Besuch der alten Schule

Am kommenden Dienstag, den 9. Juli 2013, fahre ich nicht nur nach Aachen (siehe ‚Bernd Lucke kommt nach Aachen‘) und zu meiner Vorlesung „Einführung in die Betriebswirtschaftslehre“ nach Münster, sondern auch nach Bochum zum Neuen Gymnasium Bochum. Das ist die fusionierte Nachfolgeinstitution meiner von der SPD gegen den Willen der Bürger 2010 geschlossenen alten Schule, dem Gymnasium am Ostring. Dort findet das „2. Streitgespräch am Neuen Gymnasium Bochum: Bundestagswahl – Sept. 2013, Die Qual der Wahl“ statt, zu dem ich kürzlich eingeladen wurde. Es geht um die folgenden Themen:

1. Euro-Krise / Europäische Einigung
2. Soziale Gerechtigkeit / Umfairteilung (Einkommens- und
Vermögensverteilung)
3. Ungebundene Fragen der SchülerInnen.

Ich bin gespannt und freue mich auf den Termin.

7 Gedanken zu „Besuch der alten Schule

  1. „Es geht um die folgenden Themen: (…) Umfairteilung (…) SchülerInnen“

    Ich freue mich für Sie, dass Sie dort (bzw. in der Vorgängereinrichtung) zur Schule gehen konnten, als dort noch normales, nicht aus politischen Gründen deformiertes (siehe Orwell, doppel-plus-ungut) Deutsch gebraucht wurde; und bevor dort das Gespenst des Sozialismus Einzug hielt.
    Ich wünsche Ihnen in unser aller Interesse viel Erfolg und Standhaftigkeit. Gut wäre es natürlich, wenn den Schülern bei der Gelegenheit deutlich gemacht werden kann, was der Euro für sie bedeutet: Dass sie nicht nur die geburtenstarken Jahrgänge und deren Schulden finanzieren sollen, sondern auch die der Pleiteländer. (Was unmöglich ist.) Bei der SPD können Sie sich dann ja „revanchieren“, indem Sie verdeutlichen, wessen Geistes Kind solche „Umunfairteilung“ ist, und wer Griechenland zum gegenseitigen Schaden in die Eurozone gelassen hat.
    Insofern wünsche ich Ihnen wirklich viel Vergnügen.

    PS: Falls Sie Material benötigen um zu zeigen, dass der Euro Populismus und Hass Vorschub leistet: Geert Wilders‘ fremdenfeindliche Partei (die Rede ist also von den Niederlanden, einem „Geberland“) ist in der letzten Umfrage stärkste politische Kraft geworden, meldet The Irish Times (via euobserver). Im 150 Sitze umfassenden Partei bekäme die Partei jetzt 29 Sitze statt 15.

  2. Schön das man Sie eingeladen hat, schade dass man sich nicht auch dazu entschlossen hat Sie auf die Teilnehmerliste der Webseite zu setzen.

    Der ebenfalls teilnehmende Herr Norbert Lammert, hat ja gerade seinem Demokratieverständnis Ausdruck verliehen. http://www.welt.de/politik/deutschland/article117787220/Eine-fuenfjaehrige-Wahlperiode-waere-angemessen.html – von mehr Bürgerbeteiligung ist da natürlich nicht die Rede.

    Willkommen zurück in Bochum also – von einer ehem. Hildegardis Schülerin

  3. Schön dass sie nach Bochum kommen ich habe mich auch damals gegen die schliessung des Gymnasiums am ostring engagiert.

  4. Lieber Herr Prof. Dilger,
    erklären Sie auch diesen jungen Menschen, dass die Zielsetzungen der Alternative für Deutschland auch ihre Zukunftschancen wieder verbessern werden, unsere Partei nicht nur aus unserer „Galionsfugur“, Herrn Prof. B.Lucke, besteht und unser Wahlprogramm um der Gerechtigkeit und sozialpolitischer Kontinuität willen auch noch weitere Arbeitsfelder beinhaltet.
    Bei gut transportierter Überzeugungarbeit geht an „uns“ kein Weg vorbei.

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