Vortrag in Göteborg

Mittwoch halte ich bei der 28. Jahrestagung der European Economic Association (EEA) einen Vortrag zum Thema Executive Turnover and Outside Directors on Two-Tiered Boards“. Die Tagung beginnt schon heute und geht bis Freitag, doch ich fliege nur am Mittwoch ganz früh hin und am selben Abend wieder zurück. Eigentlich lohnt das kaum, doch der Vortrag wurde bereits im Februar angemeldet und meine Koautoren können überhaupt nicht dorthin reisen. Es gehört zu meinem Beruf, auch solche Veranstaltungen zu besuchen, selbst wenn sich diesmal das Nützliche nicht mit dem Angenehmen verbinden lässt, weil ich im aktiven Wahlkampf nicht länger fehlen möchte. Ich komme also sowohl meinen beruflichen als auch ehrenamtlichen Pflichten so gut wie möglich nach, habe mich aber zu anderen Veranstaltungen, z. B. diese Tage auf Sylt, erst gar nicht mehr angemeldet. In 27 Tagen wird sich zeigen, welche Art von Veranstaltungen ich danach vorrangig besuchen werde.

3 Gedanken zu „Vortrag in Göteborg

  1. „In 27 Tagen wird sich zeigen, welche Art von Veranstaltungen ich danach vorrangig besuchen werde.“

    Im Deutschlandfunk gab es erneut einen Kommentar zur AfD, was allerdings durch die jüngsten Ereignisse bedingt war:

    „Die Alternative für Deutschland ist die große Unbekannte im Bundestagswahlkampf. (…) Am Ende der Woche war klar, dass die etablierten Parteien in entscheidenden Fragen unserer Zeit weder überzeugende Gewissheiten behaupten noch echten Dissens herstellen konnten. In der marktwirtschaftlichen Rationalität der AfD-Ökonomen ist das ein Systemversagen, das den Erfolg eines neuen Marktteilnehmers vorprogrammiert. Ob die Rechnung aufgeht, zeigt sich am 22. September.“

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/2229702/

    Nachdem beim letzten Mal davon die Rede war, die AfD werde „wahrscheinlich dramatisch unterschätzt“, heißt es hier zumindest indirekt, der Wahlausgang sei anders als von den Umfrage-Instituten beständig vorhergesagt offen. Es ist von einer „großen“ Unbekannten die Rede, deren „Erfolg“ – jedenfalls aus ihrer Sicht – „vorprogrammiert“ sei.

    Das ist definitiv kein Ins-Herz-Schließen der 2-3%-Umfrage-Ergebnisse.

    • Wie ich hier schon schrieb, glaube ich auch nicht an diese Umfrageergebnisse. Dazu gibt es zu viele Hinweise, dass diese manipuliert sind. Daraus folgt leider nicht, dass 7-8 % bereits sicher wären, sondern wir fliegen blind und haben gar keine verlässlichen Informationen. Die Stimmung in der Partei ist gut und auf der Straße z. B. bei Ständen eher noch besser. Doch das muss nicht zwingend repräsentativ sein. Wir brauchen rund 2,2 Millionen Stimmen für 5 %, was verdammt viele sind. Wenn wir uns weiter anstrengen, können wir es erstmals schaffen, dass eine neue Partei auf Anhieb in den Bundestag einzieht. Doch wirklich entschieden ist das erst in 26 Tagen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s