Zentralbanken sind natürliche Monopole

Ein Monopol liegt vor, wenn es nur einen einzigen (dominanten) Anbieter eines Gutes gibt. Ein Monopol muss nicht global, sondern kann auch lokal sein, etwa wenn nur ein Bäckerladen in einem Ort existiert. Weiterhin kann ein Monopol durch den Staat verliehen werden, wenn er andere Anbieter verbietet. Es kann sich aber auch um ein sogenanntes natürliches Monopol handeln, wenn ein einziger Anbieter effizienter ist als zwei oder mehr. In einem kleinen Ort lohnt sich vielleicht nur der Betrieb von einem Bäckerladen, wie man auch nicht zwei Kanal- oder Telefonnetze nebeneinander braucht. Bei bestimmten Internetdienstleistungen könnte ein Anbieter weltweit am günstigsten sein.

Wie verhält es sich nun mit den Anbietern von Geld? In einem bestimmten Wirtschaftsraum ist eine Sorte Geld bzw. eine Währung praktischer als mehrere verschiedene. Geld ist vor allem ein Transaktionsmittel. So wie Geschäfte mit Geld leichter sind als reine Tauschgeschäfte, so sind Transaktionen in einer Währung leichter, als wenn ständig noch die Währungen gegeneinander getauscht werden müssen. Entsprechendes gilt für Geld als Wertmaßstab, da man dann für jedes andere Gut nur einen Preis lernen muss und nicht mehrere verschiedene. Nur bei der Wertaufbewahrungsfunktion gibt es zahlreiche Substitute, die ihrerseits aber kein Geld sein müssen.

Innerhalb eines Wirtschaftsraums wird sich deshalb auch ganz ohne staatlichen Zwang ein Geld durchsetzen. Zentralbanken sind dementsprechend natürliche Monopole. Dabei könnte theoretisch der relevante Wirtschaftsraum die ganze Welt sein, also ein globales Geld am besten. Beim Welthandel ist dementsprechend der Dollar die Leitwährung, in der die meisten Verträge geschlossen und gegen welche die übrigen Währungen getauscht werden.

Doch wozu gibt es dann überhaupt die anderen Währungen? Zentralbanken geben nicht nur Geld aus (genauer Zentralbankgeld, mit dem Geschäftsbanken z. B. Giralgeld schöpfen können), sondern sie können damit auch Geldpolitik betreiben. Außerdem erlauben es verschiedene Währungen, dass sich die Kurse zwischen ihnen ändern und damit alle heimischen Preise und Löhne zugleich gegenüber ausländischen angepasst werden können. Das sind ihrerseits Vorteile einer eigenen Zentralbank, weshalb jedes souveräne Land eine solche haben sollte.

Ausgenommen sind nur sehr kleine oder aus sonstigen Gründen mit anderen Ländern extrem verflochtene Staaten. Wenn mehr Geschäfte mit Ausländern als Inländern getätigt werden, bietet sich die Übernahme von deren Währung an. So verflochten ist aber weder die Weltwirtschaft noch die Eurozone, weshalb die Einführung des Euro ein Fehler war, so wie umgekehrt Währungswettbewerb innerhalb einzelner Länder nicht viel bringt, sondern am Ende zu wieder einem Geldanbieter führt. Dieser kann dann auch gleich staatlich sein, um die Monopolgewinne abzuschöpfen und die Geldpolitik möglichst im öffentlichen Interesse zu betreiben. Das schließt die heilsame Wirkung von potentieller Konkurrenz nicht aus, weil dann die staatliche Zentralbank nicht beliebig schlecht arbeiten kann.

37 Gedanken zu „Zentralbanken sind natürliche Monopole

  1. Pingback: Zentralbanken sind natürliche Monopole | FreieWelt.net

  2. Wobei die Festlegung eines gesetzlichen Zahlungsmittels schon sinnvoll ist. Allerdings nicht als „Zwangszahlungsmittel“, sondern lediglich als Definition eines Standards, wenn die Vertragsparteien keinen anderen Standard unmissverständlich festgelegt haben.

    • Das ist richtig und in Deutschland (inzwischen) auch der Fall. Wir dürfen Verträge in jeder Währung schließen, doch in der Regel läuft es innerhalb Deutschlands auf den Euro hinaus. Nur wenn dieser für den täglichen Zahlungsverkehr ganz große Nachteile hätte, würde man davon abweichen.

  3. Zu erwähnen ist noch, dass eine stark inflationäre Währungspolitik oder unsichere politische Rahmenbedingungen und dem damit verbundenen Vertrauensverlust in die lokale Währung zu einer – dann häufig auch unerlaubten – Zweit- und Drittwährung führen kann. Im Iran ist der Dollar z.B. lieber gesehen als die eigene Währung.

  4. Die passende Antwort kann man hier nachlesen: http://cafeliberte.de/herzlich-willkommen/
    Es gibt keine „natürlichen Monopole“, da ist etwas nur um die Eingriffe und Gesetze von Staaten und Parteien zu rechtfertigen…

    Und es ist auffallend dünn, wenn man sieht, daß es Gesetze bedarf um diese (un)natürliche Monopol zu schützen. Wie hier geschrieben:
    http://www.freiewelt.net/zentralbanken-sind-naturliche-monopole-10029848/#comments

    kann ich nur heilfroh sein, niemals meiner AfD die Stimme gegeben zu haben. Und wenn es noch etwas gebräucht hätte es zu lassen, dieser absolut unzutreffender Eintrag hätte es „gebracht“.

    • Ihre Antworten (hier und verlinkt) sind reine Polemik. Wie wäre es mit Argumenten? ‚Natürlich‘ gibt es natürliche Monopole im definierten Sinne, also wo ein Anbieter effizienter ist als zwei oder mehr. Ein Tauschmittel ist auch effizienter als mehrere verschiedene. Schließlich wird Ihnen das zu verwendende Tauschmittel gar nicht vorgeschrieben. Warum bezahlen Sie nicht alles mit Goldmünzen, wenn Sie das besser finden? Das ist nicht verboten, aber für Ihre Tauschpartner ungünstiger, so dass sie einen Zuschlag verlangen werden, der es selbst Ihnen attraktiver erscheinen lässt, die Goldmünzen erst in Euro zu tauschen und dann damit einzukaufen.

      • Es ist nicht Verboten mit Goldmünzen zu bezahlen. Dann googlen Sie vielleicht mal Bernard von NotHaus der in den USA Privat den Goldgedeckten Liberty Dollar rausgegeben hat. Der Mann sitzt jetzt wegen Terrorismus im Knast. Weil er dem (Natürlichen Monopol) Konkurrenz machen wollte. Soviel dazu das es nicht Verboten ist. Es gibt auch in Deutschland einige Regionalwährungen das Stimmt wohl, aber die sind alle Euro gedeckt, und sind keine wirkliche Gefahr für Zentralbanken. Das einzige was man damit machen kann, ist ein paar Steuern Sparen. Die Zentralbank ist mit sicherheit kein Natürliches Monopol sie hat absolut nix mit Marktwirtschaft am Hut. Das fängt schon beim Planwirtschaftlich festgesetzen Leitzins an der überhaupt nix mehr mit der Realität zutun hat. Sie kann eigentlich machen was sie will weil sie das Monopol auf Geld hat und dies vom Staat verliehen bekommen hat sprich Gesetzliches Zahlungsmittel. Jeder der ein besseres Geld anbieten will wird weg gesperrt wie man am Nothaus beispiel erkennen kann. Ein Anbieter ist effizienter woher kommt die Weißheit gibt genug beispiele in der Geschichte die das gegenteil beweisen. Z.b die Mark Banco aus Hamburg die 100% Silbergedeckt war und hauptsächlich von Kaufleute benutzt wurde und 250 Jahre hohes Ansehen in der Welt genoss. Daher kommt übrigens der Name Mark der darmalige Kaiser hat den Name übernommen weil er den schein waren wollte das dass neue Geld genau so gut ist wie die Mark Banco. Und was darmals im halben Mittelalter wunderbar funktioniert hat soll also in unsere heutigen hochtechnologischen Welt nicht mehr funktionieren ? Wo in Sekunden schnelle einfach mal die Wechselkurse usw umgerechtnet werden können ? gruß Andre

      • Den Fall kannte ich bislang nicht und die genaue Rechtslage in den USA ist mir auch nicht bekannt. Doch wenn ich das jetzt richtig gelesen habe, sitzt der Herr nicht wegen Terrorismus im Gefängnis, sondern wegen Geldfälschung, weil sein Liberty Dollar dem US-Dollar zu ähnlich war. Es bestehen große Unterschiede dazwischen, ob jemand Geschäfte in anderen Währungen abschließt, was zumindest in Deutschland jetzt völlig legal ist, ob er eine eigene Währung herausgibt oder ob er eine bestehende Währung fälscht.

        Dass bzw. ob Zentralbanken natürliche Monopole sind, hat erst einmal gar nichts mit dem Verhalten der heutigen staatlichen Zentralbanken zu tun. Telefonnetze, zumindest die jeweils letzte Meile in die Häuser, sind z. B. auch natürliche Monopole, ob sie nun die gute alte Post betrieben hat, jetzt die Telekom oder in anderen Ländern rein private Telefongesellschaften.

        Geld aus Edelmetallen ist übrigens kein natürliches Monopol und kam regelmäßig ohne Zentralbank aus, die höchstens den Edelmetallgehalt zertifizierte. Es gibt nämlich viele Anbieter (neuer) Edelmetalle, jede Goldmine (oder je nach Standard Silbermine) und selbst jeder Goldschürfer gehört dazu. Allerdings werden reale Ressourcen beim Gewinnen von Edelmetallen verbraucht und diese bestimmen letztlich den Wert eines solchen Geldes.

      • Warum soll ich Argumente bringen wenn Sie doch auch nur polemisieren? Und nein ich kann nicht einfach in Gold bezahlen, ich kann vielleicht Verträge auf Gold abschließen, wenn aber die Gegenseite nicht will MUSS ich auf Euro umsteigen und das kann ich dann vor Gericht einklagen. Wenn Sie möchten lesen Sie es in Geldsozialismus von Baader durch.

        Und da wir gerade dabei sind, erläutern Sie mir nur EIN natürliches Monopol, was ohne staatliche Flankierung besteht. Es gibt ganz klar ein Monopol für die Zentralbanken, was definitiv so in den Gesetzen etabliert wird das hat mit „natürlich“ nichts zu tun. Wenn es natürlich wäre, bräuchte es wohl kaum eine gesetzliche Flankierung, und das sind Argument, während Ihre natürliches Monopol genau das ist was Sie mir vorwerfen: Polemik pur

        Und ja Ihre Lösung ist genau die Lösung die man angehen muß will man nicht Euro benutzen. Der Euro kann wie jede Fiat-Währung nur als Tauschmittel dienen, Wertaufbewahrung gibt es damit nicht.

      • Kann es sein, dass Ihnen der Unterschied zwischen Polemik und sachlicher Argumentation nicht klar ist? Sie müssen meine Argumente nicht gut finden, aber in einer sachlichen Auseinandersetzung mit anderen Argumenten darauf kontern und nicht allein mit persönlichen Angriffen und Unterstellungen. Im Übrigen hat das Programm hier Ihren Beitrag automatisch als Spam einsortiert, was ich dann händisch geändert habe.

        Es ist nicht (mehr) richtig, dass Sie Euro akzeptieren müssen, wenn Sie vertraglich etwas anderes vereinbart haben. Doch selbst wenn, könnten Sie die Euro sofort in das Gewünschte umtauschen. Im Übrigen ist die Funktion als Tauschmittel der wesentliche Zweck des Geldes. Zur Wertaufbewahrung gibt es besser Geeignetes, zumal das Horten von Geld negative Auswirkungen auf seine Funktion als Tauschmittel haben kann.

        Es gibt durch staatliche Regulierung begründete Monopole, doch bei natürlichen Monopolen ist es umgekehrt, dass die Regulierung der Monopoleigenschaft folgt und nicht deren Ursache ist. Es ist z. B. ineffizient, in jedes Haus zwei oder fünf verschiedene Telefonleitungen, Wasser- oder Stromanschlüsse zu legen. Von A nach B baut man auch besser eine Autobahn, ggf. eine breitere, statt drei konkurrierende. In einem kleinen Ort braucht man nur einen Bäckerladen, falls überhaupt. In einer Sportart ist ein Weltmeisterschaftswettbewerb optimal, nicht bis zu vier wie beim Boxen. Im Internet gibt es für vieles ganz ohne Regulierung jeweils genau einen dominanten Anbieter, was kein Zufall ist. Schließlich ist das Gewaltmonopol des Staates auch kein Zufall. Im Kleineren bildet sich das auch in einem Bürgerkrieg, im Anarchismus oder bei der Mafia heraus, dass immer eine Gruppe ein Gebiet kontrolliert.

  5. Kleine Ergänzung. Was steht hier oben im Blog: „Es gibt immer Alternativen.“ In der Tag die gibt es un zwar allemal für ein Zahlungsmittelsystem, was den Namen Geld nicht verdient.

      • Ich verwende das gesetzliche Zahlungsmittel Euro, weil ich muß. Und keine „Wahl“ habe. Ist doch ganz einfach, sie gestehen mir meine Geldwährung zu und Sie können alle davon überzeugen auf die „neue bessere Fiat-DM“ zu wechseln.

        Und dann werden wir in ein paar Jahren schauen welches Geld in der Wertaufbewahrung besser abgeschnitten hat.

        Der US-Dollar hat seit 1913 96 % seiner Kaufkraft verloren, die DM in Ihre Zeit 70 %.

        Und einen Schuldschein Geld zu nennen ist leider heute zu üblich.

      • Welche Rolle spielt es bei den täglichen Transaktionen, ob das verwendete Geld im Laufe von 100 Jahren 96 % seiner Kaufkraft verliert? Das sind pro Jahr nur wenige (gut drei) Prozent und im Laufe eines Tages ist das gar nicht messbar. Bei mehrjährigen Verträgen einschließlich Krediten wird die zu erwartende Inflation einfach eingepreist.

  6. „Zentralbanken sind natürliche Monopole“

    Das heisst natuerlich nicht, dass die Zentralbank eines Waehrungsraums der Monopolanbieter des Geldes ist. Nur ein kleiner Prozentsatz des Geldes kommt von der Zentralbank und wird von ihr gedruckt.

    Jede Bank kann durch einen neuen Kredit neues Geld in Umlauf bringen. Die Zentralbank kann das nicht beeinflussen, und nur versuchen durch ihre Zinspolitik die Inflation (und indirekt die Kreditpolitik) zu steuern.

    Festzuhalten ist, dass Geld hauptsaechlich von Kreditinstituten durch Kredite in die Wirtschaft kommt. Ohne Kredite gaebe es kein Geld! 80% bis 97% des Geldes ensteht nur, indem es erst mal durch einen Kredit erzeugt wurde.

    „Innerhalb eines Wirtschaftsraums wird sich deshalb auch ganz ohne staatlichen Zwang ein Geld durchsetzen.“

    Wie zum Beispiel Zigaretten vor der Waehrungsreform nach dem letzten Weltkrieg!

    Geld setzt sich am leichtesten durch wenn der Staat es annimmt, um Steuerschulden zu stunden..

    „Dieser [Geldanbieter] kann dann auch gleich staatlich sein, um die Monopolgewinne abzuschöpfen und die Geldpolitik möglichst im öffentlichen Interesse zu betreiben“

    Das waere natuerlich schoen, wenn das so waere, aber, wiegesagt, ueber 80% des Geldes ensteht bei den Banken die Kredite ausgeben, und die sich damit diese „Monopolgewinne“ vereinnahmen.

    Geldpolitik im oeffentlichen Interesse waere Geld einfach zu drucken, um oeffentliche Investitionen zu finanzieren – ohne die Inflation anzukurbeln, natuerlich.

    Der Vorteil einer Zentralbank ist auch dass ihr nie das Geld ausgehen kann. Ein Staat der seine eigene Zentralbank hat, kann nie Pleite gehen. (Solange Kredite nur in der eigenen Waehrung ausgegeben werden).

    • Das ist richtig, Zentralbanken sind nicht die einzigen Anbieter von Geld, sondern von Zentralbankgeld. Die Geschäftsbanken sind allerdings darauf angewiesen und können auch sonst bei der Geld- und Kreditschöpfung restringiert werden, was vielleicht viel stärker erfolgen sollte als gegenwärtig (ohne die Summe der Kredite insbesondere an Unternehmen zu reduzieren). Auch die Extragewinne der Banken aus ihrer Geldschöpfung könnten (weg)besteuert oder von vornherein verhindert werden. Aber wenn das Geld einfach gedruckt und vom Staat direkt verausgabt würde, gäbe es schnell kein Halten mehr und damit dann eben doch hohe Inflation. Allerdings ist das heutige System alles andere als ideal, auch schon ohne den Euro, der jedoch alles noch schlimmer macht, da nun z. B. Staaten in der Eurozone doch insolvent werden können oder umgekehrt andere Staaten für sie aufkommen müssen und sei es indirekt durch Verzicht auf den vollen Wert ihrer Zentralbank.

      • „Aber wenn das Geld einfach gedruckt und vom Staat direkt verausgabt würde, gäbe es schnell kein Halten mehr und damit dann eben doch hohe Inflation.“

        Kann ich mir nicht vorstellen. Der Staat kann sich ja auch nicht einfach Geld leihen. Dafuer gibt es ja definierte Grenzen EU weit, und teilweise auch innerhalb der Mitgliederstaaten.

        Der Euro Raum hat hier sogar einen grossen Vorteil, wegen der Monopolstellung der EZB. Die EZB koennte Geld einfach drucken und es zur Kreditstundung der Staaten zu Verfuegung stellen. Die EZB, deren Aufgabe es ja hauptsaechlich ist Inflation unter 2% zu halten, sollte das langsam aber stetig machen, bis diese Inflationsgrenze erreicht wird.

  7. Bei allem Respekt, Herr Dilger: selten so einen Unsinn gelesen.

    „Zentralbanken sind natürliche Monopole.“

    Nein. Zentralbanken sind staatlich institutionalisiert. Es gibt logischerweise keinen wesentlichen Wettbewerb, da der Staat ein „gesetzliches Zahlungsmittel“ definiert. Jeder Gewerbetreibende steht im Kontrahierungszwang, er ist per definitionem verpflichtet, das gesetzliche Zahlungsmittel anzunehmen.

    Dass es unter diesen Umständen zu einem Monopol kommt, ist nicht weiter erstaunlich. „Natürlich“ ist es aber auf keinen Fall.

    • Zentralbanken sind auch staatlich institutionalisiert, doch das widerspricht keineswegs der Aussage, dass es sich um natürliche Monopole handelt. Es gibt hinsichtlich des Zentralbankgeldes keinen Kontrahierungszwang, sondern nur einen Annahmezwang, der jedoch vertraglich abbedungen werden kann. Wir können durchaus Geschäfte unbar, in fremden Währungen oder in Gold vereinbaren und dann abwickeln, wenn wir das wollen.

      • Das ist doch blanke Theorie. Ich stelle mir gerade vor, wie ich meinen Kunden eine Abdingungserklärung zukommen lasse und ihnen erkläre, dass ich in Zukunft nur noch Krügerrand annehme.
        Das de-facto-Monopol des gesetzlichen Zahlungsmittels macht eine Etablierung von Konkurrenz-Währungen praktisch unmöglich. Das Beispiel Bitcoin zeigt ja, wie unliebsame Mitbewerber, wenn sie zu stark zu werden drohen, mit aller Macht rausgedrängt werden.
        Wenn der Geldsozialismus tatsächlich so toll und überlegen ist, stellt sich mir die Frage: warum dann nicht einfach Konkurrenz zulassen. Dann entscheidet der Souverän Kunde, welche Währung er benutzt.

      • Die Konkurrenz ist doch zugelassen, nur faktisch erscheint sie Ihnen selbst als blanke Theorie. Bitte denken Sie noch einmal darüber nach, warum Sie keine Verträge in Krügerrand abschließen, obwohl Sie das dürften. Bitcoin wurde nicht mit aller Macht rausgedrängt, sondern leidet an einigen Betrügereien, was auch anderen Währungen droht, sowie einer absoluten Mengenbeschränkung. Das macht Bitcoins nicht zu einem idealen Tauschmittel (Geld), sondern höchstens einem Mittel zur Wertaufbewahrung.

    • Schauen Sie sich diese Länder an. Diese sind entweder ziemlich klein mit starker Vernetzung in einen anderen Währungsraum oder ihre nationale Währung ist ziemlich kaputt. Wenn ein größeres Land eine einigermaßen funktionierende Währung hat, verschwinden die anderen von selbst (außer an Schnittstellen wie dem Außenhandel oder in Touristenhochburgen). Es ist einfach praktischer und zugleich risikoärmer, die meisten Geschäfte in nur einer Währung zu tätigen.

      • Was ist denn daran bitte risikoärmer? Was bedeutet „risikoärmer“? Wenn ein Land eine einigermaßen funktionierende Währung hat, verschwinden die anderen von selbst? Ja, warum denn wohl? Haben Sie Ihre Steuer schon einmal in Dollar gezahlt? Nimmt Ihnen die jemand ab? Das basiert auf Zwang und hat mit Natürlichkeit nichts zu tun. Die anderen verschwinden auch nicht von selbst sondern werden von gewissen staatlichen Einrichtungen einfach nicht anerkannt. So ein Unsinn, den Sie von sich geben, ist ja unerträglich.

      • Wenn Sie eine Frage stellen oder inhaltlich etwas behaupten, antworte ich gerne darauf. Ihre anderen Kommentare sind jedoch reine Polemik, was kein Totschlagargument ist, sondern am fehlenden Inhalt liegt. Die Vertreter anderer Meinungen einfach zu beschimpfen, ist kein Argument, weshalb ich das auch nicht freischalte.

        Wenn Sie alle Geschäfte in einer Währung tätigen, sinkt Ihr Risiko, weil nicht eine Abwertung Ihrer Einnahmen gegenüber Ihren Ausgaben oder gar Ihren Schulden droht. Es ist richtig, dass der Staat die Steuern in seiner Währung verlangt, doch das ist noch kein hinreichendes Argument, diese ansonsten zu verwenden. Wenn Sie z. B. davon ausgehen, dass eine Goldwährung stabiler ist, könnten Sie alle Geschäfte in Gold tätigen und am Ende des Jahres ein paar abgewertete Euro eintauschen, um Ihre Steuer billiger zu begleichen. Wenn Sie bis Jahresende eine mögliche Aufwertung des Euro befürchten, könnten Sie auch immer nach jedem steuerpflichtigen Geschäft etwas Gold tauschen und in Euro zur Begleichung der Steuerschuld zurücklegen. Noch klarer wird mein Argument im Weltmaßstab, wo es keinen Weltstaat gibt, der irgendeine Währung bevorzugen würde. Trotzdem hat sich der US-Dollar als Leitwährung durchgesetzt, in der die meisten globalen Geschäfte geschlossen werden. Das schließt nicht aus, dass er von einer anderen Währung verdrängt werden könnte, doch der Euro hat sich als Konkurrenz nicht durchsetzen können.

  8. Pingback: 10.000 Yen | Alexander Dilger

  9. Aus dem Bauch heraus würde ich Ihnen zustimmen. Netzwerkeffekte können dazu führen, dass ein Anbieter am Markt für die Kunden sinnvoller ist als viele. Als Beispiel kan man die rasche Verdrängung von StudiVZ und WKW durch Facebook anführen.
    Allerdings bleiben noch Fragen. In der Mikroökonomik erklärt man die Existenz von natürlichen Monopolen damit, dass hohe Fixkosten verbunden mit sinkenden Grenzkosten zu steigenden Skalenerträgen führen. Große Anbieter können also billiger produzieren als kleine. Ist das hier auch der Fall? In Zeiten des elektronischen Zahlungsverkehrs sollten die Fixkosten sich doch in Grenzen halten.
    Außerdem sind die Markteintrittsbarrieren viel geringer. Im Prinzip könnte doch jede Volksbank und Sparkasse ihre eigene Währung einführen. Die natürlichen Monopole in klassischen Netzökonomien sind durch Markteintritte kaum bedroht. Es ist quasi unmöglich dem Netz der DB Konkurrenz zu machen. Im Bereich des Mobilfunks steht der Markteintritt mit eigenen Netzen nur Großkonzernen offen, die in der Lage sind erhebliche Investitionen zu stemmen. Ich ziehe jetzt daher noch einmal den Vergleich zu sozialen Netzwerken. Der ehemalige Platzhirsch StudiVZ wurde in kurzer Zeit durch Facebook verdrängt. Wer kann denn ausschließen, dass dem Monopolisten Facebook in Zukunft nicht das gleiche Schicksal widerfährt? Bei einem massiven Vertrauensverlust könnte dies ziemlich schnell der Fall sein. Wäre dies bei privaten Währungen nicht ähnlich? Könnte man dann noch von Marktversagen sprechen, das einen staatlichen Eingriff rechtfertigt?

    Selbst wenn man davon ausgeht, dass Marktversagen durch ein natürliches Monopol vorliegt, ist dies keine hinreichende Bedingung für das Auftreten des Staates als Wirtschaftsakteur. Er kann sich auch auf die Regulierung beschränken. Bei uns ist dies z.B. beim Telekommunikations, Strom- und Gasnetz durch die Bundesnetzagentur der Fall.
    Gibt man als einzige Zielvorgabe die Preisstabilität vor, kann ich mir ein stark reguliertes privates Bankensystem durchaus vorstellen. Chile hat damit im 19. Jahrhundert beste Erfahrungen gemacht. Geldangebot und Geldnachfrage hielten sich im Banca Libre die Waage, die Inflation war auf extrem niedrigen Level konstant. Eine Vorgabe für die die Anbieter privater Währungen war in Chile übrigens die unbeschränkte persönliche Haftung der Bankgeschäftsführer. Das hat sich als wirksame Methode erwiesen, um das Geldangebot nicht über die Nachfrage hinaus auszuweiten und damit das Vertrauen in die jeweilige Währung zu erschüttern.
    Verfolgt man allerdings auch andere Ziele wie Beschäftigung, Wachstum oder sogar Staatsfinanzierung ist die private Bereitstellung von Währungen ungeeignet. Ein persönlich haftender Banker würde wohl kaum die Geldmenge der eigenen Währung ausweiten um damit Staatsanleihen von bankrotten Staaten zu kaufen.

    • Hohe Fixkosten können ein Grund für die Existenz eines natürlichen Monopols sein, die Netzwerkeffekte sind ein anderer, der bei Zentralbanken vermutlich wichtiger ist und bei Facebook ausschlaggebend. Ein soziales Medium oder auch Geld, welches Sie alleine verwenden, macht offensichtlich überhaupt keinen Sinn, doch auch zu zweit oder dritt ist der Nutzen äußerst eingeschränkt. Sie wollen Facebook oder den Euro, nicht weil diese grundsätzlich besser wären als die Alternativen, sondern weil (fast) alle ihre Freunde bzw. Tauschpartner das verwenden. Entsprechend kann es übrigens zu einem abrupten Wechsel kommen, wenn sich ganz viele umentscheiden.

      StudiVZ war eine reine Facebook-Kopie, die jedoch über mehrere Jahre lokale Netzwerkeffekte ausnutzen konnte mit viel mehr deutschsprachigen Nutzern als Facebook. Facebook selbst verdrängte MySpace, welches nicht mehr cool genug erschien, was jetzt Facebook selbst drohen könnte. Es stimmt schließlich, dass die Regulierung eine Alternative zum staatlichen Betrieb von natürlichen Monopolen darstellt. Auch Facebook wird inzwischen reguliert, vermutlich eher zu wenig als zu viel.

      Ganz am Anfang sollten sich neue Technologien und Produkte wohl frei entfalten dürfen, doch nach den ersten Skandalen und ab einer gewissen Größe sowie der Nutzung durch viele unerfahrene Laien kann sich der Staat dieser Aufgabe gar nicht entziehen, da man hierzulande ohnehin nach ihm rufen und ihn verantwortlich machen wird, ob er die Sache nun betreibt, reguliert oder einfach laufen lässt.

      • Dass der Staat Rahmenbedingungen setzten muss, ist unbestritten. Mir ist nur nicht klar, ob Zentralbanken tatsächlich alternativlos sind. Ist dies wirtschaftshistorischer Konsens? Als vor ca. 100 Jahren überall auf der Welt Zentralbanken gegründet wurden, spielte progressives Gedankengut eine erhebliche Rolle. Geldschöpfende Zentralbanken ermöglichen einen viel größeren Einfluss auf die Wirtschaft, als es freie oder rohstoffgedeckte Systeme zulassen. Das wurde damals als großer Fortschritt verkauft. Heute wissen wir, dass Marktmanipulationen durch Zentralbanken Wirtschaftskrisen mitverursachen. Überwiegen die Vorteile dennoch die Nachteile?
        Die Bundesbank genoss bei der Bevölkerung höchstes Ansehen, weil sie eben auf Markmanipulationen weitgehend verzichtete und sich auschließlich auf die Preiswertstabilität zu beschränken versuchte. Sie wurde sogar als Bewahrer der Interessen des kleinen Mannes wahrgenommen und war in meinen Augen sogar die einzige Institution mit der lange Zeit überhaupt so etwas wie deutscher Patriotismus verbunden werden konnte. Zu Bundesbankzeiten musste man sich also über Alternativen keine Gedanken machen, da das System funktionierte. Das hat sich mit dem Euro und der EZB geändert. Die EZB spielt für alle sichtbar durch ihre Geldpolitik eine Rolle bei der Finanzierung maroder Staatshaushalte und ist Komplize bei der Sicherung der Gewinne der Großbanken. In beiden Fällen wird die Zentralbank missbraucht, um marktwirtschaftliche Mechanismen außer Kraft zu setzen. Ist das mittelfristig tatsächlich zum Vorteil der Volkswirtschaft und gibt es tatsächlich keine Alternativen dazu?

      • Das Argument ist doch nicht, dass es zu Zentralbanken keine Alternative gibt oder gar dass diese zwingend am besten wären. Mein Argument lautet (und auch das ist nicht unumstritten), dass eine Zentralbank in einem Währungsraum ein natürliches Monopol darstellt, also eine zweite (staatliche oder private) Zentralbank in demselben Raum ineffizient wäre und langfristig kaum Bestand haben dürfte. Trotzdem könnte natürlich bei freiem Wettbewerb eine Zentralbank durch eine andere verdrängt werden. Ebenso könnte sich ein Geld ohne Zentralbank durchsetzen, z. B. Gold.

        Bei der Bewertung von Zentralbanken bin ich der Auffassung, was jedoch eine separate These darstellt, dass diese mit Fiat Money einen Freiheitsgrad mehr haben als eine gold- oder rohstoffgedeckte Währung, der zum Guten oder auch Schlechten genutzt werden kann. Die DM war in mehrfacher Hinsicht besser als eine goldgedeckte Währung. Der Euro scheint mir klar schlechter zu sein als die DM, während der Vergleich mit Gold schwierig ist. In gewisser Weise wirkt der Euro für die südeuropäischen Länder wie Gold bzw. eine Fremdwährung, in der sie überschuldet sind. Die Rückkehr zu nationalen Währungen würde übrigens mehr Währungswettbewerb erlauben als jetzt, weil es mehr Währungen in einander überlappenden Wirtschaftsräumen gäbe.

      • Ich würde es begrüßen, wenn offener über Vor- und Nachteil des Fiat-Pecunia-Systems debattiert werden würde. Der Weisheit letzter Schluss scheint es definitv nicht zu sein.

      • Wir können hier gerne über die Vor- und Nachteile diskutieren, doch bitte möglichst sachlich. Dass man etwas insgesamt oder am Ende nach Abwägung aller Argumente ablehnt, heißt doch nicht, dass man alle Argumente dafür grundsätzlich ablehnen muss oder gar nicht mehr zur Kenntnis nehmen darf. Die Sache mit dem natürlichen Monopol ist noch ziemlich einfach, doch schon das Wort „natürlich“ scheint für viele in dem Zusammenhang völlig unverständlich zu sein. Schließlich sollten wir über reale Alternativen reden, nicht irgendwelche unkonkreten Utopien. Im Angebot hätte ich da a) Währungen aus Edelmetall (oder anderen geeigneten Wertgegenständen), b) Währungen mit (partieller oder kompletter) Deckung durch Edelmetalle oder andere Wertgegenstände, c) (staatliches oder privates) Fiat Money mit Kreditdeckung (wie z. B. den Euro), d) reines Fiat Money aus dem Nichts mit klarer Mengenbeschränkung (z. B. Bitcoins), e) reines Fiat Money ohne feste Mengenbeschränkung. Fällt Ihnen noch eine wesentliche Variante ein?

      • Wirtschaftswissenschaftliche Begriffe wie „natürliches Monopol“ führen leicht zu Missverständnissen. Weist man in einer Debatte über Studiengebühren darauf hin, dass Bildung kein „öffentliches Gut“ ist, bekommt der ein oder andere automatisch einen roten Kopf 😉
        Es kann einem sogar passieren, dass man als Verschwörungstheoretiker abgestempelt wird, wenn man auf die kreditgedeckte Geldschöpfung der modernen Währungen hinweist.
        Zu Ihrer Liste Liste kann ich nichts hinzufügen. a) dürfte in der heutigen Zeit in keinster Weise praktikabel sein und schon bei den Römern gab es Münzfälscher im staatlichen Auftrag.
        b) halte ich auch für obsolet. Eine rohstoffgedeckte Währung wird zwar der Wertaufbewahrungsfunktionen am besten gerecht. Ich finde aber den Gedanken absurd, dass Wachstum verschenkt wird, weil aufgrund von Rohstoffengpässen die Geldmenge nicht ausgeweitet werden kann.
        c) Ich finde die Idee des privaten Fiat Pecunia sehr interessant. Die wenigen Beispiele, die es dafür in der Geschichte gibt, scheinen wirtschaftlich erfolgreich gewesen zu sein und wurden aus rein politischen Gründen beendet. Die Banken, die eigenes Geld herausgeben, müssten natürlich hoch reguliert sein. Wie oben erwähnt müsste die persönliche Haftung der Geschäftsführer eine wesentliche Komponente sein. Das könnte neben dem Wettbewerb zu anderen Währungen disziplinierend wirken und Missbrauch verhindern. Es ist doch total absurd, dass man sich im jetzigen System als Geschäftsbank für 0,25% bei der Zentralbank Geld leihen kann und dies gleichzeitig risikolos für 4,75% an Griechenland verleihen kann, da Draghi angekündigt hat, kein Eurostaat ginge pleite. Hier wird doch marktwirtschaftliche Logik außer Kraft gesetzt, da bei Misserfolg die Handelnden mit keinen Konsequenzen zu rechnen haben.
        Da ich glaube, dass Keynsianismus langfristig nur in mehr Schulden mündet, halte ich es auch für verschmerzbar, dass im privaten Fiat Pecunia die Möglichkeiten der Geldpolitik stark beschränkt sind. Im Moment scheint es mir sogar wünschenswert. Es ist für mich einfach nicht einleuchtend wie eine Schuldenkrise mit Hilfe der Zentralbanken durch noch mehr Schulden gelöst werden soll.
        d) Im Prinzip sehr interessant, leider gibt es im Moment wohl noch große Probleme bei der Wertaufbewahrungsfunktion bei Bitcoins. Auch ist es mir suspekt, dass Pioniere sich neues Geld einfach errechnen können und an Späteinsteiger mit Gewinn weiterverkaufen. Immerhin stellt das Errechnen eine gewisse Leistung dar, wird mit der Zeit schwieriger und ist im Ergebnis begrenzt. Leider kenne ich mich damit aber zu wenig aus. Sollte das Ganze aber irgendwann technisch absolut vertrauenswürdig sein, ist es für mich definitv eine Alternative!
        e) hört sich total unseriös an 😉

  10. Bei den Nationalwährungen kommt hinzu, dass diese identitätsstiftend ist. Wer dem Währungsraum angehört, der gehört zur Gemeinschaft. Für Deutschland war die DM im hohen Maße identitätsstiftend, entsprechend stark fremdelt Deutschland mit dem EUR. Aber auch die Briten oder US-Amerikaner würden nicht auf ihre Währung zugunsten einer supranationalen verzichten wollen. Der EUR leidet in Hinblick auf seine Akzeptanz daran, dass dieser eben auch nicht identitätsbildend ist. Er wurde zwar mit der Intention eingeführt, Europa zusammen zu schweißen, aber er hat diese Erwartung bislang nicht erfüllt. Würde die DM wieder als Parallelwährung angeboten werden, dann wäre der EUR sehr schnell Vergangenheit.

    Man könnte sich natürlich überlegen, ob man eine “nationale” Währung anbietet. Insbesondere wenn die EZB ihre schlampige Währungspolitik fortsetzt und die Geldentwertung, bzw. deren Kombination mit den staatlichen Belastungen zur negativen Rendite führen, könnte eine solide private Währung eine Alternative werden.

    Geldanlagen in EUR sind zur Zeit wegen der Negativ-Rendite als Wertbewahrungsmittel offensichtlich ungeeignet. Die Frage ist, wann ist ein Zahlungsmittel als solches ungeeignet ? Wann kippt die Akzeptanz ? Mittelamerika, Balkan, aber auch Orient zeugen deutlich, dass ein Zahlungsmittel eben nicht nur als Wertbewahrungsmittel an Akzeptanz verlieren kann, sondern eben auch als Zahlungsmittel als solches.

    Die Frage ist also: Welche Kriterien sind die entscheidenden Kriterien für den point of break ? Welches Ausmaß an welchen Mängeln muss bestehen, damit die Akzeptanz einer Währung kippt ? Und: Wie stark muss die Alternative sind ? Was sind die Voraussetzungen und Mindest-Kriterien, damit sich eine private Alternative etablieren und die (europäische) Leitwährung gefährden kann ?

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