Gedenken an den Aufstand des 17. Juni

Vor 60 Jahren wurde der 17. Juni zum Feiertag zum Gedenken an den ‚Aufstand des 17. Juni vor 60 Jahren‘ bzw. jetzt schon 61 Jahren, nämlich 1953, in der DDR und vor allem Ostberlin. 1990 wurde dieser Feiertag abgeschafft bzw. durch den willkürlichen 3. Oktober als „Tag der Deutschen Einheit“ ersetzt. Dabei wäre es auch heute noch wichtig, nicht zuletzt in der AfD mit ihren vielen Putinverstehern, an den Freiheitsdrang der Deutschen zu erinnern, der damals von sowjetischen Panzern gewaltsam unterdrückt wurde. Andernfalls wäre es schon seinerzeit zur deutschen Wiedervereinigung und nicht zum Mauerbau mit Schießbefehl gekommen, bis die friedliche Revolution von 1989 wegen des neuen Kurses von Michail Gorbatschow erfolgreich war. Vor ihm und den DDR-Bürgern habe ich größten Respekt, nicht aber vor der DDR-Führung oder den Machthabern im Kreml 1953 wie heute.

30 Gedanken zu „Gedenken an den Aufstand des 17. Juni

  1. Schade, dass Sie Ihren Beitrag dadurch entwerten, dass Sie den Aufstand vom 17.Juni 1953 mit Putin in Verbindung bringen, oder ist das mehr als humoristischer Beitrag gedacht ? Bei Ihrem ausgeprägten Verstand müsste ich sonst annehmen, dass es sich um einen Black- Out handelt. 1953 war Putin ebensowenig an der Welt-/Russlandpolitik beteiligt, wie z. B. Sie, Herr Dilger !
    Andernfalls könnten sie die vielen „Putin- Versteher“ in der AfD auch darüber informieren, dass Russland (die Sowjetunion) die Besatzungsmächte USA, England und Frankreich durch Minister Gromyko bereits am 10.03.1952 eine Note überreichen ließ, um Vorbereitungen zu einem Friedensvertrag mit Deutschland zu treffen. Die drei Westmächte kamen in dieser Frage bis heute nicht voran, sodass wir nach wie vor mit einem Waffenstillstandsabkommen zwischen den Besatzungsmächten und dem Deutschen Reich leben müssen. Man kann der SU nicht die (bewussten und gewollten) Versäumnisse der Westmächte vorwerfen. Die AfD- Mitglieder sind Afd- Mitglieder geworden, weil sie eben nicht jede Lüge der regierungsgesteuerten Medien glauben, weder was z. Zt. im Zusammenhang mit der Ukraine berichtet (gelogen) wird, noch was das Leugnen der Euro- Krise betrifft.

    • Präsident Putin ist natürlich nicht für Ereignisse von 1953 verantwortlich, aber er möchte explizit an sowjetische Traditionen anknüpfen, wozu die Unterdrückung anderer Völker innerhalb und außerhalb der Sowjetunion gehört. Entsprechend führt er auch Kriege innerhalb (Tschetschenien) und außerhalb (Georgien, Ukraine zumindest kriegsähnlich) seines Staates. Wenn man Stalins Vorschlag (Herr Gromyko wurde erst 1957 Außenminister) eines neutralen Deutschland in diesem Zusammenhang sieht, hätte es alle Deutschen die Freiheit gekostet. Auch heute sollte man sich von antiwestlicher Propaganda nicht täuschen lassen. Schließlich übersehen Sie die Bedeutung des Zwei-plus-Vier-Vertrages, der „anstatt eines Friedensvertrages“ geschlossen wurde und entsprechende Wirkung entfaltet einschließlich der Wiederherstellung der deutschen Souveränität.

      • Bitte keine Details zum Diskussionsthema machen. Gromyko war der Überbringer der entsprechenden Note an die Westmächte, ob er dazu „Aussenminister“ sein musste, steht nicht zur Debatte. Die angeblich sowjetische Tradition ist m. E. von Anfang an eine amerikanische Tradition gewesen und ist es heute noch, unterstützt durch die EU- Vasallen, im weitaus größeren Maße. Halten wir mal fest, dass der ursprünglich tatsächlich friedliche Maijdan erst durch das Einwirken USA- gesteuerter EU- Politik zum Tummelplatz für Terroristen und Mörder wurde und letztlich zu einer Regierung mit Nationalsozialisten geführt hat. Zwei Ziele verfolgt die EU im Auftrag der USA: geopolitische Osterweiterung der EU/Nato um Russland militärisch „im Griff“ zu haben; Sicherung der Bodenschätze (Öl, Gas, Sonstige) unter dem Schwarzen Meer, der Krim und der Ukraine ! Warum Sie das nicht sehen können/wollen, bleibt Ihr Geheimnis, ebenso, dass Sie deutsche Souveränität sehen, gesichert durch den 2 + 4- Vertrag. Dann könnten wir ja zufrieden mit der Merkelschen Alternativlos- Politik leben und bräuchten keine AfD !

      • Bitte verbreiten Sie auf meinem Blog keine russische Propaganda mehr. Die Präsidentenwahl hat gezeigt, dass sehr nationalistische Kräfte in Kiew keine Rolle spielen, während die russlandhörigen Separatisten gegen demokratische Wahlen sind.

        Die USA haben unter Präsident Bush jr. tatsächlich willkürlich Kriege vom Zaun gebrochen, doch unter Präsident Obama ist das Gegenteil zu beobachten, nämlich dass die USA ein Machtvakuum schaffen, welches andere mit Gewalt füllen.

        In Deutschland und für die AfD wäre es wichtig, nicht irgendwelche Minderwertigkeitskomplexe zu pflegen, sondern souverän die richtige Politik zu vertreten. Leider gibt es immer mehr Ablenkungsdiskussionen wie auch von Ihnen statt eine Konzentration auf die wirklich wichtigen Themen.

      • Na endlich, Herr Dilger, hat lange gedauert ….. Sie können mich getrost aus Ihrem Verteiler streichen. Bin nicht an Blogs interessiert, die ganz im Stil der Regierenden, Meinungsfreiheit unterdrücken wollen ! Da kann ich getrost die Öffentlich Rechtlichen oder eine der großen, den USA genehmen Tageszeitungen als Informationsquelle benutzen. Wenn wir in diesen Krieg um die Ukraine hingetrieben worden sind, dann kommen Sie mir bitte nicht mit „ich habe nichts gewußt“, das hatten wir schon mal in Deutschland.

      • Wenn Sie sich selbst für E-Mail-Nachrichten über neue Blogeinträge eingetragen haben, dann müssen Sie sich dort auch selbst wieder austragen. Mit Meinungsfreiheit oder deren Fehlen hat das übrigens nichts zu tun, dass ich meinen Blog moderieren und Ihre Kriegspropaganda hier nicht weiter haben möchte. Denn Sie dürfen Ihre Meinung natürlich anderswo verkünden, z. B. auf einem eigenen Blog, doch sollten nicht so tun, als wenn ausgerechnet Sie mit Herrn Putin für Frieden statt Eroberungskriege wären. Diese Begriffsverdrehung erinnert schon sehr an „1984“ von George Orwell.

    • Herr Schneppenheim, Sie haben meine volle Zustimmung! Wir müssen auch an die nun überflüssige UN-Feindstaatenklausel ran (Herr Dilger könnte hier mal als Thema gewählt werden).

      Herr Dilger, träumen Sie weiter vom angeblich realen Vorhandensein einer deutschen Souveränität, deren faktische Herstellung (zumindest des Versuches einer maßgeblichen Mitwirkung daran) eines der Hauptziele und wesentlichen Existenzgründe der AfD sein sollte. An diesem Beispiel kann man erkennen, dass Sie nicht die wirklichen Gründe und Kräfte einschätzen können, die letztlich dazu führten, warum es den Euro beispielsweise gibt, für dessen Abschaffung Sie ja lobenswerterweise sind.

      • Die UN-Feindstaatenklausel ist inzwischen obsolet. Mich wundert immer wieder, wie angebliche Patrioten durch falsche Rechtsauslegungen Deutschland schaden wollen. Wo sind Ihr Selbstbewusstsein und Freiheitsdrang? Wer sich für unsouverän hält, ist es in gewisser Weise auch, so wie umgekehrt Souveränität beansprucht und gelebt werden muss, statt nur auf dem Papier zu stehen.

        Der Euro war der Preis der Einheit und Souveränität Deutschlands. Doch entgegen Ihrer Auffassung wurde dieser Preis nicht ohne Gegenleistung bezahlt. Da jetzt auch den Franzosen dämmert, dass der Euro eine dumme Idee war, der sie stärker fesselt als die Deutschen, besteht Hoffnung, dass der Preis nicht mehr lange bezahlt werden muss, während die deutsche Souveränität bestehen bleibt oder durch Rückbau der EU sogar gestärkt wird.

      • Herr Dilger, Sie verwechseln bzgl. des gezahlten Preises „Euro“ Souveränität mit Wiedervereinigung.
        Wenn die UN-Feindstaatenklausel obsolet ist, sollte sie unverzüglich abgeschafft werden. Bitte veranlassen Sie gleich mal einen diesbezüglichen Antrag bei Herrn Obama. Vielen Dank im voraus.

      • Herr Obama hat im Moment wirklich andere Sorgen, während ich als normaler Bürger und AfD-Basismitglied da auch nicht mehr tun kann als Sie selbst. Warum wenden Sie sich nicht vertrauensvoll an unsere Kanzlerin oder hilfsweise die AfD-Abgeordneten im Europaparlament?

        Souveränität und Wiedervereinigung hängen miteinander zusammen, bitte schauen Sie in den Zwei-plus-Vier-Vertrag, insbesondere Artikel 7.

    • Lieber Herr Dilger,
      ich finde auch, dass es ein (zu korrigierender) Fehler war, den 17.Juni als Feiertag abzuschaffen. Noch etwas anderes im weiteren Zusammenhang mit der Wiedervereinigung:

      1. Es ist sehr bedauerlich, dass das Thema der Verbrechen des SED-Regimes so in den Hintergrund der öffentlichen Diskussion gerückt ist.

      2. Es ist sehr bedauerlich, dass man mit dem gleichen opportunistischen Verhalten mit dem Manche in der DDR erfolgreich waren, diese es nun auch im vereinigten Deutschland sind.

      • Die Abschaffung des 17. Juni als Feiertag hielt ich für einen Fehler. Trotzdem wäre es komisch, diesen Tag jetzt wieder zum Feiertag zu machen. Dagegen erscheint es mir fast zwingend, den geschichtsträchtigen 9. November zum Nationalfeiertag zu machen, während der 3. Oktober keine echte Bedeutung hat.

        Die z. T. vorhandene DDR-Nostalgie bis Glorifizierung halte ich für nicht gerechtfertigt. Allerdings war das SED-Regime nur eine Marionette der Sowjetunion. Als diese ihre schützende Hand nicht mehr darüber hielt, war es ganz schnell vorbei mit DDR und SED. Was die SED-Nachfolgepartei angeht, so ist sie für mich historisch viel zu vorbelastet, was aber eine Übereinstimmung in zahlreichen Inhalten nicht ausschließt. Diese ergeben sich wohl allein daraus, dass jeder unvoreingenommene Betrachter den Euro oder die Bankenrettung nur ablehnen kann.

      • Ich meine natürlich andere Leute als die Partei der Linken.

    • Schneppenheim steht leider für den typischen AfDler und warum soetwas nicht ausgeschlossen wird, ist nicht nachvollziehbar. Aber auch andere Stimmen hier zeigen, wie das Milieu geartet ist und belegt meine These von der Korrespondenz des linken Lagers mit dem der AfD. Das ist alles traurig, aber so ist es. Schändlich und politisch irre.

      • Wir wissen doch gar nicht, ob Herr Schneppenheim überhaupt AfD-Mitglied ist (so wie Sie auch keines mehr sind). Ich sehe auch kaum Linke in der AfD, aber leider zunehmend Vertreter eines rechten Weltbildes, was nicht weniger illiberal ist.

  2. Auch ich halte den 03 Oktober nicht für einen nationalen Feiertag. Vernünftigerweise wäre der 1. Sonntag im Oktober ein angemessener Tag für einen Nationalfeiertag. Wer unbedingt am Nationalfeiertag im Juni festhalten will, kann auch den 1. Sonntag im Juni nehmen. Wir haben in Deutschland zu viele Tage, die die Arbeitswoche zerteilen.
    Der Alternative für Deutschland würde es für die nächste Zeit gut zu Gesicht stehen, wenn sie sich nicht so viel mit Nebenkriegsschauplätzen beschäftigte, sondern sich um das Kernthema „die Abschaffung des Euro“ kümmern würde. Jetzt soll Deutschland auch noch teilweise das Stimmrecht in der EZB verlieren und Hr. Gabriel will die Stabilitätskriterien wieder aufweichen.
    Heinz-Josef Hecker

  3. Alternativ heißt sicherlich nicht, dass wir 60 Jahre lang jedes Jahr an einen Aufstand aus dem Jahre 1953 gedenken. Ich bin für die Einführung eines Nationalfeiertages mit jährlicher Änderung des Feiertaggrundes. Dann bekäme man auch mal die Gelegenheit jenen Dingen zu gedenken, an die sonst nicht gedacht werden kann.
    Jetzt haben wir schon über 60 Jahre an den Aufstand 1953 gedacht, welch eine gedankliche Zeitverschwendung. Das interessiert doch heute gar nicht mehr und bringt den jungen Menschen nichts mehr in die Erinnerung.
    Es gibt so viele historische Ereignisse denen man gedenken könnte, wenn der Gedenktag einmalig für diesen Tag zur Verfügung stehen könnte, unserem Nationalfeiertag. Wir würden gespannt sein, welchen Gedenkgrund der nächste Nationalfeiertag sein sollte, wir würden diskutieren, Vorschläge machen, das Volk wäre involviert, man würde miteinander reden und das Erlebte zu diesem Event erfragen. Man benötigt ein Komitee, welches einmal im Jahr zusammenkommt und den Gedenkgrund auswählt. So muss dieser nationale Feiertag nicht immer politisch motiviert sein, er muss auch nicht immer traurig sein, schließlich sei er ja ein Feiertag. Wer hat denn noch alternative Ideen? Unsere Partei ist doch für den Menschen da und nicht für die alten Zöpfe, die niemand mehr interessieren.

    • Das Gedenken an den 17. Juni 1953 wurde 1990 eingestellt und dafür ein künstlicher „Tag der Deutschen Einheit“ am 3. Oktober geschaffen. Die Idee eines variablen Gedenktages finde ich gar nicht so schlecht. Im Grunde gibt es jeden Tag etwas (Ge)Denkwürdiges und auch in diesem Blog greife ich das eher zufällig auf. Statt eines politischen Komitees könnte jedoch das Volk selbst über den Tag entscheiden. Dafür könnte man Onlineabstimmungen nutzen, selbst wenn diese nicht 100 % sicher sind (weshalb ich diese für Wahlen und wesentliche Volksentscheide leider nicht empfehlen kann). Vielleicht machen wir in der AfD den Anfang und diskutieren, was der wichtigste Gedenktag in 2015 sein wird. 2014 stehen für mich übrigens der 28. Juli und der 9. November ganz oben.

  4. Hallo Herr Hecker,
    gerne möchte ich Ihnen widersprechen, sich nur mit dem Thema „die Abschaffung des Euros“ beschäftigen zu wollen. Dieses Thema war der Anlass der Geburt aber unser Kind sollte doch wachsen und gedeihen. Ich freue mich für jede gesellschaftliche Alternative, und es gibt so vieles, was unserer Zusammengehörigkeit fehlt oder wieder fehlt. Genau das ist unsere Partei, ein Generator, dem ständig Energie zugeführt wird, um Energie zu erzeugen.

    • Dabei sollte jedoch das Ursprungsthema nicht vergessen werden. Wie wäre es mit einer Anti-Euro-Plattform in der AfD? Diese würde die politischen Flügel übergreifen, auch wenn diese Kernforderung leider nicht mehr von allen AfD-Mitgliedern und -Funktionären geteilt wird.

      • Es gehe soweit, das ich jedem den Austritt nahe legen würde, wer nicht (mehr) gegen den Euro wäre….

      • Die Einstellung ist mir sympathisch, doch leider wird die Eurokritik in der AfD schwächer, auch und gerade an der Parteispitze.

  5. Man kann es auch so formulieren.

    Weder was Russland,die USA noch Europa machen ist in Ordnung.

    Das die Russen im konservativen Lager so populär sind,liegt wohl an der sehr konservativen Ausrichtung der russischen Politik,was mir übrigens auch nicht gerade unsympathisch ist.
    Richtiger wird die russische Politik dadurch natürlich auch nicht,muß man wohl zugeben.

    Mir wären allerdings nicht so weit gefasste Themen lieber.
    Parteien und schlaue Köpfe mit weitsichtigen Zielen oder wirklich historisch bedeutenden Themengebieten,die sie so sehr beschäftigen haben wir mehr in Deutschland als wir brauchen.

    Wichtig ist,wo soll die Reise hingehen,mit Deutschland und mit Europa.
    Welche Probleme haben wir und wie wollen wir sie lösen,das ist die Kernfrage an die AFD.

    Ich will keine Partei wählen,nur weil sie nicht ganz so schlimm ist wie die anderen.
    Nicht böse gemeint,aber der 17 Juni ist nun wirklich jedem so ziemlich egal.
    Das haben wir schon in der Presse und im Bundestag und und.

    Wichtige Fragen sind:
    – Gender
    – Einwanderung wie gestalten
    – Euro und Europa
    – Ein schlankes Europa
    – Kriminalität und wie damit umgehen
    – Altersversorgung
    – Bankgeheimnis
    – Datenschutz
    – Zeitarbeit und Niedriglöhne
    – Freiheit und Regelungswahn ganz wichtig
    – Demographie dazu ein Link -> http://www.dfuiz.net/

    Also aktuell wichtige Themen und eben nicht geschichtlich bedeutende,weil das ist völlig uninteressant für den Bürger,davon hat er nichts außer BlaBla.

    • Haben wir wirklich mehr als genug „Parteien und schlaue Köpfe mit weitsichtigen Zielen“? Das Klimathema ist vielleicht eine langfristige Problematik, aber agieren die Parteien da wirklich weitsichtig und schlau? Bei den meisten anderen Themen wird ganz kurzfristig gedacht und gehandelt. Wer über den nächsten Wahltag hinausschaut, ist doch schon eine Ausnahme (die dann leider auch eher abgewählt wird). Aus der Geschichte lässt sich vielleicht etwas lernen, und sei es nur die richtige Proportion unserer heutigen Probleme.

      Ihre Themenliste erscheint mir recht ungeordnet. Die Themen sind unterschiedlich wichtig (und der Abstraktionsgrad ist sehr verschieden, z. B. Freiheit vs. Bankgeheimnis). Am wichtigsten erscheinen mir Fragen von Krieg und Frieden. Was unser Bundespräsident da kürzlich verzapft hat, ist unsäglich, doch auch die NATO-Gegner innerhalb der AfD spielen mit dem Feuer. Direkt dahinter kommt der Erhalt unseres Staates und unserer Demokratie, die massiv von den vielen Euroeuphorikern bedroht werden. Damit verbunden ist die Eurothematik, die Staatsfinanzen und Wohlstand gefährdet. Alle drei Hauptprobleme sind selbstverschuldet und wären relativ leicht lösbar, wenn es nicht an politischer Weitsicht und dem nötigen poltischen Willen fehlen würde, leider z. T. auch in der AfD. Nicht ganz so dramatisch, aber schwerer zu lösen sind dann reale Probleme wie die Folgen des demographischen Wandels, die Sicherung der Altersversorgung, Jobs für Geringqualifizierte oder die Integration von Zugewanderten. Themen wie Frauenquote, Inklusion oder mangelnder Datenschutz sind hingegen wieder rein selbstverschuldet durch die Politik und von der objektiven Bedeutung her nachrangig (was nicht bedeutet, dass sie nicht trotzdem wichtig wären).

      P. S.: Es gibt noch ein politisch erzeugtes Hauptproblem, nämlich die sogenannte Energiewende, die Unsummen kostet und zugleich unsere Energieversorgung gefährdet.

  6. Die Themen sind gar nicht so ungeordnet,da sie ineinander übergreifen.
    Zum Beispiel Demographie;Gender,Frauenqoute,Geringverdiener und Altersversorgung greifen ineinander und addierend über.

    Nochmal,man muß mindestens über fünf Ecken denken um ein Ergebnis zu erhalten und nicht wie sie selber sagen nur kurzfristig.

    Es ist aber schwierig sich mit ihnen auszutauschen.
    Das könnte daran liegen das sie liberal und ich konservativ bin,oder das sie Wissenschaftler und ich Techniker bin.

    Ich finde schon das es mit ihnen schwieriger ist auf einen Konsens zu kommen als mit einem Konservatven.

    Wobei das ja auch nicht so schlimm ist,wir wollen uns ja austauschen.

    Jedenfalls sind mir greifbare und aktuelle Propbleme wichtiger, als historische Ereignisse.

    • Je weiter Positionen auseinander liegen, desto schwieriger ist es, zu einem Konsens zu kommen oder auch nur einander zu verstehen, statt aneinander vorbeizureden. Trotzdem ist eine Verständigung bei beiderseits gutem Willen möglich, da wir auf partiell gemeinsame Erfahrungen, die gleiche Sprache und Logik zurückgreifen können. Ohne guten Willen scheitert hingegen jede Kommunikation, selbst wenn die Positionen sehr ähnlich oder sogar bei genauerer Betrachtung gleich sind.

      Für die Tagespolitik sind natürlich aktuelle Probleme viel wichtiger als historische Ereignisse, die man ohnehin nicht mehr ändern kann. Doch man kann solcher Ereignisse gedenken und erkennen, dass es bestimmte Muster im Verhalten von einzelnen Menschen und großen Gruppen sowie Organisationen gibt. Es ist nicht alles neu und vollkommen anders als früher (aber natürlich auch nie genau gleich). Nur wer bereit ist, aus vergangenen Fehlern zu lernen, vermeidet diese in der Zukunft.

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