Weitere Rücktritte

Im Sommer trat Herr Dr. Jobst Landgrebe vom ursprünglichen, in Rommerskirchen gewählten Landesvorstand zurück, doch in seine Stellvertreterposition wurde gleich Herr Dr. Michael Balke nachgewählt. Kürzlich erklärte dann der Schatzmeister, Herr Jörg Burger, seinen sofortigen Rücktritt. ‚Mein Rücktritt‘ mit Wirkung zum nächsten Landesparteitag folgte am Montag. Mittlerweile sind auch drei Beisitzer, die Herren Wilhelm Esser, Reiner Rohlje und Marcus Pretzell zurückgetreten. Herr Esser ist mit sofortiger Wirkung zurückgetreten, die anderen beiden wie ich zum Parteitag. Außerdem hat Frau Kerstin Garbracht als kooptiertes Vorstandsmitglied ihren Rücktritt zum Parteitag erklärt.

Ich vermute, dass es bis dahin noch weitere Rücktritte geben wird. Wenn mindestens ein bisheriges Vorstandsmitglied im Amt bleibt, wird es beim Parteitag zu Nachwahlen für die freien Positionen kommen. Wenn doch noch alle zurücktreten, was man letzten Sonntag einfacher hätte haben können, sind Neuwahlen möglich. In diesem Fall werde ich vorschlagen, die Amtszeit per Beschluss zu begrenzen, z. B. bis Juli 2014, damit nach Europa- und Kommunalwahlen wieder die Mitglieder entscheiden können, wie der Vorstand und die einzelnen Vorstandsmitglieder gearbeitet haben. Eine zweijährige Amtszeit ist einfach zu lang für eine so junge und dynamische Partei. Deswegen ist die jetzige Rücktrittswelle gar nicht so dramatisch, wie sie von außen vielleicht scheint. Es handelt sich um gelebte Demokratie.

24 Gedanken zu „Weitere Rücktritte

  1. Das hätte man früher haben können. Wohl wahr. Mein Angebot mit Ihnen zurückzutreten, hatten Sie aber abgelehnt. Und alleine zurückzutreten, hatten Sie auch ausgeschlossen. Halbwertzeit: 12 Stunden.
    Kennen Sie den Witz zu dieser Pointe?:
    …ein Geisterfahrer? Hunderte!

    • Hallo? Wann haben Sie ein Angebot unterbreitet, mit mir zusammen zurücktreten zu wollen? Wir hatten Sonntag diskutiert, ob alle Vorstandsmitglieder gemeinsam zurücktreten. Wir waren beide dafür, aber nicht alle im Vorstand, so dass es nicht ging. Ich hatte nie ausgeschlossen, dass ich zurücktrete, es nur am Sonntag auf der Sitzung noch nicht getan. Im Übrigen hatte ich bereits auf der Sitzung am 23. September, also direkt nach der Wahl, vorgeschlagen, dass der gesamte Vorstand gemeinschaftlich zurücktreten könne, was damals aber niemand wollte.

    • Was ist da eigentlich los. Könnte man das auch mal den „einfachen“ Parteimitgliedern erklären. Ich fühle mich da im Augenblick nicht sehr gut informiert. Muss aber nicht unbedingt übers Internet sein.

      • Ich habe nicht den zweiten öffentlichen Artikel plus Pressemitteilung zum Thema verfasst. Und es ist ja nicht auszuschließen, dass andere Vorstandsmitglieder die Lage leicht differenziert sehen. Es ist ja schon einmal bemerkenswert, dass nicht einer der 10 Kollegen hier bislang zu sehen war, könnte man meinen. Mehr möchte ich dazu öffentlich nicht sagen.

      • @Marcus Pretzell: Respekt. Sie tun zwar genau das, was Sie anderen vorwerfen – nämlich die Situation ganz sicher nicht verbessern -, machen das allerdings durch den Scherz mit dem Geisterfahrer in gewisser Weise sehr elegant. Die schlimmsten Geisterfahrer sind nämlich die, die mit selbstgebasteltem Blaulicht und Warnsirene unterwegs sind.

      • Auch ich würde doch darum bitten, dass allen Mitgliedern umgehend die entsprechenden Sitzungsprotokolle zugänglich gemacht werden – und so das nicht gewollt ist, möglichst Statements aller Vorstandsmitglieder (notfalls eben auch öffentlich)

    • Die laufende Amtszeit kann grundsätzlich nicht verkürzt werden. Vor Neuwahlen ist jedoch ein entsprechender Beschluss möglich. Alternativ könnte die Satzung dauerhaft geändert werden.

  2. Da haben wir wohl einen Landesvorstand gewählt, der nicht harmonisch zusammenarbeiten konnte. Mehrere „Fraktionen“? Inhaltliche Auseinandersetzungen? Persönliche Differenzen?
    Abstimmungsergebnisse gegen die Meinung des Sprechers?Von allem etwas?
    Zeit für Aufklärung!
    Ist Ihr Rücktritt endgültig, oder wollen Sie nur einen Vorstand wählen lassen, der Ihnen genehm ist? Das fände ich nicht gut.
    Wer denkt an die Partei und die wichtigen Aufgaben, die wir haben? Für Querelen haben wir weder Zeit noch Lust!

    • Mein Rücktritt selbst ist definitiv. Es gibt keinen Rücktritt vom Rücktritt. Bei einer Nach- oder Neuwahl hat jedes Mitglied einschließlich mir das Recht zu kandidieren. Ich werde das aber nicht in jedem Fall tun, sondern nur dann, wenn sich ein aus meiner Sicht besseres Team abzeichnet. Das schließt nicht aus, dass ein anderer Sprecher ein anderes gutes Team zusammenstellen kann. Doch wenn mehrere Vorstandsmitglieder meinen Rücktritt fordern, funktioniert der jetzige Vorstand offensichtlich nicht gut, was durchaus auch an mir liegen könnte, so dass mein Rücktritt so oder so die richtige Konsequenz ist.

      • Danke für diese klare Worte. Da braucht man sich wenigstens keine Gedanken machen über die Gründe. Ich kann sie nun verstehen, da man dies auch schon in kleinen Vereinen erlebt.

  3. Liebe NRW AfD. Genau solche Neuigkeiten will keiner lesen. 😦 – Für Außenstehende wirkt das alles sehr chaotisch … Bitte denkt an das große Ganze und nicht nur an den eigenen Nasenfaktor! Und: Informiert die Mitglieder detaillierter. Weil: wir werden als erstes auf diesen ganzen Vorstand-Hick-Hack von Außenstehende mit Häme angesprochen.

  4. Ich finde es sehr bedauerlich, dass man über die Hintergründe dieser Streitereien im Vorstand nicht von der eigenen Partei aufgeklärt wird, sondern dies durch die Zeitung erfahren muss. Vermutlich ist der angegebene Grund, finanzielle Dinge, wohl auch nicht der einzige, wenn man die verschiedensten gegenseitigen Spitzen betrachtet.
    Mal eine Frage an den Vorstand NRW:
    Wie soll denn auf dem kommenden Parteitag möglichst objektiv ein neuer Vorstand gewählt werden, wenn die Mitglieder nicht über die verschiedenen Positionen der einzelnen Vorstandsmitglieder aufgeklärt werden? Eine Offenlegung trägt doch zur Meinungsbildung der Mitglieder bei. Das kann man auch tun, ohne schmutzige Wäsche zu waschen, indem man sich auf sachliche Aussagen und Positionen beschränkt.
    Das Argument, diese Querelen nicht in der Öffentlichkeit breitzutreten, zieht nicht mehr. Denn wie man sieht, gelangen diese doch sowieso dorthin. Dann bitte fundiert und aus direkter Quelle !

  5. @ Angelika Schirok

    Im Gegensatz zu Ihnen bin ich völig anderer Meinung . Hier auf diesem Blog sind nicht nur Parteimitglieder unterwegs , hier lauert u.U. bereits die Presse . Was diese ausrichten und schreiben kann haben wir bereits mit größtem Bedauern bei einem Stern Bericht erlebt .
    Außerdem möchte ich all denen die hier auf die Erleuchtung warten eine Frage stellen.
    Sind Sie ein Scheidungskind ?

    Nicht ? Dann fragen sie mal Eines . Ich konnte , obwohl als nächstes Familienmitglied meiner Eltern , nicht feststellen wer die Schuld an der Scheidung trug. Ich konnte aber sehr wohl die Versuche mich auf die eine oder andere Seite zu bringen erkennen. So bleibt mir zu sagen , daß ich beiden die Schuld an meiner Misere geben musste. Genau wie hier !!! Aber keiner hatte eine Schuld …. sie hatten einfach eine unterschiedliche Meinung !

    So glaube ich , daß alle Versuche hier Licht ins “ Dunkel “ zu bringen scheitern sollten. Das Ende dieser Schlammschlacht , bis denn alles ! gesagt wurde was wer mal wann gesagt und der Andere missverstanden hat …. das möchten Sie wirklich ? Mit dem angeblichen Anspruch und Irrtum ein Recht auf Aufklärung zu haben kommen Sie hier mit Neugierde daher und sehen die Gefahren und evtl. Schäden für unsere Partei nicht ?

    Wenn sie ein Recht auf jeden Vorgang in unserem Landesvorstand hätten wären dessen Sitzungen öffentlich und Sie und andere könnten daran teilnehmen .

    Können Sie nicht ? … Sehen Sie ! Aber jetzt muss es raus , ja ? :-)))

    Zumal festzustellen bleibt , das ich die große Masse der Verfechter für radikale Schlammschlachten, als jemand der an jeder Wahleranstaltung teilnahm , bei den Gelegenheiten wo es etwas zu wählen gab leider vermissen musste .

    Es ist natürlich leichter hier auf Facebook herumzulungern als den Hintern auf harten Stühlen bei einer zweitägigen Wahlveranstaltung in irgend einer Halle zu stählen . Warum sollten hier hunderte von Mitlesern einen falschen Eindruck bekommen , wenn es reicht diejenigen ins Bild zu setzen die sich die Mühe machen zur Wahl zu erscheinen. Das gelingt auch noch vor Ort und vor Allem vor berechtigtem Publikum .

    Beste Grüße aus Bochum

    • @ Wolfgang Demolsky
      „Im Gegensatz zu Ihnen bin ich völig anderer Meinung.“
      Das dürfen Sie gerne sein. Aber bitte lassen Sie mir auch meine Meinung.

      “ Hier auf diesem Blog sind nicht nur Parteimitglieder unterwegs , hier lauert u.U. bereits die Presse . Was diese ausrichten und schreiben kann …..“
      Das ist mir durchaus klar. Aber wenn ich genau auf diesem Blog von Herrn Dilger um klare Informationen Informationen bitte, um was es überhaupt geht, sondern dies am nächsten Tag in der Zeitung lesen muss (vermutlich von einem Insider weitergegeben), dann frage ich mich, wie hoch die Meinung und der Informationsstand der Mitglieder angesiedelt wird? Nichts anderes habe ich kritisiert.

      „Sind Sie ein Scheidungskind ?“
      Geht`s noch? Was haben Ihre persönlichen Erfahrungen mit Ihren Eltern mit dem Recht der Mitglieder auf Aufklärung und Information zur Meinungsbildung zu tun? Mir geht es auch in keinster Weise um Schuld oder Nichtschuld, sondern ausschließlich um Informationen, um sich bei der Wahl des zukünftigen Vorstandes nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden zu können.

      „So glaube ich , daß alle Versuche hier Licht ins ” Dunkel ” zu bringen scheitern sollten. Das Ende dieser Schlammschlacht , bis denn alles ! gesagt wurde was wer mal wann gesagt und der Andere missverstanden hat …. das möchten Sie wirklich ? “
      Nun, diese Abneigung, Licht ins Dunkle zu bringen, kennen wir ja zu Genüge von den Altparteien. Da muss die AfD sich nicht anschließen. Ich habe auch keineswegs eine Aufklärung bis in kleinste Äußerungen erwartet, sonden eine Erklärung, um welche inhaltliche Themen es geht und möglichst auch eine klare Positionierung der Vorstandsmitglieder. Und das, denke ich, kann ich als Mitglied einer Partei, die ich unterstützen soll und für deren Stärke ich bezahle, auch erwarten.

      „Mit dem angeblichen Anspruch und Irrtum ein Recht auf Aufklärung zu haben kommen Sie hier mit Neugierde daher und sehen die Gefahren und evtl. Schäden für unsere Partei nicht ? “
      Nun, wenn Sie meinen, dass es um pure Neugierde geht……
      Ich sehe das anders. Diese Querelen kommen so oder so an die Öffentlichkeit (wie bereits geschehen) und als informiertes Mitglied habe ich wenigstens die Möglichkeit, adäquat auf Anfeindungen zu reagieren, bzw. diesen ihren angemessenen Platz zuzuweisen. Das Verschweigen von Unstimmigkeiten richtet viel größeren Schaden an, weil es Mißtrauen auch unter den Parteimitgliedern schürt.

      „Wenn sie ein Recht auf jeden Vorgang in unserem Landesvorstand hätten…“
      Darum geht es nicht. Das interpretieren SIE in meine Aussagen hinein.

      „Es ist natürlich leichter hier auf Facebook herumzulungern als den Hintern auf harten Stühlen bei einer zweitägigen Wahlveranstaltung in irgend einer Halle zu stählen .“
      Erstens ist diese Seite nicht Facebook. Zweitens bin ich nicht bei Facebook angemeldet und drittens habe ich mir zwar nicht den Hintern auf Wahlveranstaltungen platt gesessen, weil ich zu diesem Zeitpunkt noch kein Mitglied war, aber bin 1 Woche durch die Gegend gelaufen und habe Flyer verteilt. Es reicht eben nicht, zu den Wahlveranstaltungen zu erscheinen, sondern es kommt auf die Basis an, die die Arbeit tut. Und diese Basis hat ein Recht auf Information, damit sie weiß, wofür sie sich die Arbeit macht.

      „Warum sollten hier hunderte von Mitlesern einen falschen Eindruck bekommen , wenn es reicht diejenigen ins Bild zu setzen die sich die Mühe machen zur Wahl zu erscheinen.“
      Ich habe mit keiner Silbe erwähnt, dass ich erwarte, dass die Informationen in diesem Blog den Mitglieder bekannt gemacht werden. Herr Dilger hat die erste Information in einer Email an die Mitglieder weiter gegeben und er könnte weitere Informationen auch in einer erneuten Email bekannt machen.
      Und weil Sie immer wieder darauf herumreiten, dass Mitglieder, die zu den Versammlungen erscheinen, wohl die engagierteren Mitglieder sind, möchte ich Ihnen mitteilen, dass es durchaus Menschen gibt, die sich dies finanziell schlicht nicht leisten können und denen die Aufbringung des Mitgliedsbeitrages schon einiges abverlangt, geschweige denn, Fahrtkosten und evtl. Unterbringungskosten aufzubringen. Sind diese in Ihren Augen die schlechteren Mitglieder?

      „Das gelingt auch noch vor Ort und vor Allem vor berechtigtem Publikum .“
      Ahaaa, daher weht der Wind. Sie halten mich also für einen Spion…..
      Dann darf ich Ihnen erklären, dass ich zu den Unterstützern der ersten Stunde der Wahlalternative2013 gehöre, etliche Mitmenschen für die Ziele der AfD begeistern konnte und den Werdegang der Partei von Anfang an sehr aufmerksam und engagiert verfolgt habe. Ich glaube, so viele Finger, wie ich mir für die AfD wundgeschrieben habe, um möglichst viele Leute von der AfD zu überzeugen, können Sie wohl kaum vorweisen. Insofern habe ich mir überhaupt nichts vorzuwerfen, sondern möchte lediglich klar wissen, für welche Leute und mit welchen Interessen ich mich engagiere !
      Dazu zählt der Landesverband ebenso, wie der Kreisverband, der Regionalverband und der Bundesverband.

      Im übrigen möchte ich anmerken, dass ich Ihre sarkastischen und lächerlichmachenden Erwiderungen auf Kommentare anderer Leser für äußerst unangebracht halte. Genau mit solchen Aktionen dienen Sie der gemeinsamen Sache am wenigsten. Ganz im Gegenteil.

      • Ich muss Ihnen in den meisten Punkten Recht geben , bis auf die , die Sie offensichtlich falsch auslegen. Aber sehen Sie , das passiert mir ja bei Ihnen wohl auch. Was die Zahl meiner Finger angeht kann ich Sie beruhigen. Ich denke wir haben beide acht davon .

        ** Ahaaa, daher weht der Wind. Sie halten mich also für einen Spion…..**

        Falsch , ich halte Sie für eine engagierte Parteifreundin , die leider nicht einsieht das hier eben nicht nur Solche vertreten sind . Was ich andeuten möchte ist , das hier nicht der Vorstand das weiterführen sollte was man im persönlichen Gespräch während mehrerer Vorstandssitzungen nicht schaffte . Das unter Beobachtung der Basis welche sich dann, und das ist das Schlimme , ein zu frühes * Urteil * bildet. Sie verstehen offensichtlich nicht , das sich unsere Parteispitze in unterschiedlicher Meinung nicht mehr handlungsfähig sieht und das Ganze keinem Hass und Gezänk sondern einem Entschluss , den ich sehr wohl verstehen kann , unseres Sprechers Herrn Prof. Dilger entspringt.

        Stellen Sie sich vor , Sie sind der Boss und wollen nach Spanien in Urlaub , aber hre Familie stimmt immer wieder für den Norwegen Urlaub mit dem Wohnwagen ab . Gut , zwei mal machen Sie es mit und dann reicht es eben.
        Wenn Sie noch einmal aufmerksam nachlesen . Mein Rücktritt…eine Seite zuvor 😉

        ** Ich gezwungen bin etwas mit zu tragen was ich nicht möchte ** ( habe nicht kopiert , aber so ähnlich steht es dort ) Ich würde mich dann auch von dieser Mannschaft abwenden , oder soll sich Herr Dilger vorführen lassen ? Man hat halt unterschiedliche Meinungen, „Norwegen“ setzt sich durch und das akzeptiert er eben nicht ( könnte ich auch nicht ! )

        Was Sie dann hier noch schreiben kann eigentlich nur auf meine Antwort an “ Gerd “ aus Bochum bezogen sein .

        ***Im übrigen möchte ich anmerken, dass ich Ihre sarkastischen und lächerlichmachenden Erwiderungen auf Kommentare anderer Leser für äußerst unangebracht halte. Genau mit solchen Aktionen dienen Sie der gemeinsamen Sache am wenigsten. Ganz im Gegenteil. ***

        Mhhh , natürlich : Ganz im Gegenteil !
        Darüber sollten Sie noch einmal nachdenken. Lesen Sie noch einmal aufmerksam wenn Sie nicht gesehen haben sollten was Gerd so vorhatte.
        Nicht nur Sie haben Flyer verteilt . Andere haben auch noch zusätzlich plakatiert .Ich war Wahlkampfleiter in Bochum und bin nicht bereit etwas unbeantwortet in dieser Art gegen meine Truppe sagen und schreiben zu lassen. Die Antwort entsprach dem Stil des Anwurfes , nur eben etwas lustiger 😉 Das ich Sie bei Facebook verortete tut mir leid . Ich bin dort drin seit dem ich in der Partei bin. ( leider ) der Vorteil sind schnelle Kommunikation untereinander. Sie werden sehen wie sich diese kleine Unebenheit innerhalb unserer Partei legen wird . Nach Berlin , der Enttäuschung für Manche , kommt Brüssel . Sie werden sehen wie sich manche , heute noch sichtbaren Probleme lösen werden, wenn Europa ruft .

  6. Sehr geehrter Herr Professor Dilger,

    Ihr Rücktritt ist nach dem Wahldebakel der AfD sicherlich ein richtiger, wenn auch ein überfälliger Schritt. Das einfache und nicht akademisch gebildete Parteimitglied hatte schon länger Zweifel, ob der von Ihnen gepflogene besserwisserische selbstzentrierte Wahlkampf „von Oben herab“ zu einem Erfolg beim Wähler führen kann. Das schmäliche Ergebis müssen wir nun alle zur Kenntnis nehmen. Die internen Querelen, die sie in diesem Blog nach Außen tragen werden auch nicht zu einer breiteren Unterstützung der AfD sondern eher zu einer weiteren Marginalisierung führen. Etwas Selbstkritik hätte hier wohl vielleicht nicht Ihnen aber doch der AfD gut getan.

    Jetzt heisst es, den Weg für eine neue unverbrauchte Generation von Funktionsträgern einzuleiten. Dabei sind Ihre unklaren Ankündigungen, nochmals oder auch nicht für den Landesvorstand zu kandidieren aus Sicht der einfachen Mitglieder nicht hilfreich.

    Mit freundlichen Grüßen

    Manfred Hirte

    • Die Alternative für Deutschland hatte kein Wahldebakel, sondern einen großen Erfolg mit mehr als 2 Millionen Stimmen. Das hat noch keine neue Partei im Jahr ihrer Gründung geschafft. Sie sind ohnehin kein Mitglied, jedenfalls nicht in NRW, und haben vom hiesigen Wahlkampf offensichtlich keine Ahnung. Es gab hier keinen Wahlkampf von oben herab, sondern man könnte höchstens dessen Dezentralität bemängeln, also dass nicht genug von oben, von Land und Bund, kam, doch auch das hatte Gründe. Meine Ankündigung ist für einfache Mitglieder sehr wohl verständlich, nur Gegner wie Sie sind dagegen, dass es demnächst ein gutes Vorstandsteam geben soll, was wichtiger ist als Einzelpersonen einschließlich mir.

  7. Nach Gründung unserer Partei und Feststellung der Landesvorstände machten wir ein Wahlprogramm. Diese Zeiten sind nun vorbei. Jetzt sind wir auf dem Weg zu einem Parteiprogramm. Da sage ich mal, das kann der alte Vorstand nicht.
    Gleichbleibende Kompetenz in verschiedenen historischen Sequenzen gibt es nicht ohne Erneuerung. Wenn so ein Landesvorstand, wie wir ihn bisher hatten, nicht scheitern würde, dann wäre unsere Partei genau so träge und ideenlos wie andere Parteien auch. Sich an die Tische setzen, wenn die Fleischtöpfe voll sind und es an die Verteilung angeht, entspricht nicht dem Verlass der Bürger. Wenn so viel Geld verdient wird, dass das Schweigen der Politiker der beste Rahmen ist, um seine Pfründe zu schützen, dann müssen wir uns auf den Weg machen, dies zu ändern.
    Wenn dem nun alles so ist und die Logik stimmt, dann müssen wir in den anderen Bundesländer auch die Vorstände auswechseln. Parteiarbeit wird jetzt immer differenzierter und das Neuland kleiner.
    Wenn wir nun einen neuen Vorstand zu wählen haben, ist es ganz leicht, in das gleiche Debakel abzugleiten. Wo sind die Besten für unsere Partei? Sollte nicht jeder Kandidat ein 10 seitiges Papier entwickeln für die Deligierten im Voraus, damit wir später gut entscheiden können, und sollten wir mit Hilfe dieses Papiers nicht schriftlich Fragen stellen können, damit unsere Entscheidung einen Sinn ergibt? Eine gute Führung ist der Garant für gute Politik.

    • Sie können hier mehr als zehn Seiten von mir lesen und auch Fragen stellen. Einige andere Vorstandsmitglieder haben ebenfalls Blogs. Vielleicht schauen Sie einmal dort vorbei und stellen Fragen, wo das geht.

  8. Wenn man sein Ziel nicht erreicht hat, und das war nun mal das Überschreiten der 5-Prozent-Hürde, dann ist es lobenswert, wenn der Parteivorstand sich noch mal dem Mitgliedervotum stellt. Gerade bei einer so jungen Partei wie der AfD kann das einen positiven Effekt haben und eine neue Aufbruchstimmung erzeugen. Das finde ich also gar nicht verkehrt.

    Es wäre natürlich gut gewesen, wenn der Vorstand geschlossen den Weg für eine neue Vorstandswahl frei gemacht hätte. Und zwar möglichst zeitnah nach den Wahlen. Nun geht uns nämlich wertvolle Zeit verloren. Der Parteitag war ja für etwas anderes geplant als für Neuwahlen. Daher finde ich die Idee mit der zeitlichen Begrenzung der Ämter bis zur nächsten Wahl gar nicht so schlecht. Dann kann man im Anschluss an die nächsten Wahlen noch Bilanz ziehen, sich dann wieder dem Mitgliedervotum stellen und als frisch gewählter Vorstand unbelastet zur nächsten Wahl starten.

    Allerdings gebe ich zu bedenken, dass es immer Leute geben wird, die sich in so einer relativ kurzen Amtszeit weniger um die eigentliche Parteiarbeit als um die Pflege des eigenen Image kümmern. Je kürzer die Amtszeit, umso stärker sind solche Leute darauf bedacht, fleißig Verbündete für ihre Wiederwahl zu sammeln anstatt sich auf ihre eigentlichen Aufgaben zu konzentrieren.

    Hier haben wir es darüber hinaus noch mit einer besonderen Konstellation zu tun: Rücktritt in Etappen. So wie sich die Sache darstellt, scheint ja Herr Dilger eine frühzeitige Initiative zum geschlossenen Rücktritt vorgelegt zu haben, der aber nicht gewünscht wurde. Einen Monat später nun wurde offenbar innerhalb des Vorstands doch über Rücktritt gesprochen, aber so wie sich die Sache darstellt, waren nicht alle dazu bereit.

    Wir wissen jetzt also, wer zurückgetreten ist und den Mut hat, sich dem Votum der Mitglieder zu stellen und wer nicht. Daraus kann nun jeder seine eigenen Schlüsse ziehen. Für mich bestätigt sich durch diese Konstellation einiges, was ich mir schon vorher gedacht habe. Von daher ist dieser Rücktritt in Etappen aus meiner Sicht wesentlich aufschlussreicher als ein geschlossener Rücktritt des Landesvorstandes. Na, dann bin ich ja mal gespannt, ob sich dieser „Restvorstand“ wird halten können.

  9. Pingback: Mehrheit zurückgetreten | Alexander Dilger

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