Aufstand des 17. Juni vor 60 Jahren

Vor 60 Jahren, 1953, fand der „Aufstand des 17. Juni“ in der DDR und vor allem Ostberlin statt, mit dem insbesondere Arbeiter gegen das selbsterklärte ‚Arbeiterparadies‘ protestierten. Das wurde von der SED-Führung zusammen mit sowjetischen Truppen blutig niedergeschlagen. Dabei dürfen wir auch heute nicht vergessen, wie schlimm realer Sozialismus und Imperialismus wirklich sind, während Die Linke als Nachfolgepartei der SED im Grunde immer noch dasselbe fordert. Ihre „100 % sozial“ sind am Ende alles andere als sozial, sondern führen zu weniger Wohlstand, mehr Unterdrückung und in letzter Konsequenz zu Mauerbau mit Schießbefehl. Die Alternative für Deutschland will dagegen Wohlstand und Freiheit für alle.

9 Gedanken zu „Aufstand des 17. Juni vor 60 Jahren

  1. ‚Ihre “100 % sozial” sind am Ende alles andere als sozial, sondern führen zu weniger Wohlstand, mehr Unterdrückung und in letzter Konsequenz zu Mauerbau mit Schießbefehl.‘

    Nur damit es Google und NSA in den Annalen des Internet notiert. Dieser Satz dokumentiert wie ein vernünftig denkender Mensch innerhalb kürzester Zeit auf Grund seiner neuen Berufung als „Politiker“ zu einem systemgesteuerten Ideologie-Roboter degenerieren kann.

    • Wie Sie wissen, habe ich das schon vorher behauptet. Die Linke ist SED-Nachfolgepartei, was nicht nur bestimmte Rechte und Vermögenswerte betrifft, sondern eben auch die Ideologie. Bestimmte Forderungen führen, wenn man sie konsequent zuende denkt bzw. tatsächlich in die Praxis umzusetzen versucht, zu schlimmen Folgen. Das gilt für den Euro, aber auch das Abstrafen von Leistungsträgern einschließlich Normalverdienern.

    • Prof. Dilger – ein vernünftig denkender Mensch, ja, volle Zustimmung.
      Ein systemgesteuerter Ideologie-Roboter, nein, das ist er keinesfalls. Er ist das genaue Gegenteil davon. Ich kann in den Vorträgen von Herrn Dilger keine ideologische Verblendung erkennen. Bei ihm ist einfach zwei mal zwei vier und das macht seine Vorträge so sympathisch und hörenswert. Er wirft auch nicht ständig mit Professoren-Chinesisch um sich und spricht einer großen Zahl von Bürgern aus dem Herzen. Ideologisch verblendet sind diejenigen die das eine Übel mit einem anderen, genauso schlimmen Übel bekämpfen wollen, sozusagen den Teufel mit dem Belzebub; die die Geißel des Superkapitalismus angelsächsischer Prägung mit marxistisch-stalinistischer Gewaltherrschaft beseitigen und die Bevölkerung auf diese Weise „befreien“ und mit Volkseigentum und internationaler Solidarität beglücken wollen.

  2. Sehr interessant. Sie wissen schon dass die Grenzbesteuerung (also das Abstrafen von Leistungsträgern [ihre Worte]) von Einkommen in den USA nach dem WK2 bei 90% lag (effektiv 70%). Ich kann mich nicht erinnern, dass jemand die Befürchtung hatte, Herr Truman baut jetzt eine Mauer rund um Amerika und veröffentlicht einen Schießbefehl.

    • In der DDR war der Grenzsteuersatz viel niedriger. Vermutlich brauchte sie den antifaschistischen Schutzwall wirklich nur, um die vielen hereindrängenden amerikanischen Steuerflüchtlinge abwehren zu können.

  3. Ich halte ja nicht so viel von dieser ‚SED Nachfolgepartei‘ Geschichte, in Münster beispielsweise sehe ich da keine personellen wie ideologischen Kontinuitäten, der Altersdurchschnitt liegt etwa bei 30 (sprich alles eingefleischte Realsozialisten) und ich sehe auch nicht, wie die Forderungen nach mehr sozialer Gerechtigkeit, Umverteilung und gerechteren Arbeitsverhältnissen logischerweise zum Schießbefehl führen muss.
    Wohlstand und Freiheit für alle wird nicht durch mehr wettbewerbsdruck und Austritt aus der Eurozone geschaffen (oder sind alle ihrer Ansicht nach nur die Deutschen?).

    • Dass Die Linke die Nachfolgepartei der SED ist, ist eine Tatsache. Natürlich sind jüngere Mitglieder nicht für alte Taten verantwortlich, müssen sich aber schon fragen lassen, warum sie freiwillig einer Partei mit dieser Geschichte beigetreten sind. Es gibt doch mehr als genug linke Parteien, die nicht derart belastet sind. Im Übrigen nutzt ein Abschied vom Euro vor allem den Südeuropäern. In Griechenland z. B. liegt die Arbeitslosigkeit inzwischen bei über einem Viertel und die Jugendarbeitslosigkeit bei über Zweidritteln. Wie vereinbaren Sie das mit „100% sozial“?

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