Jörg Burger als Sprecher

Jörg Burger, der zurückgetretene Schatzmeister, hat sich dankenswerterweise bereiterklärt, in einer Woche als Sprecher der Alternative für Deutschland NRW zu kandidieren. Ich kann ihn nur empfehlen, wie es auch Bernd Lucke tut (siehe dieses Interview),  und werde deshalb selbst nicht wieder antreten. Ich würde es, ebenfalls wie Herr Lucke, begrüßen, wenn auch sonst niemand vom amtierenden Vorstand wieder antreten oder gegebenenfalls gewählt würde, damit Herr Burger mit einem neuen Team den größten Landesverband geschlossen in die anstehenden Wahlkämpfe führen kann.

Streit im Landesvorstand ist schlecht, doch Streit mit dem Bundesverband und Politik gegen das Parteiprogramm sind noch schlechter, weshalb ich leider so handeln musste, wie ich es getan habe. Ich danke den Mitgliedern für ihr Vertrauen und Verständnis sowie das große konstruktive Engagement. Wir wollen eine bessere Politik für Deutschland und Europa statt Geld und Pöstchen durch die Politik. Deshalb wünsche ich Jörg Burger, seinem neuen Landesvorstand und der gesamten Partei viel Erfolg.

99 Gedanken zu „Jörg Burger als Sprecher

  1. Ich halte Burger für eine sehr gute Wahl.

    Aber mit der Aussage:

    „Ich würde es, ebenfalls wie Herr Lucke, begrüßen, wenn auch sonst niemand vom amtierenden Vorstand wieder antreten oder gegebenenfalls gewählt würde, damit Herr Burger mit einem neuen Team den größten Landesverband geschlossen in die anstehenden Wahlkämpfe führen kann.“

    kann ich mich gar nicht anfreunden. Wir sind doch eine Partei, die ALTERNATIVEN will!!!

    • Richtig, wir wollen Alternativen und nicht diejenigen, die am ganzen Schlamassel schuld sind und an ihren Posten kleben. Allerdings ist die Partei demokratisch verfasst. Die Mehrheit entscheidet, wer gewählt und ggf. abgewählt wird. Jedoch sage ich vorher, dass auch Herr Burger nicht als Sprecher erfolgreich sein kann, wenn der Vorstand ansonsten unverändert bleibt. Mit nur einem Problemfall wird er fertig, das ist mir anfangs mit Herrn Renner auch gelungen, selbst zwei gehen, doch zu viele erzwingen den eigenen Rücktritt.

      • Das ist natürlich richtig. Es sollte nicht als Werbung für Problemfälle verstanden werden. Idealerweise sollte es aber auf jeder Position (gute) Alternativen geben.

      • Für die Sprecherposition sehe ich momentan keine gute Alternative, weshalb ich Herrn Burger sehr dankbar bin, dass er kandidiert. Bei den anderen Positionen wird es wahrscheinlich gute und weniger gute Alternativen geben. Der Parteitag erkennt das hoffentlich und wählt von sich aus ein gutes Team für Herrn Burger.

      • Lieber Herr Prof. Dr. Dilger,
        in der vergangenen Nacht erst bin ich aus einem mehrwöchigen Urlaub zurückgekehrt und glaube nicht, was ich hier lesen muss.

        Nach Sichtung der Nachrichten verdichtet sich für mich der Eindruck von Intrigantentum gegen Sie, wie auch der von Einzelgängern innerhalb der AfD, die mit aller Gewalt – wohin auch immer – in die Politik wollen und unsere Partei dabei nur als Sprungbrett nutzen, anstatt sich für unsere Zielsetzungen konstruktiv einzusetzen. Es ist mir nicht plausibel, warum Sie dem Druck von Egomanen weichen und nicht mehr zur Wahl antreten wollen. Wir setzen bei unserem Spitzenkandidaten NRW auf Kompetenz, Menschlichkeit und charakterliche Eignung. Aus diesen guten Gründen habe ich mich als einer Ihrer Wahlkampfhelfer aus Überzeugung für Sie und unsere Partei in unterschiedlicher Weise anlässlich der Bundestagswahl 2013 mit ganzer Kraft eingesetzt… Ich bin nun nicht bereit, tatenlos zusehen zu müssen, wie unser fähigster Kandidat kampflos das Feld räumt. Ich hasse Intrigen.
        Herr Burger hat mit seinem sang- und klanglosen Rückzug als Schatzmeister unsere Partei in Stich gelassen. Er hat seinen Job nicht anständig zu Ende gemacht und damit in unfairer Weise eine Reihe von Fragen hinterlassen. So löst man keine Probleme! Als Führungskraft hat er versagt. Und nun schickt er sich an, als Sprecher der Alternative für Deutschland NRW zu kandidieren? Ich fasse es nicht. Bewerten möchte ich hier nicht seine fachspezifischen Kenntnisse, sondern einzig die moralische Haltung, die er dabei an den Tag legte. Bei allem Verständnis für Frustration und Ärgernisse geht man so weder mit seiner Partei, noch mit seinen Mitgliedern um. Ich kann weder seine Wahl zum Sprecher der Alternative für Deutschland NRW gutheißen, noch ihn in bevorstehenden Wahlkämpfen unterstützen.
        Wir appellieren an Ihre Willenskraft und fordern Sie im Sinne, Verfolgung und Durchsetzung parteilicher Zielsetzungen als unseren Spitzenkandidaten, Hoffnungsträger, und eine der Säulen der AfD auf, sich der bevorstehenden Wahl zum Sprecher der Alternative für Deutschland zu stellen. Dabei können Sie sich gelassen einer großen Mehrheit der Basismitglieder sicher sein. Wir, die Alternative für Deutschland, brauchen Sie. Wir glauben an Sie. Bei aller Objektivität ist für mich auch nicht erkennbar, dass Herr Prof. Dr. Lucke in dem Interview nun unbedingt Herrn Burger favorisiert. Das sehe ich anders. Dieser Mann wäre vor dem Hintergrund seines Versagens übrigens gut beraten, nicht zur Wahl anzutreten. Mehr als fragwürdig erscheint mir in diesem Poker auch der Herr Keith zu sein. Ihm unterstelle ich weniger politische Kompetenz, als denn finanzielle Motivation für seine Zukunftsfähigkeit in der Partei. Eine wahrhaft wackelige, unglaubwürdige und miese Agitation, die ich hier wahrnehme. Und auch Herr Dr. Michael Balke und Herr Ch. Romberg haben sich nicht unmissverständlich zu Gunsten von Herrn Dilger positioniert. Ich frage mich nun, ob den Herren überhaupt klar ist, welchen Flurschaden sie da angerichtet haben. Unserer Partei haben sie, aus meiner Sicht, jedenfalls keinen guten Dienst erwiesen.

        Die Mitglieder der Alternative für Deutschland bitte ich nun herzlichst, Herrn Prof. Dilger ihr Vertrauen auszusprechen und ihn als unseren Landeschef und ersten Sprecher zu bestätigen. Zu ihm gibt es qualitativ keine Alternative in NRW!

      • Danke für den Zuspruch! Allerdings sehen Sie Herrn Burger und seinen Rücktritt zu negativ. Jedenfalls werde ich nicht gegen ihn antreten, sondern bitte Sie und alle anderen Delegierten, ihn und insgesamt ein gutes Vorstandsteam zu wählen.

      • Ich denke es wird ein langer Parteitag werden… Persönlich war es mir bewusst, dass eine innerliche Reinigung stattfinden wird. Das es aber so große Differenzen bei der AfD-NRW, wie in der JA-NRW (die es nicht gibt) geben würde, hätte ich nicht für möglich gehalten. Ich kann Sie da in diesem Punkt auch völlig verstehen und teile Ihre Meinung zu dem Punkt zukünftige Zusammenarbeit. Dennoch müssen wir für unsere Werte einstehen. Wir dürfen die Leute, die sich nicht an die Satzung halten bzw. sogar möglicherweise Urkunden fälschen in der Partei halten. Sollen diese Personen lieber wieder in ihre Altparteien gehen und dort diesen Schaden anrichten.

        Aus diesem Grund verbleibe ich bei unserem Wahlslogan „Mut zur Wahrheit“.

        Liebe Grüße
        Christopher Krüger

    • Die Meinung von Philipp Ritz teile ich und finde die Haltung von Prof. Dilger auch nicht logisch. Aus der bisherigen Arbeit der Vorstandsmitglieder ergeben sich Erfahrungen, die eine Wiederwahl Einzelner nicht von vorn herein ausschließen. Die Chance zur Nutzung dieser Erfahrungen muss man der Alternative gegenüberstellen, mit einer komplett neuen Mannschaft wieder persönliche und sachliche Unverträglichkeiten einzuhandeln. Ich setze auf den Mut und die Ratio der Beteiligten, diese Erfahrungen offenzulegen.

      • Was ist unlogisch daran, nicht die wiederwählen zu wollen, mit denen es bereits überwiegend negative Erfahrungen gibt? Das ist natürlich eine subjektive Einschätzung und die Versammlung ist frei, demokratisch (nicht) zu wählen, wen sie möchte.

  2. Trifft dies auf Christian Rombeck zu? Der hat sich doch gar nichts zu Schulden kommen lassen und arbeitet permanent im Sinne der AfD. Versteh ich jetzt nicht so recht?

    • „[N]iemand vom amtierenden Vorstand“ war wohl etwas zu weitgehend. Herr Rombeck hat nichts Schlimmes gemacht und könnte von mir aus gerne wieder gewählt werden. Herr Hecker hat ein paar Fehler gemacht, allerdings unabhängig von den anderen und eher zu deren Missfallen; außerdem war er eine Weile krank. Herr Dr. Behrendt entscheidet unabhängig und an der Sache orientiert, nur leider nicht immer richtig (sei es politisch oder rein juristisch). Herr Rohlje arbeitet ordentlich im Bereich der Mitgliederverwahltung, hat aber wohl die Konflikte im Vorstand gar nicht verstanden und sich Herrn Dr. Balke angeschlossen, der sich leider besonders negativ entwickelt hat. Herr Keith folgt (fast) immer Herrn Renner, während Herr Pretzell vor allem gegenüber dem Bundesverband viel zu unversöhnlich war.

      • Heureka, endlich einmal Klartext, ich habe genau wie Herr Rohlje die Konflikte im Vorstand gar nicht verstanden und lange Zeit überhaupt nicht mitbekommen. Jetzt dämmert´s langsam und ich hoffe, das Stochern im Nebel hört bald auf.

      • @Rolf Werle: Ich nehme an dass Herr Dilger, solange er selbst eine Kandidatur erwog, ganz bewusst darauf verzichtet hat, Einzelpersonen beim Namen zu nennen und sich zu diesen zu äußeren, sofern sich dies vermeiden ließ.

      • Dass Herr Dr. jur. Behrendt „nicht immer richtig entscheidet“, kann ich bestätigen. Beispielsweise behauptete er am 25.10.2013 auf einer Kreismitgliederversammlung steif und fest, die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung bedürfe keiner Begründung. Auch saß er in aller Seelenruhe daneben als sich der Vorstand mal eben zwischendurch ohne jede Vorankündigung entlasten ließ. Im Wahlkampf ließ er an AfD-Infoständen Lose verkaufen. Er behauptete steif und fest, dies sei eine rechtlich einwandfreie Einnahmequelle für Parteien – bis der zuständige Schatzmeister den Losverkauf einige Wochen später aufgrund rechtlicher Bedenken untersagte.

    • Über Christian Rombeck sollte sich jeder selbst ein Bild machen. Die Junge Alternative für Deutschland, die er leitet, hat er nicht im Griff. Alle Veranstaltungen sollen gecancelt worden sein. Mit Schiedsgericht, Wahlwiederholung und allem Pipapo. Und es geht wohl weiter so. Die Wahlen wurden auf Termine in der Woche gelegt und fanden an Orten statt, die für die Jugend aus anderen Landesteilen schwer erreichbar sind. Dazu gehört er zur Pattex-Koalition, die bis zuletzt nicht begriffen hat, dass die Stunde für Neuwahlen geschlagen hat (wie Balke und Renner). Auf seinem Direktwahlplakat ließ er sich mit komischer Mütze und extrem legeren Klamotten abbilden. Seriosität sieht anders aus. Und so einen wollen wir noch einmal in den Vorstand wählen?

      • Meinen Informationen zufolge gibt es wohl im Januar mittlerweile die 4. Mitgliederversammlung mit den 4. Neuwahl der Jungen Alternative NRW.

        Es wundert mich schon, dass unsere Jugend sich so oft trifft, um irgendwelche Vorstände neu zu wählen.

      • Lieber Herr Brang, ist das Ihr richtiger Name? Sagen Sie mir bitte, wer sie sind und wie Sie zu diesen Aussagen kommen. Ich finde es nicht fair, dass Sie hier Dinge schreiben, die unwahr sind. Wir haben mit viel Mühe die Junge Alternative gegründet und gute Arbeit geleistet. Als ich in den Landesvorstand der AfD gewählt worden bin, dachte ich, ich mache in der JA Platz für neue Leute, habe Neuwahlen einberufen und bin dann nicht mehr zum Sprecher angetreten. Als ich nicht mehr Sprecher war, brach plötzlich Chaos aus, da 6 von 7 Vorstandsmitgliedern nicht mehr mit dem neuen Sprecher zusammenarbeiten wollten. Neuwahlen wurden nötig. Jetzt bin ich wieder Vorsitzender und die Arbeit läuft wunderbar. Das bestätigt Ihnen wohl der ganze Vorstand. Wir haben den ersten Bezirk gegründet, weitere Bezirks-und Kreisgründungen stehen an. Alle ziehen an einem Strang, wir haben mittlerweile über 100 Mitglieder, verschiedene Arbeitskreise, etc. Wir haben keine einzige Veranstaltung abgesagt. Aus dem Landesvorstand bin ich übrigens längst zurückgetreten, obwohl keine einzige Rücktrittsforderung gegen mich vorlag. Ich weiß nicht wer Sie sind, finde ihre Kritik unlogisch und komisch und wundere mich, dass ich nie von Ihnen bislang gehört habe. Viele Grüße!

      • Liebe AfDler,
        die Vermutung, dass hier eine gewisse Person sich unter dem Namen ausgibt liegt sehr sehr nahe. Mir ist der Name Torsten Brang auf Dilgers Blog keineswegs geläufig. Wie auch immer: Ich kenne Herrn Rombeck nun schon ein paar Monate und muss sagen, dass ich durch und durch zu keiner Minute an seiner Ehrlichkeit und Kompetenz zweifeln musste. Gibt es Fakten dazu, dass die Junge Alternative NRW nicht läuft ? Nein, und das werden auch alle beim Landesparteitag sehen ! Es ist innerhalb weniger Wochen mehr passiert, als mit dem alten Sprecher Christopher Krüger, das sollte kurz festgehalten werden. Bestes Beispiele für konstruktive Arbeit sind beispielsweise unsere Homepage (http://junge-alternative-nrw.de/), neu eingerichtete Arbeitskreise und die ersten pogrammtischen Ansätze. Von einer Pattex-Koalition zu sprechen ist lächerlich, wenn man auf Christopher Krüger zurückschut, welcher als einziger bei der Jungen Alternatiev (JA) abgewählt werden musste, im Gegensatz zu dem restlichen Vorstand, welcher geschlossen zurücktrat, weil erhebliche Probleme vorlagen. Seit dem läuft der neue Vorstand 1A. Nun als letztes noch zu den Wahlplakaten: ALTERNATIVEN ! Ich kenne das Plakat und weiß wie Herr Rombeck Wahlkmapf geführt hat. Mit einem Ergebnis von 3,1 % für Rombeck und 3,9 % für die AfD im Ennepe-Ruhr Kreis kann sich die AfD hier sehr glücklich schätzen, denn auch in Witten gab es Übergriffe auf Wahlkampfstände von linksautonomen Gegnern.

        Mit freundlichen Grüßen
        Lisa Reich, stellvertretende Sprecherin der Jungen Alternative

      • Die JA-NRW existiert juristisch nicht!
        Und zur Meinung von Frau Reich muss ich mich distanzieren.
        Frau Reich wurde auf Bundesebene der JA von der Mitgliederverwaltung entbunden, da es zu starken Unregelmäßigkeiten gekommen ist.
        Herr Romberg ist seit Amtsantritt in der Jungen Alternative nicht in der Lage eine Originalsatzung auf Anfrage von Mitgliedern, Landes- und Bundesschiedsgerichten zur Einsicht bereit zu stellen.

      • In der JA NRW wird es im Januar die vierten Neuwahlen des Landesvorstandes geben. Die Kids haben anscheinend nichts besseres zu tun, als dauernd Ihre Leute neu zu wählen.

      • Die Beschreibung der Lage trifft nur teilweise zu. Die Fakten sprechen jedoch deutlich dafür, dass die bisherigen Akteure der (vermeintlichen) JA NRW zumindest keinen blassen Schimmer davon haben, wie man sauber, demokratisch und fehlerfrei zu einer Mitgliederversammlung einlädt und wie man mit Satzungen und Protokollen umgeht. Dies ist alles ohne Wenn und Aber belegbar. Dazu steht der Vorwurf im Raum, dass eine Abstimmung um den Ausrichtungsort des Bundeskongresses vom Landesvorstand manipuliert oder zumindest grob fahrlässig durchgeführt worden sein soll.

        Mein Kenntnisstand ist, dass der Verband gar nicht formgerecht gegründet wurde und dass aus diesem Grund erneut zu einer Gründungsveranstaltung eingeladen werden soll. Das wäre dann der vierte Anlauf. Eine ordnungsgemäße Verbandsführung ist das wohl nicht.

        Christian Rombeck war jedes Mal beteiligt. Wie groß sein Anteil am Chaos ist, kann und will ich nicht beurteilen. Was für eine Mütze er trägt, ist wohl eher zweitrangig, solange die Vorstandsarbeit stimmt. Die Darstellung von Lisa Reich ist in diesem Zusammenhang wohl etwas optimistisch (und vielleicht auch nicht ausreichend neutral, da sie ja auch im Landesvorstand sitzt). Es ist zwar richtig, dass in den letzten 1-2 Wochen etwas passiert ist. Wenn es einen Verband in unterschiedlicher Zusammensetzung bereits seit Monaten gibt (wenn auch unsauber gegründet), ist die Bilanz sehr beschämend. Vielleicht ist im Hinblick auf die Vorstandswahlen oder Kandidatenaufstellung in Arnsberg nun Hektik bei der JA NRW ausgebrochen, damit Rombeck und Co. nun irgendetwas vorweisen können?

      • Um hier etwas Klarheit reinzubringen, melde ich mich mal als Mitglied des Bundesvorstandes der „Junge Alternative für Deutschland“.

        Die JA NRW wurde sehr kurzfristig und ohne gründliche, fristgerechte, schriftliche Einladung in Witten Ende Mai/Mitte Juni gegründet. Vorsitzender wird Herrn Rombeck. Aufgrund der unsauberen Handlungsweise hat der Bundesjugendkongress bei der Gründung der JA in Darmstadt dann am 15. Juni den Beschluss gefasst, die JA NRW bis zu einer ordentlichen Gründung nicht anzuerkennen.

        Die ordentliche Gründung wurde dann am Donnerstagabend, den 1.8.2013, in Witten mit fristgerechter Ladung und allem durchgeführt. Die Gründungsunterlagen liegen mir teilweise vor. Anwesend waren ca. 19 Mitglieder. Vorsitzender wird Herr Krüger. Die Organisatoren wurden von meiner Seite allerdings damit gerügt, dass eine Gründung mitten in der Woche in einem Flächenland wie NRW eher ungünstig ist. Grade Schüler und Studenten können nicht eben mitten in der Woche abends mit Bus und Bahn nach Witten fahren. Man zeigte sich einsichtig und gelobte mir Besserung.

        Aufgrund von internen Vorstandskonflikten wurde zum Freitag, den 1.11.2013, zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zur Ab- und Neuwahl des Vorsitzenden in Witten eingeladen. Anwesend waren 14-15 Mitglieder. Die Ladung für diese außerordentliche Mitgliederversammlung ging am 24.10.2013 um 23:59 Uhr bei den Mitgliedern ein und liegt damit in meinen Augen nicht innerhalb der satzungsgemäßen Einladungsfrist von einer Woche vor. [Zudem sah ich die „Außerordentlichkeit“ zur Abwahl nicht gegeben. Das hätte noch ein paar Tage warten können mit ordentlicher Mitgliederversammlung. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.]

        Herr Balke tritt als Mediator auf. Ich übernahm die Versammlungsleitung. Der Vorstand tritt geschlossen zurück und stellt sich der Wiederwahl. Herr Krüger wird in Abwesenheit abgewählt, Herr Rombeck ist neuer Vorsitzender. Der alte Vorstand bleibt zu überwiegenden Teilen bestehen.

        Da einige Mitglieder diese Versammlung vor dem Bundesschiedsgericht (der JA) wegen unsachgemäßer Einladung zur Anzeige bringen wollten, einigte sich die Versammlung auf eine vierte Neuwahl des Landesvorstandes bis Mitte Januar, die nicht in Witten stattfinden soll. Meine Bitte, die Versammlung in der Geschäftsstelle in Düsseldorf stattfinden zu lassen – sofern die AfD mitmacht – scheint beim aktuellen Vorstand der JA NRW auf Akzeptanz zu stoßen.

        Um noch einige Unklarheiten und Haftungsfragen zu klären, bittet der Bundesvorstand der JA um die Gründungsunterlagen der JA NRW. Ein Mitglied des Bundesvorstandes hat später eine Feststellungsklage gegen die JA NRW vor dem Schiedsgericht eingereicht. Die formaljuristische Existenzfrage weißt in Hinblick auf den Satzungsänderungsantrag der AfD NRW auf Anerkennung des Jugendverbandes JA NRW als offizielle Jugendorganisation der AfD für den Landesparteitag eine gewisse Dinglichkeit auf. Wir haben daher das Bundesschiedsgerichts der JA um eine zügige Urteilsverkündung gebeten.
        Sofern formaljuristisch keine Klarheit herrscht, können auch noch keine Finanztransaktionen zwischen den Verbänden (Bund Land) vorgenommen werden. Wir Vorstandsmitglieder haften aktuell noch privat für Fehler.

        Gestern – am 26.11.2013 – gab es eine weitere außerordentliche Mitgliederversammlung der JA NRW, die zur programmatischen Diskussion und zur Wahl eines Spitzenkandidatens der JA NRW für die Europawahlliste NRW durchgeführt wurde. Eingeladen wurde gründlich innerhalb der Frist. Ich war nicht anwesend. Als zentrale Themen wurden wohl Tierschutz und Bildung besprochen.

        Es gab auch einige Konflikte zwischen JA NRW und dem Bundesverband bzw. anderen Landesverbänden, die ich allerdings auf ein massives Kommunikationsproblem beider Seiten zurückführe. Ich gehe daher nicht genauer darauf ein.

        Im Januar wird – je nach Ausgang des Bundesschiedsgerichtsverfahrens – eine neue Gründung bzw. eine neue Wahl durchgeführt, die der Bundesvorstand dann gerne aktiv begleiten kann. Aufgrund einige Fehler in der Satzung sind sowieso einige Änderungen nötig, was am Anfang ganz normal ist. Eine neue Satzung wurde mittlerweile von Aachenern und Kölner JA Mitgliedern angefertig und wurde auch bei der Gründung Köln/Bonn JA genutzt.

        Ich hoffe, damit etwas neutrale (!) Klarheit in die formale Sachlage gebracht zu haben. Für eine Beurteilung der Leistung der JA NRW ist die von Frau Reich genannte Homepage sicherlich eine erste Anlaufstelle. Falls ich etwas falsch wiedergegeben habe, möge man mich bitte korrigieren.

        Gruß
        Michael EspendiIIer
        Bundesvorstand – Stv. Vorsitzender Junge Alternative für Deutschland

      • Liebste Kritiker der JA-NRW:
        es bleibt festzuhalten, dass sich hier durchaus
        Falschaussagen verbreiten. Zu einigen Vorwürfen lässt sich sagen, dass es durchaus Vorstandsbeschlüsse gab, die einige Sachen legitimieren, beispielsweise die Nichtausgabe der geforderten Unterlagen (Christopher Krüger). Die Timeline von Michael Espendiller stellt auch klar, dass vieles auf
        einem Kommunikationsproblem beruht. Dieses gilt es komplett zu beenden. Hierfür die letzen Worte des Abends: Wir, einige Vorstandsmitglieder der JA-NRW, sind jedoch auf dem kommenden Landesparteitag vor Ort, haben dort auch einen Stand, soviel noch zu unseren Aktivitäten, und dort sind wir gerne „face to face“ bereit jegliche Diskussionen zu führen.

        Bis dahin uns allen einen ruhige Woche !

      • @Lisa Reich:

        1.
        „es bleibt festzuhalten, dass sich hier durchaus Falschaussagen verbreiten.“
        Welche konkreten Aussagen sind falsch? (mal abgesehen davon, dass Michael Espendiller mit dem 26.11.2013 wohl den 23.11.2013 gemeint hat)

        2.
        Welchen Grund sollte ein Vorstand haben, einem gerade frisch gewählten Vorsitzenden keine Unterlagen (Satzung, Protokoll und Mitgliederliste) zu geben?

        3.
        Es geht nicht um kleine Versehen. Bestenfalls kann man die Vorkommnisse mit Unerfahrenheit und mangelnder Gründlichkeit begründen. Es liegt allerdings deutlich näher, dass Beteiligte sich durch die Auswahl des Standorts oder des Zeitpunkts der Sitzungen einen Vorteil verschaffen wollten und dass man sich um ein demokratisches Vorgehen auch nur am Rande interessiert. Michael Espendiller hat dies – er ist nun einmal manchmal höflicher als nötig – freundlich verpackt. Aber wenn man seine Ausführungen – die einige Aspekte noch sehr wohlwollend darstellen und andere unangenehme Aspekte verschweigen – durchliest, ist das Fazit doch klar: Man hat es bis zum heutigen Tag nicht geschafft, den Verband ordentlich zu gründen! Wenn in gut sechs Monaten viermal neu gewählt werden muss, läuft irgendetwas falsch.

        4.
        Die Bezirksgründung in Köln/Bonn wurde von Sven Tritschler und Carlo Clemens angestoßen. Die kann sich die JA NRW wohl kaum auf die Fahnen schreiben.

        5.
        Wie viele Mitglieder der JA NRW waren exakt auf der Veranstaltung, die Christian Rombeck zum Spitzenkandidaten des Verbands gewählt hat?

      • Ich schlage vor, diese Diskussion über die Junge Alternative nun zu beenden. Es haben wohl alle verstanden, dass es auch dort Probleme gibt oder zumindest gab. Das eigentliche Thema hier ist jedoch ein anderes.

  3. Die Kandidatur von Jörg Burger ist sehr zu begrüßen. Er ist in NRW allgemein anerkannt und genießt auch im Bundesverband hohes Ansehen. Ich wünsche ihm viel Glück bei der Kandidatur und hoffe, dass die Delegierten richtig entscheiden.

    • Burger wird der Partei gut tun. Ich wünsche ihm viel Erfolg bei dieser schwierigen Aufgabe. Es ist aber auch Zeit, ein Dank an Herrn Professor Dilger loszuwerden. Er hat uns gut durch die dynamische Gründungsphase geführt.

      Nicht mehr dem Vorstand sollten Balke, Renner, Rombeck, Keith, Garbracht und aus Altersgründen Behrend und Hecker.

      • wenn Sie Ihre Festestellung wer nicht mehr im Vorstand sein sollte auch noch begründen Herr Brang ? und wenn möglich bitte nicht mit solchen Aussagen wie „…folgt (fast) immer Herrn Renner „, denn welchem Delegierten sagt das etwas über die geleistete Arbeit?

  4. Danke, Herr Dilger, für das bisher Geleistete. Ich hoffe, dass Sie uns als Führungsreserve und Kompetenzträger erhalten bleiben.

    • Vielleicht möchte Herr Dilger, nachdem sich die Dinge beruhigt haben, über eine Rolle in der Kommunalpolitik nachdenken. Außerdem sind ja auch irgendwann Landtagswahlen.

    • Ich möchte mich dem anschließen. Ich habe Ihren Rücktritt tief bedauert, weil ich sie für einen wirklich guten Mann halte. Und leider habe ich bislang auch noch nichts über die Rücktrittsgründe erfahren, mit Ausnahme dessen, daß es im Vorstand wohl Uneinigkeiten gegeben hat. Mich würde in diesem Zusammenhang interessieren, inwieweit derartige Unstimmigkeiten möglicherweise provoziert sein könnten, da andere Beispiele bekannt sind, wo in junge Parteien systematisch Leute eingeschleust worden sind, um den ganzen Laden zu spalten. So etwas ist natürlich insbesondere in der Gründungsphase einer Partei sehr leicht, weil die Leute sich gegenseitig noch nicht kennen. Und so kommen dann auch schon mal Leute in höhere Positionen (z.B. auf der Landesliste) die mancher dort nicht hin wählen würde, wenn er sie besser kennt. In jedem Falle ist es wichtig, auf Spaltungsversuche zu achten, weil diese die gute Parteiarbeit Anderer zunichte machen können.

      Herzliche Grüße
      Detlev Wulf

      • Professor Dilger hat nur einen „Haken“. Er hat Moral.
        Diese wird von „Kampfgefährten“ (???) schamlos ausgenutzt.

    • Ich stehe natürlich für andere Aufgaben bereit, wenn die Partei mich braucht. Für mich gilt, dass zuerst das Land bzw. die Sache kommt, dann die Partei, zuletzt die Person. Es ist in Ordnung, wenn jemand auch Eigeninteressen verfolgt, jedoch sollte das nicht primär und zu Lasten der Partei sowie guter Politik erfolgen.

      • Das finde ich sehr gut, denn andere Aufgaben gibt es ja in Hülle und Fülle. Mit den Augen eines Aktiven, der seit Rommerskirchen zwar auf Kreisebene aktiv war, aber immer versucht hat, sich auch von den Entwicklungen auf Landes- und Bundesebene ein möglichst umfassendes Bild zu machen, erscheint mir Ihre Prioritätenliste (Land/Sache, Partei, Person) absolut glaubhaft.
        Wir wissen alle noch, wie massiv die Vorwürfe gegen die Landeswahlversammlung teilweise waren und dass diesbezüglich immer wieder Angriffe aus verschiedenen Richtungen stattfanden, die im Erfolgsfalle über die Landesgrenzen hinaus verheerend gewesen wären. Letzten Endes wurden sie alle pariert oder sind ins Leere gelaufen, was wir wenigen Personen zu verdanken haben. Ich hoffe, ich tue niemandem Unrecht, wenn ich sage, in allererster Linie haben wir in Nordrhein-Westfalen es Ihnen zu verdanken.
        Abgesehen davon war und ist aus meiner Sicht ein weiterer Aspekt besonders wichtig: Die Aufstellung und Prägung unserer Partei als eine Partei „neuen Typs“, die weder rechts noch links ist, sondern sich am gesunden Menschenverstand orientiert. Bis zum 22. September hat zwar die Disziplin überwogen, aber wären wir nach außen nicht von Personen wie Ihnen repräsentiert worden, wer weiß, wo wir heute ständen. Bestrebungen, die Schwerpunkte unseres Programmes zu ändern, diesem Programm teilweise sogar zuwider zu handeln oder es zu unterlaufen, gab es ja genug, gibt es noch und wird es wohl auch in Zukunf geben.
        Natürlich darf es nicht nur einen Pluralismus innerhalb der Partei geben, sondern für den langfristigen Erfolg muss das sogar so sein. Aber weit über 15.000 Menschen auf Bundesebene und über 3.000 Menschen in NRW sind auf Basis unseres zwar kurzen, aber klaren Programmes Mitglied dieser Partei geworden. Danke, dass Sie dieses Programm als Sprecher glaubhaft vertreten haben.
        Der daraufhin erhobene Vorwurf, sie äußerten sich eigenmächtig, war ja fast unfreiwillig komisch. Aber auch nur fast, denn das Bild, dass unsere Partei im Rahmen der erhobenen Vorwürfe nach außen abgegeben hat, ist natürlich alles andere als komisch.
        Ich frage mich, wie viele andere die Diskussion so geführt hätten wie Sie, nämlich unter konsequenter Wahrung von Sachlichkeit und Contenance. In der Diskussion, im Dissens und im Streit zeigt sich, wer respektvoll mit anderen umgehen kann. Der Respekt, den wir als Menschen und Bürger dieses Landes für uns einfordern, ist auch unerläßlich im Umgang mit unseren Gegnern, wenn wir mehr Menschen von der Alternative für Deutschland überzeugen wollen.
        Wenn Akteure außerhalb und innerhalb unserer Partei Diskussionen entsachlichen wollen und ihre Angriffe unterhalb der Gürtellinie führen möchten, dann sollte uns das nicht irrieren. Wähler und Mitglieder sind genervt von einem unsachlichem, diffamierendem Politikstil, und das Gegenteil hat hervorragende Aussichten sich durchzusetzen – in Deutschland hoffentlich mittels der Alternative für Deutschland. Natülich sind differenzierte Antworten auf schwierige Fragen nicht so leicht zu transportieren wie einfache Antworten oder gar Polemik – aber nicht zuletzt darin liegt unsere Existenzberechtigung, denn unser politischen Wettbwewerber können oder wollen das viel zu selten.
        Auch die Fähigkeit zur Differenzierung haben Sie gezeigt, und so manches Neumitglied in Ratingen und auch Interessenten und potentielle Wähler bei den Veranstaltungen in Düsseldorf und auch bei der Abschlusskundgebung in Köln waren von diesem Stil beeindruckt. Für die Wahlkämpfer auf der Straße und sonstwo war dies eine erhebliche Rückenstärkung und wird es hoffentlich auch – in welcher Form auch immer – in Zukunft sein.

  5. Vielen Dank, Prof. Dilger, dass Sie die Mitglieder immer sehr offen, ehrlich und kompetent informiert haben! Das ist etwas, weswegen viele Mitglieder Sie als Sprecher vermissen werden. Ich hoffe, Ihr Nachfolger (wer auch immer das werden wird), wird auch für Transparenz sorgen und uns mit gut verständlichen, fundierten Informationen versorgen.

  6. Hallo Torsten Brang, kann es sein, dass du gar kein Mitglied bist und rein zufällig aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis, genauer aus Wetter, stammst? Deine Spielchen der Hetze und anschließender Rumschleimerei haben wir hier schon lange durchschaut. Das sind bekannte CDU-Methoden. Auch sollte man, wenn man schon feige unter nem falschen Namen kommentiert, wenigstens darauf achten, dass man nicht auffliegt. Wir sehen uns die Tage. Herzlichst.

    • Gut, dass nicht nur ich hinter Torsten Brang eine gewisse Person, ein Ex-CDU-ler aus Wetter vermute ! (siehe Kommentar direkt dazu)

  7. Prof. Dilger verdient höchsten Respekt, denn es ist in der deutschen Politik nicht unbedingt üblich, dass jemand die eigene Person hinter die Sache stellt, also ein persönliches Opfer zugunsten einer neuen positiven Weichenstellung bringt. Er handelt sozusagen alternativ:-)

  8. Seit dem 01.08.2013 bis zum heutigen Tag (24.11.2013) sind keine Unterlagen bei mir eingegangen. Dies ist bedauerlich, da so keine Transparenz geschaffen werden konnte. Ich hoffe, dass dieser Kindergarten nach der nächsten Versammlung endlich aufhört. Weder Mitgliederlisten, noch Gründungsunterlagen wurden von Herrn Rombeck übergeben, so dass er von Anfang an eine Arbeit des Landesverbandes NRW vereitelte. Ich hoffe immer noch, dass Herr Rombeck dieses schwarze Loch aufklärt, welches er bis heute anwachsen lässt. Dieses Kaspertheater sollte in einer anderen Umgebung stattfinden, aber nicht in der Politik. Persönlich würde ich diesen Schritt der Aufklärung begrüßen, der bis heute nicht stattgefunden hat.

    Nun wünsche ich „Mut zur Wahrheit“!!! In 6 Monaten sind Wahlen, die unser Leben in der Gemeinde und Europa prägen werden und nicht die Premiere von Rombeck und die 7 Geißlein!!!

    Liebe Grüße
    Christopher Krüger

  9. Diese Schönrednerei muss endlich aufhören! In der JA NRW laufen einige Dinge gravierend falsch! Zur Zeit laufen in der JA zwei Verfahren:

    Verfahren 05/2013:
    Feststellungsklage auf Existenz des JA Landesverbandes Nordrhein-Westfalen:
    Wie oben von Herrn Ritz erwähnt, gibt es starke zweifel an der Existenz des Landesverbands. Sollte die Klage durchgehen machen sich die Vorstandsmitglieder der JA NRW strafbar, da Unterlagen gezielt nicht herausgegeben wurden!

    Verfahren 6/2013:
    Bundesvorstand JA gegen Lisa Reich:
    Antrag auf Amtsenthebung von Lisa Reich aufgrund stark fahrlässiger Mitgliederaufnahme.
    Hier ging es sogar soweit, dass „zufälligerweise“ Urkundenfälschung übersehen wurde.

    Das Verfahren 6/2013 wurde aufgrund eines richterlichen Hinweises eingeleitet.

    Beide Urteile werden vor dem Landesparteitag der AfD NRW verkündet sein.und für mehr Klarheit sorgen.

    Gruß

    Damian Lohr

  10. Herr Prof Dilger hat die AfD durch alle Gründungsklippen hin zur Bundestagswahl in NRW geführt. Dafür gebührt ihm Dank und Anerkennung der Partei und der AfD Mitglieder. Das der Vorstand heute handlungsunfähig ist liegt an vielen Gründen und Köpfen im Vorstand. Wer vom alten Vorstand wieder antreten möchte, der wird sich einer ernsthaften Befragung stellen müssen! Wer heute noch auf seinem Vorstandsposten klebt, der wird abgewählt werden in Arnsberg. Wer wie Herr Marcus Pretzell scharfe Töne und Mittel gegen den Bundesvorstand und Herrn Prof Dilger einsetzt, der muss sich Fragen lassen ob er als Stv. Landesvorsitzender der richtige ist! Wenn Herr Marcus Pretzell der Meinung ist, dass die Mitglieder die weite eine Rolle von Herrn Dilger im Landesvorstand sehen als „Konformisten“ beschimpft werden, der sollte sich Fragen ob er in einem neuen Landesvorstand eine Rolke spielen sollte. Hinzu kommt, dass einige Landesvorstandsmitglieder durch ihre öffentliche Pro-UKIP Haltung sich klar gegen Prof Lucke gestellt haben. Es bleibt auch die Frage, wer aus dem NRW Landesvorstand sich direkt oder indirekt an den Putschisten Treffen gegen Prof. Lucke in München und Berlin beteiligt hat, als aktiver Mitwisser oder führender Beteiligter. Es sollte sich ein Vorstsand unter der neuen Leitung von Herrn Jörg Burger bilden! Das wird auch von Prof. Dilger gewünscht, aber wer vom „Altvorstsnd“ wieder antreten sollte, der darf dich warm anziehen! Ich hoffe nicht, dass die demokratisch unterlegenen Gruppen wir in Hessen den Parteitag durch Auszug und Boykott platzen lassen! Daher der Aufruf !!! Parteimitglieder kommt am 30.11 und 01.12 nach Arndberg und bringen sie einen gültigen Personalausweis mit!

    • Sicher – in Hessen hat ein Unterschreiten der Teilnehmerzahl von 300 dazu geführt, dass Beschlußunfähigkeit hergestellt wurde.
      300 Mitglieder erreicht (das weit größere) NRW weder beim 2. noch beim 3. PT.
      Und wie beim 3. PT handelt es sich auch jetzt wieder um einen Deligiertenparteitag – oder wie ihn manche Parteifreunde auch bezeichnen: Einen Selektiertenparteitag.

      Insoweit wird die Beteiligung der Mitglieder mal wieder NRW typisch ausfallen, gleich ob nun bei LPT, BPT, oder auch nur einem Stadtparteitag.

      Andere Bundesländer haben da eine demokratischere Satzung in dem sie einfach die Beschlußunfähigkeit feststellen.

      Wie auch immer der LPT ausgeht, wer auch immer gewählt wird – eine Legimation durch die AfD Mitglieder des Landesverbandes NRW kann nur vermutet werden.

      Nur zur Erinnerung: Professor Dilger wurde in Rommerskirchen von einer starken Präsenz der damaligen Mitglieder mit überwältigender Mehrheit gewählt.
      Das waren gleichzeitig die Mitglieder der ersten Stunde: Weniger interessiert an eigenen Posten als mehr einer gemeinsamen Sache verpflichtet.

      Natürlich habe ich, wie andere, Herrn Dilger mehrfach kritisiert.
      Das kann man aber so oder so interpretieren.

      Als eine überwältigende Mehrheit der anwesenden, damals noch zahlreichen, Mitglieder Herrn Dilger das Vertrauen aussprach – hat wohl Niemand erwartet, dass dieser Politikneuling alles richtig macht.

      Und dieser, eben nicht fehlerfreie, Landessprecher genießt auch heute noch das weite Vertrauen der Basis – gleich mit wem ich spreche.

      Warum? Herr Dilger gibt in einem Post (selbst) die Antwort: Erst die Sache, dann die Partei und dann er selbst.

      Das ist zwar idealistisch – kann man nicht wirklich erwarten, schon gar nicht in der Politik. Aber genau diese Erwartung hat mich am 7. März erstmals einer Parteit beitreten lassen.

      Es ist von manchem Mitforisten geübter Brauch, dass man kritisch schreibend, als Querulant bezeichnet wurde – und lobend schreibend als Schleimer. Und diesmal werde ich wohl ein schleimender Querulant geheißen.

      Jedem potentiellen Nachfolger wünsche ich viel Glück – aber, er wird sich an den Leistungen von Herrn Dilger messen lassen müssen.

      • Es wurde zu einer Mitgliederversammlung mit abschließendem Delegiertenparteitag eingeladen!

      • @ Dirk Assmuth

        natürlich wurde zu einer Mitgliederversammlung eingeladen. Die Mitglieder dürfen dann Deligierte wählen, die ihrerseits Europaparlamentkandidaten wählen dürfen, die vielleicht auch noch ins Europaparlament kommen.

        Alles Andere lösen dann Deligierte, die rein zufällig wohl wieder einmal ganz überwiegend aus Funktionären bestehen.

        Und wie Herr Demolsky treffend anführt: Die Mitglieder sollten nicht zu zahlreich erscheinen, eingeladen oder nicht. Vielleicht so 5 % Beteiligung wäre recht. Denn sonst könnte es Probleme mit dem Eintritt geben.

        Aufrufe zu einer regen Mitgliederbeteiligung wirken urdemokratisch, man sollte dann den Mitgliedern auch Stimmrechte geben (wir sind doch keine Vorzugsaktionäre)

        Und das Vorgehen – erst eine Mitgliederversammlung einzuberufen und dann einem Deligiertenparteitag die Entscheidungen zu überlassen erschließt sich mir nicht – wurde aber schon in Ratingen praktiziert.

    • Lieber Herr Assmuth,

      ***Daher der Aufruf !!! Parteimitglieder kommt am 30.11 und 01.12 nach Arndberg und bringen sie einen gültigen Personalausweis mit! ***

      Was machen Sie denn da mit diesem Aufruf ?

      @ Dr.Dilger : Gerade erreicht mich die Nachricht von Herrn Monkol aus dem Sauerland , daß die ihm zugesagte Hilfe der Partei nicht vorhanden ist , er selbst krank ist und der HSK sich mehr als Sorgen macht um unseren Parteitag .Eine Kopie Ihrer Worte in einem letzen Blog .

      ***Herr Keith wurde nicht nur von Ihnen, sondern z. B. auch von mir um Hilfe gebeten, u. a. weil ich keinen Schlüssel durch Landesgeschäftsstelle in Düsseldorf habe. Er muss gar nicht alles organisieren, vor Ort in Arnsberg arbeitet man z. B. entgegen Ihrer Darstellung sehr gut mit und auch andere Mitglieder sind engagiert, wofür ich allen konstruktiv Beteiligten danke***

      Die Sache mit dem Schlüssel ist die Wahrheit. Auch das ich Herrn Keith gebeten habe dort tätig zu werden.Ansonsten hat er von Niemandem etwas gehört , von Ihnen wohl leider ( außer zu dem Schlüssel ) wohl auch nicht .Was ist das also für eine Aussage ?
      Herr Assmuth ruft alle Parteimitglieder auf zu kommen !!! Das mit Ausweis . Sollen sich die Leute draussen auf diesen setzen oder was befähigt Sie diesen Irrsinn zu betreiben? Die Halle wurde wunschgemäss , für einen Delegiertenparteitag angemietet. Das für eine Personenzahl von ca 320 Leuten.Bei gutem Willen bekommt man wohl 450 Leute nur mit Stühlen ! hinein welche dann aber noch ( 100 Stück ) geholt werden müssten.
      Ich schlage Herrn Assmuth hiermit zum Organisator des Parteitages vor um den Sauerländern die benötigte Hilfe in der Organisation zu leisten. Wer vollmundig zu einem Delegiertenparteitag jeden einlädt der einen Ausweis mitbringen kann … der sollte sich auch Gedanken machen wo die Leute letztlich sitzen.

      Außerdem hat Herr Professor Dilger eine Mitgliederversammlung in diese viel zu kleine Halle einberufen . Sie war wie gesagt zu einem Delegiertenparteitag ursprünglich angemietet worden . Wie er die evtl. kommenden Menschen dort unterbringen wird wird wohl sein Geheimnis bleiben.

      Also Herr Assmuth , melden Sie sich bitte im HSK , Hilfe wird nicht nur erwartet sondern dringendst benötigt. Ich werde noch einmal Kontakt mit dem hier von Einzelnen geschmähten Herrn Keith aufnehmen und ihn bitten es zu machen.
      Haben Sie alle vergessen wie der Mann unentgeltlich ab April rund um die Uhr und sieben Tage die Woche 12 -16 Std. für unsere Partei tätig war?
      Ihr solltet Euch alle echt schämen , oder aber nun zeigen das ihr mehr könnt und in Zukunft genau diese Arbeit bereit seid zu leisten. Damit fängt Herr Assmuth am besten morgen früh an . Ich hasse Lügen und Ungerechtigkeit !
      Es sollte morgen früh eine Mitteilung kommen , daß wir die Partei nicht an solchen Dingen scheitern lassen * wollen * und Herr Dr. Dilger ofifziell Hilfe mit Namen benennt , oder aber sich mit Herrn Keith diesbezüglich in Verbindung setzt .
      Allen Anderen empfehle ich aufmerksam den Sachverhalt bezüglich der Halle , den Aufruf von Herrn Assmuth und die Folgen von Ignoranz des HSK noch einmal zu überdenken.

      • Herr Monkol sollte sich nur um die Halle kümmern, die Herr Keith aussuchte, um sich dann selbst gegen sie auszusprechen. Herrn Keith hatte ich dann um konkrete andere Dinge gebeten, die er zusagte, um sich bis jetzt nicht zurückzumelden. Wieder andere Personen kümmern sich tatsächlich um andere Aspekte der Organisation. Ich gehe deshalb davon aus, dass Mitgliederversammlung und Parteitag ordnungsgemäß stattfinden werden. Schlimmstenfalls platzt die Mitgliederversammlung und ich greife zu dem bereits erwähnten Plan B.

      • Herr Demolsky, geht es ihnen gut? Wir kommen Sie dazu solche falschen Behauptungen aufzustellen? Ich empfehle ihnen dringend ihre falschen Anschuldigungen zu löschen und die Mitglieder mit ihrem Wirren POSTING zu verunsichern. Es wurde nach Arnsberg zu einem Mitgliederparteitag mit anschließendem Delegiertenparteitag eingeladen! Haben Die das nicht mitbekommen? Offensichtlich nicht! Also unterlassen Sie bitte diese irreführenden Mitteilungen.

      • Wissen Sie Herr Demolsky, hier habe ich einmal das große Glück, die Wahrheit mit äußerst großer Wahrscheinlichkeit zu kennen. Die Wahrheit ist nämlich auch, dass Herr Renner und Herr Keith in Arnsberg erschienen waren und mit dem Hausmeister die Dinge und die Organisation besprachen, so wie es sich für den Vorstand auch gehört. Richtig ist in dem Zusammenhang allerdings auch, dass es Herrn Monkol zu verdanken war, dass es zu dem Vertragsschluss gekommen ist. Weder Herr Renner noch Herr Keith hatten sich nach dem Termin beim Hausmeister gemeldet und Herr Monkol war erschüttert, als er Wochen später zur Kenntnis nehmen musste, dass zwar der Parteitag öffentlich bekannt gemacht, aber die Halle gar nicht gepachtet worden war. Wie es seine Art ist, hatte er kurzfristig nach Rücksprache mit Herrn Dilger die Angelegenheit zu Ende gebracht. Dieser kleine, aber mir direkt zugängliche Einblick in die Vorstandsarbeit, war und ist für mich extrem vielsagend. Wenn ich dann noch den weiteren Einblick vom Bezirksparteitag Arnsberg hinzunehme, indem Herr Balke erklärte, dass die öffentliche AfD-UKIP-Zusammenarbeits-Show von Herrn Renner durch die Meinungsfreiheit gedeckt sei, wenn ich mir dann noch einmal das merkwürdige Rundschreiben, das für Belustigungen auf Webseiten jenseits der AfD sorgte, vergegenwärtige, dann weiß ich, dass es gut ist, wenn der Vorstand komplett erneuert wird und zwar mit Personen, die mit dem bisherigen Vorstand nichts zu tun hatten. Ein Vorstand funktioniert nie und nimmer mit Mobbern, mögen diese noch so gut organisiert und vernetzt sein. Allerdings wird es für die AfD nicht einfach werden, noch gute Leute für den Vorstand zu bekommen, denn die Außenwirkung der AfD-NRW in den letzten Monaten ist fatal.

      • Auch wenn ich die Meinungen der Parteikollegen Demolsky und Wilhelm sonst schätze: Solche Anschuldigungen – unabhängig vom Wahrheitsgehalt – haben hier nichts verloren und könnten nicht kontraproduktiver sein.

        Wenn Sie irgendetwas publik machen wollen, bitte, aber da gibt es andere Wege.
        Eine Thematisierung hier zeugt nicht von Feinfühligkeit.

        Grüße

  11. Liebe Parteifreunde!
    Was sollen diese ganzen Interna in einem öffentlichen Blog? So macht ihr keine gute Werbung für unsere Sache!!!

    • Dieses ließe sich zwar „in Grenzen“ durch die Existenz eines internes AfD-Forums vermeiden, aber so etwas ist ja leider bis zm heutigen Tage bis hoch zur Bundesebene von niemandem „Verantwortlichen“ gewünscht.

      • Völlig richtig, Herr Scharnbeck. Ein Forum ist überfällig. Ich habe daher auch den Antrag gestellt, dass der Landesvorstand beauftragt wird, ein Forum zu etablieren. Der Antrag könnte in Arnsberg beraten werden. Die Sachanträge wurden aber noch nicht an die Mitglieder versendet, wenn ich dies richtig sehe. Herr Professor Dilger weiß sicherlich mehr. Aber wir sollten ihn heute nicht beim Umzug stören. 😉

    • Hallo Frank, wo sollen sich den Mitglieder und Unterstützer bzw. Sympathisanten der AfD sonst über die Vorgänge in der Partei informieren, selbst auf Stammtischen können nicht alle erreicht werden und über E-Mail Verteiler findet keine Diskussion statt. Für Diskussionen und Meinungsaustausch bleibt in diesem Fall nur Facebook oder solche Blogs wie der von Prof. Dilger. Die Dinge die hier zur Sprache kommen, würden auch öffentlich auf einem Parteitag bzw. einer Mitgliederversammlung gesagt werden! Sind das dann auch „Interna“? Der Druck der in der Partei ist, offene Fragen zu klären, lässt sich nicht durch Kommunikationsverbote aufhalten. Siehe hierzu doch mal Hessen und die ganze Berichterstattung dazu. Auch gibt es Parteimitglieder die sich medienwirksam als „offizielle“ selbsternannte AfD-Vertreter mit der UKIP in die Zeitung bringen, ohne das hierzu die Partei oder die Mitglieder klar Position bezogen haben, ob die UKIP mit ihren EU-Fraktionsparteien, der „Lega-Nord“ und den „Wahren Finnen“, die richtige programmatische Richtung im Sinne der AfD vertreten! Das geht den Parteimitgliedern auf die Nerven, genauso wie Schiedsgerichtsverfahren gegen den Bundesvorstand, ohne dass auf einem NRW Mitgliederparteitag hierzu im Vorfeld die Mitglieder gehört wurden. Diese Alleingänge einiger Landespolitiker nervt die Parteimitglieder, zumal sich diese dann auch noch als „neue“-alte Alternative für Sprecherpositionen im Landesvorstand positionieren und bewerben wollen. Ich bin immer mehr für einen vollkommenen unbelasteten Landesvorstand unter der Führung von Herrn Burger, der die Notbremse mit seinem Rücktritt gezogen hat. Aber darüber entscheidet ja der Delegiertenparteitag in Arnsberg. BG Dirk

      • Der Eklat in Hessen kam aber auch deshalb zum Tragen, weil es eine Mitgliederversammlung war – und Hessen im Sinne der Demokratie eine Mindestanwesenheit von 15 % der Mitglieder vorschreibt, um Beschlußfähig zu sein.

        Während NRW bei nur 6 % Anwesenheit (2. LPT in Schmallenberg) mal eben beschloß künftig Mitglieder auszuschließen – und auf allseits undemokratisch empfundene Deligiertenentscheidungen zu setzen. (Man könnte auch gleich Funktionärstentscheidungen sagen)

        Zudem gab es von Beginn an ein Offizielles Arbeitsforum – nur leider wenig beachtet. Hier konnten sich nur Mitglieder anmelden – und hier fand auch eine zunehmende Basisvernetzung über ganz Deutschland hinweg statt.

        Basisvernetzungen sind aber offensichtlich unerwünscht – ja – das größte Bundesland NRW hat ja nicht einmal ein eigenes Landesforum.

        Der so erreichte Aktivierungsgrad der Basis bei der BT spiegelt sich bekanntlich auch im Wahlergebnis NRW. Eine echte Analyse der Ursachen hat man bauernschlau vermieden. Für BW könnte man diese natürlich einsehen, da weiß man eben wieviel Wahlkampfstände es wo gab, wieviel Plakate – und – wie sich das auf das Wahlergebnis niederschlug.

        Manche empfinden es als dreist, dass aus NRW überhaupt welche fürs Europaparlament kandidieren und dann noch ob der Größe Kandidaten reindrücken können.

        Einmal mehr werden dann die Erfolgreichen bestraft und die Erfolglosen belohnt – aber das soll in Deutschland ja gang und gebe sein

      • Es wurde gleich bei der Gründung des Landesverbandes in Rommerskirchen diskutiert und beschlossen, den dritten und alle weiteren Parteitage als Delegiertenparteitage durchzuführen. Das erleichtert nicht nur die Organisation erheblich, sondern führt auch zu repräsentativeren Entscheidungen als Mitgliederversammlungen bei einer sehr großen Zahl von Mitgliedern. Hessen zeigt auch, dass es bei Mitgliederversammlungen mit Quorum irgendwann vielleicht gar keine Entscheidungen mehr gibt. Es ist dann mangels Beschlussfähigkeit auch nicht mehr möglich, solch einen Satzungsmangel zu korrigieren.

        Ein internes Forum, dessen Beiträge nicht intern bleiben, und das Wahlergebnis in NRW, welches für die Gegebenheiten gar nicht so schlecht war, wurden hier schon mehrfach diskutiert. Wenn der größte Landesverband des größten Bundeslandes, welches absolut mit Abstand die meisten Stimmen bringt, bei der Bundesliste zur Europawahl ganz übergangen würde, fände ich das dreist. Gäbe es Landeslisten, hätte NRW sogar gute Chancen auf zwei Abgeordnete zum Europaparlament.

  12. Ich hoffe, die Mitglieder der AfD-NRW sind so klug, Herrn Dilger für das EP zu nominieren. Darüber hinaus hoffe ich, dass nicht vergleichbare Persönlichkeiten des alten Vorstandes in den zukünftigen Vorstand gewählt werden. Allerdings: Politik zieht nun einmal Egomanen, die sich im Regelfall auch selbst überschätzen, magisch an. So wird es vermutlich zumindest auf der Mitgliederversammlung und auf dem Parteitag ein illustres Treiben geben. Ob sich die vielbeschworene Vernunft durchsetzen wird, das wird man dann wohl erst in der Folgezeit sehen….

    • Nun, vielleicht liegt Herr Hoischen doch nicht so falsch, wenn er die These vertritt, dass das ideelle Engagement für Demokratie ( er beschränkt das Engagement allerdings auf die Stimmabgabe, aber dasselbe muss ja letztendlich erst recht für das weitergehende Engagement gelten ) grober Unfug ist: http://ef-magazin.de/2013/06/24/4311-demokratie-nichtwaehlen Das Schöne ist, die AfD wird immerhin ein Indikator dafür sein, inwieweit Hoischen richtig oder falsch liegt…

      • Ein wirklich sehr bemerkenswerter Artikel, auch wenn ich ihn schon kenne, wie auch auf meinem Gravatarprofil ersichtlich. Aber es freut mich, wenn durch Ihren Link hier noch viele andere auf diesen Text stoßen.

  13. Pingback: Kandidatur fürs Europaparlament | Alexander Dilger

  14. Machen wir es denn richtig, wenn wir Burger am Wochenende wählen? Ich habe jetzt Stimmen gehört, die ihn ablehnen, weil er als erster das sinkende Schiff verlassen hatte. Das finden einige, von der Kameradschaftsseite, eher bedenklich. Dilger und Lucke votieren für ihn. Wie echt ist das von Dilger, wieso hat Dilger keine Bedenken? Ich kann leider nichts dazu sagen und bin angewiesen auf die Meinung anderer. Habt ihr alle eine Meinung?

    • Herr Burger entziehe ich mein Vertrauen. Als ehemaliger Schatzmeister hat er, warum auch immer, versagt, und der Partei damit geschadet.
      Bei Herrn Dilger dagegen bestimmen Kompetenz, Moral und Fairness sein Handeln. Aber gerade das ist „sein Problem“ Der Mann ist zu anständig.

    • Ich sehe den Rücktritt von Herrn Burger eher als ein Signal nach dem Motto „bis hierher und nicht weiter“. Wem dieses Signal gegolten hat, werden wir vielleicht nie erfahren, denn jeder versucht nun das Unschuldslamm zu spielen und sein Gesicht zu wahren.

      Galt das Signal denjenigen, die andere Vorstandsmitglieder an der Ausübung ihrer Tätigkeit hinderten? Galt das Signal denjenigen, die hinter dem Rücken der anderen eigene Schienen aufmachten? Galt das Signal denjenigen, die intern Vorstandskollegen beschimpften? Galt es denjenigen, die öffentlich Vorstandskollegen beschimpften? Galt das Signal denjenigen, die so taten, als hätten sie keine Deals miteinander? Galt das Signal denjenigen, die Vorstandskollegen vorschickten, damit sie die Drecksarbeit machen und sie nachher im Regen stehen ließen? Galt das Signal vielleicht den Profilneurotikern, die sich unbedingt etwas beweisen wollten?

      Es gibt aber auch die Vernünftigen, die jetzt zum Teil als Ablenkungsmanöver mit Dreck beworfen werden, wie man hier in den Kommentaren lesen kann. Die, die man aus dem Weg räumen muss, weil sie so arbeiten wollen, wie die meisten Mitglieder sich das wünschen: satzungskonform und sachorientiert.

      Machen wir es denn richtig, wenn wir Burger am Wochenende wählen?
      Sie machen auf keinen Fall etwas verkehrt.

      Wie echt ist das von Dilger, wieso hat Dilger keine Bedenken?
      Herr Lucke hat keine Bedenken. Reicht das nicht?

    • Es dürfte doch klar sein, dass nach der Empfehlung von Herrn Lucke und Herrn Dilger für Herrn Burger als Landessprecher, dieser ohne Gegenkandidat gesetzt sein wird. Ich war immer für eine Fortsetzung von Herrn Prof. Dilger als Sprecher in NRW, wobei ich seine Entscheidung respektiere nicht mehr zu kandidieren. Herr Burger ist ein sehr respektabler Kandidat für das Sprecheramt und er verfügt über alles was ein Landessprecher benötigt. Ich werde Herrn Burger unterstützen, weil ich Ihn für einen sehr guten Kandidaten halte, mit hoher sozialer und fachlicher Kompetenz. Was seinen Rücktritt angeht, so hat er hier die Notbremse im Landesvorstand gezogen und den Weg für die Neuwahl des gesamten Landesvorstandes frei gemacht. Das war gut und richtig.

      • Ich denke mal das Einzige was klar ist, ist die Wahrscheinlichkeit, daß es ein langes sowie „spannendes“ Wochenende wird, und das wohl mal wieder ganz, ganz viel liegen bleiben wird für das nächste Mal. Leider!

      • Herr Assmuth, bei welchen Problemen auch immer ohne jede anständige Erklärung einfach „abzutauchen“, und damit selbige noch zu potenzieren, ist kein Merkmal von sozialer Kompetenz oder Pragmatismus.
        Phoenix aus der Asche lässt grüßen.

      • Hallo Herr Luck, ich werde Herrn Burger in Arnsberg als Kandidat zum Sprecher in NRW deutlich unterstützen. Ich sehe keine echte Alternative zu Ihm und bin fest überzeugt, dass er für NRW eine gute Wahl sein wird.

  15. Liebe Parteifreunde, ich appeliere eindringlich an euch die öffentliche Diskussion über Parteiinternas zu unterlassen. In über 30jähriger Mitgliedschaft einer sogenannten Altpartei habe ich erkannt, dass ich nur noch von Oportunisten umgeben war und bei der Kanzlerschaft von Gas-Gerd hab ich dann das Handtuch geworfen. Auch in den wenigen Monaten meiner AfD-Mitgliedschaft hab ich erkannt, dass es auch in unseren Reihen von Oportunisten nur so wimmelt. Aber ich habe Hoffnung, dass nach den Eu-, Landtags- und Kommunalwahlen sich die Spreu vom Weizen trennt. Deshalb lasst uns am Samstag in Arnsberg zusammen kommen und geschlossenheit beweisen. Faule Äpfel müssen aussortiert werden und darum sollten wir uns bemühen. Auch ich bin einer von denen die zurückgetreten sind, weil ich mit Oportunisten und Menschen mit narzistischen Zügen im Führungsstiel nicht zusammenarbeiten kann. Dementsprechend bin ich einer Abwahl meiner Person durch die Mehrheit zuvor gekommen.

  16. Lieber Herr Prof. Dilger,

    als Außenstehender mit großer Sympathie für die AfD muss ich beim Lesen Ihres Blogs die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Es gibt einen guten Grund warum Interna intern behandelt und besprochen werden sollten. Hier kann die ganze Welt mitlesen und anonym schreiben, ist Ihnen das bewusst? Ihr Streben nach Transparenz in allen Ehren, aber diese muss dort Grenzen haben, wo es die Funktionalität der Partei betrifft. Ich bitte Sie daher, die Ausrichtung Ihres Blogs zu überdenken.

    Mit freundlichen Grüßen
    Peter Claus

    • Mir ist durchaus bewusst, dass hier grundsätzlich jeder mitlesen kann (die Masse der Wähler tut es allerdings faktisch nicht). Ist Ihnen aber auch bewust, dass es leider gar nicht möglich ist, „Interna intern“ zu behandeln? Fast alle Informationen dringen nach außen, z. T. sogar E-Mails, die nur an eine Person geschrieben wurden, bei größeren Verteilern oder angeblich internen Diskussionsforen sowieso. Ist es dann nicht besser, die Diskussion hier ein wenig zu moderieren und mit eigenen Beiträgen zu beeinflussen? Die schlimmsten Kommentare, z. B. reine Beleidigungen, lösche ich. Auf sachliche Argumente gibt es hingegen meistens eine gute Antwort. Dass Sie und andere eine zu große Offenheit kritisieren, andere hingegen die angeblich zu geringe Transparenz, scheint mir übrigens ein Indikator dafür zu sein, dass der hier verfolgte Mittelweg nicht ganz verkehrt ist.

  17. Lieber Prof. Dilger, ich glaube, ich habe etwas verschlafen. Ich kann den bereits erwähnten Plan B nicht finden, darf man erfahren, wie der aussieht?

    • würde mich auch sehr interessieren, wenn Sie Ihren heutigen Umzug hoffentlich erfolgreich über die Bühne gebracht haben, und sich bei Gelegenheit das erste Mal wieder Ihrem Blog hier widmen wollen.

  18. Sehr geehrter Herr Dilger,
    ich melde mich zwar erst relativ spät hier zu Wort, aber ich denke es ist die Lektüre wert, auch wenn es relativ lang geworden ist.

    Erst einmal auch von mir ein großes Dankeschön für Ihre geleistete Arbeit bisher, aber Ich glaube nicht, daß Ihr Rückzug aus dem „Machtkampf“ mit Herrn Renner innerhalb der AfD-NRW Ihre Chancen auf einen guten „Listenplatz“ bei der NRW-Europawahl-Kandidatenliste erhöht, aber einen Versuch ist es natürlich wert wenigstens hierbei noch zum letztes Mal „erfolgreich“ zu sein.

    Vielleicht ist es Ihnen ja gelungen innerhalb der letzten Monate genügend Mitglieder in NRW für Ihre ganz persönlichen Ziele zu begeistern, aber dann erklärt sich für mich erst Recht nicht die Aufgabe Ihres „NRW-Engagements“.
    Es sei denn, die allgemein immer wieder aufflammende Meinung von Teilen der breiten Basis (ca. 70 – 80%) der einfachen Mitglieder ist richtig, daß es den meisten „AfD-Oberen“ (die fast allesamt aus dem Kreise von den sog. „Altparteien“ stammen) nur um ein gut dotiertes Pöstchen geht.

    Geschickt genug angestellt haben Sie und Ihre „Mitstreiter“ es ja bisher auch mit allen legitimen, sowie legalen Tricks, wie zum Beispiel „Delegiertensystem“ usw., und „Alles“ auch relativ ganz gut im Griff gehabt.

    Aber auch z.B. Ihre „Verweigerung“ der Teilnahme im „AfD – Arbeitsforum für Parteimitglieder“ (gilt aber gleichermaßen auch für fast alle anderen „Oberen“) bis hin zur Äußerung des Wunsches einer Schließung desselben zeigt mir relativ deutlich etwas zu Ihrem Verständnis von Demokratie.

    Haben Sie in dem von Ihnen immer so hoch gelobten „Bundesparteiprogramm“ eigentlich schon einmal folgenden Passus gelesen:

    o Wir fordern mehr direkte Demokratie auch in den Parteien. Das Volk soll den Willen der Parteien bestimmen, nicht umgekehrt.

    Aber wahrscheinlich ist mit dieser etwas mehrdeutig auslegbaren Formulierung in Wirklichkeit alles mögliche gemeint, nur nicht die Partei AfD selbst, oder?

    Ich fände es sehr hilfreich, wenn Sie diese Frage beantworten würden, damit wir wenigsten Ihren Standpunkt zu diesem anscheinend ganz geschickt formulierten Täuschungsmanöver erfahren würden. Und vielleicht bin ich auch nur zu blöd den wirklichen Kern dieser beiden Sätze zu verstehen; im März 2013 habe ich auf jeden Fall noch etwas anderes hier hereininterpretiert als zwischenzeitlich.

    Und genügend Menschen in Deutschland sind ja unter anderem auch deswegen auf die AfD „hereingefallen“ und mehr oder minder aktives Mitglied geworden und sogar noch teilweise bis heute dabei geblieben.

    Aber wieviele Mitglieder sind schon bereits wieder ausgetreten?
    Warum ist die aktuelle Mitgliederzahl der AfD nach wie vor GEHEIM?
    Wie ist die aktuelle Mitgliederzahl im Bund?
    Oder wie ist die aktuelle Mitgliederzahl in NRW?
    Diese Migliederzahl müßten Sie doch wenigstens kennen, oder?
    Wieviele Austritte hat es in NRW bisher seit der Gründung gegeben?
    Auch dies müßten Sie eigentlich wissen, oder?
    (und wenn nicht) Warum interessiert Sie das nicht?
    Wer oder was hindert Sie diese zehnte sowie die oberen 9 Fragen zu beantworten?

    Ich bin der sicheren Überzeugung, daß mit Ihrer anscheinenden Ignoranz der wirklichen Meinung der großen, breiten Masse der AfD-Mitglieder kein nachhaltiger Erfolg der AfD auf der Politbühne möglich ist. Aber diese angedeutete Ignoranz der Basis betrifft nicht nur Sie alleine, sondern den größten Teil der mir bekannten bisherigen „Funktionäre“ unserer Partei.

    Oder glauben Sie wirklich, daß knapp 200 „Funktionäre“ innerhalb der AfD ohne eine Basis irgendetwas bewirken können, geschweige denn Wahlen gewinnen können?

    Der vor uns liegende „Delegierten“-Landesparteitag NRW, welcher zukünftig im Sinne der AfD hoffentlich für alle Mitglieder zugänglich sein wird (ein entsprechender Antrag liegt ja bereits vor) wäre Ihre große Chance den Mitgliedern in NRW zu zeigen, was Ihr wirkliches Gesicht ist und denken Sie bitte noch einmal darüber nach, nicht eventuell doch für den Vorsitz zu kandidieren, oder wenigstens dem von Ihnen favorisierten Herrn Burger als Stellvertreter den Rücken zu stärken.

    Was nutzt Ihnen denn eine eventuell bessere Positionierung für die Europawahl als der von Herrn Renner eventuell erreichte Platz, wenn innerhalb der AfD-NRW ein ähnliches Chaos ausbricht, wie kürzlich in Hessen, und das Ansehen der AfD innerhalb Deutschlands weiteren Schaden nimmt und unter anderem auch hierdurch die 3%-Hürde verfehlt wird.
    Und selbst wenn die 3%-Hürde knapp geschafft werden sollte, dann müßten Sie es nicht nur schaffen in NRW auf Platz 1 zu landen (was ich z.Zt. noch bezweifle), sondern auch auf der Bundesliste mindestens auf Platz 2 landen.

    Sehen Sie für sich bei der Vetreterversammlung zur Aufstellung einer Bundesliste zur Europawahl wirklich eine Chance, wenn Sie jetzt das Handtuch in NRW hinschmeißen, und sich dort als ein „Nichts“, bzw. „gescheiteterter“, zurückgetretener Ex-NRW-Vorsitzender zur Wahl stellen?

    Oder wäre es da nicht besser
    a) für die Mitglieder in NRW (für die bevorstehende Wahl der „NRW-Bewerber) ein Zeichen besonderer Stärke zu setzen, den „Kampf um NRW“ nicht aufzugeben und ggf. je nach Wahlergebnis zu einem „inneren“ Frieden in NRW zurückzufinden und damit eventuell Platz 1 in dieser „NRW-Bewerber-Liste“ tatsächlich zu erreichen und
    b) bei der „Wahl zur Bundes-Europaliste“ als Neu- und wiedergewählter „NRW Landeschef“ anzutreten?

    Wenn Sie nicht erneut für den „NRW-Vorsitz“ kandidieren sollten, sähe das für mich so aus, als ob Sie innerhalb der „einfachen“ Mitglieder eine größere Anhängerschaft für Ihre Ziele sehen als unter den Delegierten, was eigentlich auch jeden nachdenklich stimmen sollte.
    Deshalb werden Sie hoffentlich bei der bevorstehenden Abstimmung über den Satzungsänderungsantrag vom Kreisverband Gütersloh, daß in Zukunft alle Parteitage nur noch als Mitgliederversammlungen durchgeführt werden sollen, eine Entscheidung im Sinne der Basisdemokratie treffen.

    Ich glaube nicht, daß die AfD einen nachhaltigen politischen Erfolg haben kann, wenn die Funktionäre (egal in welchem Bundesland oder auch auf Bundesebene), also ca. 1% der Gesamtanzahl der Mitglieder, auf Dauer die restlichen 99% für dumm verkaufen.
    Und die bisherige Parteikultur innerhalb der AfD hat mit einer „Alternative“ genau so wenig zu tun, wie mit Basisdemokratie oder wo bitte bestimmt das Volk den Willen in unserer Partei der AfD.

    Es würde mich freuen, wenn sich auch noch andere Mitglieder für die Antworten auf meine Fragen interessieren, aber ich kann die Fragen auch gerne zurückziehen, und die unbeantwortet einfach so stehen lassen, wenn ich der einzige in NRW (oder auch in Deutschland) sein sollte, den das interessiert.

    Auch stellt sich mir die Frage, wenn wir nach der sehr wahrscheinlichen Abwahl des noch verbleibenden Vorstands einen „wirklichen“ Neuanfang in NRW wollen, der den Namen „Neuanfang“ auch verdient, dies nicht besser zu einem kurzfristig neuen Termin machen, und dies dann auch als Mitgliederversammlung.
    Weshalb dann idealerweise auch die Reihenfolge in der Tagesordnung dahingehend geändert werden sollte, daß Top 11 an Platz 6 rutscht vor „Wahl einer Wahlkommission“, so daß dieser hoffentlich letztmalige „Delegierten-LPT-NRW“ dann doch wenigsten einige Ergebnisse bringt.
    Wie zum Beispiel auch eine Abstimmung über den sehr wichtigen Antrag, den ich just vor ein paar Minuten erhielt, nämlich ein Antrag zum Thema „Mittelverwendung 2013″von Herrn Rust, Herrn Patatzki und noch 10 anderen unterstützenden, engagierten Parteifreunden (um nicht alle namentlich zu nennen).
    Und all diejenigen, die mit dem Abstimmungsergebnis der „Delegierten“ am kommenden Wochenende in Arnsberg über die aktuellen Anträge nicht zufrieden sind und sich von einer Mitgliederversammlung ein „anderes“ Ergebnis erhoffen, könnten Ihre Anträge ja dann fürs nächste Mal erneut einreichen.
    Deshalb bitte ich alle „Verantwortlichen“ hierüber einmal nachzudenken und ggf. dann unter TOP 3 entsprechend einzubringen und/oder ggf. zur Abstimmung bringen zu lassen. Hiermit ließe sich doch das Thema Basisdemokratie ein Stück weit voranbringen, oder?

    Vielleicht ist ja auch dieser Artikel bei „ef“ = http://ef-magazin.de/2013/11/22/4679-alternative-fuer-deutschland-schafft-die-wahre-alternative ein hilfreicher Wegweiser für die Zukunft!?

    Dann mal alles Gute. Bis in Arnsberg

  19. Hallo Herr Scharnbeck,

    „Es sei denn, die allgemein immer wieder aufflammende Meinung von Teilen der breiten Basis (ca. 70 – 80%) der einfachen Mitglieder ist richtig, daß es den meisten “AfD-Oberen” (die fast allesamt aus dem Kreise von den sog. “Altparteien” stammen) nur um ein gut dotiertes Pöstchen geht.“

    das könnte sich aber als der wahre Lacher in dem zwar recht unterhaltsamen, aber letztlich doch recht schmutzig ausgetragenen Konflikt zwischen dem Netzwerk Renner, Wandschneider, sonstigen „Putschisten“ und Lucke, Dilger herausstellen. Herr Dilger wollte ja bekanntlich den undotierten Landessprecherposten mit einem loyalen Vorstand führen. Der Vorstand war bekanntlich wenig loyal – umgekehrt wird zwar das gleiche behauptet, aber in der einen Richtung habe ich es wenigstens selbst beobachten können – und die Aufkündigung der Loyalität hatte sehr viel mit den entgangenen Diäten, pp. zu tun; zumindest nehme ich es niemanden ab, dass das zeitliche Zusammentreffen des Massen-Mobbings innerhalb des Vorstandes nichts mit der Enttäuschung über die nicht erreichten Versorgungstöpfe zu tun hatte. Aber wie heißt es so schön: Neues Spiel, neues Glück. Der große Egomanie-Auftritt des gottgleichen Renner gegen Satzung und Wahlprogramm für die Zusammenarbeit mit UKIP im Namen der Vorstände NRW und MV war doch schon längst der Auftakt für den parteiinternen Kampf um den MdEP-Posten, der als Richtungskampf deklariert wurde. Gleichzeitig wurde die parteiinterne Machtfrage über die Deutungshoheit ausgetestet. Es war das alles-oder-nichts-Spiel um den besonders gut gefüllten Versorgungsnapf MdEP. Das ironische an der Geschichte ist, dass man Herrn Dilger, der aber als Professor monetär gar nicht an dem MdEP interessiert sein muss und es wohl auch nicht ist, aus dem Vorstand gemobbt hat und die Tür – allerdings war er sich selbst dabei auch kräftig behilflich – für den neuen ziemlich gut zuhält. Allerdings würde sich die AfD-NRW einen Bärendienst tun, einen Mann mit derartiger Reputation ziehen zu lassen. In der Außendarstellung wäre dies ein weiterer Fauxpas. Der bisherige Vorwurf des gegnerischen Netzwerkes begrenzt sich ja ausschließlich auf den Vorwurf fehlender Teamfähigkeit. Das lustige, aber durchaus wahrscheinliche Ergebnis, was sich abzeichnen könnte, wäre, dass also das Netzwerk, ggf. neutrale oder eine Mixtur daraus, den arbeitsaufwendigen, aber finanziell nicht lukrativen Vorstand einnehmen und Herr Dilger mit dem Fressnapf davon rennt. Meinen Lacher haben dann alle Beteiligten ( aber um das zu verhindern laufen wohl schon die Gegenmaßnahmen auf Hochtouren ).

    „Geschickt genug angestellt haben Sie und Ihre “Mitstreiter” es ja bisher auch mit allen legitimen, sowie legalen Tricks, wie zum Beispiel “Delegiertensystem” usw., und “Alles” auch relativ ganz gut im Griff gehabt.“

    Wie gesagt, bei Herrn Dilger, aber auch Herrn Balke dürften die finanziellen Erwägungen kaum oder keine Rolle spielen. Richter- und Professorenbesoldungen sind bekanntlich nicht gering, auch wenn in der freien Wirtschaft mitunter mehr eingenommen wird.

    „o Wir fordern mehr direkte Demokratie auch in den Parteien. Das Volk soll den Willen der Parteien bestimmen, nicht umgekehrt.“

    Ich hatte ja schon einmal die provokante These in den Raum gestellt, die AfD auf ein paar pragmatische Themen zu beschränken und nach Erledigung einfach wegen Zweckerreichung aufzulösen. Wahrscheinlich ist diese Idee weniger absurd als sie auf dem ersten Blick erscheint. Nach Erledigung des EUR und der EU als politische Union und der Einführung der direkten Demokratie auf allen Instanzen, brauchen sich die Mitglieder und ihre Repräsentanten dann nicht mehr weiter zu ertragen. Aufgrund des „Einfallstors“ direkte Demokratie kann dann ja jeder sein zukünftiges Herzensanliegen basisdemokratisch im Wege von Bürgerbewegungen durchsetzen.

    „Aber wahrscheinlich ist mit dieser etwas mehrdeutig auslegbaren Formulierung in Wirklichkeit alles mögliche gemeint, nur nicht die Partei AfD selbst, oder?“

    In der Satzung ist ein „Volksbegehren“ als sog. Urabstimmung vorgesehen. Die Delegierten werden ja auch nicht von oben bestimmt. Im Gegenteil, Herr Dilger war auf dem letzten Kreisparteitag HSK mit anwesend und bat darum, dass sich möglichst viele als Delegierte, bzw. Ersatz-delegierte aufstellen lassen. Die Gefahr besteht, dass später die dem Landesvorstand genehmen Kreisvorstände dann ihre genehmen Delegierten aufstellen lassen. Aber derzeit besteht die Gefahr noch nicht.

    „Ich bin der sicheren Überzeugung, daß mit Ihrer anscheinenden Ignoranz der wirklichen Meinung der großen, breiten Masse der AfD-Mitglieder kein nachhaltiger Erfolg der AfD auf der Politbühne möglich ist. Aber diese angedeutete Ignoranz der Basis betrifft nicht nur Sie alleine, sondern den größten Teil der mir bekannten bisherigen “Funktionäre” unserer Partei.“

    Bei einer jungen Partei entscheiden insbes. die Aktiven vor Ort, wer Mitglied wird. Wenn Sie sich das Meinungsspektrum über die Ausrichtung der AfD anschauen, dann stellen Sie fest, dass es von der Grenze zur ProNRW bis zum konservativen Flügel der ehemaligen SPD reicht. Wer wo eingetreten ist und in der Partei drin bleiben wird, ist eine Frage, wer wo die Deutungshoheit hat und die Richtung angibt. Unabhängig von dem Streit um die Posten steht ja auch noch die endgültige Ausrichtung der AfD an. Das Versäumnis von Herrn Dilger besteht hier eher darin, dass Netzwerken zur Basis hin vernachlässigt zu haben. M.E. hätte nicht viel gefehlt und die Deutungshoheit wäre aufgrund des gut funktionierenden Netzwerkes bei Herrn Renner gelandet. Der Vorwurf Ignoranz passt bei Herrn Dilger auch deshalb nicht, weil sie ihn eigentlich stets als Sprecher auf Parteiveranstaltungen einladen und befragen können. Auch ist dieser Blog doch ausgesprochen offen gehalten. Man sieht auch, dass er anderen Argumenten ziemlich zugänglich ist und auch andere Ideen aufgreift.

    „Der vor uns liegende “Delegierten”-Landesparteitag NRW, welcher zukünftig im Sinne der AfD hoffentlich für alle Mitglieder zugänglich sein wird (ein entsprechender Antrag liegt ja bereits vor) wäre Ihre große Chance den Mitgliedern in NRW zu zeigen, was Ihr wirkliches Gesicht ist und denken Sie bitte noch einmal darüber nach, nicht eventuell doch für den Vorsitz zu kandidieren, oder wenigstens dem von Ihnen favorisierten Herrn Burger als Stellvertreter den Rücken zu stärken.“

    Ein falsches Gesicht zeigt Herr Dilger eigentlich nicht. Entweder schweigt er oder er sagt genau das, was er denkt. Dass er taktisch auf die Vorgänge im Vorstand reagiert, das hat eigentlich nichts mit Falschheit zu tun, sondern das ist eher ein zurück oder herum keilen. Natürlich wird in einem „Krieg“ auch mal eine Offensive eröffnet. Aber auch das liegt in der Natur der Sache. Der Punkt ist eher, dass der Vorstand sich selbst komplett ramponiert und sämtliches Vertrauen verspielt hat. Der Kollateralschaden ist für die AfD als Partei zu hoch ausgefallen. Und auch Herr Burger hat mit seinen Wunden zu kämpfen, wenn man sich die Forenbeiträge durchliest. Seine Wahl fußt ggf. nur darauf, dass sich die beiden Parteien auf diese Person geeinigt haben und dass in ihm die Hoffnung gesetzt wird, dass zumindest der neue Vorstand nicht wieder zerlegt wird. Vertrauen sieht anders aus. Das ist hier letztlich nur eine strategische Entscheidung. In dem Krieg geht somit keiner als Gewinner heraus, auch wenn gegenteilige Facebook-Nachrichten versandt werden. Vermeintliche Sieger haben nur einen Pyrrhus-Sieg

    „a) für die Mitglieder in NRW (für die bevorstehende Wahl der “NRW-Bewerber) ein Zeichen besonderer Stärke zu setzen, den “Kampf um NRW” nicht aufzugeben und ggf. je nach Wahlergebnis zu einem “inneren” Frieden in NRW zurückzufinden und damit eventuell Platz 1 in dieser “NRW-Bewerber-Liste” tatsächlich zu erreichen und
    b) bei der “Wahl zur Bundes-Europaliste” als Neu- und wiedergewählter “NRW Landeschef” anzutreten? “

    Ein neuer Vorstand unter Herrn Dilger würde durch das Netzwerk weiter gemobbt werden. Diese Lösung fällt weg.

    „Wenn Sie nicht erneut für den “NRW-Vorsitz” kandidieren sollten, sähe das für mich so aus, als ob Sie innerhalb der “einfachen” Mitglieder eine größere Anhängerschaft für Ihre Ziele sehen als unter den Delegierten, was eigentlich auch jeden nachdenklich stimmen sollte.“

    In HSK sind die Delegierte nicht organisiert und bilden die Parteibasis gut ab.

    „Auch stellt sich mir die Frage, wenn wir nach der sehr wahrscheinlichen Abwahl des noch verbleibenden Vorstands einen “wirklichen” Neuanfang in NRW wollen, der den Namen “Neuanfang” auch verdient, dies nicht besser zu einem kurzfristig neuen Termin machen, und dies dann auch als Mitgliederversammlung.“

    Ich habe mich gegen die Teilnahme an den Parteiveranstaltungen entschieden, weil mir der Zeitaufwand zu kostbar ist. ( Lebenszeit lässt sich leider nicht vermehren. ) Warum soll ich einer Mitgliederversammlung beiwohnen, die möglicherweise von Noch-Vorstandsmitgliedern nachträglich zerschossen wird ?! Auf dem Parteitag habe ich maximal die Wahl zwischen Pest, Cholera und die Katze im Sack. Dann gebe ich meine Stimme lieber einem Parteikollegen weiter, der die Wahlmöglichkeiten positiver einstuft, möglicherweise weil er auch besser informiert ist oder sich hält.

    Beste Grüße
    Reinhard Wilhelm

    • Hallo Herr Wilhelm, jedes Mitglied sollte seinen Standpunkt klarstellen, auch auf den Mitgliederversammlungen und Parteitagen. Schade das Sie nicht kommen wollen. BG Dirk Assmuth

  20. Können die Deligierten in Arnsberg die Wahrheit ertragen?

    Fakt ist, dass sich der gesamte innere Vorstand des LV NRW für die Kandidatenliste zur Europawahl beworben hat. Man gönnt dem anderen ja nichts. Hat man schon mal hier versagt, wie wird es wohl in Brüssel werden? Es ist doch so wichtig, dass in Brüssel alle Schichten vertreten sind und werden. Nicht schon wieder Balke, Renner, Burger und Dilger in einen Topf. Ich hoffe, die Deligierten in Arnsberg verstehen das.
    Lucke hat Burger vorgeschlagen als ersten Sprecher für den LV NRW. Wieso bewirbt er sich denn auch noch für eine Europakandidatur? Mir scheint, dass Augenaushacken soll weitergehen. Vergesst nicht, dass das Volk euch wählt.

    • Die Europawahl i.w.S. wird auf der Mitgliederversammlung gewählt. Ich gehe allerdings davon aus, dass die Ergebnisse von den Wahlverlierern aus dem Vorstand angegriffen werden, denn es geht hier um die Wahl um Fressnäpfe. Wenn es um Fressnäpfe geht, dann hört der Spaß ganz und gar auf, insbes. wenn Kandidaten auf diese monetär angewiesen sind.

    • Um genau zu sein, es haben sich nicht alle aus dem inneren Vorstand für die Nominierung zur Europawahl ins Spiel gebracht (Herr Dr. Behrendt hat darauf verzichtet) und es werden auch nicht alle gemeinsam ins Europaparlament einziehen, sondern realistischerweise aus NRW höchstens einer. Im Grunde ist es doch gut, dass es dabei echte Auswahlmöglichkeiten gibt.

  21. Hallo Reinhard,
    dann sollte ich meine Bewerbung zurückziehen. Als Vegetarier brauche ich keine Fleischtöpfe. Lach.
    Eine Frage habe ich an dich. Was bedeutet Punkt 6 der Einladung zur Mitgliederversammlung, der da lautet: „Wahl der Deligierten zur Vertreterversammlung zur Aufstellung einer Bundesliste zur Europawahl?“

    • Wenn ich es als Laie richtig interpretiere, sollen weitere Delegierte aus der Basis der AfD-NRW gewählt werden, damit diese auf der Bundeswahlversammlung bestimmen, wer nun letztendlich an welcher Stelle auf die Bundesliste zur Europaparlamentswahl kommt. Wenn Sie es also ganz professionell machen wollen, dann sehen Sie zu, dass Ihre Fürsprecher für einen Delegiertenposten kandidieren und obsiegen. Wenn Sie umgekehrt nicht wollen, dass irgendein Netzwerk ihren Kandidaten pushen, dann achten Sie darauf, dass neutrale Basis-Mitglieder als Delegierte kandidieren.

  22. Ist die bevorstehende Mitgliederversammlung in Arnsberg (NRW) ein Rohrkrepierer?

    Mir ist aus sehr zuverlässiger Quelle zu Ohren gekommen, daß es für die zum 30.11. in Arnsberg einberufene MV keinen ordentlichen Beschluß des LV gibt, weshalb die „Gültigkeit“ erfolgreich angefochten werden kann, weil die Einberufung nicht satzungsgemäß durchgeführt wurde.
    Da davon auszugehen ist, daß dies bestimmt jemand tun wird, und derjenige oder diejenigen damit Erfolg haben werden, macht „die Zeitverschwendung“ einer solchen MV keinen Sinn!

    Aber vielleicht ist eine nachträgliche Anfechtung auch gar nicht notwendig, weil jedes Mitglied zu einem möglichst frühen Zeitpunkt einen Antrag zur Geschäftsordnung stellen kann, der in etwa folgendes beinhaltet:

    Ich beantrage die Versammlung zu schließen, weil für die Einberufung dieser Mitgliederversammlung kein ordentlicher Beschluß gefasst worden ist, und somit alles was wir hier heute tun, nach einer erfolgreichen Anfechtung für nichtig erklärt werden wird.

    Tja und dann isses passiert! Ende aus…
    Ich schätze einmal länger als vielleicht 30 – 40 Minuten wird die MV nicht dauern.

    Und alle diejenigen Mitglieder, die ausschließlich nur für die MV angereist sind und nicht auch einen Aufenthalt als Gast für den anschließenden Delegierten LPT geplant haben, könnten sich hierüber wahrscheinlich sehr ärgern, auch wegen der „verlorenen“ Zeit sowie den entstandenen Reisekosten. Dies beträfe natürlich auch all diejenigen, die sich „nur“ wegen der geplanten Vorstellung und Nominierung der NRW-Bewerber für die Bundesliste zur Europawahl auf die Reise gemacht haben.

    Meine Empfehlung für jeden, der auf Nummer Sicher gehen möchte, wäre sich persönlich an Herrn Prof. Dr. Alexander Dilger zu wenden, den Verursacher dieser Situation, dem das Risiko der Anfechtung nicht nur bekannt ist – sondern der sich des Ganzen auch voll bewußt ist.

    Und wenn ich nur einem einzigen Mitglied mit diesem Beitrag geholfen habe, sich eine unnütze Hin- und Rückreise zu ersparen, dann hat sich meine Mühe gelohnt, weshalb ich im Anschluß hieran diesen Text auch überall (außer auf Facebook – damit habe ich nix am Hut) unterbringen werde, wo ich glaube NRW-Mitglieder erreichen zu können.
    Eine Rundmail an alle Mitglieder ist mir ja a) nicht möglich und b) wahrscheinlich auch nicht erlaubt. Und bitte beantworten Sie sich selbst die Frage warum denn der „Rest“ vom NRW-Vorstand hier nichts unternimmt, bzw. nichts unternommen hat.

    Liebe Grüße
    Dirk Scharnbeck

    • Dann mache ich eben mal völlig umsonst eine Wochenendtour ins schöne Sauerland und genieße die spätherbstliche Landschaft. Die langen Seufzer herbstlicher Geigen verwunden mein Herz mit eintöniger Mattigkeit. Vielleicht gibt’s in Arnsberg wenigstens einen guten Schnaps.

    • So richtig zuverlässig scheint Ihre Quelle nicht zu sein. Jeder kann alles anfechten, doch ob das erfolgreich ist, ist eine ganz andere Frage. Es gibt in der Tat keinen gültigen Vorstandsbeschluss für die Mitgliederversammlung, weil der Vorstand nicht mehr beschlussfähig war und ist. Ein solcher Beschluss ist auch nicht nötig für eine gültige Einladung, sondern nur eine Abstimmung im Vorstandskreis. Diese habe ich durchgeführt, wobei allerdings etliche Vorstandsmitglieder, die vorher für die Versammlung votierten oder sogar den Text für die Kandidatennominierung formulierten, sich plötzlich ohne stichhaltige Gründe dagegen aussprachen. Diese Vorstandsmitglieder haben versucht, einen Anfechtungsgrund zu schaffen, dürften damit aber nicht erfolgreich sein, während immer ein Restrisiko bleibt, welches es zu minimieren gilt. Herr Renner hat auch schon zwei wirre Schiedsanträge gestellt, dann das Schiedsgericht für befangen gehalten und schließlich die Anträge zurückgezogen, was im Ergebnis genau gar nichts gebracht hat. Die Mitglieder sollten sich selbst eine Meinung dazu bilden, wer versucht, den Antritt zur Europawahl zu erschweren oder sogar zu verhindern, und wer trotz aller Widerstände noch zum Wohle der Partei konstruktiv tätig ist.

      • Vielen Dank für Ihr Statement sowie die darin enthaltene Korrektur meiner Fehlinterpretation von Abstimmung und Beschluß.
        Aber Fakt bleibt, daß Sie die Einladung zur MV alleine geschrieben haben ohne eine Mehrheit bei der im Vorstandskreis hierüber durchgeführten Abstimmung, bei der niemand für sie war.

        Ich hätte es jetzt als ehrlich und anständig empfunden, wenn Sie Ihren Alleingang und dem daraus unmittelbar resultierenden Risiko der Anfechtung offen den Mitgliedern mitgeteilt hätten – entweder direkt im Einladungsschreiben oder einer beigefügten Anlage – um die durch Ihr Handeln bestehenden Gefahren, wie z.B. auch einen kurzfristigen Abbruch der MV, den Mitgliedern vor Augen zu führen, damit diese eben über das ganze Risikoausmaß informiert sind.

        Man könnte sich allerdings auch die Frage stellen, ob die Situation der „Nichtmehrbeschlußfähigkeit“ des Vorstandes durch den Rücktritt von Herrn Burger (der jetzt nachträglich wiederum empfohlen wird) für jemanden von Nutzen war, bzw. ist.

        Und in der Tat muß natürlich jeder selbst entscheiden ob die vor uns liegende MV eine Reise wert ist, oder nicht.

      • Es ist Fakt, dass sich einige Vorstandsmitglieder für die Einladung aussprachen und andere dagegen, obwohl sie die vorher den einzelnen Punkten zustimmten. Wenn ich deshalb nicht eingeladen hätte, gäbe es jetzt gar keine Versammlungen, damit keine Aufstellung von Delegierten für die Europawahlversammlung und auch über dieses Wochenende hinaus keinen handlungsfähigen Vorstand. Sollten andere Vorstandsmitglieder tatsächlich erfolgreich anfechten, führt das zu demselben Ergebnis. Jetzt denken Sie bitte noch einmal darüber nach, wer für die Partei arbeitet und wer dagegen.

  23. Lieber Herr Scharnbeck,

    die ganze Sache mit der Mitgliederversammlung spricht in der Tat Bände. Einen rechtskräftigen Vorstandsbeschluss gibt es tatsächlich nicht. Das wird von Herrn Dilger auf seinem Blog ja auch eingeräumt.
    dEin sachlicher Anlass besteht allerdings schon, das ist ja auch unstreitig. Es hat auch Sinn, die Mitgliederversammlung und den Landesparteitag an einem Wochenende anzuberaumen, denn die meisten aktiven Mitglieder dürften auch Delegierte sein. Man könnte also ganz konstruktiv diese MV durchziehen. Aber, darauf wette ich, dass für den Fall, dass einer der Kandidaten, der entweder noch im Vorstand ist oder war, die Wahl anfechten wird, denn es geht hier um einiges, nämlich um Geld und Renomee, und ggf. wird noch das Prinzip der verbrannten Erde ausgeübt. M.E. sollte man die MV nicht durchführen, ggf. auf die Kandidatenvorstellung begrenzen. Es ist ggf. zu schade, wenn für die Wahl der Delegierten und Kandidaten ein halber Tag oder mehr verschwendet würde.
    Ich teile auch Ihre moralischen Bedenken, dass zwar jeder Vorstand von der Anfechtbarkeit weiß, aber alle schweigen, in der Hoffnung, dem Sprecher noch einen reinwürgen zu können. Es liegt ja auf der Hand, dass die Anfechtung kommt und im Grunde genommen weiß auch jeder, wer die Lunte anzünden wird. Ich hatte per PM-Facebook am 16. Nov. einen zentralen Netzwerker gebeten, die Sache nicht auf dem Rücken der Basis auszutragen. Wenn diese den MV kippen wollen, dann sollen sie die Einladung vorab über das Schiedsgericht anfechten und nicht einfach daneben stehen und erwartungsvoll abwarten, bis einer von Ihnen die Lunte zündet. Mein Anliegen wurde geflissentlich ignoriert. Leider hat diese Sache somit eine neue Qualität erreicht, weil man den Krieg nunmehr auf dem Rücken der Basis austrägt. Wären die verantwortlichen Personen verantwortungsvoll, dann würden sie nicht einfach zuschauen wie die Mitglieder mit recht hoher Wahrscheinlichkeit erfolglos anreisen werden.
    Ich persönlich habe mangels Vorstandsposten keine Anfechtungsmöglichkeit und ich habe auch keinerlei Einfluss auf den Vorstand. Das einzige, was ich machen kann – und das habe ich in diesem Forum reichlich getan – ist, meine Einschätzung Kund zu tun. Aber eine persönliche Einschätzung ist leider auch nur eine solche und keine endgültig-wahrhaftige Prognose. Ich kann deshalb auch keinem Mitglied empfehlen, nicht zu kommen, weil ja durchaus die Möglichkeit besteht, dass die MV nicht angefochten wird und dann hätten die dem Rat Folge leistenden Personen von ihrem Stimmrecht keinen Gebrauch gemacht.

    Mit besten Grüßen

    Reinhard Wilhelm

      • Wesentliche Aussagen von Herrn Dr. Balke sind sachlich falsch. Doch selbst wenn sie stimmen würden, spricht die Art seiner Vorwürfe doch bereits für sich und die Notwendigkeit meines Rücktritts.

    • Naja, Herr Balke, der auf dem Bezirksparteitag Arnsberg erklärte, dass der Alleingang des Herrn Renner, im Namen des Landesvorstandes NRW die Zusammenarbeit mit der UKIP – entgegen dem Wahlprogramm, das ja von den Mitgliedern der Basis abgesegnet worden war, – öffentlich ( bis hin zur Jungen Freiheit ) auszuloten, völlig in Ordnung sei und durch seine persönlichen Meinungsfreiheit gedeckt sei, ist auch nicht ganz koscher. Demnächst lotet jemand öffentlich mit der Frau Wagenknecht im Namen der AfD-NRW die Chancen eines kommunistischen Manifestes aus und beruft sich auf die Balksche Meinungsfreiheit… ( OK, wenn es der 11.11. oder 01.04 sein sollte, dann geht das vielleicht noch durch… )

  24. Langsam platzt mir die Hutschnur!

    Ich habe soeben begonnen den Anhang mit dem angehängten Balke-Artikel zu lesen.
    Es wurde mir geragezu übel! Schon der Anfang reichte mir!
    Zum Kotzen all das Hin- und Her, und Stich und Hieb, und das Internet rauf und runter, immer nur die lustvolle Beschäftigung mit der eigenen Zerstörung.
    Gestern Abend habe ich mal in den Blog (?? heißt das so?) von Professor Dilger geschaut. Hinterher beherrschte mich eine Stimmung aus Wut und Traurigkeit!!
    was da an Energie und Kraft und Zeit in den üblen Müll investiert wird . . .
    Über 70 (!!!!!) Anträge an den Parteitag am Wochenende in Arnsberg.
    Zwischenzeitlich hat sich die AfD geradezu zu einem defätistischen Tollhaus entwickelt!
    Das ist nicht mehr die Partei, in die ich voller Freude, Hoffnung und Optimismus Anfang dieses Jahres eingetreten bin.
    Was für eine Aufbruchstimmung, eine Hoffnung für Millionen schien sich aufzubauen!!
    Hier betreiben zwischenzeitlich aber Egomanen lustvolle Selbstbefriedigung und Zerstörung dessen, was sie selber gar nicht aufgebaut haben!
    Wo waren denn diese Figuren, die heute die Partei mit Eifer lustvoll und völlig verantwortungslos zerschlagen, als die ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND die ersten hoffnungsvollen aktive Schritte hin zu einer möglichen Volksbewegung machte??
    Ich kann keinem Freund oder Bekannten heute guten Gewissens die AfD als eine Partei empfehlen, von der ich wirklich überzeugt bin, als Hoffnungsträger für die Zukunft meiner und seiner Kinder und Enkel.

    Dilger ist nun endlich geschasst, Halali!! Wann ist Lucke so weit??
    Daran wird ja schon kräftig gearbeitet.
    Und das versteckt sich so trefflich hinter der Maske „sachliche (?)Kritik“, das ganze Internet ist voll von dieser niederträchtigen „Kritik“, und viele machen lustvoll mit.
    Und wem nutzt das Ganze?? Denjenigen, gegen die wir ja eigentlich aufbegehren wollten.
    Alles vergessen?
    Ich habe bei der NRW-Gründung in Rommerskirchen voller Überzeugung Dilger gewählt. Und anschließend in Berlin Bernd Lucke.
    Meine Meinung hat sich seitdem nicht geändert, denn dafür gibt es nicht den geringsten Anlaß, eher im Gegenteil. Und das kraftvolle aufbauende Wirken von Lucke und Dilger bewundere ich noch heute, und zu denen stehe ich auch noch heute!

    Ich werde aber nicht aufgeben oder resignieren, denn das ist ja das, was die eingschleusten Feinde unserer Bewegung ja nur wollen!
    Die Arbeitsgruppe der CDU „Zerschlagt die AfD“ , aktiv unterstützt ganz offensichtlich von Maulwürfen veschiedenster Organisationen und Machtgruppen, hat sich bestimmt nicht vorgestellt, daß das Zerschlagen dieses unbequemen politischen Gegners AfD so einfach und so schnell von statten gehen würde.

    Viele Grüße

    Volker Schade
    Vorstandsbeisitzer AfD-MK

    • Hallo Herr Schade,

      an Ihrem Aufruf, und ja bei mir kommt das Posting als Aufruf an, ist viel Wahres dran.
      Ich sehe das ähnlich und Sie können versichert sein eine Menge aktiver Mitglieder ebenfalls.
      Sie können sicher sein, daß es innerhalb unserer Partei immer noch eine Menge Menschen gibt, für die die AfD immer noch die Hoffnung birgt etwas an dem aktuellen System und der aktuellen Vorgehensweise der Politik zu verändern und zwar im Sinne der Menschen, die in diesem Land leben und die dieses Land am Leben halten.
      Es wird ganz sicher spätestens nach der EU Wahl einen “ Reinigungsprozeß“ in der Partei geben, der nicht unbedingt zum Nachteil unser Partei sein muß.
      Seien Sie versichert, es gibt noch mehr Menschen, die nicht aufgeben oder resignieren sondern um die Sache kämpfen werden.

      Und JA, auch ich sehe das so, daß eine Menge U-Boote unterwegs sind in unseren Kreisen und dabei sind “ ganze Arbeit“ zu leisten.
      Also auf gehts, dagegen halten und zwar mit aller Kraft.

      Viele Grüße aus Bochum
      K.-D. Kipka

  25. Hallo Herr Schade,
    „Eingeschleuste Feinde“ würde ich es nicht nennen. Der Mensch weiß, dass wir neu auf der Plattform stehen, er kennt auch unsere Unerfahrenheit mit den neuen Dingen, die strebsame Positionierung untereinander, das so genannte „Erfahrung sammeln“ und wie gerne wird dann extern wie intern draufgeschlagen. Dies ist völlig normal. Irgendwann dann sind wir besser, erfahrener, wissensintensiv werden wir und damit anerkannter. Das ist jetzt so die Zeit, wo die Übergänge sich etablieren. Der große Kuchen ist schon mal ohne uns gegessen worden, wir hatten nur 4.7%. Der nächste Schritt ist gerade im Gange, nicht nur im Hessen LV oder BW LV eigentlich überall. Jetzt wird die 2. Reihe zu ersten, und damit zur besseren Reihe, weil der Sprung nach vorne abgedämpft ist, nochmal, wir hatten ja nur 4.7%.
    Ich bin wirklich überzeugt, dass wir bald unsere Sachthemen wieder vertiefen werden. Der Euro ist im Moment vergessen, die Griechen, die Potugiesen, Italiener, Spanier, Holländer und Franzosen, sie alle meckern nicht mehr so arg. Wenn ein Apfel faul ist, dann kann man ihn nicht mehr unfaul machen, auch mit der besten Lagerung ist es vorbei. Irgendwann kommt die AfD dann auch mal zur Frage, wie wir unsere Gesellschaft ändern können, etwas lebenswerter mit anderen Menschen, ohne Gier und Lasterhaftigkeiten unserer Sinne, eine so genannte oder auch Wattebauschgesellschaft. Ja die Trauben hängen noch hoch, und wir sind dabei zu lernen, dass wir sie nur gemeinsam ernten können. Das geht allerdings nur dann, wenn ein Richter nicht immer sagen muss, dass er ein Richter ist. Ein Richter ist kein Vordenker, er richtet immer über die Vorgänge in der Vergangenheit. Ein so genannter oder auch Exekuter, die alle ohne Visionen sind.

  26. Ich bin jetzt etwas verwundert, dass Herr Dilger den u.a. Vorfall vor 11 Tagen nicht hier erwähnte. Ich füge die mail in diese Rubrik hier ein, weil sie deutlich macht, wie hier mit Menschen umgegangen wird, die in einem Vorstandsteam arbeiten:

    [E-Mail gelöscht, da das Veröffentlichen ohne Autorenzustimmung nicht zulässig ist. AD]

  27. Pingback: Zwischenbericht von Arnsberg | Alexander Dilger

  28. Pingback: Weiter mit einer Ankündigung | Alexander Dilger

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