Mein Rücktritt

Heute habe ich in einer E-Mail an alle Mitglieder und Förderer der Alternative für Deutschland NRW meinen Rücktritt als Landessprecher zum nächsten Landesparteitag erklärt. Dieser wird am 30. November und 1. Dezember 2013 in Arnsberg stattfinden. Hintergrund sind Rücktrittsforderungen von anderen Vorstandsmitgliedern. Aber auch ich will nicht für immer mehr Vorstandsentscheidungen den Kopf hinhalten, denen ich selbst begründet nicht zustimmen konnte.

Um diese Querelen nicht in die Öffentlichkeit zu tragen, hatte ich einen gemeinsamen Rücktritt des gesamten Vorstandes vorgeschlagen. Die Mehrheit hätte sich damit sogar anfreunden können, doch nicht alle. Eigentlich halte ich es für ein Unding, meinen Rücktritt zu fordern, für sich selbst aber darauf zu verweisen, dass man vom Parteitag gewählt wurde, weshalb man nicht zurücktreten könne und wolle. Letztlich wird wohl der nächste Landesparteitag darüber entscheiden müssen.

Wenn die Partei es möchte, werde ich mein eigener Nachfolger in einem neuen, echten Team. Ansonsten wünsche ich meinem Nachfolger gutes Gelingen. Ich möchte vor allem, dass sich die große Politik ändert und bessert. Wenn andere mehr dazu beitragen wollen und können als ich, ist das umso besser. Insbesondere Bernd Lucke wünsche ich ganz viel Erfolg und weniger innerparteiliche Querelen.

78 Gedanken zu „Mein Rücktritt

  1. Hut ab. Diese Entscheidung ist souverän und erfordert Respekt. Es gibt gute Gründe für eine vollständige Neuwahl des Landesvorstandes. Bei der ursprünglichen Wahl in Rommerskirchen war der Großteil der Parteimitglieder noch nicht dabei (entweder noch nicht Mitglied oder noch nicht als Mitglied bestätigt). Zudem kannte man einander nicht, was eine sorgfältige (Aus)Wahl ebenfalls schwierig erscheinen lässt. Wenn nun nach den Herren Landgrebe und Burger auch Sie ausscheiden, ist eine Neuwahl die logische Folge, damit der Vorstand seine demokratische Legitimation nicht verwirkt. Dem neuen Vorstand können natürlich auch Mitglieder des alten Vorstandes angehören. Jetzt sollten allerdings erst einmal die Mitglieder wieder entscheiden dürfen.

    • Ja, die Mitglieder bzw. Delegierten sollen das entscheiden. Vom in Rommerskirchen gewählten Anfangsvorstand sind inzwischen 60 % zurückgetreten. Amtszeiten von zwei Jahren sind bei einer so neuen und dynamischen Partei wohl ohnehin viel zu lang. Ich wünsche mir auch eine Neuwahl des Bundesvorstands.

      • Ich wünsche mir auch, dass sich der komplette NRW Vorstand nochmal einer Neuwahl stellt. Herr Ritz hat die entscheidenden Gründe genannt.

        Sie schreiben: „Die Mehrheit hätte sich damit sogar anfreunden können, doch nicht alle.“
        Warum genau gab es dann keinen Vorstandsbeschluss der Mehrheit auf Neuwahl? Ist das satzungstechnisch nicht möglich?

        Ich bitte um kurze Info: Können wir Deligierte eine Neuwahl erzwingen? [Nach welchem Paragraphen?]
        Ich möchte gerne, dass sich der komplette NRW Vorstand der Basis stellt und nicht nur derjenige Teil, der nicht auf den Posten klebt.
        Die Leistungsträger des Vorstandes werden sicherlich wiedergewählt… Der Rest…. wohl eher nicht.

      • Die Landessatzung sieht dazu nichts vor. Die Bundessatzung hingegen schon. Sie sieht vor, dass man einzelne oder sämtliche Vorstandsmitglieder auf Antrag mit einer 3/4-Mehrheit abwählen kann. Sie sollte jedoch meines Erachtens Ultima Ratio sein. Idealerweise kommen die sich sperrenden Landesvorstandsmitglieder selbst auf die Idee.

      • Lieber Herr Prof. Dilger,

        Ihr Rücktritt ist – zusammen mit dem des Schatzmeisters – ein schwerer Schlag für die Alternative für Deutschland, macht er doch in der Art und Weise deutlich, daß in NRW spätestens seit heute von einer konstruktiven Zusammenarbeit im höchsten Gremium der Partei nicht mehr gesprochen werden kann.
        Diese Erkenntnis muß über alle Mitglieder, die nicht über Interna verfügen, ziemlich unvermittelt hereinbrechen.

        Insofern ist m.E. der Landesvorstand insgesamt gefordert, den Mitgliedern gegenüber jenes Maß an Offenheit und Transparenz an den Tag zu legen, welches erforderlich ist, den Mitgliedern eine eigenständige Bewertung der Vorgänge im Landesvorstand zu ermöglichen.

        Hervorheben möchte ich in diesem Zusammenhang, daß es sich hier sogar auch um ein mehr als berechtigtes Interesse aller Vorstandsmitglieder selbst handeln müßte, als die von Ihnen als Hintergrund markierten, sachlich aber nicht näher erläuterten „Rücktrittsforderungen von anderen Vorstandsmitgliedern“ seitens der Mitgliedschaft lieber nicht als Versuch einer „feindlichen Übernahme“ gewertet werden wollen. Um weiteren Schaden von der Partei abzuwenden schlage ich daher die Veröffentlichung der diesbezüglichen Vorstandsprotokolle vor.

        Ihre Bereitschaft, bis zum nächsten Landesparteitag weiterhin als Landessprecher zur Verfügung stehen, gebührt – angesichts der bisher nicht nachvollziehbaren Rücktrittsforderungen – aus meiner Sicht höchster Respekt, den Sie nach heutigem Erkenntnisstand auch als Aufmunterung für eine erneute Kandidatur zum Landessprecher auffassen dürfen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Günter Tschöpe

  2. Werter Herr Professor Dilger,

    zunächst einmal möchte ich Ihnen meinen größten Respekt zollen, für Ihren Rücktritt. Und – es ist zu begrüßen, dass Sie gleichzeitig erneut kandidieren.

    Das nenne ich einen sauberen Schnitt – und wenn dann als Mitgliederversammlung neu gewählt wird, ist auch ein breites Mittragen seitens der Basis gegeben.

    Solch konsequentes Verhalten würde ich mir insgesamt vom Landesvorstand wünschen – Niedersachsen nahm dies schon vorweg. (Und sorry – auch der Hinweis, dass man (überwiegend) in Schmallenbach gewählt wurde ist nicht überzeugend)

    Letztlich wurde der Rest LV nur von 138 Mitgliedern gewählt bei jetzt > 3.000.

    freundliche Grüße

    Erwin Elsen

  3. Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Dilger,

    Ihr angekündigter Rücktritt ist zu respektieren.
    Ihnen fehlte im Landesvorstand unserer Partei die nötige Unterstützung für ihre Arbeit.
    Lassen Sie mich aber feststellen, dass ich Ihren Entschluss persönlich sehr bedauere. Auch die Alternative für Deutschland lebt in der Durchsetzung ihrer politischen Zielvorstellungen -vornehmlich- von ihren kompetenten Spitzenkandidaten.
    Ich hasse Intrigen, Selbstzerfleischungen und diese Hackerei um Posten.

  4. Guten Tag Herr Dilger!
    Einen solchen Rücktritt halte ich für einen sauberen Schnitt für ein neues Durchstarten. Ähnliches erlebe ich gerade auch in meinem Landesverband Niedersachsen. Der „kleine“ Unterschied: hier tritt der komplette Vorstand zurück. Die Chancen für einen positiven Neustart mit gewählten, bzw. bestätigten Vorstandsmitgliedern sind also besser. Die AfD lebt sicher nicht von ihren Vorständen, sondern mit den zahlreichen engagierten Mitgliedern. Allerdings benötigen wir Repräsentanten und Organisatoren, die das Vertrauen der Mehrzahl der Mitglieder haben. Dem anstehenden NRW-Parteitag wünsche ich Gelassenheit und eine Wahldurchführung, die auch unserem Wahlprogramm entspricht.
    „Wir fordern mehr direkte Demokratie auch in den Parteien. Das Volk soll den Willen der Parteien bestimmen, nicht umgekehrt.“
    „Wir setzen uns dafür ein, dass auch unkonventionelle Meinungen im öffentlichen Diskurs ergebnisoffen diskutiert werden, solange die Meinungen nicht gegen die Werte des Grundgesetzes verstoßen.“

  5. Pingback: Prof. Dilger erklärt seinen Rücktritt | Kreisverband Bielefeld

  6. Sehr geehrter Herr Professor Dilger.
    Ihr angekündigter Rücktritt ist zu respektieren. Nur wird Arnsberg im Winter ein 2. Schmallenberg und das war eine Schande für NRW. 250 Teilnehmer 150 Kandidaten.
    Haben Sie den Ort extra so ausgewählt, das die normale Basis nicht kommen wird?

    • Schmallenberg wie jetzt auch Arnsberg wurden rein pragmatisch danach ausgewählt, wo eine hinreichend große Halle zu einem günstigen Preis frei ist. Bei Schmallenberg stellte sich dann heraus, dass die Halle eigentlich viel zu groß war für die Teilnehmerzahl, doch das konnten wir vorher nicht wissen. Es handelte sich um eine Mitgliederversammlung, zu der potentiell damals gut 2.000 Mitglieder hätten kommen können. Inzwischen haben wir über 3.000 Mitglieder, die auch alle nach Arnsberg eingeladen werden. Wegen der inzwischen gesammelten Erfahrungen genügt eine kleinere Halle. Falls wider Erwarten (fast) alle Mitglieder kämen, hätten wir jedoch ein ernstes Problem. Das heißt nicht, dass die Basis ausgeschlossen werden soll. Ich freue mich im Gegenteil über jeden, der kommt.

    • Warum sollte die „normale Basis“ nicht kommen? Arnsberg liegt einigermaßen zentral in NRW und hat (anders als Schmallenberg) einen direkten Autobahnanschluß.
      Da sind halt die Stadt- und Kreisverbände aufgerufen, Fahrgemeinschaften zu bilden. Ich zB nehme gerne noch drei Leute aus Köln mit.
      Einen Bahnhof hat Arnsberg auch, für den, der lieber mit der Bahn fährt: zB ab Köln in unter 2 Stunden, Sparpreis 19 €/Person, noch billiger als Gruppe.
      Wo ist das Problem?

      • Arnsberg hat zwei direkte Autobahnabfahrten an der A445/A46. Weitere nah gelegene Autobahnabfahrten sind an der A2 (Abfahrt Hamm, über Bundesstraße nach Werl-Nord auf die A445). Die Wegstrecke bis nach Dortmund kann in ca. 30 min. zurück gelegt werden. Wuppertal, Münster, Paderborn erreicht man in ca. 60 Minuten. Düsseldorf, Köln, Bielefeld, Oberhausen, Siegen benötigt man vielleicht 90 Minuten, Bonn in ca. 120 Minuten.
        Der Bahnhof befindet sich auf der Linie Dortmund-Kassel, bzw. Hagen-Kassel. Vom Bahnhof aus ist es möglich, die Halle fußläufig entlang der Ruhr (sehr schöner Fußweg) zu erreichen. Es gibt aber auch Taxen und Busse.
        Die Übernachtungsmöglichkeiten und Verpflegung sind hier insgesamt günstig. Ich werde mich darum kümmern, dass der Kontakt zur Gastronomie hergestellt werden kann. Der örtliche Gewerbeverein ( Wir-in-Arnsberg ) ist informiert, dass diese Veranstaltung hier stattfindet.

      • Guter Hinweis! Arnsberg liegt nicht so weit ab wie Schmallenberg. Jeder kann diesen Ort gut erreichen, der sogar fast in der Mitte von NRW liegt (geographischer Mittelpunkt ist übrigens Dortmund-Aplerbeck).

      • Tatsächlich könnten mit den NRW Ticket bis zu 5 Personen < 40 € fahren, und zwar den ganzen Tag inkl. des Stadtverkehrs (zumindest in Köln). Selbst wenn man übernachten will, also 2 Fahrkarten braucht sind es unter 16 € pro Person.

        Wichtiger finde ich es, dass man, aufgrund einer entsprechenden Nachfragebündelung, günstige Übernachtungsmöglichkeiten aushandelt.

        Große Stadtverbände sollten das eigenständig organisiert bekommen, kleinere könnten dies über ihre Bezirksverbände regeln, oder sich eben an Stadtverbände anschließen.

        Und eine starke Mitgliederbeteiligung sollten immer in einer demokratischen Organisation erwünscht und deshalb gefördert sein

  7. Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Dilger,

    mit Bedauern habe ich Ihren Rücktritt zur Kenntnis genommen!

    Obwohl ich die wirklichen Gründe für die Rücktrittsforderungen Ihrer Vorstandskollegen nicht wirklich verstehe – an unserem Wahlergebnis kann und darf es nicht liegen – finde ich Ihre Konsequenz nur folgerichtig, da Sie aufgrund der beschriebenen Rücktrittsforderungen der Kollegen nicht mehr wirklich arbeitsfähig wären.

    Ich persönlich hoffe, dass Sie beim nächsten Landesparteitag wieder kandidieren und auch Ihr eigener Nachfolger werden!

    MfG

    E. Höft

  8. Sehr geehrter Herr Dilger,

    vielen Dank für Ihren Rücktritt. Dies erscheint mir folgerichtig zu sein, um dem Restvorstand eine effektive und konstruktive Vorstandsarbeit zu ermöglichen. Nach den Ereignissen der letzten Monate in NRW bitte ich Sie, ihre erneute Kandidatur zu überdenken. Vielleicht wären Sie im Wissenschaftlichen Beirat der Partei besser aufgehoben?

    Mit freundlichem Gruß
    Otto Meier

    • Der Parteitag soll entscheiden, welche weitere Entwicklung er für den Landesverband wünscht. Wer dann Sprecher wird, ist sekundär. Persönlich muss ich das sicher nicht machen, sondern würde mich freuen, demnächst wieder mehr Zeit für anderes zu haben.

    • Lieber Herr Meier,

      dass ist nur Ihre, unmaßgebliche, Meinung.
      Wir alle sind nicht in der Situation, Herrn Prof. Dr. Dilger beratend zur Seite zu stehen.

      Mit freundlichem Gruß
      Manfred Luck

  9. Hallo Herr Professoer Dilger,
    ich plädiere dafür, dass sie bleiben. Ich fand es ganz gut, wie Sie mit uns, dem Fussvolk, umgegangen sind. Dass sie mir vor einigen Wochen, kurz nach Mitternacht, meine nicht ganz so wichtige email beantworteten, hatte mich sehr beeindruckt. „Das ist einer von uns“ war und blieb mein Eindruck. Die ehrliche, offene und menschliche Komponente ist für mich die entscheidende. Meine Stimme bekommen Sie!

    Horst Chevalier de Krebs

    • Lieber Horst und eifriger Mitarbeiter in unserer Arbeitsgruppe, auch wir beiden „hängen“ wohl an unserem „Alten“.
      Zu einem Rücktritt gehören, nach Querelen und Ärger, Mut und Entschlos-senheit, oder nicht enden wollende Enttäuschungen und Resignation. Es macht keinen Sinn, sich ergebnislos aufzureiben, anstatt seine Kräfte mit der Unter-stützung seiner Leute um größtmögliche Effizienz für die weitere politische Arbeit kanalisieren zu können. Dem Grunde nach hat Herr Prof. Dr. Dilger „die Vertrauensfrage“ gestellt. Nun wollen wir hoffen, dass die Mehrheit begreift, wie wichtig sich begründende Führungskräfte für unsere Partei sind, und auch er wieder gewählt wird. Ich habe kein Verständnis dafür, dass uns Quereinsteiger und Postenjäger schaden. Diese zerstörrerische Situation gefällt mir nicht.
      Wir sollten tunlichst Probleme lösen, anstatt sinnlose, uns schwächende Grabenkriege zu führen.

  10. Pingback: AfD – Erster Landessprecher tritt zurück! | Journalistenwatch.com

  11. Das kam für mich nun doch überraschend, und zwar unangenehm. Zu vielen Fragen vertreten Sie Ansichten wie ich, sprich solche die ich für richtig halte. Insgesamt bescheinige ich Ihnen eine positive Entwicklung im Hinblick auf Ihre Fähigkeiten als Politiker (falls Sie sich Politiker nennen möchten), was nicht heißen soll, dass diese je mangelhaft waren. Vor allem schmerzt mich diese Entscheidung, die aber wie bereits ausgeführt souverän und allem Anschein nach auch völlig richtig war, weil Sie im Wahlkampf mit allerlei Müll von journalistischer Seite (nicht nur von dort) beworfen wurden. (Und trotzdem nie nachgelassen haben.)
    Deshalb hoffe ich, dass Sie Ihre Arbeit für die AfD fortsetzen werden. Aus diesem Grund ersuche ich hiermit auch alle Beteiligten, Herrn Dilger wiederzuwählen, sofern er weiterhin dazu bereit ist.
    Ich wünsche Herrn Dilger, dem ich für sein bisheriges Engagement danken möchte, alles Gute und der AfD NRW eine kluge Entscheidung.

  12. Ziemlicher Schock, als ich eben die Nachricht in Kurzform von einem FB-Freund erhielt.
    Nach der Lektüre Ihres Blog-Eintrages Erleichterung: Es geht um Differenzen im Vorstand des LV NRW, nicht um einen Dissens Ihrerseits mit dem Bundesvorstand, oder mit dem AfD-Kurs.
    Da bin ich wirklich heilfroh!

  13. Ich bin auch ein wenig geschockt weil ich dachte das gibt es nur bei der Piraten-Partei…Aber ein bisschen Bewegung sollte uns nicht erschüttern ,sondern macht uns stärker denn je..Der grosse Fluss zerstört starke Mauern ,und ist aus vielen Wassertropfen entstanden..“Zusammen sind wir stark „

      • Nur weil man Sie nicht als Direktkandidatin aufgestellt hat spielen Sie, in allen Foren die von AfD Mitgliedern angeklickt werden, die Griftspritze. Sie müssen ja wirklich zutieftst verletzt und sauer sein.

    • Frau Krienen, bei wie vielen Parteien wollen Sie eigentlich noch Mitglied werden, vergeblich für höhere Ämter kandidieren, um dann, von den Mitgliedern verschmäht, alles an der Partei zu kritisieren und schlecht zu reden ?? Beispiele gab´s doch inzwischen genügend, aber scheinbar hat´s bisher noch nicht so richtig geklappt ! Tipp von mir: Gründen Sie selbst eine („eigene“) Partei….

  14. Lieber Herr Dilger,

    danke das Sie sich entschlossen haben, den Weg für einen Neuanfang frei zu machen. Ich denke NRW braucht eine Führungsriege die in der Lage ist, die Mitglieder im Wahlkampf zu unterstützen, zu organisieren und zu motivieren.
    Ich hoffe das jetzt Leute mit Führungsqualität und Ideenreichtum an die Spitze kommen, die NRW so im Wahlkampf aufstellen, echte Organisationstalente, wie es sich für den Mitglieder stärksten Verband geziemt. Dann klappt`s auch mit den Wählern.

    Mit freundlichen Grüßen von einem Exil Westfalen

    Alles Gute für Sie

    • Was Sie Genie nicht alles so denken…

      Wir, die Basis, sollten mehr Korbsgeist entwickeln, zu unseren Spitzenkandidaten stehen, sie unterstützen und ihnen nicht in den Rücken fallen. Was unserem Landeschef einzig „fehlt“ sind, ohne den Einwand von Kritik, Rücksichtslosigkeit und Ellenbogen. Berater wie Sie Pfeife, braucht der ganz sicher nicht.
      Ich denke, dass unsere Partei keine Egomanen, sondern Spitzenkandidaten mit Fach- und Sachverstand bei überzeugender menschlicher Haltung braucht. Davon lebt sie. Diese Merkmale sehe ich bei Herrn Prof. Dr. Dilger, unstreitig.

      Herr Laatsch, bündeln Sie ihre Fähigkeiten, Weisheiten und Kräfte zum Wohle Ihres Landesverbandes

      • Lieber Herr Luck,

        es gibt keinen Grund, ausfällig zu werden, nur weil Herr Laatsch anderer Ansicht ist. Er ist in NRW kein Mitglied und meint aus der Ferne beurteilen zu können, dass ich persönlich dafür verantwortlich sei, dass das prozentuale Wahlergebnis in NRW unterdurchschnittlich war. Das ist nicht böswillig, sondern einfach das Ergebnis einer (aus meiner Sicht) unrichtigen Analyse, die strukturelle Faktoren sowohl der Wählerschaft als auch der Partei übersieht. Mir ist nicht bekannt, dass jemand aus NRW denselben Fehler machen würde, zumal er sich dann bei unserer bewusst dezentralen Wahlkampfführung fragen lassen müsste, warum er selbst es vor Ort nicht besser gemacht hat.

        Jedenfalls danke für Ihre Unterstützung, sowohl hier als auch im Wahlkampf!

        Alexander Dilger

  15. Guter Vorschlag von Ihnen, Herr Dilger! Und gar nicht nachvollziehbar, dass sich einige Vorstandskollegen so sträuben. Wer sich jetzt Neuwahlen in den Weg stellt, der wird halt nächstes Mal aussortiert. Wir sehen ja, wer jetzt die Strippen ziehen will.

    Falls die Delegierten dem restlichen Landesvorstand allerdings die rote Karte zeigen, dann gibt es ein neues Problem: Auch die Delegierten sollten sich noch einmal sieben lassen, bevor ein neuer Landesvorstand gewählt wird. Sonst setzen sich Systemfehler fort.
    Anders als mit einigen Siebungsprozessen wird sich in einer so neuen Partei die Spreu nicht vom Weizen trennen.

    Noch eine Frage zur neuen Geschäftsstelle: Wie wird sie finanziert und mit welchem Volumen?
    a) Räumlichkeiten
    b) Personal
    Transparenz ist angesagt!

  16. Lieber Herr Dilger,

    mir tut es aufrichtig Leid, dass Sie zurück treten um neu anzutreten.

    Viele Vorstandsmitgliedern, scheinen Profilneurotiker, Qerulanten, Pöstchenreiter und Möchtegern Politikern zu sein, hiermit möchte ich meinen Unmut kundtun. Ich habe langsam das Gefühl in einem Kindergarten zu sein. Warum befürworten und wollen einige Mitglieder den Rücktritt von Herrn Prof. Dilger? Sind wir hier in einem Kindergarten? Heute hü und morgen hot.
    Wer in Rommerskichen nicht dabei, hat Pech gehabt.

    Ich habe Herrn Prof. Dilger im Februar, bei einem kennenlern Abend in Soest kennengelernt. Da gab es noch keine AfD sondern zunächst einmal die Wahl-Alternative. Für mich stand nach diesem kennenlern Abend fest, dass ich Mitglied in dieser Partei werden will, er sprach mir und meinem Mann aus der Seele. Er war kompetent und liebenswürdig. Ich habe Herrn Prof. Dilger danach noch 4 mal persönlich bei Sitzungen u. Wahlkampf-Vorträgen erlebt,
    Ich, und viele andere Mitglieder auch, finden Herrn Prof. Dilger genauso exelent wie Herrn Prof. Lucke.

    Ich war weder in Berlin, noch in Rommerskirchen dabei, weil ich mich zu diesem Zeitpunkt in Urlaub befand. Deshalb frage ich noch mal allen Ernstes, muss diese Neuwahl wegen einiger Querköpfe sein? Ich bin mit Prof, Dilger einverstanden.

    Allen Mitgliedern in NRW sei gesagt, wir sollten unsere ganze Kraft in die Europa- und Kommunalwahl stecken, statt mit dieser Kinderkacke Zeit zu verschwenden.

    • Ich kenne Prof. Dilger nicht persönlich, verfolge aber hellwach, was sich in der AfD tut. Man kann nur inständig hoffen, dass die Postenjäger und Profilneurotiker, die im politischen Möchtegernleben Zukurzgekommenen und die Alpha-Tiere auf Kosten der Sache letztlich in Schach gehalten werden können. Wenn jetzt die Kompetenten, Klugen, Guten, Feinen einen Rückzieher machen, werden allerdings diese falschen Kräfte erst einmal gestärkt.
      Bitte, Herr Professor, lassen Sie sich nicht entmutigen – die politische Landschaft leidet schon genug unter machtgeilem Mittelmaß.

  17. Auch aus dem Kreisverband Neuss besten Dank für die großartige Leistung der Mitglieder des Landesverbandes NRW und insbesondere Herrn Alexander Dilger für die Führung der Partei in NRW und sein gutes Geschick bei der Umschiffung so mancher rechtlichen und politischen Klippe. Jetzt wo ohne einem Schatzmeister und ohne Sprecher der Landesvorstand nicht mehr handlungsfähig ist, hoffen wir doch auf eine erneute Kandidatur Prof. Dilgers im nächsten Monat.

  18. Lieber Herr Professor Dilger,

    die Nachricht von Ihrem Rücktritt und dem unseres Landesschatzmeisters Jörg Burger hat mich sehr bestürzt. Als Sprecherin des AfD-Kreisverbands Dortmund weiß ich, dass wir es vor allem Ihnen zu verdanken haben, dass unsere Partei hier in Nordrhein-Westfalen so gut aufgestellt ist, über funktionierende Strukturen verfügt und auf Bundesebene großen Einfluss hat. Ich bin stolz auf das im ersten Wahlkampf unserer jungen Partei gemeinsam erkämpfte, beachtliche Wahlergebnis von 4,7 % bei der Bundestagswahl.

    Ich persönlich hoffe sehr, dass Sie sich auf dem Landesparteitag in Arnsberg wieder zur Wahl stellen werden und dass Sie von der nun viel größeren Anzahl an Mitgliedern mit ebenso großer Mehrheit gewählt werden wie beim letzten Mal. Wir sind eine junge Partei und noch dabei, uns inhaltlich und strategisch zu positionieren. Dazu brauchen wir Mut, Durchhaltevermögen und eine konstruktive Streitkultur – und wir brauchen dazu unsere besten Leute, zu denen Sie wie auch unser Bundessprecher Professor Lucke zweifellos gehören. Auch in diesem Wahlkampf werde ich gerne an Ihrer Seite stehen!

    Die Alternative für Deutschland ist angetreten als die Partei des ökonomischen Sachverstands. Wir wollen 2014 ins Europaparlament einziehen, in die Kommunalparlamente und natürlich auch in den nächsten Bundestag. Dazu werden wir auch politischen Sachverstand brauchen. Was wir nicht brauchen, sind Flügelkämpfe, Selbstzerfleischung und Egozentriker, die nur ihre eigenen Anliegen voranbringen wollen. Insofern ist der Landesparteitag auch eine Chance für uns Mitglieder, den Rücktritt des restlichen Vorstands zu erzwingen, bestimmte Leute abzuwählen und Ihnen als hoffentlich „neuem alten“ Landessprecher die zukünftige Arbeit zu erleichtern.

    Maria Fischer

  19. Eine sehr bedauerliche Entscheidung zu einem nicht sehr glücklichen Zeitpunkt.

    Egal wie es ausgeht werden wir im Dezember mit einem neu zusammengesetzten Landesvorstand starten, gut 5 Monate vor den nächsten Wahlen, bei denen die Kreise auf Grund der Kommunalwahlen und der Europawahl die Unterstützung eines eingespielten Teams gebraucht hätten.

    So macht nun alles neu nicht der Mai sondern der Dezember und sogar die Grünen hatten es uns vorgemacht, wenn Rücktritt dann nach der Wahl und nicht auf halbem Weg.

    Ihre Entscheidung und auch die von Herrn Burger müssen wir respektieren, freuen muss sie uns nicht.

  20. Mit großem Respekt habe ich Ihren Rücktritt zur Kenntnis genommen und werde die weiteren Entwicklungen interessiert verfolgen. Sie senden damit ein deutliches Signal, es geht um Inhalte und nicht um Posten. Sollten einige NRW-Vorstandsmitglieder dies nicht verstanden haben, dann hoffe ich auf eine basisdemokratische Reaktion noch in diesem Jahr. Unter den Alleinstellungsmerkmalen der AfD würde ich mir eine umfassende Aufklärung der Geschehnisse wünschen. Wenn ich Kandidaten unterstütze, dann soll dies anhand der dargestellten Inhalte erfolgen, nicht aufgrund des Zusammenpuzzelns verschiedener Pressemitteilungen.

  21. Ich halte Ihre Entscheidung für einwandfrei und gut, weil nachvollziehbar motiviert und der Lage angemessen!

    Fraglich bleibt mir jedoch, wie Mitglieder resp. Delegierte bis Dezember einen hinreichenden Eindruck über die jeweilige Qualität der Arbeit der einzelnen Vorstandsmitglieder sowie deren konkrete inhaltliche Positionierung gewinnen sollen. Der NRW-Vorstand ist, zu Recht, geprägt durch große Verschwiegenheit hinsichtlich der Interna – damit sind aber auch einzelne Entscheidungen, und wer dabei welche Stellung bezogen hat, (zumindest „einfachem Parteivolk“) weitgehend unbekannt. Ein fristloser Rücktritt und auch Ihre o.a. vagen Andeutungen lassen dabei auf durchaus tiefer gehende Differenzen zwischen den derzeitigen Akteuren schließen.

    Ich kenne Sie nun von Auftritten in Berlin, Schmallenberg, Münster und zuletzt Dortmund – demnach vertreten Sie den – nicht nur ökonomisch – rationalen Teil in der Partei (wobei für meinen Geschmack ökonomisch womöglich etwas zu nahe an Hayek 😉 ). Jedenfalls scheinen Sie zu keiner der in der Partei mittlerweile machtvoll eingesickerten Sektierer-Gruppen zu gehören, ob nun z.B. Pro-Atom- und -Kohle-Lobby oder Islam- und Ausländerfeinde. Damit repräsentieren Sie für mich den Teil der Partei, der zum einen beim Kernthema ‚Euro‘ für Sachkunde steht, ohne zum anderen einer dieser politisch periphären Strömungen anzugehören. Für mich ist dies ‚conditio sine qua non‘ für jede Besetzungsentscheidung bei Führungsfunktionen.

  22. Sie haben die Partei gut geführt und Sie kriegen meine Stimme für die zweite Runde.
    Ich habe noch in bester Erinnerung wie sich herausstellte, dass unser erster Kreisvorsitzender wegen mehrfachen Betruges zu Haftstrafen verurteilt worden ist, der Bezirksvorstand das volle Vertrauen zum Entsetzen des Restvorstandes aussprach, Sie Gott sei Dank dem Trauerspiel schließlich ein Ende bereiteten. Auch wenn ich Ihre wirtschaftsliberale Haltung nicht teile, aber den Parteivorsitz haben Sie sehr gut gemacht.

  23. Lieber Herr Prof. Dilger,
    die AfD benötigt liberale Freigeister. Sie sind einer von ihnen. Es geht auch um eine Richtungsdebatte. Die AfD muss sich jetzt konsequent gegen „Umarmungsversuche“ durch Rechtsaußen zur Wehr setzen. Ihr klares Bekenntnis, z.B. die Eingetragene Partnerschaft und das Adoptionsrecht für Homosexuelle nicht grundsätzlich abzulehnen, gebührt großen Respekt, zumal die AfD in dieser Frage alles andere als geschlossen ist. Sehr zu meinem Bedauern. Ihr Vorschlag, die AfD als eine Art „Grundgesetzpartei“ positionieren zu wollen, teile ich zu 100% – das ist der Weg. Jenseits von rechts und links. Bleiben Sie bitte dabei!

    MfG

    T.I.

  24. Pingback: Alexander Dilger: Mein Rücktritt | Presseschau

  25. Sehr geehrter Herr Prof. Dilger,
    über Ihren Rücktritt bin ich gelinde gesagt entsetzt. Gerade jetzt in der tiefgreifenden Orientierungs- und Sammlungsphase der Partei wüsste ich gerne um die Gründe für Ihren Schritt. Wenn es politische und nicht rein persönliche Motive sind, hätte ich darüber gerne in der nächsten Landesversammlung mitabgestimmt. Mit Abscheu habe ich jedenfalls die Angriffe gelesen, die Sie aus Berlin getroffen haben und konnte Ihrer Reaktion nur zustimmen.
    In meinen Augen haben Sie bisher jedenfalls die Führungsqualität bewiesen, die Ihrem Amt zukommt und wesentlich zur Motivation der Basis erforderlich ist. Ich hoffe sehr, bis zum nächsten Landesparteitag mehr über die politischen Hintergründe der Spannungen im Vorstand zu erfahren, und Sie dann wiederwählen zu können. Wäre nicht schlecht, wenn sich einer der kritiker im Landesvorstand dazu äussern würde, oder habe ich das im Netz bislang nur noch nicht gefunden?
    mit besten Grüßen,
    M. Thönes

  26. Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Dilger,

    nach einer Nachtruhe und nunmehr mit einer echten Tastatur versehen lassen sich die Gedanken doch noch etwas präzisieren.

    Erst einmal vielen Dank für die bisherigen Leistungen als Parteivorsitzender. Die Leistungen waren spitze. ( Das Wahlergebnis war im übrigen auch sehr ordentlich, das wird Ihnen jeder aktive Politiker bescheinigen. ) Sie haben viel ausgehalten, denn die permanenten Angriffe sind den Kommentaren in diesem Blog durchaus im Ansatz zu entnehmen. Sie haben hier Ihre Marathon-Läufer-Eigenschaften voll unter Beweis gestellt.

    Ich hatte in den Kommentaren schon deutlich und früh darauf hingewiesen, dass die Gefahr für die AfD insbesondere aus der zweiten Reihe droht, nämlich den Karrieristen, den Leuten, die ihre Chance sehen, etwas zu erhalten, indem sie gute Leute oberhalb zermürben und unterhalb wegtreten. Es sind die Kaliber der typischen Pateisoldaten, wenig echte Überzeugung, aber viel egozentrischen Willen. Unseren Parteikollegen sollte klar sein, dass die AfD nur eine Überlebenschance hat, wenn sie diese Leute weghält und gute Leute, dazu zähle ich auch Sie, gehalten werden.

    Ich hatte ferner darauf hingewiesen, dass verschiedene Strömungen zu institutionalisieren sind. Eine wirtschaftsliberale Partei würde ich z.B. nicht wählen. Ich würde auch nicht eine islamfeindliche Partei wählen. Auch liegen meine Sympathien nicht bei den eurokritischen Linken oder bei den chaotischen Piraten. Trotzdem weisen alle Bewegungen richtige Ansätze auf, die nur in ihrer jeweiligen Engstirnigkeit unausgewogen sind.

    Im Klartext: Die Zukunft der AfD besteht als klar bekennende liberale Partei, die zu den in der Ewigkeitsklausel festgelegten Grundsätzen im Grundgesetz steht. Die Menschenrechte werden ohne wenn und aber, wie der Förderalismus und die Demokratie als schützenswert betrachtet ( Verfassungstreue ! ). Darüber hinaus steht die AfD für die direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild. Das ist ausgesprochen liberal. Dazu muss sich jede Strömung bekennen, insb. zum ersten Teil, weil sonst gibt es auch Probleme mit der Verfassungsmäßigkeit.

    Darüber hinaus muss sich jedes Parteimitglied klar werden, was es will.
    a. Will er eine stärkere Betonung auf deutsche Kultur mit Bedenken bez. des Islam ? Will er ein stärkes nationales Bewusstsein, also einem Bewusstsein für ein nationales Interesse, was auch international bedeutsam ist. Dann sollte sich diese Strömung institutionalisieren.
    b. Will er eine wirtschaftsliberale Ausrichtung, dann gilt hier das gleiche. In diese Ausrichtung dürften auch alle gehören, die sich als „Pragmatiker“ oder „Vernünftige“ ansehen. Auch hier gilt, die Strömung muss institutionalisiert werden, damit die Partei nicht zerfasert.

    Wichtig ist, dass der gegenseitige Respekt besteht. Die Strömungen müssen nebeneinander bestehen und jede Strömung sollte sich darüber im klaren sein, dass die jeweils andere Strömung die Ausgewogenheit der Entscheidungen sicher stellt.

    Bsp.: Wenn es hier islamkritische bis -freindliche Stimmen gibt, dann ist es gut, wenn parteiintern darauf hingewiesen wird, dass die islamische Religionsbewegung zukünftig Bestandteil Deutschlands sein wird und zwar einfach deshalb, weil von den seit 1970 bis heute eingewanderten 20 Mio. Ausländer 15 Mio. Ausländer den Bevölkerungsrückgang in der deutschen Bevölkerung aufgefangen haben. Ohne Ausländer gäbe es heute nur 60 Mio. Menschen. Der Ausländeranteil, bzw. der Bürger mit ausländischen Wurzeln nimmt anteilig immer weiter zu, weil die Geburtenfreudigkeit der deutschen Bevölkerung weiterhin wenig ausgeprägt ist.

    Am Stammtisch würde ich dazu recht deutlich sagen: Wenn Ihr zu faul seid, Kinder zu kriegen, dann dürft ihr Euch nicht wundern, wenn die Alis mit ihrem Gebetsteppich kommen. Ihr dürft Euch nicht wundern, wenn das Kreuz auf der Kirche verschwindet und ein Halbmond montiert wird, wenn ihr zu faul seid, die Kinder zu kriegen, aber der Ali sie dafür um so reichlicher kriegt.

    Man darf es so zwar nicht sagen und nicht schreiben, aber im Grunde genommen bringen solche Sätze eigentlich zum Ausdruck, wie die Lage in vielen Teilen der Bundesrepublik eben inzwischen wirklich unabwendbar ist. Es bringt wenig sich wie die Tea-Party an alte europäische Zeiten zu klammern, wenn die Latinos inzwischen die Bevölkerungsmehrheit stellen. Die gleiche Entwicklung wird es in Deutschland mehr oder weniger auch geben und die Schuld ist nicht beim Ali zu suchen, sondern in dem Falle ausschließlich bei uns. Die miese Reproduktionsrate und die undurchdachte Immigrantenpolitik der letzten vier Jahrzehnte lässt sich nicht umkehren.

    Wenn man also einen Diskussionvorgang innerhalb der Partei konstruieren würde, dann würde der national-liberale Flügel vielleicht einen parteiinterne Diskussion starten, den Moscheebau zu verhindern. Es würden flammende Plädoyers gehalten werden. Die Initiativfunktion würde hier also von den National-Liberalen ausgehen. Die Wirtschaftliberalen würde auf den Eigenbeitrag des Ist-Zustandes der deutschen Bevölkerung hinweisen und auf die voraussichtliche zukünftige Entwicklung hinweisen. Das Ergebnis könnte in der Folge sein, dass Moscheen nur von Religionsgemeinschaften gebaut werden dürfen, die nicht vom Ausland ( Türkei oder Saudi-Arabien ) gesteuert sind und deren Architektur sich hier eingliedert. Mit dem Ergebnis würde die AfD dann in die Wahlen ziehen.

    Wer würde bei einer Wahl voraussichtlich besser abschneiden: Die islamkritsiche Bewegung mit dem Veto gegen Moscheen, die wirtschaftsliberale Bewegung, die sich für das Thema nicht interessiert, oder die AfD mit einer ausgewogenen und ausdiskutierten Position ?

    Deshalb hier noch einmal ganz konkret:

    Die National-liberalen, die hier vermutlich gerade mobben, und die Wirtschaftsliberalen, die zur Zeit unser Aushängeschild sind ( und ich sehe derzeit keine besseren ), müssen sich institutionalisieren und Respekt voreinander haben. Mobben und Ignoranz sind das letzte, was der Partei dienlich wären. Jede Bewegung sollte in Anbetracht der Erfolge der FDP und Pro-Bewegungen die Illusion an den Nagel hängen, sie könnten mit ihren Extrempositionen Wahlerfolge feiern. Die Ergebnisse der letzten Wahlen zeigen deutlich, dass der Wähler ausgewogene Ergebnisse erwartet.

    Vor diesem Hintergrund, Herr Prof. Dr. Dilger, weiß ich Sie als Parteikollegen im grundsätzlichen zu schätzen und in Anbetracht Ihrer bisherigen Tätigkeit als Parteivorsitzender im besonderen zu schätzen.

    Mit besten liberalen Grüßen

    Reinhard Wilhelm

  27. Der bedauerliche Rücktritt von Alexander Dilger ist das Ergebnis einer Entwicklung, wie sie überall in der Alternative für Deutschland zu beobachten ist. In der Gründungsphase sind, neben besonders qualifizierten und engagierten Leuten wie Prof. Dilger, eben auch irgendwelchen anderen Leuten Ämter zugefallen, zu deren Erfüllung sie fachlich und/oder charakterlich nicht in der Lage sind. Da nehmen sich doch eine ganze Reihe von Leuten sehr wichtig, meinen gar, sie seien unersetzlich und machen dabei mit großer Klappe und schaden dabei der Partei.

    Eine neue Mannschaft unter der Führung von Prof. Dilger wäre für NRW sehr wünschenwert.

  28. Pingback: Alexander Dilgers Rücktritt | professorenpartei.de

  29. Auch aus dem Kreis Düren die besten Wünsche. Ich schließe mich einigen meiner Vorredner an: Leute wie Alexander Dilger brauchen wir unbedingt in Führungspositionen (insofern würde ich mich über eine Wiederwahl freuen). Denn er passt eben nicht in das Klischeebild, welches die Medien so gern von der Alternative für Deutschland zeichnen. Wenn man ihn auch außerhalb der Partei gekannt hätte, dann hätte es in NRW mit den 5 Prozent vielleicht geklappt, denn viele Wähler wollen nun mal Persönlichkeiten wählen. In Anbetracht des (im Vergleich zu den anderen Bundesländern) miesen Abschneidens in NRW ist ein Rücktritt des gesamten Vorstands eigentlich unabdingbar. MfG, Ulf Winkler

  30. Hallo,

    das geht jetzt an die Leute, die Herrn Dilger gerne wiederwählen möchten: Dilger ohne neues Team geht nicht. Sonst werden wir nur beim Status Quo bleiben, der aktuell nicht tragbar ist.

    Deshalb bitte ich alle Deligierte für den NRW-Parteitag (einige lesen hier hoffentlich mit) sich genaue Gedanken darüber zu machen, ob sich der komplette NRW Vorstand mit seinen Leistungen nicht nochmal das Basis stellen sollte. Die Leistungsträger werden sicherlich wiedergewählt werden.

    Dass einige Vorstandsmitglieder den Vorsitzenden rausmobben und seinen Rücktritt fordern, muss bitte bis in kleinste Detail genau begründet werden. Das Ganze vor der Basis!

    An den Rest-NRW-Vorstand: Wer nach dem nächsten Rücktritt heute jetzt noch an diesem Posten klebt, ist selbst Schuld.

    • Dass die ganzen Vorgänge wieder ausschließlich via Gerüchteküche kommuniziert werden, ist natürlich auch nicht vorbildlich. Die Protokolle sollten den Mitgliedern zugestellt werden.

      Mein Vorredner hat absolut Recht. Wer jetzt noch an seinem Amt klebt, hat den Schuss nicht gehört. Und wer das Votum der Basis scheut, hat etwas zu verbergen.

      Ein kluger Delegierter stellte auf dem letzten Landesparteitag in Ratingen den Antrag, die Amtsdauer der Landesvorstandsmitglieder auf ein Jahr zu reduzieren. Der Delegierte wusste wovon er sprach. Der Antrag wurde abgeschmettert. Die Rücktritte 1, 2, 3 und 4 bestätigen eindeutig, dass der Satzungsänderungsantrag seine Berechtigung hatte. Wahrscheinlich würde er heute mehr Unterstützung erfahren.

  31. Werter Herr Prof. Dilger, auch möchte Ihnen meinen Resepkt zollen. Jedoch schlagen in meiner Brust zwei Herzen. Zum einen bedauere ich Ihre Entscheidung, da es aus meiner bescheidenden Sichtweise wichtig wäre endlich ins aktive und zukunftsorientierte Handeln zu kommen um so das Image der ein Themenpartei los zu werden. Zum anderen verstehe ich sehr wohl Ihr Anliegen und hätte in der Situation ähnlich gehandelt. Es bleibt zu hoffen, dass sich alles zum guten wendet. Denn die Partei braucht Menschen die LÖSUNGSORIENTIERT arbeiten und ein Profil der AfD für uns Bürger erkennbar wird.

  32. Pingback: AfD-Landeschef tritt zurück | blu-News

  33. Und Herr Renner erklärt nunmehr als NRW-Vorstand die Zukunft der AfD auf Facebook… Als ob nichts geschehen sei. Ich denke, eine Konstituierung des Vorstandes ist unumgänglich. Allerdings werden sich bisherige Vorstandsmitglieder im Rahmen der Kandidatur erklären müssen.

  34. Als „einfaches“, aber auch über schlichte Beitragszahlung hinaus engagiertes Mitglied der Partei – ohne Ambitionen auf Ämter – schlichtweg der Sache wegen (speziell als Alternative zur Euro-Rettungspolitik der Etablierten) beigetreten, vermisse ich die Aufklärung darüber, was inhaltlich derzeit innnerhalb der Partei – speziell nun in NRW – abläuft.
    Welche inhaltlich-sachlichen Dissonanzen liegen vor, dass Prof. Dilger und der Schatzmeister ihren Rücktritt von dem Amt erklären, zu dessen sie erst vor kurzer Zeit gewählt wurden?

    Ich kann ja nachvollziehen, dass gewisse Partei-Interna bezüglich von Flügelkämpfen – im übrigen allgemein bei den Etablierten sowieso und ohne großes Entsetzen üblich – zunächst nicht an die breite Öffentlichkeit kommen sollen.

    Dennoch:
    die AfD ist aus meiner subjektiven Sicht angetreten, um mit Sachkompetenz gegen die von oben diktierte und verherrlichte Euro–Rettungspolitik mit derem fragwürdigen Ausbau in Richtung der Vergemeinschaftlichung der Schulden zuungunsten der Steuerzahlenden etc. mit alternativen Lösungsvoschlägen entgegen zu wirken.
    Dieses Kernthema ist m:M.n. für viele Mietglieder, aber auch Nichtmitglieder, für die Wahl für die AfD ausschlaggebend gewesen.

    Welche inhaltlichen Differenzen hinter den Rücktrittserklärungen stehen, bleibt den einfachen Mitgliedern leider verschlossen. Warum werden die allem Anschein nach bestehenden Interessenskonflikte nicht wenigstens für die Parteimitglieder öffentlich gemacht?

    Die AfD ist nach meiner Wahrnehmung angetreten, den etablierten Parteien Paroli zu bieten – auch hinsichlich der vekrusteten alten Strukturen auch bezüglich der Postensicherung – und scheint gerade an diesem Punkt zu versagen. Leider.

    Konkret:
    Für welche Positionen steht Prof. Dilger, die vom NRW-Landesverband nicht mitgetragen werden und mit welchen Begründungen?
    Welche Sachargumente stehen dahinter, wenn es nicht (leider nicht auszuschließen) nur um Posten-Erwartungs-Sicherung geht.?

    • Ich kann verstehen, dass Parteimitglieder mehr Informationen wünschen. Allerdings sind an über 3.000 Mitglieder herausgegebene Informationen immer auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich, so dass die Vor- und Nachteile der im Vorstand beschlossenen Vertraulichkeit gegeneinander abzuwägen sind. Auch bitte ich zu bedenken, dass statt voller Transparenz eine Schlammschlacht droht, wenn jeder aus dem Vorstand seine persönliche Sicht der Dinge schildert. Schon die recht dürre und eigentlich abgestimmte Informationsweitergabe von mir wurde harsch kritisiert. Wohl alles, was ich tue, passt einigen grundsätzlich nicht, die z. B. erst meinen Rücktritt fordern und sich dann darüber aufregen. In der Konstellation kann ich nicht weitere anderthalb Jahre Sprecher eines solchen Vorstands bleiben. Es geht mir nicht um „Posten-Erwartungs-Sicherung“. Wenn der übrige Vorstand so weitermacht, wobei es zwischenzeitlich allerdings zwei weitere Rücktritte gab, dann trete ich gar nicht wieder an. Der richtige Ort und Zeitpunkt, das auszudiskutieren, scheint mir jedoch nicht hier und jetzt zu sein, sondern auf dem Parteitag.

      • Als politisch sehr interessiertes Skatquartett wendeten wir uns schon vor längerem von CDU und FDP ab, weil wir uns als MTU’s nicht mehr vertreten fühlten.

        Sehr aufmerksam verfolgten wir deshalb die Entwicklung der AfD, insbesonders in NRW und noch mehr in Bochum. Ja – etwa im Juni überlegten wir gar teilweise eine Mitgliedschaft.

        Wenn ich dann aber lese, dass NRW so erfolgreich war, weil es die meisten Wähler gewann, dann möchte ich dem entgegenhalten: bundesweit fehlten 133.000 Stimmen zum Einzug in den BT – dazu trug NRW 110.000 bei.

        Ferner war der Wahlkampf dezentral ausgerichtet ??? – man hatte keinen Einfluß auf die Aktivität von Mitglieder – ja man schaffte es nicht einmal die Plakate fristgerecht zu besorgen – das sind alles Aussagen, die Sie selbst hier im Blog treffen.

        Und die Aussagen jetzt – und die haben mich letztlich dazu bewogen mich meinerseits zu äußern:

        Sie selbst gehen an die Öffentlichkeit – schreiben hier doch deutlich, dass es Differenzen zwischen Ihnen und teilen des Vorstandes gab. Wenn dann selbst Mitgliedern weitere Informationen verweigert werden, dann deckt sich das nicht mit meinem demokratischen Verständnis – zumal die Frage nach dem eigentlich nicht möglichen Rücktritt des Schatzmeisters und dessen Gründen nicht erläutert wird.

        In einem Ihrer Beiträge heben Sie die Leistungen Bochums besonders hervor.
        Mir gelang es erst Mitte September einen Wahlstand zu entdecken – und es interessierte mich, wie einfache Mitglieder das Kernthema der AfD erklären.

        Nun, ich weiß jetzt, dass das Mitglied mit großkalibrigen Waffen bei einem Polizeischützenverein ballert – von wirtschaftlicheh Zusammenhängen verstand es leider nichts.

        Dennoch werden wir – mangels einer Alternative, die AfD wohlwollend im Auge haben, zumal es offensichtlich auch kritische Mitglieder gibt, die nicht dem Beamtenlager entstammen

        Gerd aus Bochum

      • Sie bringen da wohl einiges durcheinander. Bundesweit fehlten der AfD trotz über 2 Millionen Stimmen leider noch gut 130.000 Stimmen zum Einzug in den Bundestag. Diese lassen sich aber nicht einzelnen Bundesländern zurechnen. Jede Stimme zählt gleich.

        Es gab Probleme bei der Plakatbestellung und nicht nur da. Trotzdem wurde am Ende überall plaktiert, in Bochum sogar mehrfach. Schwere Fehler wurden vermieden, was auch mit viel Arbeit verbunden war. Etliche wollten unseren Wahlantritt verhindern und dann den Wahlkampf behindern.

        Ich habe den Mitgliedern und auch hier die wichtigsten Informationen gegeben. Wer da warum wie abgestimmt hat, ist jetzt nicht relevant, sondern kann ggf. auf dem Parteitag erörtert werden.

        Natürlich war der sofortige Rücktritt des Schatzmeisters möglich und ist auch erfolgt. Nach seinen Beweggründen sollten Sie ihn besser selbst fragen. Strittig sind die Rechtsfolgen dieses Rücktritts, da der Schatzmeister laut Satzung ein notwendiger Teil des Vorstands ist.

        Gerade in Bochum hat es schon frühzeitig Wahlkampfstände und Plakate gegeben. Statt sich über einzelne Mitglieder und deren Meinungen zu echauffieren, hätten Sie doch selbst Mitglied werden oder auch sonst als Unterstützer beim Wahlkampf helfen können. In NRW sind zumindest bislang alle rein eherenamtlich tätig. Da finde ich diese Konsumentenhaltung, die anderen sollen arbeiten, und zwar perfekt im eigenen Sinne, während man selbst nur kritisiert, nicht angemessen. Wer sich aktiv am Wahlkampf beteiligt hat, weiß, wie schwierig das ist.

  35. Warum ich für Dilger als ersten Sprecher unseres Landesparlamentes bin, sehe ich mal unter den Augen eines ganz normalen Mitgliedes: Zur Zeit gibt es keinen, der uns stetig und offen den Informationsfluss so offenhält wie er. Das ist bei keiner anderen Partei in unserer Republik so oder ähnlich. Mit dieser Offenheit läuft er menschlicherweise stets in offene Messer. Er muss vielleicht lernen, das stets Gruppierungen an seinen Zehen knabbern mit der Quinteszenz, dass man sich dann doch wohl oder übel wie die drei Affen verhält. Ich verlange von ihm, dass er sich mit geöffnetem Visier auf die Bühne stellt.

  36. „Gerd (?) aus Bochum
    Mir gelang es erst Mitte September einen Wahlstand zu entdecken – und es interessierte mich, wie einfache Mitglieder das Kernthema der AfD erklären.
    Nun, ich weiß jetzt, dass das Mitglied mit großkalibrigen Waffen bei einem Polizeischützenverein ballert – von wirtschaftlicheh Zusammenhängen verstand es leider nichts.“

    Das ist ein starker Beitrag Herr Gerd (?)
    In Bochum gab es ab Ende Juli an 7 Wochenenden Informationsstände in der Innenstadt, (dort meißt 2), im Unicenter und in Stiepel. Wir haben im Stadtgebiet Bochum >1000 Plakate aufgehängt, und rund 60.000 Flyer verteilt. Das Herr Gerd (?) uns nicht füher enddeckt hat liegt wohl eher an ihm selbst.
    Bedauerlich ist, dass Herr Gerd (?) offenbar bisher nicht den Schneid hatte den Vorstand des Kreisverbands selbst an zu sprechen. Auch über Unterstützung hätte wir uns sehr gefreut.

    Welchen Sport die Mitglieder betreiben (z.B. Schießsport, so nennt sich das, nicht „ballern“) geht Herrn Gerd (?) wohl wenig an, uns ist es auch egal ob einer Briefmarken sammelt oder töpfert. Ob Herr Gerd (?) die wirtschaftliche(h)n Zusammenhänge richtig erfasst und die Kenntnisse Anderer beurteilen kann bleibt unklar.

  37. Pingback: Weitere Rücktritte | Alexander Dilger

  38. Hallo Gerd ,

    ***Als politisch sehr interessiertes Skatquartett wendeten wir uns schon vor längerem von CDU und FDP ab, weil wir uns als MTU’s nicht mehr vertreten fühlten

    MTU – Wikipedia
    de.wikipedia.org/wiki/MTU‎
    Die Abkürzung MTU steht für: Maximum Transmission Unit, in einem Computernetzwerk die maximale Größe eines unfragmentierten Datenpakets …

    Sie treten hier der Wichtigkeit halber zwar nicht im Dutzend , aber immerhin im Päckchen auf 😉

    ***Sehr aufmerksam verfolgten wir deshalb die Entwicklung der AfD, insbesonders in NRW und noch mehr in Bochum. Ja – etwa im Juni überlegten wir gar teilweise eine Mitgliedschaft.

    Mensch Gerd , wir hätten jede helfende Hand gebrauchen können ! Auch große Denker sind bei uns immer willkommen. Schade eigentlich, daß Du Dich wieder zurück in den Sessel gelehnt hast . Wenn es für vier Leute mit dem Mitgliedsbeitrag nicht gereicht hätte … wir lassen uns auch auf Raten ein.

    ***Wenn ich dann aber lese, dass NRW so erfolgreich war, weil es die meisten Wähler gewann, dann möchte ich dem entgegenhalten: bundesweit fehlten 133.000 Stimmen zum Einzug in den BT – dazu trug NRW 110.000 bei.

    Das mit dem Lesen und Verstehen musst Du noch etwas üben;-) Das Du lesen kannst will ich ja noch glauben, wie Du aber auf die Zahl 110 000 kommst sollte nicht Dein Geheimnis bleiben . Schreibe es doch noch einmal auf . Schreiben kannst Du doch wie man sieht .An der Wahrheit und Qualität des Geschreibsels können wir ja dann im Team arbeiten .
    NRW hatte 372 285 gültige Stimmen für die AfD. Welches Verhältnis Du nun zu Deinen 110 000 Stimmen ableitest und welchen prozentualen Anteil Du da siehst … ? Den hätten wir aber mit Dir bestimmt geschafft .Du hättest es wie hier , mal einfach für uns geschrieben .

    ***Ferner war der Wahlkampf dezentral ausgerichtet ??? – man hatte keinen Einfluß auf die Aktivität von Mitglieder – ja man schaffte es nicht einmal die Plakate fristgerecht zu besorgen – das sind alles Aussagen, die Sie selbst hier im Blog treffen.

    Was soll das heissen , lieber Gerd ? Einfluss auf die Aktivität der Mitglieder …. kommst Du aus dem Osten der BRD ? …. da hatte man früher Einfluss auf die Aktivität aller Bürger . Bei uns überlässt man das dem mündigen Bürger . Und manche haben dieses Recht in Anspruch genommen … wie Du ja auch! Nichts getan und Anderen Vorwürfe machen ? Gerd… das ist nicht fein ! Und wenn einmal ein Plakat zwei Tage später kam , das dann von insgesamt gut 1 100 in Bochum 🙂 wo Du Blindfisch dann keine gesehen hast …
    Musst Du auch erst gucken wenn man plakatieren darf ! … und da waren wir dann , weil Du und Deine Skatgruppe nicht mitgemacht hast, drei Tage später dran als erlaubt , aber für die ersten Plakate bereits zu früh , da sie geklaut wurden .

    ***Und die Aussagen jetzt – und die haben mich letztlich dazu bewogen mich meinerseits zu äußern:

    Ja ,lieber Gerd , jetzt sind wichtige Stimmen und Meinungen gefragt . Besonders auf Deine warten wir schon die ganze Zeit . Wo sind Deine Skatbrüder ? Im Päckchen seid ihr doch ganz sicher eine schöne Null , so mit dem Stich für Stich ….

    ***Sie selbst gehen an die Öffentlichkeit – schreiben hier doch deutlich, dass es Differenzen zwischen Ihnen und teilen des Vorstandes gab. Wenn dann selbst Mitgliedern weitere Informationen verweigert werden, dann deckt sich das nicht mit meinem demokratischen Verständnis – zumal die Frage nach dem eigentlich nicht möglichen Rücktritt des Schatzmeisters und dessen Gründen nicht erläutert wird.

    Aber Gerd , wer Dir so als Endabnehmer und Nichtmitglied Nachrichten vermittelt hat den gleich folgenden Schuss nicht gehört . Dein übles Gesülze ist recht aufschlussreich und vermittelt echte soziale Kompetenz .

    ***In einem Ihrer Beiträge heben Sie die Leistungen Bochums besonders hervor.
    Mir gelang es erst Mitte September einen Wahlstand zu entdecken – und es interessierte mich, wie einfache Mitglieder das Kernthema der AfD erklären.

    Aber Gerd … Du musst auch an die Stellen laufen wo uns das Amt den Stand zugewiesen hat . Bei Deinem Fleiss hättest Du ihn vor der Haustür erwartet . Das durften wir aber nicht ! Und wenn Du nie in die Stadt gehst , z.B. ende Juli hätten wir Dich schon so schön treffen können 😉

    *** Nun, ich weiß jetzt, dass das Mitglied mit großkalibrigen Waffen bei einem Polizeischützenverein ballert – von wirtschaftlichenzusammenhängen verstand es leider nichts.

    Von dieser üblen Sorte haben wir gleich mehrere in unserer Partei. Wer Dich da nicht als wichtig erkannt hat wird ja nun wohl ewig ein Geheimnis bleiben . Deine Schreibweise und der Gebrauch der Worte lassen auf einen Menschen mit weitgreifenden wirtschaftlichen Erkenntnissen schließen . Bewerbe Dich doch mal für etwas Großes .

    ***Dennoch werden wir – mangels einer Alternative, die AfD wohlwollend im Auge haben, zumal es offensichtlich auch kritische Mitglieder gibt, die nicht dem Beamtenlager entstammen

    Ahh , du möchtest etwas im Auge haben… na, das sollte man wissen 🙂
    Lieber Gerd , Du bist offensichtlich genau das wo für ich Dich halte … etwas sehr Großes !
    Du hast Dich gar nicht mit einem Beamten unterhalten können , die Ballern nämlich nicht , die schießen ! Du siehst , wir freuen uns schon auf Dein Erscheinen , auf Deine guten Ideen und glauben nur nicht , daß Du aus Bochum bist . Bis man in Bochum so etwas Großes O wie Dich findet …. muss man lange suchen .

    Gerd aus Bochum

    • Besser als Wolfgang Demolsky, hätte ich das Geschreibsel von Herrn Gerd aus Bochum (ist das eigentlich sein Nachnahme) auch nicht kommentieren können.
      So ein Heimchen haben wir in Hamm auch gehabt, kein Mitglied, kein Engagement und überhaupt nix tun, aber alles kritisieren, dass sind mir die Richtigen.

      Mich beschlich beim lesen des Beitrages von Gerd aus Bochum das Gefühl, dass er von irgendjemandem dazu angespitzt wurde, einen solchen Bockmist zu schreiben. Vielleicht war es ja jemand aus dem Vorstand, der mitverantwortlich dafür ist, das Herr Professor Dilger seinen Vorstandsposten nieder legt. Ich hoffe all jene Widerstandskämpfer im Vorstand der AfD NRW, bekommen beim nächsten Parteitag die Quittung dafür. Ich werde für Prof. Dilger die Werbetrommel rühren.

  39. Ich denke , Gerd hatte bei der Demo * Umfairteilen * als Demonstrant mitgemacht. Dort gab es von Antifa , occupy Bewegung , mit allen Edelleuten dieser Richtung , Diebstahl unserer Flyer , Bedrohung mit Eisenstange — als Fahnenstange mit einem Schlagring für die feste Meinung versehen, einmal so alles was man als Neumitglied im politischen Geschehen bis dato nicht kannte . Dazu passt die Aussage wann er seinen ersten Stand gesehen hat 😉

    Es gab sehr viele Rentner , Hartz 4 Empfänger , Menschen welche die Tierliebe und eigene Armut trieb hier zu demonstrieren. Genutzt wurde es natürlich von einpeitschenden Gewerkschaftswagen , Antifa mit Musikwagen etc.

    Nicht das mir Gewerkschaften missfielen , die waren damals wirklich gut 😉 … aber seit Opel Bochum habe ich so ein Problem mit diesen Moderatoren gegen Geld !

    Davon , von dieser Demo , standen wir ca 70m entfernt , anfangs stand ein Mannschaftswagen neben uns . Wir hatten an dem Tag , der wirklich alle unsere Energie brauchte , sehr viele gute Gespräche mit der Gruppe der wirklich Betroffenen . Das war der Tag an dem ich feststellen konnte an vielen falschen Häusern und Klingeln gewesen zu sein als wir ( mit Frau unterwegs ) wie auch viele unserer Mitglieder und Helfer die Bochumer Flyer verteilten.
    Auf diese Wahlkampftruppe lasse ich nichts kommen , auch nicht von “ Gerd “ aus Bochum !

  40. Pingback: Europwahl 2014: AfD distanziert sich von britischer UKIP « ZUERST!

  41. Wenn innerhalb der AfD Querelen auftreten, wie wir sie von den LINKEN kennen, dann wird die politische Einflussnahme fraglich. Personen die bereits zu Beginn lieber innerparteiliche Machtkämpfe anregen statt Politik zu machen, sollten sich einmal überlegen wem dies nützt. Dem Bürger und unserem Land jedenfalls nicht.

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