Was jeder zum Wahlerfolg beitragen kann

Es gibt (mindestens) zehn Dinge, die jeder beitragen kann, um die Alternative für Deutschland zum Wahlerfolg zu führen:

1.) Sprechen Sie mit Ihren Freunden und Bekannten oder auch Fremden über die Alternative für Deutschland. Sie müssen noch nicht einmal besonders für die Partei werben, sondern diese nur bekannter machen. Viele warten schon lange auf eine Alternative und werden diese dann auch wählen.

2.) Melden Sie sich bei Ihrem Kreisverband, um beim Plakatieren, an Wahlkampfständen, durch das Verteilen von Flyern oder sonstwie vor Ort zu helfen. Die meisten Kreis- und Stadtverbände von NRW sind hier verlinkt, sonst nehmen Sie über die Landeshomepage Kontakt auf.

3.) Besuchen Sie Veranstaltungen der Alternative für Deutschland, insbesondere größere wie die ‚Großdemonstration in Hamburg‘ am Samstag. Je mehr Menschen kommen, desto eher berichten die Massenmedien.

4.) Wenden Sie sich direkt an die Massenmedien, schreiben Sie Leserbriefe zur Alternative für Deutschland und zu unseren Hauptthemen.

5.) Bei lokalen Medien oder auch im Internet können Sie nicht nur mit Leserbriefen, sondern auch mit eigenen Beiträgen aktiv werden sowie an Befragungen und Umfragen aktiv teilnehmen.

6.) Besuchen Sie unsere zahlreichen Facebook- und sonstigen Internetseiten. Schreiben Sie auch dort Kommentare und liken Sie die Seiten sowie gute Beiträge. Das geht übrigens auch bei diesem Blog und bei Abgeordnetenwatch.

7.) Spenden Sie nicht nur Zeit und Aufmerksamkeit, sondern nach Möglichkeit auch Geld, und zwar jetzt, damit z. B. noch Plakate nachbestellt und aufgehängt werden können. Sie können dazu ‚Neue Möglichkeiten zu spenden‘ nutzen oder auch ganz klassisch überweisen.

8.) Werden Sie selbst zum Werbeträger der Partei, indem Sie ein Schild mit dem Parteilogo tragen oder ein entsprechendes Hemd, Ihr Auto bekleben oder mit einem Fähnchen ausstatten, ganz einfach einen AfD-Kugelschreiber verwenden und dann verschenken oder einen entsprechenden Schirm aufspannen. Einige Angebote finden Sie im Fanartikel-Shop, doch Ihrer Fantasie sind dabei fast keine Grenzen gesetzt.

9.) Werben Sie neue Unterstützer oder besser noch Mitglieder. Wenn Sie es noch nicht sind, sollten Sie selbst Mitglied werden. Außerdem weisen Sie bitte andere auf diesen Blog hin und vor allem auf diesen Beitrag, was jeder zum Wahlerfolg beitragen kann.

10.) Vergessen Sie vor allem nicht, am 22. September zur Wahl zu gehen und die Alternative für Deutschland zu wählen, möglichst mit beiden Stimmen, aber auf jeden Fall mit Ihrer Zweitstimme.

Vielen Dank!

10 Gedanken zu „Was jeder zum Wahlerfolg beitragen kann

  1. Ein sehr guter Beitrag, der unbedingt verlinkt bzw. sonst weiter verbreitet werden sollte. Ich möchte hier nur zwei Dinge anmerken:
    1.) Bei Aufklebern uä sollte nicht nur das Parteilogo zu sehen sein, es sollte auch eine Kernforderung der AfD enthalten sein. Grund: Wenn jemand, der noch nie von der AfD gehört hat – das gibt es – einfach das Parteilogo sieht ist er hinterher praktisch so schlau wie vorher. Ich empfehle daher so etwas wie folgt: „22.09. Alternative für Deutschland – Stoppt die Euro-Enteignung“. (Nur ein Beispiel.)
    2.) Das wird Sie eventuell schon interessieren, um den wg Wahlerfolg besorgten Landesvorstand etwas zu besänftigen. Auf der AfD-Bundesfacebookseite hat jemand geschrieben, dem – Achtung – Stern sei zu entnehmen, dass der Leiter von Forsa weder politisch neutral ist, noch seine eigenen Umfragen ernst nimmt. (Um es positiv zu formulieren.) Ich zitiere:
    Heute wird Manfred Güllner, Chef des Forsa-Instituts im „Stern“ mit den Worten zitiert: „Ich habe ein ungutes Gefühl“, „Die kriegen Zulauf“, „Inzwischen habe ich Bammel davor“, „latentes Potenzial von sieben bis acht Prozent [sic] zwischen [jetzt kommt das Unvermeidliche] Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus“.
    Aha, plötzlich ist also von 7-8% die Rede, wenn auch nur in Form von einem „latenten Potential“. Ich bin mal gespannt, ob sich der diagnostizierte Zulauf noch irgendwann in den Umfragen des betreffenden Instituts niederschlagen wird. Dazu passt auch, was hier zu besichtigen ist:
    http://wahl-radar2013.de/
    Also, weiter so, es zahlt sich aus!

  2. Der Zweitstimmen Hinweis zu 10 ist mir zu wenig untermauert! Ich vermisse, dass die AfD einen entsprechenden Vermerk in Flyern und Plakaten anbringt!

    Ich habe bisher nicht festgestellt, dass die AfD in irgendeinem Wahlplakat auf die Relevanz der Zweitstimme hingewiesen hat. Ich empfände es als unerträglich, wenn Bürger für die AfD gewonnen werden konnten, aber bei der eigentlichen Wahl uns nicht bei den Erststimmen wieder finden und – immer davon ausgehend, dass „zweite“ Stimmen ja nicht so wichtig sein können – uns nicht wirksam wählen.

    Szenario 1: Wie im Kreis Unna: Es gibt dort ohnehin keine Direktkandidaten. Der Wähler durchsucht die Rubrik „Erststimmen“, findet uns dort nicht und wählt entweder gar nicht oder die Partei, die er früher immer schon gewählt hat.
    Szenario 2: Es gibt Direktkandidaten. Der Wähler macht brav sein Kreuz bei der AfD, aber eigentlich war ihm früher immer Frau Merkel sympathisch, also erhält sie die Zweitstimme.

    Notfalls müssen unsere Plakate mit einem Zweitstimmenhinweis an geeigneter Stelle überklebt werden.
    So machen es die Freien Wähler:

    http://www.neue-mitmach-zeitung.de/leer/lokales/luegen-haben-kurze-beine-m78844,17795.html
    http://www.neue-mitmach-zeitung.de/leer/lokales/luegen-haben-kurze-beine-m78843,17795.html

    Es ist mir einfach schon zu oft vorgekommen, dass dieses Procedere nicht hinreichend bekannt ist! Auch ist ziemlich unbekannt, dass man (wenn die AfD bei der Erststimme nicht vertreten ist) auf die Abgabe der Erststimme verzichten kann.

    • Die Zweitstimme ist natürlich besonders wichtig. Allerdings gehe ich davon aus, dass unsere Wähler auch besonders klug und politisch interessiert sind, um diese Bedeutung also wissen. Trotzdem kann der Hinweis bzw. ein ‚Störer‘ „Zweitstimme AfD“ nicht schaden. (Ihr Link ist übrigens nicht zielführend.)

  3. Hallo Prof. Dilger,
    Auch danke für den Beitrag.Eine Bitte habe ich: Erklären Sie einmal genau das “ Target-System“ der EZB und der nationalen Zentralbanken. Stimmt es, dass die Bundesbank ca 800 MrD Euro Targetvaluta gegenüber den Südländern des Euroraumes in ihren Bilanzen verzeichnet? Diese Summen wären ja wohl nie wieder einbringlich. Hat Prof. Sinn da recht?
    Übernimmt die Bundesbank damit die Finanzierung deutscher Exporte?

    • Das Target-System lässt sich nicht so nebenher genau erklären. Bei Interesse kann ich einen Beitrag dazu schreiben oder Sie schauen erst einmal bei Wikipedia unter „TARGET2“. Die Annahmen in Ihren Fragen sind jedenfalls nicht ganz korrekt. Die Targetsalden bestehen gegenüber der EZB. Die Bundesbank hat Forderungen gegenüber der EZB (positiver Targetsaldo von knapp 600 Milliarden Euro) und diese gegenüber etlichen anderen Euroländern. Das Problem ist, dass diese ungehemmt wachsen können, wenn die wechselseitigen Überweisungen nicht zum Ausgleich kommen. Sollte z. B. Griechenland aus dem Euro aussteigen und seinen offenen Targetsaldo (von momentan knapp 60 Milliarden Euro) nicht begleichen, ist die Bundesbank mit rund 19 % an den Verlusten beteiligt. Wenn mehr Länder aussteigen, steigt der Anteil entsprechend, schlimmstenfalls auf 100 %. Eine Obergrenze für den möglichen Maximalverlust gibt es nicht, was gegebenenfalls verfassungswidrig ist.

  4. Pingback: Gut gemachtes Video! | AfD Essen

  5. Pingback: Noch ein Monat bis zur Wahl | Alexander Dilger

  6. Pingback: Noch ein Monat bis zur Wahl | FreieWelt.net

  7. Man muss Schäuble dankbar sein, dass er den Mut hatte, von den Wahlen ein neues Hilfspaket für Griechenland anzukündigen. Die Opposition frohlockt, doch sie hat eigentlich keinen Grund; war sie doch in ihrer Forderung nach Rettungsmilliarden viel weitergehend als die Regierung.

    Liebe Politiker, wie wäre es, wenn Sie vor den Wahlen auch das wahre Ausmaß der Haftung für den deutschen Steuerzahler darlegen würden.

    Die Deutschen haften inzwischen für EFSF mit 95,3 Milliarden, die Haftungsobergrenze liegt hier für uns bei 211 Milliarden EUR. Für den neuen Rettungsfond ESM haften wir mit 190 Milliarden, wovon 22 Milliarden direkt eingezahlt werden müssen. Die KfW hat einen direkten Kredit an Griechenland gegeben in Höhe von 15,2 Milliarden. Die EZB hat Staatsanleihen der Krisenländer in Höhe von 230 Milliarden aufgekauft. Der deutsche Steuerzahler haftet hier mit 27,15%, das sind nochmals 62,45 Milliarden. Die Target2-Salden belaufen sich auf 575 Milliarden. Target2-Salden sind vereinfacht gesagt unbezahlte Rechnungen der Krisenstaaten für unsere Exporte, die bei der deutschen Bundesbank landen. Nach Ansicht von Experten dürfte ein Teil davon nicht bezahlt werden können und muss vom deutschen Steuerzahler übernommen werden.

    Das alles ist zu sehen vor dem Hintergrund, dass der Bundeshaushalt insgesamt 302 Milliarden beträgt.

    Name Park
    Vorname Siegfried

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