Eigener vs. fremder Möbeltransport und -aufbau

Heute habe ich den Tag damit verbracht, mit meinen Schwiegereltern Einrichtung fürs zukünftige Kinderzimmer abzuholen und aufzubauen (während meine Frau noch richtig gearbeitet hat). Trotz ihres viel größeren Wagens mussten wir zweimal durch ganz Dortmund hin und her fahren, da selbst kleine Möbel viel Platz brauchen, insbesondere wenn sie großzügig eingepackt wurden (z. B. schon zusammengebaute Schubladen in großen Kisten). Auch der Aufbau war langwierig und zumindest für mich schwierig. Meine Kernkompetenz liegt offensichtlich woanders.

Vielleicht hätte ich deshalb auch hier eine professionelle Lieferung und Montage bestellen sollen. Diese haben jedoch nicht nur einen monetären Preis, sondern auch andere Nachteile, da nicht nur bei der ehrenamtlichen Parteiarbeit Fehler passieren, sondern auch kommerzielle Großunternehmen mit vielen Profis und Erfahrung nicht alles richtig machen. So hatten wir Mitte November einige größere Möbel bei einem großen skandinavischen Einrichtungshaus bestellt, die letzte Woche geliefert werden sollten. Als ich am vereinbarten Liefertermin die umständliche Hotline anrief, um die Uhrzeit der Lieferung näher einzugrenzen, wurde mir mitgeteilt, dass die Lieferung gar nicht kommen würde, weil ein bestellter Artikel nicht auf Lager sei.

Warum wurden wir nicht vorher darüber informiert? Vor allem passt das nicht zu der Aussage im November, dass nur in dem Moment im Lager vorrätige Artikel später geliefert werden könnten, weshalb wir weitere Artikel eine Woche später gesondert kaufen mussten. Am nächsten Tag kamen dann übrigens wie ursprünglich vereinbart die Monteure, die man ebenfalls nicht informiert hatte, obwohl ich am Vortrag noch auf diesen Umstand hinwies. Bis jetzt haben wir keinen neuen Liefer- und Montagetermin.

7 Gedanken zu „Eigener vs. fremder Möbeltransport und -aufbau

  1. Hallo Alexander,
    dass ein Ökonumieprof ungeeignet für die Bauanleitungen von Ikea und Co ist, ist nicht so schlimm, selbst meine Kollegen und ich haben als Ingenieure Schwierigkeiten damit. Kundeninformationen über Liefertermine und Anlieferungen findest du bei Niederländischen Unternehmen, bei den meisten anderen läuft das nicht unter dem Oberbegriff Service.
    LG Herbert Sobierei

  2. Ein Kinderzimmer aufzubauen und einzurichten sollte richtig Spaß machen! Da Du ja jetzt viel Zeit hast, wird es bestimmt ein schönes Kinderzimmer. Ich wünsche euch auf jeden Fall viel ruhe und Gelassenheit, und das sich diese Tugenden auch jetzt schon auf euer Kind übertragen. In diesem Sinne eine schöne vor Weihnachtszeit.
    LG Hermann

    • Danke! Als Ökonom bin ich allerdings mehr an den Ergebnissen als an dem Weg dorthin interessiert. Der Aufbau war nur mäßig spaßig, das fertige Kinderzimmer gefällt mir hingegen umso besser.

      • Es sind schon andere Akademiker an Ikea gescheitert! Von wegen einfach! Der Slogan „lebst du schon oder schraubst du noch?“ ist sehr, sehr treffend. Ich denke da an unseren Badezimmerschrank, der uns gefühlte 5 Stunden Lebensqualität gekostet hat.

        Jedenfalls alles Gute für den Nachwuchs – wenn so läuft wie bei unserem Kleinen, wird er die Möbel in den nächsten drei Jahren eh‘ nicht brauchen!

        Liebe Grüße,
        Sandra Westernacher
        AfD Viersen

  3. Ich bin in derlei Dingen ebenso übersichtlich kompetent wie Sie. Daher habe ich bei meinem Umzug Ende letzten Jahres, war sozusagen ums Eck in 10km Entfernung, ein Fachunternehmen beauftragt für die, ähm, brachialeren Umzugsaspekte. Über eine einschlägige Internetplattform Angebote eingeholt. Die rangierten von 500€ bis 1200€ für dieselbe Leistung. Den Auftrag bekam einer mit einem mittleren Preis, aufgrund seiner Versicherungsbedingungen. Die brauchte es dann auch, da die dann tatsächlich einen teuren Spiegel geschrottet haben…

    Übrigens kaufe ich aus Überzeugung nix beim schwedischen Globalausbeuter-Möbelhaus, aber das muss jeder halten wie er will.

    Viel Freude im neuen Heim!

  4. Die beste Werbung für Ikea ist wohl : “ Schraubst Du noch , oder klebst Du schon ?
    Ich habe einmal ein Badezimmerschränkchen mit Spiegel erworben um in einer Wohnung den Stromzähler zu kaschieren. Ich widerspreche den hier abgegebenen Vorurteilen ( inclusive “ klebst du schon ? ) Wenn exakt nach Angabe , ohne eigenes Denken , jedes Bauteil verarbeitet wird , kann man die Sachen nur loben ! So behaupte ich mal :
    Zuviel gedacht und Sch…ande gemacht 😉 …hatte ich schon einmal an einem Nachttisch.

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