinterfotzige am Stuhl von Personen, die wirklich etwas auf dem Kasten haben und für kleine Partei-Karrieristen durch ihre überlegene Qualifikation oder Erfahrung eine gewisse „Bedrohung“ darstellen, Sägen und deren öffentliche Demontage aus der Deckung der Anonymität (denken Sie nur an den „Alternativen AfD Newsletter“, der nach meiner festen Überzeugung nicht von politischen Gegnern inszeniert ist, sondern von AfD-internen Amigos mit CDU/CSU-Erfahrung, wenn nicht sogar vom „War-Room“ der CSU selbst, der ja bekanntlich bis zu dessen Ernennung zum Bundesverkehrsminister unter der Leitung des damaligen CSU-Generalsekretärs Alexander Dobrindt stand).

        Wir haben das ja schon mehrmals deutlich erleben dürfen, als es um die Verteilung der aussichtsreicheren Listenplätze für die Bundestagswahl und für die Europawahl ging. Wer vorher nicht bei der CDU oder CSU war, war von der Parrteiführung i.d.R. als aussichtsreicher Listenkandidat eher nicht so gern gesehen (Ausnahmen: Hans Olaf Henkel und Frau Storch).

        Wenn ich mich recht erinnere, waren auch Sie eines der Opfer solcher Machenschaften. Daher wundere ich mich schon ein wenig, wenn sie diese nunmehr bagatellisieren.

        Der Vergleich mit Unternehmen hinkt insofern, dass Unternehmen i.d.R. keine demokratisce Veranstaltung sind, sondern tatsächlich Eigentümer haben, denen es natürlich frei steht, selbst zu entscheiden, wie sie die Hierarchien organisieren und ggf. in Personalentscheidungen eingreifen. Eine Partei hingegen ist nicht das Privateigentum ihrer Gründer oder Initiatoren. Ausgenommen vielleicht die Ein-Mann-Partei „Team Stronach“ von Frank Stronach. Aber „Team Stronach“ erhält ja auch nicht von ca. 20.000 Mitgliedern Beiträge!

      • Wir sollten da genau unterscheiden, von wem unqualifizierte Kritik kommt. Nach meiner Erfahrung kommt sie tatsächlich vor allem von aktuellen oder vormaligen Mitgliedern. Sollte tatsächlich z. B. die CSU dahinter stecken, wäre das eine ganz andere Sachlage. Bei den ehemaligen Mitgliedern kann man wenig machen, insbesondere wenn diese vielleicht sogar psychische Störungen aufweisen. Die Hoffnung ist, dass sie irgendwann das Interesse verlieren, insbesondere wenn sie konsequent ignoriert werden. Aktuelle Mitglieder könnte man bei Fehlverhalten viel härter angehen bis hin zum Ausschluss, wodurch sie ebenfalls zu vormaligen Mitgliedern würden. Das Problem dabei ist jedoch, dass häufig nicht so klar ist, ob das Fehlverhalten tatsächlich von einfachen Mitgliedern ausgeht oder gerade von den Funktionären, die die Disziplinarmaßnahmen veranlassen. Ich erinnere nur an den rechtswidrigen Missbilligungsantrag gegen mich, dessen genauen Inhalt ich bis heute nicht kenne.

        Bei der Bundestagswahl war die Listenaufstellung in den meisten Bundesländern wohl recht chaotisch. Ich kenne übringes bislang kein Konzept, wie das beim nächsten Mal besser gemacht werden soll. Vielleicht lohnt das eine Diskussion hier. In Aschaffenburg gab es auch keinen richtigen Masterplan. Frau von Storch war nicht die Kandidatin des Bundesvorstands, sondern hat sich aufgrund eigener Netzwerke durchgesetzt. In Berlin hat sich der Bundesvorstand dann gar nicht mehr um den Rest der Europawahlliste gekümmert und war zu großen Teilen nicht einmal mehr anwesend.

        Natürlich funktionieren demokratische Parteien anders als kommerzielle Unternehmen. Trotzdem gibt es Gemeinsamkeiten und kann man wechselseitig voneinander lernen.

      • Wie soll die AfD neue „demokratische „Wege mit dominierenden Altpersonal aus anderen Parteien bestreiten können. Deren Prägung und Verhalten bleibt doch erhalten. Was haben wir von einer solchen AfD? Das können wir nicht wollen. Selbst Bosbach und Koch sind zu weit mit dem existierendem System verpflochten. Ich kann auf diese Herrschaften gern verzichten.

      • Dass Sie keine demokratischen Politiker in der AfD wünschen, habe ich inzwischen verstanden. Ich begrüße hingegen jeden echten Demokraten, der gegen den Euro ist. Dabei ist es mir egal, ob er vorher in einer anderen Partei war und ggf. in welcher. Auch der Prominentenstatus ist sekundär, könnte aber für die AfD nützlich sein, gerade weil wir so wenige Prominente haben (eigentlich nur zwei).

      • Der allseits gefürchtete „Alternative AfD Newsletter“ („AN“) hätte m.E. gar nicht – wie von der AfD Bundesgeschäftsstelle und vom Bundesvorstand behauptet – von einem Einzeltäter erstellt werden können, dafür war er viel zu komplex und zeitweise professionell aufgezogen.
        Zumal sich darin sehr, sehr viele Insider-Informationen befanden und der „AN“ auch nach der angeblichen Stellung des Verfassers noch weiterhin erschien bzw. sogar noch immer erscheint. Hier werden die nicht eingeweihten Mitglieder (eingeweiht dürften wohl nur eine Handvoll Spitzenfunktionäre sein) ganz schön an der Nase herum geführt. Soweit meine Meinung zum hochprofessionellen innerparteilichen Schmutzwerfer-Instrument Nr. 1 der AfD. Im Spiegel gab es vergangenes Jahr einen sehr interessanten Artikel über Alexander Dobrindt und den von ihm geleiteten „War-Room“ der CSU („Der Schmutz-Kampagnero“, SPIEGEL Nr. 26/2013, Seite 40 und 41) . Kennen Sie den Artikel?

        Was Mitglieder und Funktionäre mit psychischen Störungen angeht, bin ich wieder bei Ihnen. Die AfD scheint Profilneurotiker und Soziopathen geradezu magisch anzuziehen. Ob das in anderen Parteien auch so ausgeprägt ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

        Verbesserungsvorschläge für künftige Listenaufstellungen sollten in der Tat rechtzeitig erfolgen. Insbesondere unter Beachtung der Vorgaben des Parteiengesetzes und der Wahlgesetze. Ihren Vorschlag, hier die Initiative zu ergreifen, das Thema jetzt schon zu diskutieren, begrüße ich außerordentlich!

        Herzliche Grüße
        MM

      • Prominente wären ein großer Vorteil für die AfD. Sie bringen nicht nur mediale Aufmerksamkeit, sondern auch ihre Reputation ein. Sie könnten ein echtes Gegengewicht gegen die Fehlentwicklungen sein, die Sie doch auch sehen und beklagen. Im Übrigen müssen es gar keine Politiker aus anderen Parteien sein. Echte Unternehmer, Künstler oder Sportler wären auch gut oder sogar noch besser.

        Ich gebe auch zu bedenken, dass nicht jedem gegeben ist, komplexe Sachverhalte ebenso korrekt wie allgemeinverständlich und mediengerecht zu vermitteln. Die altgedienten Profis können das in der Regel (Sarrazin aber z.B. nicht).

      • @Rayson:
        Ja, das stimmt. Aber es gibt mehr Menschen als nur abgehalfterte CDU-Granden, die dazu im Stande sind. Auch weniger Prominente. Auch Menschen, die nicht aus der Politik kommen. Ist also kein Grund, sich in der AfD noch mehr Stallgeruch der CDU und CSU einzufangen.

    • Merz ist zwar konservativ aber nicht alle Konservativen strömen in die gleiche Richtung !

      Merz strömt in Richung Wirtschaft und Kaital,da ist er auch recht häufig vertreten und da soll er auch bleiben.

      Um es anders auszudrücken,ich hatte lange ein RAF Poster an der Wand hängen und das ist auch meine Meinung zu Merz und Koch und Schröder und Hundt und Clement und …

      Konservativ bedeutet nicht zwingend die Kapitalisten zu mögen.

      • Die meisten Konservativen sind staatsgläubig. Sie misstrauen den Märkten wie auch der individuellen Freiheit dahinter. Die CDU hatte hingegen einmal einen starken wirtschaftsliberalen Flügel, von dem jedoch fast nichts geblieben ist.

        Das mit dem RAF-Poster verstehe ich nicht. Waren Sie früher linksradikal oder meinen Sie ein Fahndungsplakat?

      • Linkskonservative und Rechtskonservative haben Vieles gemeinsam. Genau wie Linksradikale und Rechtsradikale.

        Mir persönlich sind sowohl Schubladendenken in „links“ und „rechts“ als auch menschenverachtender Extrememismus suspekt.

      • Lieber Herr Meister,

        ich muss Ihnen mal widersprechen. Es gibt keine Linkskonservativen. Die Verbindung der beiden Wort „links“ und „konservativ (= rechts)“ ist ein Widerspruch in sich.

  8. Es geht darum,das Wirtschaft und Bevölkerung grundsätzlich verschiedene Interessen haben.
    Wer als Partei oder Politiker die Interessen der Wirtschaft vertritt,kann nicht die Interessen der Bevölkerung vertreten und das ist dann ein NoGo jedenfalls für mich.

    In erster Linie sollte eine Partei also die Interessen der Bevölkerung vertreten und das ist seltens der Fall.

    Die Linkspartei lasse ich mal wegen angeborener Dummheit außen vor.

    @MM
    In der Tat haben Linksradikale und Rechtsradikale vieles gemeinsam.
    Es ist bis auf das Komma identisch,lediglich einen Unterschied gibt es.
    Die Linken sind International,die Rechten national ausgerichtet – inhaltlich ansonsten identisch.
    Kapitalisten mögen beide nicht.

    • Natürlich haben Wirtschaft und Bevölkerung nicht grundsätzlich verschiedene Interessen, sondern die Wirtschaft ist eine gesellschaftliche Teilfunktion zur Befriedigung der Bedürfnisse der Bevölkerung, die allerdings aus Millionen Individuen mit partiell unterschiedlichen Interessen besteht. Entsprechend können einzelne Unternehmen bzw. deren Eigentümer und Manager teilweise andere Interessen haben als z. B. deren Arbeitnehmer, Kunden, Anwohner und natürlich Wettbewerber. Es gibt aber auch immer gemeinsame Interesse und gute Politik würde dafür sorgen, dass die abweichenden Interessen in einen produktiven Wettbewerb statt destruktive Umverteilungskämpfe gelenkt werden.

      • „… gesellschaftliche Teilfunktion …“, Herr Dilger, Ihre Texte klingen wie aus einem Lehrbuch abgeschrieben. Reine Theorie.

        Haben wir nicht schon genügend Politiker die Phrasen dreschen?

      • Das ist keine Phrase, sondern ein Abstraktionsniveau, welches Ihnen wohl nicht liegt, für Aussagen über „die Wirtschaft“ allgemein jedoch nötig ist.

    • @MT:
      Ihre Meinung zur Unterscheidung Rechts- und Linksradikaler teile ich.
      Ein Kapitalist ist übrigens jemand der von den Erträgen seines Kapitals lebt. So viele gibt es davon nicht.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s